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  • » Lasst Helmut Elsner frei…. » Florian Klenks Erkundungen «
    Bawag Prozess Tagebuch Tag eins Alleine gegen das Geld Kategorien Texte für den FALTER Tags Bawag Gefängnis Justiz SPÖ Kommentare 0 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Bisher keine Kommentare Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Der Kampf um die Millionen der Abu Nidal Gruppe Wenn der SA zuerst wegduckt und dann aufbegehrt RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne

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  • » Fall Haidinger: Innenministerium gegen Innenministerin » Florian Klenks Erkundungen «
    ein kritisches Email geschrieben eine Missachtung des Dienstweges Bei vollen Bezügen solle sich ihr Parteifreund lieber im Garten in Wien Breitenlee Rosen züchten anstatt sie Fekter zu kritisieren Haidinger aber sagte Ich fordere eine Änderung der Umgangsformen im Innenministerium Menschen müssen offen ihre Meinung sagen dürfen ohne dafür verfolgt zu werden Wo sind wir denn Nun hat Haidinger diese Änderung der Umgangsformen erreicht mit Hilfe des Innenministeriums Mit Unterstützung seines Anwalts Alfred Noll setzte er bei der Disziplinarkommission nicht nur eine Aufhebung der Suspendierung sondern auch eine sofortige Einstellung des Disziplinarverfahrens in fünf von sechs Fakten durch Für eine Außer Dienststellung Haidingers so urteile die Oberrätin Ingrid Sperl gebe es keinen Grund In einem Fall so monierte sie sei Haidinger sogar eine kritische Äußerung eines anderen Beamten des ehemaligen Sektionschefs Wolf Szymanski zum Vorwurf gemacht worden Ein Beamter so Sperl kann aber nur für sein Tun oder Unterlassen zur Verantwortung gezogen werden Haidinger fühlt sich nun bestätigt In 33 Jahren Dienst habe ich mich nie einschüchtern lassen von niemandem Diese Entscheidung zeigt mir dass ich Recht getan habe Anwalt Noll kritisiert dass Fekter auf der juristischen Niederlage sitzen bleibt Für jeden angehenden Juristen sei erkennbar gewesen dass es für eine Suspendierung keinen Grund gibt Nun sei zu klären wer für die Verschleuderung von Steuergeld aufkomme Verwandte Artikel Fall Haidinger Der Alltag des Inneren Alleine gegen das Geld Ausleuchtung der Grauzone Ein Aufdecker soll schweigen Kategorien Reportagen Tags Bawag Herwig Haidinger Innenministerium Korruption Menschenrechte Natascha Kampusch ÖVP Regierung Kommentare 0 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Bisher keine Kommentare Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Ramses kommt nach Dienstschluss Schwarze Tränen weint die Sonne RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil

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  • » Die Genossen Flöttl » Florian Klenks Erkundungen «
    unter als Geldzähler Bei der Gewerkschaft ist er zu dieser Zeit Sekretär der Metallarbeiter Fünf Jahre später die letzten Besatzungssoldaten ziehen ab kommt sein Sohn Wolfgang zur Welt Zu jener Zeit fährt in Graz auch ein junger Schalterbeamter mit seinem Puch Moped zur Grazer Bawag Filiale Er wird bald die Aufmerksamkeit der Wiener Gewerkschaftsbanker gewinnen und nach Wien übersiedeln Sein Name Helmut Elsner Sein Vater fiel im Krieg auch seine Familie war verarmt Walter Flöttl avanciert zum Großen Vorsitzenden der Bawag 1959 Kreditrevisor 1961 Prokurist 1966 Direktor 1968 Vorstandsdirektor 1972 General Es gibt viele heroische und viele üble Geschichten über ihn Die mit den Mähdrescherkrediten zum Beispiel Bawag Banker gingen von Hof zu Hof um Bauern für Kredite zu keilen Die rote Arbeiterbank profitierte solcherart von der Industrialisierung der schwarzen Landwirtschaft Oder die Barzustellungskredite Die Bawag hatte in den Sechzigern nur wenige Filialen sie war noch keine mächtige Bank Flöttl kannte den Ausweg und versetzte die Branche in Aufruhr Er spannte die Betriebsräte großer Firmen ein um Kunden zu keilen SDie erhielten Kreditformulare der Kredit wurde mit der Post zugestellt Flöttl der Arbeitersohn wusste was die großen Bankiers nicht ahnten die kleinen Leute