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  • » Monolog des modernen Spießers » Florian Klenks Erkundungen «
    Obdachlosen sehe einen der wirklich arm aussieht gebe ich auch mal einen Schein und freue mich Gutes getan zu haben Jeden Monat lege ich mir ein wenig Geld zur Seite Mein Sparbuch gibt Sicherheit aber auch Überlegenheit und vor allem Unabhängigkeit Manchmal rechne ich mit dem Euro Rechner mein Guthaben in die alte Währung um Am Jahresende vergleiche ich den Ertrag meiner Wertpapiere mit jenen des Sparbuchs Wissen Sie dass das Sparbuch gar keinen schlechten Ertrag abwirft Nein ich bin kein ängstlicher Mensch Ich besitze kein Sicherheitsschloss und elektronisch steuerbare Metallrollläden sind mir ein Graus Doch oft denke ich an all die Dinge die mir gestohlen werden könnten Angst habe ich vor allem um meine Bücher die ich im Wohnzimmer aufgestellt habe Nein ich habe sie nicht alle gelesen Und wenn einer solches fragt antworte ich Ich habe auch nicht mit jeder Frau geschlafen die ich begehre Das gibt dann ein Gelächter Wenn ich meine Wohnung verlasse lasse ich stets das Licht brennen Dafür habe ich eine Energiesparlampe angeschafft Weil wir schon beim Thema Sicherheit sind Ich finde übrigens den Einbürgerungsbogen für Muslime gar nicht so schlecht Wir leben las ich neulich in einer Vorbereitungsgesellschaft Und was ist so schlecht daran wenn endlich wieder mal Deutsch auf dem Schulhof gesprochen wird Fordern und fördern das ist die Devise Am Wochenende trinke ich gern mal nen Latte Macchiato aus richtigen Latte Macchiato Gläsern wie in Italia meinem ab so lu ten Lieblingsland Leider ist die Milch immer zu heiß hier Dann sehe ich den Menschen in Hamburg Ottensen meinem Bezirk zu Die Mütter tragen schicke Mützen aus Filz Die Kinder haben Holzlaufräder die allerdings 120 Euro kosten und die Väter kommen gern mal ins Väterzentrum ums Eck das jetzt Vaeter de heißt Ich fahre auch mal in die Natur mit meinem kleinen Peugeot Cabrio Ich wasche den Wagen nicht oft aber dann gründlich Und danach lenke ich ihn mit etwas mehr Genuss Manchmal benutze ich auch den Autostaubsauger oder eine Autowaschanlage obwohl das meist nur Menschen mit Trainingsanzügen aus Ballonseide machen Ich beobachte diese Menschen gerne und betreibe mit ihnen so genannte soziologische Studien Sie rufen ihre Kinder Jennifer Kevin oder Jacqueline Meine Kinder werden einmal Oleg oder Henry heißen Verwandte Artikel Das Martyrium des Murat Kurnaz Kategorien Texte für DIE ZEIT Tags Deutschland Kommentare 1 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Catherine O 8 Januar 2008 00 13 1 Antwort Zitat phantastische Spiesser Geschichte witzig suess formidable Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Gespräch mit einem Wiener Bankräuber Tief im Osten RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde

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  • » Das Martyrium des Murat Kurnaz » Florian Klenks Erkundungen «
    also die Beeinflussung von Schlafzeiten Die Einsetzung extremer Temperaturen Zwangsernährungen durch Plastikschläuche gibt es heute noch Manche Häftlinge wurden bei Verhören auch tatsächlich wie Kurnaz es schildert an den Händen aufgehängt Zumindest im Irak soll das so gewesen sein So rekonstruierte die Journalistin Jane Mayer anhand von Gerichtsakten in der Zeitschrift New Yorker im November 2005 die Tödliche Befragung des Terrorverdächtigen Manadel al Jamadi durch den CIA Beamten Mark Swanner der heute unbehelligt in Virginia lebt Jamadi wurde am Fensterkreuz seiner Zelle an beiden Händen aufgehängt Weil er eine