archive-com.com » COM » F » FLORIANKLENK.COM

Total: 518

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • » Milder Richter, linke Ideen » Florian Klenks Erkundungen «
    billige stereotypen Das sind nun mal jene Delinquenten die am härtesten und öftesten bestraft werden und die kaum Gnade auf vorzeitige Entlassung haben Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Im Zweifel lieber schuldig Fall Irving Verurteilt Begnadigt RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links der Woche 2013 KW

    Original URL path: http://www.florianklenk.com/2006/12/22/milder-richter-linke-ideen/trackback/index.html (2016-02-11)
    Open archived version from archive


  • » Wie mutig dürfen Grüne sein? » Florian Klenks Erkundungen «
    das man sehr liebt und bei dem man stets mitzittert ob es jetzt die nächste Versetzung schafft oder nicht weil wir wissen ja dass es total begabt ist und eigentlich nur eine faire chance braucht um es endlich aller welt zu zeigen oder einem sehr talentierten jungen kreativen der im entscheidenden moment immer an seiner nervosität scheitert und deshalb seit jahren unentdeckt bleibt obwohl man weiß dass er das gegenteil verdient hätte und natürlich wollen wir eine regierungsbeteiligung und klar dafür brauchen die grünen zuwächse und ja sicher am realistischsten aus dem bürgerlichen lager weil sonst geht es sich bei aller rechnerei wieder nicht gscheit aus bei allem hoffen auf herabgesetzte wahlalter auf wähler die nachkommen die stimmen der babyshambles fans und der flex besucher die hunderttausenden von der landjugend die auch nachkommen und wählen wie der papi vergisst man halt gerne bei der rechnung Und ungezählt sind die nächte in denen man gerechnet hat und überlegt und gezittert und gehofft und gelitten und am ende ob div utopien gejubelt je nachdem wie spät die stunde und wie intensiv der alkoholkonsum war vielleicht muss man sich mit der rechten mehrheit in diesem land einfach abfinden und das abziehen dieser wähler dann auch der spö überlassen im wissen dass sich die grünen gar nicht so verbiegen können vielleicht sind die grünen eine crew eine band die dann eh nicht mehr cool wäre wenn sie im übertragenen sinn die kleine schwester hört und vielleicht will man das eben nur nicht wahrhaben vielleicht wollen sie mehr ein statement sein als eine partei und vielleicht wollen manche auch gar nicht entdeckt werden Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Westis frische Winde Weg mit Lebenslang RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener

    Original URL path: http://www.florianklenk.com/2006/08/02/wie-mutig-durfen-grune-sein/trackback/index.html (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • » “Die Grünen haben Angst vor mir” » Florian Klenks Erkundungen «
    Die Grünen erleiden einen massiven Anpassungsprozess Alexander Van der Bellen hat die Kopie der sozialdemokratischen Partei errichtet Die Grünen sind so wie die SPÖ sehr stark zentralistisch bestimmt Er war mit dieser Strategie bei den Wahlen aber auch ziemlich erfolgreich Voggenhuber Das ist das Erfolgsrezept für eine Schönwetterpolitik Aber es ist nicht nachhaltig damit gewinnt man kein Vertrauen sondern nur oberflächliche Sympathie Alles Geld wurde in die Darstellung von Van der Bellen gesteckt und er konnte mit dem Argument ich bin das Erfolgsrezept schalten und walten wie er wollte Niemand erschrak als Van der Bellen einmal sagte Ja wir wollen eine stinknormale Partei werden Ich sagte dann darf sich aber später niemand wundern wenn es vielen stinkt und dass nach noch einer weiteren normalen Partei keine Nachfrage besteht Was wäre Ihre Alternative Voggenhuber Wir müssten eine innovative kämpferische überzeugende Partei werden Mit neuen Mitteln des Ausdruckes des Nachwuchses der öffentlichen Auseinandersetzung Ein bisschen konkreter Voggenhuber Einst waren die Grünen Heimat vieler schillernde Persönlichkeiten Es reichte eben nicht aus irgendwelchen NGO Sekretariaten zu kommen oder die Parteileiter hinaufzuklettern Man musste sich selbst einen Namen machen um ein Amt zu bekommen Man musste eine Bürgerinitiative anführen in der Öffentlichkeit für Aufmerksamkeit sorgen Was bitteschön hat Van der Bellen getan um interessanten Nachwuchs anzulocken Auf der EU Liste gab es allerdings auch nur arrivierte grüne Persönlichkeiten keine Junghoffnungen Voggenhuber Darf man das unterscheiden Ich bin bereit mich jedem Wettbewerb zu stellen aber war die Wahl für die EU Liste ein Wettbewerb um Qualifikation um das Vertrauen der Menschen um grüne Erfolge Nein Es bricht gerade die innerparteiliche Revolution aus Wir erleben einen Proteststurm der Wähler wie er noch nie da gewesen ist Wenn das so wäre hat die grüne Basis offenbar die falschen Leute für ihren Bundeskongress delegiert Dort wurde Lunacek ganz demokratisch auf Platz eins gewählt Voggenhuber Das habe ich auch akzeptiert und nur eine Kandidatur an unwählbarer Stelle angeboten Sollte es allerdings passieren dass ich nach vorne gewählt werde dann kann man doch eingestehen dass die Wähler eine große Zustimmung zu meiner Europapolitik demonstrieren Was kann man sich mehr wünschen Aber Sie haben ja gerade eine Wahl verloren Voggenhuber Die Partei macht nur einen Wahlvorschlag Man boykottiert mich nur aus Angst dass ich gewählt werden könnte Das angebliche gestörte Vertrauensverhältnis das die Partei mir gegenüber hat bestand ausschließlich darin dass ich nicht garantieren konnte nicht gewählt zu werden Es ist absurd Warum tun Sie sich so eine furchtbare Partei überhaupt noch an Voggenhuber Weil die Parteiführung nicht die Partei ist Zum Glück Sie hoffen auf bessere Zeiten Voggenhuber Nein Ich bin draußen ich bin nicht mehr dabei Können Sie zu hundert Prozent ausschließen dass man Sie bei der EU Wahl wählen kann Voggenhuber Ich bin mit meinen Möglichkeiten und meiner Weisheit am Ende Ich akzeptiere dieses Votum Für mich ist das der Schlussstrich Das haben auch meine Unterstützer zu akzeptieren Werden Sie die Liste Voggenhuber gründen Voggenhuber Dieselben die mir die Handschlagqualität absprechen verlassen sich nun zurecht auf mein Versprechen dass