können vernünftig mit Geld umgehen und sie wollen sich nicht vor den eigenen Betriebsräten blamieren Die Bilanz 550 00 Kredite mit einem Volumen von 45 Milliarden Schilling Auch mit solchen Coups machte Walter Flöttl die Bawag steinreich Walter Flöttl war aber auch ein selbstgerechter Despot Zumindest sagten das seine Kollegen Nach außen gab er sich kunstsinnig bescheiden ja knausrig Am abgewetzen Schreibtisch die Wotruba Stauette Höchstpersönlich überprüfte er Benzinrechnungen von Vorstandskollegen Der zu vier Jahren verurteilte Angeklagte Johann Zwettler Helmut Elsners Nachfolger sagte vor Gericht einmal aus Sie können sich die Zustände heute gar nicht vorstellen Erwachsene Bankiers mussten sich anschreien lassen wenn sie kein Sakko trugen 1974 gründet Walter Flöttl die Bawag Fondation Er avanciert wie der trend schreibt zum Botschafter des offiziellen Kunstverständnisses in der SPÖ Er unterstützt Wolfgang Hutter oder Friedensreich Hundertwasser und er hält Kontakt zum New Yorker Galeristen Serge Sabarsky einem emigrierten Wiener Juden Der bringt Munch Goya und Schiele nach Wien Amerika das Land zieht die Flöttls an Seinen Sohn Wolfgang schickte Walter Flöttl schon in den sechzigern zum Big Apple In den Siebzigern studiert der Filius in Harvard Der Titelbewusste Kommerzialrat und Kammerrat Flöttl ist stolz auf den damals noch seltenen Titel Master of Business Administration den sein Sohn tragen wird Doch nicht die rote Tradition seiner Vorväter motiviert den Jungbanker Wolfgang sondern nur noch die eigene Karriere und ein Einstiegsgehalt von 1 4 Millionen Schilling bei der Investment Bank Kidder Peabody Co Er vervielfacht das Gehalt in wenigen Jahren Mut zum Risiko attestieren ihm Wirtschaftsblätter etwa wenn er Anleihen verschuldeter lateinamerikanischer Staaten kauft und mit 300 Prozent Kursgewinn verkauft Flöttl wandert ins Steuerparadies Bahamas aus gründet die Ross Capital lernt High Tech Banking Sein Vermögen sagt er einmal soll 350 Millionen Dollar schwer gewesen sein Für einen Kaffee so schrieb die Zeit zahlte er schon mal 50 Dollar New

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  • » Der gejagte Jäger » Florian Klenks Erkundungen «
    Doch der BIA Boss verweist darauf dass er in den meisten Fällen die Unschuld der Betroffenen nachweisen konnte Schon seine Ermittlungen empfanden aber viele als Drohung hemmten sie doch Karrieren Kreutner verweist bei solcher Kritik gerne auf die Justiz und das zu Recht Denn anders als viele behaupten agiert er nicht unkontrolliert Er ist verpflichtet sofort die Staatsanwaltschaft einzuschalten Die Ankläger sind dann die Herren des Verfahrens er nur ihr Diener Eine junge Generation von Staatsanwälten hält auch sehr viel von Kreutners bissiger Arbeit Gleich zu Beginn seiner Ära verfolgte er etwa einen anonymen Hinweis wonach höchste Mafiafahnder des Innenministeriums einen polnischen Mafiapaten deckten der sogar Politiker in seiner Heimat ermordete Kreutners Ermittlungen brachten drei Spitzenbeamte ins Gefängnis Es waren neue Erkenntnisse die er dem Planeten Innenministerium lieferte Korruption ist nicht nur im wilden Osten zu finden sondern auch daheim im gemütlichen Wien Das war neu für eine Polizei die von der Justiz sanft angefasst wurde Die Polizeigewerkschaft tobte deshalb als Kreutner im ersten Jahr seiner Amtszeit bekanntgab gegen Hunderte Polizisten zu ermitteln Auch Ernst Strasser betonierte ihn dafür wie Kreutner erzählt Man muss die unkonventionellen Methoden den Auftrag der BIA und die Motive der Kritiker verstehen um auch die Geschichte rund um Vranitzkys Schwiegermutter einordnen zu können Die SPÖ unterstellt die BIA hätte im Jahr 2006 nach einer illegalen Pflegerin bei den Vranitzkys gesucht um der ÖVP Wahlkampfmunition zu liefern Eine wilde Story die aber so nicht stimmt Nicht die ÖVP sondern Bawag Staatsanwalt Georg Krakow hatte Kreutner ja darum gebeten Kontakt mit dem Altkanzler aufzunehmen Krakow ging es nicht um illegale Pflege sondern um angeblich illegalen Parteispenden von der Bawag an die SPÖ Krakow wollte aber auch nicht dass die