Kapuze trug sah der CIA Beamte nicht dass Jamadi durch die Art der Fixierung blau anlief und erstickte Bei dieser Fixierung kann ein Mensch in ein paar Stunden sterben weiß auch Kurnaz Er behauptet während dieser Fixierung körperlich an der Grenze zum Tod gestanden zu haben Kurnaz beschreibt auch sein Kopf sei immer wieder in einen Kübel mit Wasser getaucht worden Fest steht dass das so genannte waterboarding eine von der CIA angewandte Methode war um Terrorverdächtige zum Reden zu bringen Der ehemalige CIA Direktor Porter Goss gab den Einsatz dieser Methode öffentlich zu Noch etwas stützt Kurnaz Schilderungen In einem Urteil das die amerikanische Richterin im Fall Kurnaz gefällt hatte wird unter Berufung auf einen internen FBI Bericht festgehalten dass Häftlinge in Guantánamo so heftig mit Musik beschallt und mit Kälte gequält wurden dass sie sich die Haare ausrissen Und das Versagen der deutschen Politiker Die Verhöre durch deutsche Beamte Auch das ist kein Gerücht sondern längst offiziell eingestanden In den vertraulichen Berichten der Bundesregierung an das Parlamentarische Kontrollgremium werden nicht nur die Besuche von BND Beamten und Verfassungsschützern in Guantánamo festgehalten sondern auch das von deutscher Seite ausgeschlagene Angebot der USA Kurnaz freizulassen sofern dieser überwacht werde Mich packte das Entsetzen und die kalte Wut als ich das las sagt Kurnaz Anwalt Bernhard Docke Denn offiziell gab sich Rot Grün allen voran Joschka Fischer besorgt um Kurnaz Wie es nun weitergeht Murat Kurnaz versucht die USA zu verklagen Die Chancen stehen schlecht aber noch immer besser als bei anderen Häftlingen denen der Rechtsweg per Gesetz verwehrt ist Schließlich ist es in Kurnaz Fall seit 2002 aktenkundig dass er unschuldig ist Auch auf der politischen Bühne ist mit Verzögerung zu rechnen Der Vorsitzende des BND Untersuchungsausschusses Siegfried Kauder CDU versucht sich zwar neutral zu geben und sagt auf die Frage wie der Fall Kurnaz ausgehen wird Ich bin kein Kaffeesatzleser Gleichzeitig beschwert er sich aber über Journalisten die Politiker in diesem Fall vor sich hertreiben Eines steht für Kauder indes fest Der Vorwurf deutsche Beamte hätten Kurnaz misshandelt klingt für mich absurd Aber selbstverständlich werde man diesen Schilderungen unbefangen nachgehen Verwandte Artikel Rückkehr aus Guantánamo Kategorien Texte für DIE ZEIT Tags Deutschland Guantanamo Menschenrechte Murat Kurnaz USA Kommentare 3 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Kommentarist 17 Oktober 2006 19 27 1 Antwort Zitat Zitat Fest steht dass das so genannte waterboarding eine von der CIA angewandte Methode war um Terrorverdächtige zum Schweigen zu bringen Muß es nicht heißen um

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  • » Wo die Angst regiert – eine Reise in Deutschlands No Go Area » Florian Klenks Erkundungen «
    bedeutet Wenn wir abends in die Stadt gehen müssen wir damit rechnen kämpfen zu müssen Mal werde man mit Bier beschüttet mal bekomme ein Studienkollege am Bahnhof von hinten einen Faustschlag mal rückten die Leute weg wenn sich ein Schwarzer zu ihnen in den Bus setze In den Vorstadtdiscos würden Schwarze nicht eingelassen Als Student Peter doch einmal in den Schmellwitzer Tanzschuppen CB hineinkam seien ihm die Nazis wie er sie nennt beim Tanzen absichtlich in den Rücken gesprungen Als er sich beschwert habe hätten sie ihn verprügelt Ich schlucke das runter und mach meine Prüfungen Ja es gibt in der Stadt viele Bürgerinitiativen die das nicht länger hinnehmen wollen den Cottbuser Aufbruch etwa Man trifft auch