    Original URL path: http://www.florianklenk.com/2009/02/04/die-grunen-haben-angst-vor-mir/trackback/index.html (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • » Johannes Voggenhuber » Florian Klenks Erkundungen «
    den ich überhaupt nicht gefasst war Es waren also grüne Frauen die Sie erlegt haben Voggenhuber Das hat sicherlich eine Rolle gespielt Es waren ja nicht nur Männer in meinem Alter sondern auch viele junge die für mich auf die Barrikaden gestiegen sind Mehr Kategorien Texte für den FALTER Tags Grüne Johannes Voggenhuber RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V

    Original URL path: http://www.florianklenk.com/tag/johannes-voggenhuber/index.html (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • » Der Mann, der aus der Folter kam » Florian Klenks Erkundungen «
    aus Berkeley fest Exhäftlinge finden kaum zurück in den Alltag dank dem Guantánamo Stigma Die autoritären Staaten aus denen sie kommen Saudi Arabien Afghanistan Irak Jemen China foltern die Rückkehrer mitunter Zumindest aber hetzen sie ihnen Geheimdienste auf den Hals die sie wie auch im Fall Kurnaz in Deutschland geschehen bis auf die Toilette verfolgen Äußerst schäbig verhielt sich die rot grüne deutsche Regierung die sich im Irakkrieg als hochmoralisch inszenierte Während Deutschlands damaliger Geheimdienstkoordinator der heutige Außenminister und rote Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier Geheimdienstler zu Kurnaz nach Guantánamo schickte vertröstete der grüne Joschka Fischer Kurnaz Mutter in Briefen mit warmen Worten Man könne ihrem Jungen leider nicht helfen schrieb er er habe leider nur die türkische Staatsbürgerschaft Die verdammten Prediger Man muss um Guantánamo und Kurnaz Drama zu erklären noch einmal ins Jahr 2001 zurückblicken Als in New York die Türme einstürzten und die Medien von einem Weltkrieg sprachen entdeckten vor allem die Deutschen dass in ihren Städten sogenannte Schläfer lebten In Ulm Berlin Hamburg aber auch Bremen predigten radikalisierte Imame Der Geheimdienst witterte in jeder Moschee Islamisten So geriet Murat Kurnaz unter Verdacht Auch der damals 19 jährige Bremer Schiffbaulehrling entdeckte die düstere Welt der Prediger für sich Als Türsteher soff und prügelte sich Kurnaz durch die Vorstadt Der fromme Muslim Kurnaz aber ließ sich einen Bart wachsen und blätterte im Koran Mit dort aufgeschnappten Weisheiten belästigte er seine Mutter eine blondgefärbte Kemalistin aus der Türkei Trag ein Kopftuch herrschte er sie an Seine Arbeitskollegen ermahnte er mit dem Rauchen aufzuhören Diese verdammten arabischen Prediger klagte Mutter Kurnaz sie hatten meinem Murat das Hirn gewaschen Vermutlich war Kurnaz auf dem Weg zur Radikalisierung Er wollte Koranschulen kennenlernen ein Monat wollte durch Pakistan reisen Wollte er in den Krieg gegen die USA ziehen Nein wehrte Kurnaz später vor dem Militärtribunal ab ich habe es genossen Märkte zu besuchen Ich mochte es was sie dort mit den Kobras machten Fest steht Er hatte weder Waffen noch viel Geld bei sich Er war in keinem Terrorlager in seiner Tasche fand sich nur ein Retourticket nach Bremen Es verfiel Die Rückfahrt nach Deutschland trat er erst fünf Jahre später im August 2006 in einer Militärfrachtmaschine der US Armee an angekettet mit verbundenen Augen Seine Freiheit verlor er bei einer Busfahrt in Pakistan Polizisten kontrollierten die Papiere des rothaarigen Fremden sie holten ihn aus dem Bus übergaben ihn für eine Kopfgeldprämie direkt an die verbündeten USA Die meisten feindlichen Kämpfer so hält die neue Berkeley Studie fest seien gegen Kopfgeld übergeben worden In Flugblättern stachelten die GIs Afghanen und Pakistanis förmlich dazu an Terroristen zu verraten oder jene die sie dafür hielten Seine Akten waren geschwärzt Du kannst Millionen verdienen deine Familie dein Dorf deinen Stamm ernähren und für medizinische Behandlung Schulbücher und Lebensversicherungen bei deinen Nächsten aufkommen heißt es in einem US Flugblatt Kurnaz so stellte es später der deutsche Geheimdienst fest war zur falschen Zeit am falschen Ort 500 Dollar wurden für ihn bezahlt das gab ein Polizeichef zu So saß