Politbombe explodiert so wie die anderen Bawag Ermittlungen die vom schwarzen Ministerkabinett laut Herwig Haidinger Medien zugespielt worden waren Deshalb beauftragte er jene Behörde der er am meisten vertraute das BIA Weil die BIA Leute keine anderen Quellen etwa den Staatsschutz die SPÖ oder Medien über Vranitzky anzapfen sollten schauten sie ins öffentliche Melderegister Sie fanden Vranitzkys alte Adresse Dort angekommen schickte sie eine Nachbarin ins benachbarte Seniorenheim zu Vranitzkys Schwiegermutter Da hatte eine Pflegerin die Nummer des Altkanzlers der diskret verhört werden konnte Das alles blieb trotz Wahlkampf geheim Erst die Staatsanwälte machten es publik Nun wird all das in einen Topf mit Haidingers Vorwürfen geworfen und der Öffentlichkeit als Wiens Watergate serviert Kreutner sagt Alle schreiben diese Räuber Hotzenplotz Geschichte nach Schon folgt die nächste Räuberpistole Die BIA habe jenen Ohrenzeugen verfolgt der behauptete Tirols Landesvater Herwig Van Staa habe den deutschen Exaußenminister Joschka Fischer ein Schwein genannt Wieder eine Politermittlung im Auftrag der ÖVP Vielleicht hatten sich Van Staa und sein Parteistratege Johannes Rauch der ehemalige Pressesprecher von Liese Prokop und Ernst Strasser das erhofft Van Staa behauptete ja Fischer nur einen Schweiger genannt zu haben und setzte die Justiz in Gang Ein Staatsanwalt beauftragte die Tiroler Polizei Die erklärte sich für befangen und schob den Fall der BIA zu Das Büro nahm den Auftrag

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  • » Die verlorene Ehre » Florian Klenks Erkundungen «
    Oder wie wärs mit einem Akronym à la TAFKAP TTCÖ The tabloid called Österreich Florian Klenk 29 August 2007 15 13 2 Antwort Zitat Völlig richtig und schon ausgebessert Danke Helge Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Die El Kaida aus Fünfhaus Seine liebe Republik RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V

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  • » Alleine gegen das Geld » Florian Klenks Erkundungen «
    und Europarat folgt Bislang erwarb ein Wirtschaftsstaatsanwalt sein Wissen ja mittels Learning by Doing Wenn er Glück hatte durfte er auch ein paar Wirtschaftsseminare besuchen Man würde nun erwarten dass Regierungspartner Presse und Rechtswissenschaft Bergers Vorstoß laut applaudieren Endlich nimmt eine Ministerin die Gewaltenteilung zwischen Judikative und Exekutive ernst endlich wird die Justiz wirklich unabhängig und munitioniert sich auf zumindest in Sachen Korruption Was ist nun in Österreich zu beobachten Reflexe Bergers Entwurf war noch nicht einmal dem Parlament zugestellt schon kritisierte die Presse die SPÖ agiere halbherzig sei doch die totale Abschaffung des Weisungsrechtes versprochen worden Sofort legte sich auch der Regierungspartner quer Ausgerechnet die ÖVP deren Innenminister stets fordert der Staat müsse Waffengleichheit mit den Verbrechern herstellen und deren Ex Innenminister Ernst Strasser im Innenministerium eine höchst erfolgreiche Anti Korruptionstruppe aufbaute das Büro für Interne Angelegenheiten BIA Stolz nannte Strasser das BIA weisungsfrei was es aber rechtlich gesehen nicht ist Dieses BIA rechtlich eine Polizeitruppe zeigt seit fünf Jahren vor wie wichtig Korruptionsbekämpfung ist und wie essentiell echte Unabhängigkeit vom politischen Establishment wäre Die BIA Fahnder rollten nicht nur das Polizeiversagen im Fall Cheibani Wague und Bakary J auf sondern auch die Machenschaften der Polizeichefs Roland Horngacher und Ernst Geiger sowie die Visa Affäre Doch auch der Leiter des BIA stieß etwa in der Kärntner Stadion Affäre an seine Grenzen Letztlich hängt auch seine berufliche Zukunft vom Wohlwollen der Politiker ab Die Ermittlungen im Umfeld Haiders und dessen Freundes des Baumanagers Hans Peter Haselsteiner wurden vom damals blau regierten Justizministerium nicht so gern gesehen Schon diskreditierten Kabinettsmitarbeiter Kreutner wo sie nur konnten Schon drangen geheime Dokumente nach außen und Ermittlungen wurden zunichte gemacht Haider verleumdete Kreutner solange