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  • » Russland » Florian Klenks Erkundungen «
    der Verfassungsschutz habe Kadyrov den Tatbestand des Mordes verwirklicht Ein mordender Präsident von Putins Gnaden Verschleppungen durch geheime Nachrichtendienste die in Österreich ihr Unwesen treiben Schutzlose Flüchtlinge die ihre Ermordung monatelang vergeblich ankündigen Es ist ein abenteuerliches Sittenbild das die Fahnder des Verfassungsschutzes mittels Telefonüberwachungen Observationen und der Einvernahme von tschetschenischen V Leuten rekonstruierten Eine zentrale Rolle soll in dem Fall ein gewisser Otto Kaltenbrunner ein Tschetschene aus St Pölten gespielt haben Der hagere Mann mit dem eingedeutschten Namen sitzt seit über einem Jahr in U Haft und schweigt Er sei der Kontaktmann von Präsident Kadyrov und habe die logistische Organisation der Tat vorgenommen so der Vorwurf der Polizei In St Pöltner Sport und Kulturvereinen habe er sich konspirativ mit anderen Tätern verabredet Auf Kaltenbrunners Handy fanden sich übrigens Fotos auf denen er Präsident Kadyrov umarmt Den Mord unmittelbar ausgeführt hätten zwei Tschetschenen namens Letscha B und Turpal Y Der eine wird durch Schmauchspuren an seiner Jacke belastet das Handy des anderen konnte genau zum Tatzeitpunkt am Tatort geortet werden außerdem wurde er von Zeugen identifiziert Auch die Videokamera in einer Trafik in der Nähe der Wohnung Israilovs hat den Verdächtigen aufgenommen Die Spuren der elf mutmaßlichen Täter darunter auch Kadyrov führen von Grosny über Weißrussland Polen Deutschland Frankreich Belgien und Tschechien nach Floridsdorf Die Ermittler behaupten nun dass Kadyrovs Verschleppungskommandos in Flüchtlingspensionen und Moscheen nach Abtrünnigen suchen um diese zu entführen oder zu liquidieren Israilov so zeigen die Ermittlungsakten war nicht der einzige mit dem Tod bedrohte Tschetschene Die Fahnder stießen auch auf andere Fälle in denen Flüchtlinge in Österreich mit Ermordung gedroht worden war etwa in der Steiermark Besonders tragisch und aufklärungswürdig sind die Fälle zweier tschetschenischer Informanten die der Wiener Polizei wertvolle Hinweise bei der Aufklärung des Politmordes geliefert haben sollen Kadyrovs Getreue so hat es den Anschein haben diese Belastungszeugen brutal aus dem Weg geräumt Es stellt sich somit die Frage ob Zeugenschutzprogramme in diesem sensiblen Kriminalfall überhaupt funktionieren Der Zeuge Salman M zum Beispiel gab den Fahndern den Hinweis auf den unmittelbaren Todesschützen Letscha B Er wurde im Herbst 2009 in Aserbaidschan erschossen aufgefunden wie der Verfassungsschutz vermerkt Auch das Schicksal eines mysteriösen Agenten namens Artur K Spitzname Arbi ist ungeklärt Bereits im Sommer 2008 hatte sich Arbi verzweifelt an die Wiener Polizei gewandt und um Hilfe ersucht Er sei ein Agent Kadyrovs Mitglied einer seiner Sondereinheiten und solle Israilov töten Im Übrigen gebe es Todeslisten auf denen auch 50 Tschetschenen aus Österreich stünden Ein eigens gegründeter Geheimdienst sei in ganz Europa hinter tausenden Asylwerbern her Arbi aber bekam Skrupel Er bringe keinen Mord übers Herz versicherte er Die Polizei möge ihm helfen ansonsten seien er und seine Familie in Gefahr Er wolle in Österreich unter neuer Identität leben Die Fahnder in Wien hielten den Mann der Israilovs Mord prophezeit hatte für einen Spinner Das Innenministerium lehnte Arbis Asylantrag ab Die Fremdenbehörde setzte den Mann gleichzeitig in den nächsten Air Berlin Flieger nach Moskau Die Republik zahlte ihm sogar das Ticket für die freiwillige Heimreise

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  • » Umar Israilov » Florian Klenks Erkundungen «
