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  • » Chefs von gestern » Florian Klenks Erkundungen «
    ebenfalls klar sonst funktioniert die Polizei nicht Und was ist gegen Polizeisportvereine zu sagen Sie schreiben das so als würde es sich dabei um Scheinfirmen handeln die irgendeinem anderen Zweck dienen Das diese Vereine restrektiver mit ihren Aufklebern umgehen sollten ist eine andere Geschichte Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Al Attac Horngacher Grasser RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt

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  • » Armin Wolfs Rede » Florian Klenks Erkundungen «
    fühlen sich als Hausherren Eine neue Facette im System ist die Unverfrorenheit mit der die politischen Parteien ihre Kandidaten aufstellen und bewerben Das schreibt Heinrich Neisser ein Intim Kenner der österreichischen Politik und kein Linksextremer in einem Buch über den öffentlich rechtlichen Rundfunk das in wenigen Tagen erscheinen wird Die nahezu hemmungslose Einflussnahme der Politik auf den ORF ist natürlich kein neues Phänomen und immer wenn ein SPÖ Politiker in den letzten Jahren lautstark die Unabhängigkeit des ORF und seiner Journalisten verteidigt hat habe ich mich gefragt ob da die kollektive Amnesie ausgebrochen ist Danke das war damals schon schlimm genug Viel zu schlimm Und wir haben uns als Redakteure auch oft genug und auch öffentlich dagegen gewehrt Und trotzdem Es gibt die Zeit vor dem Februar 2000 und es gibt die Zeit seither Und das ist ein Unterschied Das hängt gar nicht notwendigerweise mit den handelnden Personen zusammen glaube ich sondern damit dass es in Österreich viele Jahrzehnte lang eine permanente große Koalition gegeben hat erst informell über eine fast allmächtige Sozialpartnerschaft und ab 1986 dann auch formell in der Regierung Im ORF hat das für eine Art Gleichgewicht des Schreckens gesorgt Beide großen politischen Lager haben ihre Parteigänger promoviert Und weil beide Großparteien einigermaßen große Personalreserven hatten waren gar nicht selten auch sehr fähige Leute darunter Und daneben auch noch kluge unabhängige Journalisten die oft gegen ihren Willen einem Lager zugerechnet wurden Idealzustand war das natürlich auch keiner Aber seit der so genannten Wende und ganz besonders seit 2002 ist es noch mal anders Heute dominiert nur mehr ein politisches Lager Und vom Gleichgewicht ist nur mehr der Schrecken geblieben Die große Regierungspartei hatte dabei im ORF als primäres Anliegen die roten G frieser Sie erinnern sich das war ein Zitat von Andreas Khol für das er sich allerdings später entschuldigt hat vom Schirm zu räumen und die anderen wollten endlich auch ihre Leute an die Schaltstellen hieven Die hatten nur das Problem dass hinten und vorn die Personalreserven fehlten Und vor ein paar Wochen habe ich in einem Magazin gelesen dass sich die Regierungskoalition nun über eine Paket Lösung wie das so schön heißt für die Besetzung der künftigen Spitzenfunktionen im ORF geeinigt hätte Chefredakteur der ZIB Redaktion soll demnach ein ehemaliger Chef der ÖVP Pressestelle werden Chef der ORF Magazine ein ehemaliger Chefredakteur der FPÖ Parteizeitung und Aula Autor und ORF Generalseketärin sollte stand zu lesen die engste Mitarbeiterin des Bundeskanzlers werden Das Erschreckende daran ist nicht einmal ob diese Meldung tatsächlich der Realität entspricht Das Erschreckende ist dass sie im ORF heute nahezu jeder Journalist für realistisch hält Vor gut zwei Monaten hat mir ein prominenter Stiftungsrat der einer Regierungspartei sehr nahe steht ganz ungefragt geklagt wie riesig der politische Druck sei bestimmte Personen in die nächste ORF Führung zu bestellen Sie werden jetzt sagen Wie ist das möglich Der ORF ist doch entpolitisiert und die Stiftungsräte sind völlig unabhängig Aber weil diese Personal Entscheidungen offenbar in diesen Wochen fallen und die Entwicklung des ORF