auf fleißige Kriminalisten engagierte und kluge Sozialarbeiter die viele Erklärungen für die Gewaltkultur anbieten Jugendbetreuer Jörn Meyer erinnert sich dass Jugendliche ihren Streit hier immer schon gern mit Fäusten ausgetragen haben In der vergangenen Woche am Vatertag erzählt Polizeisprecher Fleischer musste die Polizei zu einer Massenschlägerei unter Jugendlichen ausrücken Doch abseits dieser Alltagsgewalt herrscht ein Klima der Einschüchterung das gut organisiert wirkt und gegen eine kritische bürgerliche Gesellschaft gerichtet ist Nicht nur Ausländer auch Künstler Politiker Sportler linksalternative Jugendliche und die jüdische Gemeinde wurden in den vergangenen Wochen attackiert Die Nazis bewegen sich kackfrech in unserer Stadt sagt Simone Wendler Chefreporterin der Lausitzer Rundschau Bei Fußballspielen entrollen die Fans Transparente mit Judensternen Die Spuren sind überall zu sehen Am Kulturpavillon sind die Scheiben zerbrochen weil dort das kritische Stück Hallo Nazi aufgeführt werden sollte Das Bürofenster der SPD Abgeordneten Martina Münch die beim Cottbuser Aufbruch mitmacht wurde eingeschlagen weil dort ein Plakat Gegen rechts klebte Mehrere Jugendklubs wurden gestürmt Brandsätze wurden in ihre Räume geworfen etwa weil sie einen schwarzen Bassisten auftreten lassen Im April wurde das Zentrum der jüdischen Gemeinde angegriffen Bei einem Fußballspiel des FC Energie Cottbus entrollten Fans Transparente mit Judensternen Ein afrikanischer Spieler flüchtete aus der Stadt Das alles klagt die Politikerin Münch ist richtiger Terror Dann sagt sie Ich würde keinem Ausländer raten abends mit der Linie 4 zu fahren Pedro hält sich nicht an diesen Rat Er ist einer der wenigen Schwarzen die in der Straßenbahnlinie 4 zu sehen sind Hat er Angst Ich fürchte um mein Leben sagt der kubanische Technik Student abends fahre ich deshalb nur noch mit meiner Gaspistole Olga Schell die für die Beratungsstelle Opferperspektive arbeitet erzählt Ausländer würden hier oft nicht nur angepöbelt Manche hatten das Gefühl dass man sie totprügeln wollte Doch auch Schell meidet den Begriff No go Area Es gehe nicht um Orte sagt sie sondern um gesellschaftliche Strukturen Dirk Wilking kennt diese Strukturen Der Rheinländer ist in den Osten gezogen weil er den Job beim Mobilen Beratungsteam wollte Das ist eine Art McKinsey für die Demokratisierung der Kommunen Die Berater vom Land Brandenburg finanziert versuchen die Dörfer und Städte davon zu überzeugen dass es keinen Schalter gibt den man nur umlegen müsse und schon verschwänden Ausländerfeindlichkeit und Gewalt Aber eine No go Area Nein sagt Wilking da müsste man ja das Militär hinschicken Cottbus sei nicht der Irak Er fürchtet sich hier nicht Schnurstracks geht er in eine der berüchtigten Nazikneipen obwohl dort ein lustig gemeintes Schild ausdrücklich vor Lebensgefahr warnt Drinnen in der rustikalen Bierstube zeigt das Foto eines rechtsextremen Cottbuser Fanklubs eine Gruppe Glatzköpfe mit Balken vor den Augen Wilking sagt Das ist eine bekannte lokale Nazitruppe Wilking arbeitete mehrere Jahre lang als Jugendschöffe und wenn er durch Schmellwitz fährt kann er an fast jedem Hauseingang einen Straftäter benennen Er hat vor Gericht Beschuldigte erlebt die im Park einen Afrikaner totgetreten hatten und dann in den Zug gestiegen waren als sei nichts geschehen Er erzählt von einem Behinderten der in seiner Wohnung zusammengeschlagen wurde weil er kein Bier im Kühlschrank hatte Ein rechtsextremes Kind ist Dynamit es kann jederzeit explodieren Extremfälle gewiss Aber ein rechtsextremes Kind sagt Wilking