    Original URL path: http://www.florianklenk.com/2008/12/04/der-mann-der-aus-der-folter-kam/trackback/index.html (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • » “Ohne Mutter wär ich tot” » Florian Klenks Erkundungen «
    Kurnaz sagt Ich schlafe gut Ich konnte ja fünf Jahre kaum schlafen Nur laute Musik verträgt er nicht mehr Er sagt Ich brauche keine Psychologen Entweder du stirbst Oder du stehst auf Er sucht eine Frau das sagt er oft Er weiß dass das schwer wird vor allem mit diesem Bart Seine frühere Ehefrau eine streng gläubige Muslimin hatten seine Eltern für ihn ausgesucht sie wartete drei Jahre lang auf ihn erst dann ließ sie sich scheiden Er zwirbelt den Schnurrbart zu kleinen Zöpfchen Er sagt Als Muslim darf ich auch eine Christin oder eine Jüdin heiraten Oder eine Russin Sie muss mich nur verstehen Aber wie kann man einen wie ihn verstehen Ich bin ein junger Mann aus Deutschland der nur versucht nach seinem Glauben zu leben nichts anderes Nein sagt Kurnaz die Deutschen hätten kein Problem mit seinem Aussehen eher die Türken Er lacht Aber er lässt sich nicht beim Lachen fotografieren Er sagt Meine Geschichte ist nicht lustig Kurnaz spaziert jetzt zum Schulhof der Glockenschule In Guantánamo dachte er oft an sie Hier haben wir Sackhüpfen gespielt und Eierlaufen mit dem Löffel im Mund Und Apfelessen Ein Apfel schwamm in einem Eimer Die Kinder mussten den Kopf ins Wasser tauchen und versuchen davon abzubeißen Die Amerikaner haben mit mir auch Apfelessen gespielt aber ohne Apfel sagt Kurnaz An den Armen hätten sie ihn dann aufgehängt Mit Stromstößen traktiert Sein Herz habe geschlagen wie wild Neben ihm habe einer gehangen der rührte sich nicht mehr Ein anderer hätte die Beine verloren die Stümpfe hätten geeitert das Wachpersonal habe ihm keinen Verband gegeben Todesfälle nach solchen Torturen sind mittlerweile offiziell dokumentiert Kurnaz sagt Zweimal hatte auch ich Angst zu sterben An der Weser liegen alte Kähne davor zwei Fischer Sand weht von den Kiesbergen he rüber Es duftet diesmal nach Kaffee Am Abend ist hier alles voll mit Kaninchen sagt Kurnaz das ist richtig schön An diesen Ort ging er sofort als er wieder zu Hause war Er blickte ins Wasser und begann zu begreifen was er verloren hatte seine Jugend Hier finde ich wieder meinen inneren Frieden Das war ein Leben gewesen hier Grillen zelten Steine ins Wasser werfen Maiskolben klauen mit dem Mercedes der Eltern herumkurven schwimmen Mit Mädchen Natürlich Ich habe viel Wert auf Mädchen gelegt Und heute Ich gehe nur mit Kumpels schwimmen nicht mehr mit Frauen Sich vor ihnen zu entblößen verbiete der Glaube Aber wenn ich eine Ehefrau finde hätte sie Spaß mit mir Warum der Rückzug in den Islam Weil mir der Prophet Halt gibt sagt Kurnaz Mehr sagt er dazu nicht Hier an der Weser hatte Murat Kurnaz das erste Mal Kontakt mit der Obrigkeit Am Ende eines Kanals dort wo es kaum jemanden stören kann hatte er als 14 Jähriger geangelt Ein Polizist nahm mir die Angel weg Er bekam immer wieder Probleme mit der Polizei Raufereien mit Kieferbruch solche Sachen Galten beim Prügeln Regeln Ja keine Messer keine Schusswaffen nicht so wie die Jugendlichen heute In Guantánamo gab es