als Securitate Mann bis die Regierung eine Evaluierung des BIA in Aussicht stellte Kreutner war knapp davor öffentlich Protest einzulegen Doch er fügte sich auch weil er die Zukunft seines Büros nicht gefährden wollte Was sagt all das Österreich braucht unabhängige Korruptionskontrolle und keine Bürokraten die wie im 19 Jahrhundert in muffigen Talaren schwitzen und nach oben zu den Herrschern schauen müssen um nicht nach unten zu fallen Dass die ÖVP dies nicht erkennt lässt nur zwei Schlüsse zu entweder ist die bürgerliche Justizpolitik nach der Ära der unseligen Maria Fekter intellektuell wirklich am Ende Oder die Wirtschaftspartei glaubt sich selbst oder ihrer Klientel durch einen Korruptionsstaatsanwalt zu schaden Beides wäre höchst beunruhigend Verwandte Artikel Das Bawag Prozess Tagebuch Tag eins Geld für die Gattin Kampfjets für den General Schön war s Schuld und Bühne Kategorien Texte für den FALTER Tags Bawag Justiz Korruption SPÖ Strafrecht Kommentare 0 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Bisher keine Kommentare Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Der gehört nicht hierher Geklagt von Glock RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef

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  • » Schuld und Bühne » Florian Klenks Erkundungen «
    Treval parkte Elsner die Verluste Bis ein Vorstand zum ÖGB sagte Sie haben die Bank verloren War all das kriminell wie der Staatsanwalt sagt Oder nur eine falsche Investitionsentscheidung wie Flöttl und Elsner beteuern Hätten jene die das Risiko kannten den Aufsichtsrat das Kontrollgremium der Bank informieren müssen Der Staatsanwalt glaubt die Vorstände hätten bloß um ihr eigenes Salär gebangt Verlierer zu sein das war in ihren Lebensläufen nicht mehr vorgesehen Ist es wirklich so einfach Manche der Vorstände nicht alle ahnten dass getrickst ja sogar gelogen wurde Aber hätte Alarm zu schlagen nicht erst recht der Bank geschadet Ein interne Mitteilung des Vorstands gegenüber dem Aufsichtsrat hätte Presseberichte zur Folge gehabt das zeigte die Vergangenheit Die Angeklagten fürchteten einen Ansturm der Bawag Kunden und eine Sperre von Konten im Ausland Das ist so wie wenn man einem Menschen die Aorta zudrückt sagt ein Strafverteidiger dann stirbt er Die Gründe für das Schweigen Bei Helmut Elsner scheint die Antwort einfach 94 Millionen Schilling Pensionsabfindung Und dann noch 500 000 Euro außerordentliches Bilanzgeld als Belohnung trotz der Pleite Zusätzlich zum Jahressalär von 650 000 Euro Dann noch 250 000 Euro pro Jahr für sechs Wochenstunden im Aufsichtsrat der Lotterien Vielleicht waren es auch 300 000 fragen sie meinen Anwalt sagt Elsner Es sitzen aber auch schlichtere Gemüter auf der Anklagebank bei ihnen greift der Vorwurf der Gier zu kurz Es sind jene die sich selbst überschätzten und in höchste Kontrollpositionen ahnungslos auf Kritik verzichteten etwa der Aufsichtsratsvorsitzende Günter Weninger 67 Seine Vertrauten sagen er könnte heute Präsident des ÖGB sein wenn er damals aufgeräumt hätte Nun kann sich der gebrochen wirkende Pensionist nicht einmal einen Anwalt leisten Das Gericht stellte ihm einen Verfahrenshelfer zur Seite Warum schwieg auch Weninger Ich komme aus ärmsten Verhältnissen sagt auch er Volkshauptschule Lehre zum Elektromonteur Jugendsekretär Externistenmatura und ein abgebrochenes Wirtschaftsstudium das ihn dazu befähigte Feriendörfer und Hotels der Gewerkschaft zu verwalten Das reichte schon um vom ÖGB zum Aufsichtsratschef der Bawag ernannt zu werden Das Bankenrecht sagt Weninger haben wir im Studium ein bisserl durch genommen Intellektuell überfordert nennt ihn der Staatsanwalt heute Als die Verluste immer gigantischer wurden rief Elsner in Gegenwart Weningers einen Anwalt an Elsner stellte das Telefon laut und der Anwalt erklärte dass er Weninger als Aufsichtsratspräsident alles tun müsse um das Wohl des Unternehmens zu fördern Weninger war unsicher was bedeutete das für mich konkret Der Anwalt las das Gesetz weiter vor es fiel das Wort Schadenersatz Weninger fühlte sich in seiner Existenz bedroht und fürchtete angeblich um Arbeitsplätze Ein Fehler wie er heute gesteht Hier Gier und dort Dummheit war das der Grund für die Krise Nicht nur Neben Weninger sitzt Christian Büttner auf der Anklagebank Er wollte sich von Elsners autoritärem Gehabe nicht einschüchtern lassen Er war einer der vor Flöttls Sondergeschäften warnte weil er schon ahnte was der Bank droht Christian Büttner ist das Gegenteil des starren Gewerkschafters ein international ausgebildeter Banker Alles an ihm wirkt handgenäht Hemd Anzug Schuhe Ein Musterschüler der hier im Grauen