ist in jedem Fall wie Dynamit Er meint damit wohl Es kann jeden Moment explodieren Dann erzählt er von den Eltern dieser Generation Von Textilarbeiterinnen und Diplomingenieuren die in Cottbus nach der Wende 1989 nur noch Entwertungserfahrungen erlebten Ein Viertel der Cottbuser zog weg Ich sah stolze Arbeiter heulen Sie waren die Elite und jetzt glauben sie den Ausländern gehe es besser Das Ergebnis Kinderbiografien so stereotyp als ob sie mit Keksstechern gestanzt wurden wie Wilking sagt In der Schule entmutigte Lehrer die die moderne Zeit beklagen Arbeitslosigkeit das Abdriften in die gut organisierte rechte Szene Saufgelage vor der Tankstelle Schließlich der Abstieg in die Kriminalität Und eine Justiz die selbst bei Gewaltdelikten nach quälend langen Prozessen die Täter nur verwarne anstatt schneller zu urteilen Eine rasche Lösung werde es nicht geben Es ist ein langer Weg sagt Wilking An manchen Orten wird er beschritten an anderen ist er versperrt An der Straßenbahn Endstation Sachsendorf wo vor einigen Jahren die schlimmsten Überfälle passierten kann man kleine Erfolge sehen Kluge Stadtplaner haben hier mit EU Geld die Plattenbauten verglast und bunt bemalt ein wenig Mittelschicht hergelockt und gepflegte Parks angelegt Die rechte Szene verlor ihren Rückzugsraum und wanderte ab in Richtung Schmellwitz an das andere Ende der Linie 4 Vor Schmellwitz aber kapitulieren die Stadtplaner noch Das Straßenbegleitgrün wuchert meterhoch Dazwischen torkeln Burschen mit ihren Rädern so betrunken dass die Autos immer wieder abbremsen müssen Nein das sei nicht immer so sagt Wilking Heute ist Vatertag da sind die Bierhähne offen Wovon träumt diese Generation Polizei Bundeswehr Bundesgrenzschutz erklärt Wilking Sie wollen lebenslänglich und meint damit eine feste Beamtenstelle Vorerst aber müsse man den Alkohol aus den Jugendklubs verbannen und den Kiddies klar machen dass sie zu denken beginnen müssen Wilking steht jetzt vor der Schmellwitzer Schule Es regnet in Strömen Wo einst ein lebendiger Schulhof war stolpert man nun über kaputte Bodenplatten Wilking dreht sich um geht vorbei an den verlassenen kommunalen Arztpraxen an den ehemaligen Versorgungszentren der DDR und an Hauseingängen auf die SS Runen geschmiert sind Dann sagt er In dreißig Jahren ist hier nur noch Wiese No go Area Langsam wird klar was damit gemeint

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  • » Im Sumpf » Florian Klenks Erkundungen «
    aus der Wirtschaftswelt anheuern kann Nationalbank Experten Unternehmensberater und Steuerberater sollen künftig in Ermittlerteams sitzen Das soll vor allem die Kosten für Gerichtsgutachter sparen Ihre Expertisen kosten oft hunderttausende Euro und dauern Jahre In Deutschland und in der Schweiz wählte man einen anderen Weg Dort arbeiten bei Korruptionsstaatsanwaltschaften Finanzexperten und Ankläger Tür an Tür Wenn sich ein Staatsanwalt nicht auskennt wandert er mit dem Akt ins Nebenzimmer Die schlechte PR der Justiz Zu den institutionellen Nöten gesellt sich das kommunikative Desaster Die Justiz schafft es kaum ihre Erfolge Sorgen und Zwänge zu kommunizieren Wer in der Schweiz über die aktuellen Korruptionsprozesse unterrichtet werden will klickt auf der Homepage der Bundesanwaltschaft die neuesten Bulletins herbei In Großbritannien bietet der Serious Fraud Office Interviews seiner Ermittler zum Download an In Österreich hat die Staatsanwaltschaft nicht einmal eine Website Presseaussendungen gibt es kaum Wann immer Justizvertreter in den Medien zu Wort kommen hat man den Eindruck es handle sich um Wesen aus einer