    so der Verfassungsschutz habe Kadyrov den Tatbestand des Mordes verwirklicht Ein mordender Präsident von Putins Gnaden Verschleppungen durch geheime Nachrichtendienste die in Österreich ihr Unwesen treiben Schutzlose Flüchtlinge die ihre Ermordung monatelang vergeblich ankündigen Es ist ein abenteuerliches Sittenbild das die Fahnder des Verfassungsschutzes mittels Telefonüberwachungen Observationen und der Einvernahme von tschetschenischen V Leuten rekonstruierten Eine zentrale Rolle soll in dem Fall ein gewisser Otto Kaltenbrunner ein Tschetschene aus St Pölten gespielt haben Der hagere Mann mit dem eingedeutschten Namen sitzt seit über einem Jahr in U Haft und schweigt Er sei der Kontaktmann von Präsident Kadyrov und habe die logistische Organisation der Tat vorgenommen so der Vorwurf der Polizei In St Pöltner Sport und Kulturvereinen habe er sich konspirativ mit anderen Tätern verabredet Auf Kaltenbrunners Handy fanden sich übrigens Fotos auf denen er Präsident Kadyrov umarmt Den Mord unmittelbar ausgeführt hätten zwei Tschetschenen namens Letscha B und Turpal Y Der eine wird durch Schmauchspuren an seiner Jacke belastet das Handy des anderen konnte genau zum Tatzeitpunkt am Tatort geortet werden außerdem wurde er von Zeugen identifiziert Auch die Videokamera in einer Trafik in der Nähe der Wohnung Israilovs hat den Verdächtigen aufgenommen Die Spuren der elf mutmaßlichen Täter darunter auch Kadyrov führen von Grosny über Weißrussland Polen Deutschland Frankreich Belgien und Tschechien nach Floridsdorf Die Ermittler behaupten nun dass Kadyrovs Verschleppungskommandos in Flüchtlingspensionen und Moscheen nach Abtrünnigen suchen um diese zu entführen oder zu liquidieren Israilov so zeigen die Ermittlungsakten war nicht der einzige mit dem Tod bedrohte Tschetschene Die Fahnder stießen auch auf andere Fälle in denen Flüchtlinge in Österreich mit Ermordung gedroht worden war etwa in der Steiermark Besonders tragisch und aufklärungswürdig sind die Fälle zweier tschetschenischer Informanten die der Wiener Polizei wertvolle Hinweise bei der Aufklärung des Politmordes geliefert haben sollen Kadyrovs Getreue so hat es den Anschein haben diese Belastungszeugen brutal aus dem Weg geräumt Es stellt sich somit die Frage ob Zeugenschutzprogramme in diesem sensiblen Kriminalfall überhaupt funktionieren Der Zeuge Salman M zum Beispiel gab den Fahndern den Hinweis auf den unmittelbaren Todesschützen Letscha B Er wurde im Herbst 2009 in Aserbaidschan erschossen aufgefunden wie der Verfassungsschutz vermerkt Auch das Schicksal eines mysteriösen Agenten namens Artur K Spitzname Arbi ist ungeklärt Bereits im Sommer 2008 hatte sich Arbi verzweifelt an die Wiener Polizei gewandt und um Hilfe ersucht Er sei ein Agent Kadyrovs Mitglied einer seiner Sondereinheiten und solle Israilov töten Im Übrigen gebe es Todeslisten auf denen auch 50 Tschetschenen aus Österreich stünden Ein eigens gegründeter Geheimdienst sei in ganz Europa hinter tausenden Asylwerbern her Arbi aber bekam Skrupel Er bringe keinen Mord übers Herz versicherte er Die Polizei möge ihm helfen ansonsten seien er und seine Familie in Gefahr Er wolle in Österreich unter neuer Identität leben Die Fahnder in Wien hielten den Mann der Israilovs Mord prophezeit hatte für einen Spinner Das Innenministerium lehnte Arbis Asylantrag ab Die Fremdenbehörde setzte den Mann gleichzeitig in den nächsten Air Berlin Flieger nach Moskau Die Republik zahlte ihm sogar das Ticket für die freiwillige

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  • » Achtung Falle, Herr Faymann! » Florian Klenks Erkundungen «