    Original URL path: http://www.florianklenk.com/2007/04/23/ohne-mutter-war-ich-tot/trackback/index.html (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • » So schön ist Guantánamo » Florian Klenks Erkundungen «
    für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links der Woche 2013 KW 1 blog sektionacht at bei Die Unfreien Felix Andersen bei Die Unfreien mothman bei Der 278a kann bleiben Artikel Kategorien Impressum Reportagen Schnelle Glossen Texte für andere Medien Texte für den FALTER Texte für DIE ZEIT Wer ist Florian Klenk Archiv Archiv Wähle den Monat Oktober 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 Juli 2012 Juni 2012

    Original URL path: http://www.florianklenk.com/2007/02/19/so-schon-ist-guantanamo/trackback/index.html (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • » Rückkehr aus Guantánamo » Florian Klenks Erkundungen «
    nichts nachgewiesen werden Es gebe keine Verbindungen zu Terroristen ja nicht einmal Indizien die den Bremer Taliban wie Kurnaz von Boulevardmedien vorverurteilend genannt wird belasten Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt später auch ein US amerikanisches Gericht Die USA bieten Deutschland bereits 2002 an Kurnaz freizulassen Nun beginnt ein deutsche Doppelspiel Sowohl das Innenministerium als auch der heutige BND Chef Ernst Uhrlau sprechen sich in vertraulichen Sitzungen dagegen aus den Türken nach Deutschland einreisen zu lassen Doch offiziell signalisiert das Aussenamt unter Joschka Fischer der Mutter die Diplomaten wuerden alles Erdenkliche für ihren Sohn unternehmen um ihn aus der rechtlosen Zone zu befreien In vertraulichen Gesprächen mit dem Anwalt der Familie Bernhard Docke verraten Spitzenbeamte aber auch man werde die transatlantischen Beziehungen wegen dieses Falles nicht noch weiter belasten Kurnaz schien offnungslos verloren Die Bremer Behoerden belegten ihn sogar mit einem Einreiseverbot mit der absurden Begründung dass er sein Visum von Guantanamo aus nicht verlaengert hatte Nun also doch die Freilassung nach Intervention von Angela Merkel Anwalt Docke sagt es sei die Entschlossenheit der neuen Regierung aber auch der nach einer Selbstmordserie von Häftlingen in Guantanamo erhöhte internationale Druck auf die USA gewesen der letztlich den Weg in die Freiheit ebnete Ob die Deutschen von Kurnaz überrascht sein werden Anwalt Docke weiss es nicht Er hat seinen Mandanten auch das bezeichnend in viereinhalb Jahren nicht einmal besuchen können Kurnaz wird vermutlich gemeinsam mit Vertretern amnesty internationals in den kommenden Tagen in Berlin kurz vor die Presse treten Vielleicht werden manche von seinem langen Bart überrascht sein Er liess ihn sich während seiner Zeit in Guantanamo stehen Und vermutlich wird es manche auch verstören wenn er auf die Frage ob er dem westlichen Rechtstaat und seinen Werten noch traue mit einem knappen Nein antwortet Verwandte Artikel Die Deutschen in Guantanamo Verlassen in Guantánamo Hotel Guantánamo Der neue Drogenbericht Rückkehr ins Mittelalter Digitale Gegenmacht Kategorien Texte für DIE ZEIT Tags Guantanamo Islam Islamismus Menschenrechte Terror USA Kommentare 1 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Boche 24 August 2006 11 52 1 Antwort Zitat Ob der gute Mann harmlos ist darf wohl bezweifelt werden Aber jetzt hat er erst einmal seinen Auftritt mit ai gegen den Gulag Guantanamo Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Teutsches Volxlied ORF Lindners Fall RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse

    Original URL path: http://www.florianklenk.com/2006/08/23/ruckkehr-aus-guantanamo/trackback/index.html (2016-02-11)
    Open archived version from archive



  •