anderen Welt Das Fatale daran Wer mit Staatsanwälten persönlich spricht gewinnt meist einen anderen Eindruck Da sind erstaunlich viele kritische hartnäckige Juristen zu finden Der Grund für das PR Desaster Gerichtliche Voruntersuchungen sind per Gesetz geheim Die Medien hingegen wollen so schnell wie möglich berichten aus Akten zitieren und am liebsten schon das Urteil verkünden Die Konsequenz Vor den Kameras sitzen Vertreter der Staatsanwaltschaft die mit vielen Worten nichts sagen müssen weil sie mit den Medien nicht schritthalten dürfen Die Nöte der Medien Transparenz ist der größte Feind der Korruptionisten Aber wie schafft man Transparenz wo Dokumente über Privatisierungen wie ein Staatsschatz gehütet werden Meist sind es Oppositionspolitiker Anwälte oder sogenannte Whistleblower die der Presse Teile von Gerichtsakten zustecken aber eben oft nur Teile Das Problem dabei Die Presse kann durch diese Informanten auch instrumentalisiert oder falsch informiert werden Das ärgert wiederum die Ermittler die zur Presse auf Distanz gehen Vor allem skandinavische aber auch angloamerikanisch geprägte Länder wählen einen völlig anderen Weg Statt Informationen nach Gutsherrenart zu verwalten werden Journalisten durch einen Freedom of Information Act ermächtigt in Regierungsdokumente und Gerichtsakten Einsicht zu nehmen allerdings meist erst nach Abschluss des Verfahrens Der Vorteil Die Behörden müssen damit rechnen dass jeder Schriftsatz öffentlich werden kann Die Not der Whistleblower Whistleblower sind Insider aus Behörden Firmen oder Parteien die auszupacken bereit sind In Österreich wird ihnen der notwendige Schutz versagt Josef Kleindienst Spitzelaffäre Herwig Haidinger Korruption im Innenministerium Michael Ramprecht Korruption im Finanzministerium oder Willibald Berner Infrastrukturministerium Sie alle erleiden das gleiche Schicksal Sie werden niedergeklagt als Zwerge Verrückte oder Verräter stigmatisiert und so lange angeschüttet bis auch die Information die sie liefern als unglaubwürdig bewertet wird In der Antikorruptionsdiskussion ist der Schutz der Whistleblower daher eines der wichtigsten Themen Sie müssen die Möglichkeit erhalten sich vertrauensvoll an die Behörden wenden zu können um sich mit ihren Enthüllungen nicht selbst zu vernichten In manchen deutschen Bundesländern ist dies möglich elektronische Postkästen erlauben es den Ermittlern mit Kronzeugen anonym zu kommunizieren Die ungehobenen Schätze Bleibt ein letzte Frage Wer soll in Krisenzeiten

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  • » Meischbergers Tagebuch: “Mir fällt das Brot aus dem Mund” » Florian Klenks Erkundungen «
    signalisiert Meischberger signalisiert Bereitschaft die Polizei zu bestechen Oder war es wie er später beteuerte nur eine Falle um die korrupte Polizei vorzuführen Das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung ermittelt Meischberger und Grasser bestätigen dass sie ein Gespräch über diesen Polizisten führten Doch sie waren wie sie beide beteuern fassungslos dass es so ein unsittliches Angebot in diesem Land gebe Grasser so sagt sein Anwalt Manfred Ainedter habe Meischberger geraten damit an die Öffentlichkeit zu gehen Das wollte Meischberger aber offenbar doch nicht Im Notizbuch findet sich dazu dieser Eintrag 05 02 2010 Heute hat mich wieder Franz Koloini angerufen Er ist wirklich ein netter Kerl Obwohl er seinen eigenen Krieg hat kümmert er sich auch noch um meinen Er hat wieder mit dem Staatspolizisten Anm gesprochen Der hat alle seine Forderungen zurückgenommen Er war damals in einer komischen Laune Ich habe Top