    Strafverfahren werden heute von Anklägern und nicht mehr von Richtern entschieden Die großen Causen werden dem Justizministerium berichtet das volle Akteneinsicht hat Es sind Staatsanwälte die heute Ermittlungen und U Haft anregen oder eben nicht Die Justizministerin darf vorschlagen wer von diesen Ermittlern Karriere macht und wer nicht Gibt die SPÖ Innen und Justizressort ab dann entledigt sie sich auch der Chance in politischen Fällen zwischen die Aktendeckel zu blicken Ein Justizminister kann auch große gesellschaftspolitische Reformen anstoßen Kreiskys Justizreformer Christian Broda hat es vorgezeigt Familienrecht Mietrecht Konsumentenschutz Strafrecht und Gefängnisordnungen All das wurde durch die SPÖ modernisiert Auch Berger leerte die Gefängnisse die ihre blauen Vorgänger vollgestopft hatten Sie schuf eine Korruptionsstaatsanwaltschaft der die ÖVP leider die Zähne zog forderte mehr Rechte für Patchworkfamilien sie drängte die ÖVP dazu das Sexualstrafrecht nicht nur auf der Sanktionsebene aufzurüsten sondern auch den Opferschutz aufzubauen Sie präsentiert Studien die die Scharfmacher relativieren so sind laut kriminalsoziologischem Institut nur vier Prozent der Sexualstraftäter rückfällig geworden bei einer allgemeinen Wiederverurteilungsrate von 30 Prozent Berger hat auf Populismus und die Allianz mit der Krone verzichtet Es steht zu befürchten dass sie und ihr Ressort dafür nun unter einem Kanzler Faymann mit einem Jobwechsel bezahlen müssen Dem Land ist damit nicht gedient Verwandte Artikel Ausleuchtung der Grauzone Fall Haidinger Der Alltag des Inneren Lieber Herr Hofrat Maria Maria Jäger von gestern Kategorien Texte für den FALTER Tags Innenministerium Justiz ÖVP Polizei Regierung SPÖ Kommentare 3 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback little tiny farts 1 Januar 1970 00 00 1 Antwort Zitat das muß taktik sein sooo blöd ist die spö nicht die bevölkerung wird der övp wegen zunehmender eingriffe in die bürgerrechte zb diesmal eine saftige niederlage erteilen so eventuell die überlegung kommentare Laird 1 Januar 1970 00 00 2 Antwort Zitat Sorry Herr Klenk aber Sie sollten nicht vergessen dass 1966 die ÖVP eine Alleinregierung stellte Daher sind Ihre Ausführungen historisch nicht korrekt Bitte besser recherchieren Inhaltlich teile ich Ihre Bedenken jedoch Dein Freund Georg 1 Januar 1970 00 00 3 Antwort Zitat Geh brunz Dich nicht immer gleich an und sieh s locker Die Welt steht auch noch nach 6 Jahren schwarzen Innenminister und blauem orangenem Justizministerium was wohl kaum eine Idealkombo ist oder Und was hat sich menschen bürgerrechtlich durch rot schwarz Berger Fekter so großartig entspannt Richtig gar nix Hilflose sind schikaniert worden die Justiz hat weiterhin Hendldiebe zu langen Haftstrafen verknackt sodass die Gefängnisse überfüllt sind Wenn ich Derrick wäre würde ich sagen Harry hier sind wir machtlos Es kommt nicht auf die Couleur an sondern auf die Personen Wenn Du konsequent wärest müsstest Du genauso darauf schimpfen dass sich Gesundheit und Soziales in einer Hand befinden was für die Abermillionen Armen in diesem Land auch eine Gefahr sein könnte Dein Freund dessen Geburtstag Du regelmäßig vergißt Facebook oida Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Hier wird nicht getreten Wer welche Ämter kriegt RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian

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  • » Innenministerium » Florian Klenks Erkundungen «
    für den FALTER Tags Herwig Haidinger Innenministerium Justiz Korruption Medien 12 Feb 2008 Fall Haidinger Der Alltag des Inneren Keine Kommentare Der oberste Kriminalist des Landes schildert Intrigen Verrat und Vertuschung im schwarzen Innenministerium Seine Enthüllungen lassen den Staatsanwalt kalt Riskiert die SPÖ die Koalition für Falter Herwig Haidinger Österreichs mächtigster Kriminalist packte also aus Was aber sagt die Justiz zu den Enthüllungen des abgesetzten Chefs des Bundeskriminalamtes Sorry sagt ein Staatsanwalt aber strafrechtlich ist da nicht viel dran Sollten keine weiteren Beweise folgen werden wir den Fall bald schließen Nur an ein paar Nebenfronten werde vermutlich weiter ermittelt Vergangene Woche bei seinem Abgang schilderte Haidinger dem Innenausschuss des Nationalrats Intrigen Pannen und Interventionen jenes Hauses dem er selbst diente des Innenministeriums Der Grüne Peter Pilz hatte auf Haidingers