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  • » Gerichtsreportage » Florian Klenks Erkundungen «
    Sandalen stecken Elsners Füße sind angeschwollen in der karibischen Hitze die draußen die Stadt lähmt eine Folge der Bypass Operation Sie sollten sehen wie er mit seinem Enkel spielt sagt sein Anwalt Als es um seinen Kontostand geht verwechselt Elsner sogar Millionen mit Milliarden Es ist eben nicht leicht für einen Pensionisten hier den Überblick zu behalten Vor allem wenn man minutenlang angeblitzt wird Ein Gerichtsdiener hatte nämlich kurz zuvor das Holzgatter geöffnet das den Zuschauerbereich von der Beschuldigtenbank trennt In kleinen Gruppen wurden die Kameraleute in das Gehege der neun Bawag Angeklagten und ihrer 15 Verteidiger geführt Erstaunlicherweise ersparte das Gericht Elsner die erniedrigende Vorführung in Handschellen der bei gewöhnlichen U Häftlingen noch immer üblich ist Eine entschuldigende Geste vielleicht Eine Medienrichterin hatte gerade festgestellt dass Elsner aufgrund eines gefälschten News Fotos das ihn angeblich im Porsche zeigt in U Haft kam Selbst die Instanz merkte gar nicht dass jemand anderer im Sportwagen saß und schrieb Fluchtgefahr in den Haftbefehl Nein Helmut Elsner wurde vom Boulevard nicht vorverurteilt sondern gedemütigt Es gab nicht nur Abstimmungen und immer wieder Volksjustiz über seine Schuld die Österreicher allen voran die Kärntner und ihr minimo lider hätten Elsner wohl am liebsten aus der Reha Klinik deportiert Einen schlechten Stil nennt das der junge Staatsanwalt Georg Krakow der selbst nach Elsners Verhaftung der hilfreichen SPÖ Justizministerin Maria Berger ewig lange im Blitzlicht die Hand schüttelte Gerichtsverfahren sind mit gutem Grund öffentlich In Österreich aber werden sie auch von und für die Öffentlichkeit gemacht Wen wundert solches Theater Zu anmaßend waren Elsners Auftritte und sein Versteckspiel in Frankreich zu historisch das Disaster das ihm angelastet wird Der Boulevard knickte nicht ein vor Elsners rüder Art das machte nur der legendäre Bawag Vorstand den er zusammenbrüllen und mit Millionenklagen bedrohen konnte Kritik hörte einer wie Elsner offenbar nicht so gerne Heute muss er sich ins Gesicht sagen lassen dass er seine Bank und damit den gesamten ÖGB fast zu Grunde gerichtet hatte Elsner und sein Vorstand hätten bei den sogenannten Karibik Geschäften unter listiger Umgehung sämtlicher Kontrollinstanzen dreimal auf Rot gesetzt und dem Spekulanten Wolfgang Flöttl fast 1 4 Milliarden Euro überantwortet Immer wurde das Geld verspielt Jedermann hält es für möglich dass auch Schwarz kommen kann sagt Krakow setzt er trotzdem dann sei auch der Schädigungsvorsatz gegeben Zu Beginn aus Ehrgeiz später aus Angst der Wahrheit ins Auge sehen zu müssen habe Elsner gespielt Der Vorstand wiederum habe alles abgenickt aus Angst aber auch aus krimineller Energie Selbst der angeklagte Wirtschaftsprüfer habe anstatt zu prüfen Elsner dabei assistiert die Verluste mit rechtlichen Tricks zu verheimlichen damit weitere Mittel nachgeschossen werden Und schließlich habe Elsner auch noch einen Bonus von rund 500 000 Euro sowie eine Pensionsabfindung betrügerisch ins Trockene gebracht In den kommenden Wochen werden die Bawag Vorstände ihre Version darlegen Die Anwälte deuten schon an in welche Richtung es gehen wird der Bawag Vorstand sei eine Familie gewesen die nur das Beste wollte und von Elsner gelegt wurde Ein Anwalt sagt Die Arbeiter wollten

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