Informationen erhalten Zum ersten erhielt ich die Nachricht dass ich nicht besonders observiert wurde Das war aber schon die einzige gute Nachricht Schlecht ist das Normalprogramm das mit mir und den anderen durchgeführt wird Abhören per Computer das Nachhören aller verdächtigen Gespräche durch die GPS Peilung das Abhören von Gesprächen durch GPS und Bluetooth das komplette Verfolgen meiner Internetverbindungen und aller Emails etc D h die wissen so ziemlich alles Das bedeutet auch dass jedes meiner Skype Gespräche auch mit Ernst Plech Anm abgehört wurde Auch sind meine Treffen und wahrscheinlich auch das Gespräch mit ein Hypo Bankier der Meischberger das Schwarzgeld in Wien in Kuverts überreichte Anm vor meiner Aussage irgendwie aufgezeichnet D h dass auch meine Aussagen nicht gestimmt haben Bin gespannt was da noch herauskommt Jedenfalls hab ich ein ganz ungutes Gefühl denn ich kann praktisch nicht mehr kommunizieren ohne auch andere zu gefährden Meischberger hat Recht Er wurde überwacht Im Zuge der Abhörung der Gesprächsinhalte so hielt das Bundeskriminalamt in einem Aktenvermerk im Februar fest konnte die Erkenntnis gewonnen werden dass sich die Beschuldigten Ernst Karl Plech und Walter Meischberger im Glauben dass sie damit keine Spuren bzw Daten hinterlassen mittels Skype sowie per Email in der Causa verabreden Die Staatsanwaltschaft stellte keinen Haftbefehl wegen Verabredungsgefahr aus Ernst Plech kommt immer wieder im Tagebuch vor Die Ermittlungen gegen den Immobilienmakler bereiteten Meischberger offenbar Sorgen Plech war nicht nur der Berater von Ex Finanzminister Grasser sondern einst auch Financier von Jörg Haider Grasser setzte Plech in den Aufsichtsrat also die Kontrollinstanzen der staatlichen Immobiliengesellschaften Buwog und BIG Dort soll er so der Verdacht der Ermittler nicht nur die Interessen der Republik gewahrt haben sondern vor allem auch seine eigenen Auf 2 2 unversteuerte Millionen Euro soll Plech Zugriff gehabt haben so der Verdacht Im Februar gab es auch bei ihm eine Hausdurchsuchung Plech bestreitet Meischberger notiert es fällt mir auf einmal das Brot aus dem Mund Zufällig Komme ich drauf dass Ernst in seinem Tresor die Unterlagen meines damaligen Haider Deals gehabt hat Alles bei der HD Hausdurchsuchung Anm gefunden Auch eine Kopie des Sparbuchs Ein gefundenes Fressen für die rote Meute Eine hässliche Geschichte wird nun via News publik Die FPÖ hat Meischberger mit Geld ein Mandat abgekauft um ihn loszuwerden Im Jahr 1999 wurde der damalige FPÖ Generalsekretär Meischberger wegen Steuerbetrugs verurteilt Die Partei der Anständigen und Tüchtigen überreichte ihm in der Kanzlei des späteren Justizministers Dieter Böhmdorfer ein Sparbuch über 2 5 Millionen Schilling um den Wahlkampf nicht weiter zu gefährden und Meischi vor Erlangen der Pensionsansprüche zum Rücktritt zu drängen Über die Versteuerung sagt Meischberger vor dem Staatsanwalt habe er lange nachgedacht Aber er sei noch zu keinem Ergebnis gekommen Sponsorengeld als Schmiergeld Jörg Haider und seine engsten Begleiter Auch sie tauchen in dem Tagebuch einige Male auf und es werden Dinge über ihn und seine Entourage erzählt die die Justiz aber auch der Nationalrat in einem Untersuchungsausschuss werden aufklären müssen Denn der ehemalige Protokollchef der Landesregierung Franz Koloini war gegenüber Meischberger offenbar äußerst redselig Und Meischberger schrieb zu Hause alles auf was Koloini so erzählte Die beiden sitzen laut Tagebuch einmal im Fino einem Restaurant in den Tuchlauben nur wenige Schritte von Meischis Büro entfernt Später im