Auftritt gedrängt und er veröffentlichte dessen Material Seither spricht die Republik von Großkorruption Doch schon wird sichtbar wohin die Justiz in der Causa Haidinger tendiert Hitze raus runterkochen Die Ankläger sehen das Wiener Watergate Profil wesentlich entspannter als die Öffentlichkeit Erleben wir Politjustiz Wird wieder wegadministriert wie einst in der Spitzelaffäre oder im Fall Grasser Das vermutet Pilz Doch der Fall erweist sich zumindest auf der strafrechtlichen Ebene für die Justiz als kompliziert Die diesmal unter SPÖ Führung stehenden Staatsanwälte sind aus juristischer Überzeugung aber auch aus Mangel an Beweisen der Meinung dass strafrechtlich nicht viel zu holen ist Ein mit dem Fall vertrauter Ankläger sagt Nur weil wir nicht Anklage erheben heißt das nicht dass hier keine skandalösen Zustände herrschen Haidinger hat die Tore zu einem Saustall geöffnet In anderen Worten Die Politik ist gefordert hier auszumisten nicht die Justiz Wird es einen U Ausschuss geben Mehr Kategorien Texte für den FALTER Tags Herwig Haidinger Innenministerium Justiz Korruption ÖVP Regierung Roland Horngacher SPÖ Neuere Einträge RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit

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  • » Herr Missethon schaut dem Volk aufs Maul » Florian Klenks Erkundungen «
    die Standgebühren sagen sie Wer soll da überleben Missethon stoppt beim Würstelstand Er sagt Gib mir eine Burenwurst Neben ihm lehnt ein Serbe Import Export von Beruf Er legt jetzt los so als ob er den Tschusch Sketch von Lukas Resetarits auswendig gelernt hätte Darin beschimpfen sich ein Jugo und ein Türke nachdem der Türke den Jugo fragte Tschuldigen Chef wo Thaliastraße Der Sketch endet damit dass der Jugo dem Türken das Wienertum abspricht Er sagt Du nix trinkta Gspritza mit Chef Du nix essta Burenheidl Ein Österreicher der den beiden in der Straßenbahn zuhört wünscht sie auf die Gastarbeiterroute damit sie sich endlich derstessen Der Serbe hier am Brunnenmarkt sagt Strache hat Recht Es hat sich seit Resetarits kaum was geändert hier auf der Thaliastraße Statt der Türken werden nun halt die Singsing verwunschen die Inder und Pakistani Einer von ihnen verkauft hier Schuhe um fünf Euro Der Serbe sagt Wos is des do Nur mehr lauta Fetznstandln tuat a was da Politik Ich kaufen Schuhe in Lugnercity aber net da Früher habe es hier noch frisches Obst gegeben vom Türken Missethon beißt vom Würstel ab dass es nur so knackt Was er wohl denkt über diesen Serben Sind das jetzt Altösterreicher Der Serbe jedenfalls sagt I sein Ottakringer Eine geschenkte Wohnung in Favoriten würde er nicht gegen seine Bleibe hier tauschen Missethon sagt Wir brauchen einen Ordnungsrahmen In der Konditorei gegenüber leben Leute die Missethon Altösterreicher nennen würde Wir sind nur noch fünf Hiesige am Markt sagt die Besitzerin Hier bei uns wird aber noch Deutsch gesprochen ergänzt ihr Mann Eine schöne Konditorei haben Sie sagt Missethon Statt Kebab und Baklava gibt s hier Malakoff und Mayonnaise Ei Den zwei bulgarischen Serviermädeln wird es untersagt miteinander auf eanare Sprach zu reden wie die Konditorin stolz erzählt Die Kunde will das nicht Und dann sagt sie Die schwangeren Rumänerinnen kommen jetzt mit Bussen zu uns Missethon sitzt im Hinterzimmer der Konditorei und lauscht Dialogen die jeden Sozialforscher herausfordern würden Fleißige Leute sans jo die Türken sagt der Konditor die arbeiten hart auch wenn s den Frauen den Schädel einwickeln ergänzt seine Frau Sie bestellen ihre Torten bei uns ohne die würden wir nicht überleben Aber bei der Bestellung tuscheln sie auf eanare Sprach und wir stehen deppert daneben Wie sollen wir die Leute denn beraten Zu den Türken sagt sie Ihnara Kind wird a Trottl bleiben wenn s kein Deutsch lernt Die Bäckerin fühlt sich verloren Im Stiegenhaus gratuliere zum Beispiel niemand mehr zum Geburtstag Aber die Türken draußen kennt sie alle persönlich Wirklich unheimlich sei ihr nur der Ruaß Etwa dieser Rumäne der illegale Bohrmaschinen verkauft Die Bettlerqualität sagt ein Polizist der kurz vorbeischaut ist vor allem bulgarisch und rumänisch Die Kriminalität sei aber kaum gestiegen Die Konditorin kann sich sogar darüber echauffieren dass die Äpfel bei den Türken so glänzen Wahrscheinlich haben die lauter Schwarzarbeiter die das Obst putzen müssen Missethon nickt Er spaziert noch einmal durch die Brunnengasse Wie in Istanbul sagt er und lächelt Er