Fino hat Franzi etwas aus der Schule geplaudert Unglaubliche Geschichte Patrick Friesacher in die Formel 1 Schumacher zum FC Kärnten Hypo Missbrauch und viele Geschichten Patrick Friesacher ist ein Formel 1 Rennfahrer der das Kärnten Logo auf seinem Helm tragen sollte Die Sponsorengelder dafür soll Jörg Haider angeblich von potenten Russen erhalten haben die dafür die Staatsbürgerschaft erhielten so der Verdacht Einen Großteil des Geldes so sagte Koloini aus etwa 190 000 Euro habe er Haider ins Büro gebracht Was er damit tun solle fragte Koloini Haider Und der soll gesagt haben Dolossn Der FC Kärnten wiederum ist jener Fußballklub den Haider in Kärnten protegierte und für den die Hypo Sponsorengelder in der Höhe von rund sieben Millionen Euro überweisen sollte wie deutsche Medien enthüllten Die Staatsanwaltschaft München geht davon aus dass es Bestechungsgeld für Haider war Schumacher Thiago Maier dos Santos ist Fußballer spielte beim FC Kärnten ist jetzt bei Austria Wien Gaddafis Millionen und eine schwer verletzte Frau Koloini plaudert weiter Etwa über einen ehemaligen Haider Vertrauten Name der Redaktion bekannt der plötzlich von der Bildfläche verschwunden sei und sich angeblich in der Schweiz um das Vermögen Gaddafis kümmere Der Name des Haider Vertrauten Anm hat mit 32 Millionen Euro den Haider anständig hineingelegt Das Geld stammte von einer 45 Mio Überweisung von Gaddafi Gaddafi Das ist der libysche Revolutionsführer zu dem Haider einst gemeinsam mit Hypo Bank Chef Wolfgang Kulterer ins Wüstenzelt schlüpfte Den Flug so fanden Hypo Ermittler dieser Tage heraus bezahlte die Hypo die Gelder Gaddafis verwaltet haben soll Bei einem Untersuchungsausschuss in Kärnten hatte Haider dem Landtag noch erzählt er habe den Flug privat bezahlt Gaddafis Sohn Saif al Islam Gaddafi gilt als Reformer und möglicher Nachfolger seines Vaters Muammar Er war mit Haider eng befreundet In Interviews machte Saif Gaddafi keinen Hehl daraus dass die FPÖ finanziell unterstützt werde In einer Villa in Döbling hat er ein Domizil In Schönbrunn brachte er weiße Tiger unter Beim Opernball

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  • » Lobbyismus » Florian Klenks Erkundungen «
    öffentlichen Jobs vor Im Jahr 2001 durfte Plech etwa als Makler den Umzug des Handelsgerichts in ein Hochhaus der Immofinanz vermitteln Seine Provision mehr als 600 000 Euro Meischberger und Hochegger erfanden derweil das Schwiegersohn Image des Mister Nulldefizit Sie stellten seine angeblich 280 000 Euro teure Homepage online und kassierten dafür unversteuertes Spendengeld aus der Industriellenvereinigung Für 2 3 Millionen Euro organisierten sie Grassers Roadshows Das PR Duo Hochegger Meischberger saß an einer sprudelnden Geldquelle Die beiden sollten in den kommenden Jahren nicht nur den Buwog Deal für die Immofinanz einfädeln Sie wollten noch viele weitere fruchtbare Äcker dieser Republik bestellen wie Einvernahmeprotokolle zeigen den Banken und Immobiliensektor die Telekommunikations und Medienbranche das Glücksspielwesen Das Team war kongenial Hochegger hatte die große Agentur Meischberger nur zwei Angestellte dafür jede Menge Kontakte in die FPÖ Hochegger erzählt Meischberger vor der Staatsanwaltschaft hat mich in sein Netzwerk aufgenommen und wenn Sie so wollen mich weiterverkauft Hochegger trat nach außen in Erscheinung und ich war im Hintergrund tätig Es war stets dasselbe System Ein Konzern vergab einen PR Auftrag an Hochegger der wiederum Aufträge an seinen Subunternehmer Meischberger weitergab Meist wussten die Unternehmer nichts von der Aufgabenteilung weil sie nichts davon wissen wollten Da wäre etwa der Fall Neue Freie Zeitung Ende 2004 zahlte Meischberger einen Druckkostenbeitrag in der Höhe von 192 000 Euro an die Parteizeitung der FPÖ Das Blatt sollte dafür wohlwollend über Telekom Themen berichten Bloß lassen sich in den Archiven der NFZ weder Jubelberichte noch Inserate finden Oder der Fall des Terminal Towers in Linz Das Bauprojekt des Konsortiums Porr Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und Raiffeisen Leasing kam nur zustande weil Finanz und Pensionsversicherungsanstalt die Einmietung zugesichert hatten Die ministerielle Verantwortung trugen damals Karl Heinz Grasser für das Finanzressort und Ursula Haubner beziehungsweise Herbert Haupt für das Sozialressort Pikanterweise überwies eine Porr Tochter just rund um die Mietentscheidungen 200 000 Euro an die zypriotische Postkastenfirma Astropolis für Marktstudien in Rumänien wie Porr beteuerte Bei der Einvernahme können sich Meischberger und Hochegger die sich das Geld teilten bloß nicht mehr an einen Rumänien Auftrag erinnern Während Meischberger von einer Studie über eine ungarische Autobahn spricht will Hochegger inhaltlich gar nichts von dem Deal gewusst sondern nur die Rechnung gelegt haben Die Fahnder stießen bei Meischberger auch auf Kontoeingänge des Glücksspielkonzerns Novomatic 450 000 Euro verrechnete Meischberger für Lobbyingaktivitäten Der Grüne Peter Pilz behauptet nun die Novomatic habe Meischberger bezahlt damit der eine Aufweichung des Glücksspielmonopols erkaufe Ein Vorwurf den Novomatic und Meischberger brüsk zurückweisen Laut Gerichtsakten erhielt Meischberger außerdem 60 000 Euro von der Raiffeisen Centro Bank und 128 000 Euro von der Post stets unter dem Titel Lobbying Angesichts der zahlreichen Fälle die nun enthüllt werden drängt sich bei den Ermittlern der Verdacht auf dass der Freundeskreis rund um Grasser im Schatten der Privatisierungswelle unter Blau Schwarz ein erstaunliches Netzwerk gebildet hat einen Klüngel in dem Parteispenden als Druckkostenbeitrag und Schmiergeldzahlungen als Beratungsleistung firmierten Ob es auch eine korrupte Seilschaft war klärt derzeit die Justiz etwa durch die Analyse der

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  • » Erklär mir den Geheimdienstskandal! » Florian Klenks Erkundungen «
    wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links der Woche 2013 KW 1 blog sektionacht at bei Die Unfreien Felix Andersen bei Die Unfreien mothman bei Der 278a kann bleiben Artikel Kategorien Impressum Reportagen Schnelle Glossen Texte für andere Medien Texte für den FALTER Texte für DIE ZEIT Wer ist Florian Klenk Archiv Wähle den Monat Oktober 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 Februar 2011 Januar 2011 Dezember 2010 November 2010 Oktober 2010

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  • » Geheimdienste » Florian Klenks Erkundungen «
    Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links der Woche 2013 KW 1 blog sektionacht at bei Die Unfreien Felix Andersen bei Die Unfreien mothman bei Der 278a kann bleiben Artikel Kategorien Impressum Reportagen Schnelle Glossen Texte für andere Medien Texte für den FALTER Texte für DIE ZEIT Wer ist Florian Klenk Archiv Wähle den Monat Oktober 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 Februar 2011 Januar 2011 Dezember 2010 November 2010 Oktober 2010 September 2010 August 2010 Juli 2010 Juni 2010 Mai 2010 April 2010 März 2010 Februar 2010 Januar 2010 Dezember 2009 November 2009 Oktober 2009 September

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