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  • » Hannes Missethon » Florian Klenks Erkundungen «
    dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links der Woche 2013 KW 1 blog sektionacht at bei Die Unfreien Felix Andersen bei Die Unfreien mothman bei Der 278a kann bleiben Artikel Kategorien Impressum Reportagen Schnelle Glossen Texte für andere Medien Texte für den FALTER Texte für DIE ZEIT Wer ist Florian Klenk Archiv Wähle den Monat Oktober 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012

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  • » Osterweiterung » Florian Klenks Erkundungen «
    leben kaum noch Menschen in diesen Dörfern im Hinterland Istriens Stattdessen schleichen abends Katzenrudel über das Pflaster und nachts bellen Hunde die hier nach Trüffeln suchen Manchmal liegen sie am nächsten Morgen tot da konkurrierende Clans von Trüffelsuchern schneiden ihnen die Kehlen durch Viele Intellektuelle haben sich hierher zurück gezogen Die Gegend hier ist liberaler als der Rest Kroatiens Der Krieg kam nicht bis hierher Bald wird dieses Land Teil der EU sein Mit Kroatien wird sieht man von Slowenien ab erstmals eines jener Balkanländer aufgenommen die im vergangenen Jahrzehnt Schauplatz waren für das große Morden im Jugoslawienkrieg Hat die Gesellschaft die Greuel des Krieges aufgearbeitet Die Vertreibungen der serbischen Nachbarn Den Nationalismus Die Bedrohung der Medien Die zu Helden verklärten Kriegsverbrecher Ist das schon wieder Geschichte oder noch Gegenwart in diesem Land Weder noch sagt Slavenka Drakulić Sie pflückt eine Feige teilt sie in zwei Stücke und lässt sie wieder fallen in ihr windet sich eine Made Drakulić sagt Man muss genau hinschauen Drakulić 58 ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen ihres Landes und hat in die Abgründe ihrer Heimat geblickt Ihre Analysen leben von den vielen Reisen vor allem in den Osten wohin sie für eine große Reportage bald wieder aufbrechen will Sie lebt nicht nur hier im Dorf sondern auch in Zagreb in Wien Mariahilf und Stockholm Sie ist mit dem schwedischen Journalisten Richard Swartz verheiratet Ab und zu lehrt sie in den USA Ihre persönlichen Erfahrungen im Kommunismus aber auch ihr Nomadenleben im westlichen Europa prägen ihr Werk Wer mit ihr spricht kann deshalb einiges erfahren über Kroatien das erweiterte Europa und das abgrundtief Böse im Menschen Vieles in diesem Land erinnert auch ein wenig an Österreichs Nachkriegsgeschichte die Verdrängung die Opferrolle die Glorifizierung der Kriegsverbrecher zu Helden Slavenka Drakulić wohnt Mehr Kategorien Texte für den FALTER Tags EU Europa Kroatien Menschenrechte Osterweiterung Reisereportage Slavenka Drakulic RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner

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  • » Das Netzwerk der Cartoonisten » Florian Klenks Erkundungen «
    acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links der Woche 2013 KW 1 blog sektionacht at bei Die Unfreien Felix Andersen bei Die Unfreien mothman bei Der 278a kann bleiben Artikel Kategorien Impressum Reportagen Schnelle Glossen Texte für andere Medien Texte für den FALTER Texte für DIE ZEIT Wer ist Florian Klenk Archiv Wähle den Monat Oktober 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 Juli 2012 Juni

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