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  • » Spiel dich nur » Florian Klenks Erkundungen «
    Automaten genehmigt wurden ausgerechnet von Stadträtin Sima Wie das zusammenpasst Sima sagt ihre Beamten hätten Novomatic strenge Auflagen abgerungen Es gebe nun Zugangskontrollen mehr Spieler und Jugendschutz Novomatic habe 700 Konzessionen von anderen Automaten zurückgelegt Sie könne nicht anders entscheiden ein modernes Gesetz fehle Daran bastelt der Nationalrat Eines soll darin klargestellt werden Nur Firmen mit einem Stammkapital von mindestens 50 Millionen Euro bekommen eine Konzession für Automaten In Österreich schafft das voraussichtlich nur Novomatic Verwandte Artikel Nachher sind nur manche klüger Kategorien Reportagen Tags Glückspiel Justiz Novomatic Polizei SPÖ Wien Kommentare 7 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Monika 1 Januar 1970 00 00 1 Antwort Zitat erschütternd anscheinend hab ich mich schon so an diesen Sumpf gewöhnt dass ich von solchen Schilderungen nicht einmal mehr ein bisschen überrascht bin Matthias 1 Januar 1970 00 00 2 Antwort Zitat Hat dort nicht einmal unser Wissenschaftsminister gearbeitet Ist Novomatic auch am Geschäft mit elektronischen Wahlen interessiert Johannes 1 Januar 1970 00 00 3 Antwort Zitat Und bitte auch gleich die Mahü Samstags abriegeln damit unter 18 jährige ihr Kned l nicht mehr bei H M Turek und Zara für Sachen die sie gar nichr brauchen abgeben können Wo fängt man an zu jaulen Das Gezocke am Automaten ist dafür meiner Meinung nach das falsche End von der Wurscht house of the rising sun 1 Januar 1970 00 00 4 Antwort Zitat Danke für den Artikel Ich möchte nur noch deutlicher machen was unklar bleibt Das große Problem bei den Novomatic Apparaten ist nicht dass ein Spiel so kurz dauert Sondern dass die Höchstgewinnregelung umgangen wird Statt 20 Euro beträgt der Höchstgewinn 5000 Euro 20 Euro Gewinn 498 Action Games bei denen man im Durchschnitt ca 10 Euro pro Game gewinnt Wenn die Automaten wirklich nur 20 Euro pro Spiel hergeben würden würde es im Admiral Casino im Prater nicht täglich summen dass jeder Bienenstock neidisch wird Spieler Klage 1 Januar 1970 00 00 5 Antwort Zitat Laufende Spieler Sammelklage Schadensersatzklage Vielleicht wird das Automaten Spielsüchtige und Spieler interessieren Wie die Opfer des kleinen Automatenspiels in Österreich gegen eine Industrie vorgehen die vorgibt ein harmloses Glücksspiel zu veranstalten Jetzt verlangen die Spieler ihr verlorenes Geld zurück Infos unter http www spieler klage at In Österreich wird das kleine Glücksspiel wie folgt definiert 1 die vermögensrechtliche Leistung des Spielers den Betrag oder den Gegenwert von 0 50 Euro nicht übersteigt und 2 der Gewinn den Betrag oder den Gegenwert von 20 Euro nicht übersteigt Verständlich ausgedrückt Der Höchsteinsatz pro Spiel darf maximal 50 Cent pro Spiel betragen und der Höchstgewinn darf 20 Euro pro Spiel nicht überschreiten Dieses Gesetz ist zum Schutz für den Spieler und zum Schutz vor den Folgen der Glücksspielsucht gemacht worden Zudem hat es den Sinn dass man nicht zum Spielen verleitet wird und so dadurch nicht viel Geld verlieren kann Sozusagen das man nur zum Zeitvertreib Spielen kann und nicht das Gewinnen von Geld in den Vordergrund gestellt wird Sieht die Praxis nicht anderes aus Daher die

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  • » Glückspiel » Florian Klenks Erkundungen «
    alte Glücksspielgesetz Zumindest vermittelt er diesen Eindruck Ein von ihm bezahlter Trupp an Sachverständigen Gutachtern und Juristen setzte die Behörden seit Jahren erfolgreich unter Druck Das Gesetz erlaubt nämlich nur das kleine Glücksspiel Ein Höchsteinsatz von 50 Cent und ein Maximalgewinn von 20 Euro sollen garantieren dass Bürger in leichtsinnigen Stunden nicht ihr Vermögen verlieren und dann in der Beschaffungskriminalität landen Graf fand einen Ausweg V Mehr Kategorien Reportagen Tags Glückspiel Justiz Novomatic Polizei SPÖ Wien RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt

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  • » Polizei » Florian Klenks Erkundungen «
    1934 ein schwarzer Justizminister regiert Jede demokratische Institution jedes Ministerium braucht Farb und Machtwechsel Demokratiepolitisch brisant sind die Pläne weil die ÖVP auch den Innenminister den Finanzminister und wohl auch den Wirtschaftsminister stellen wird Es wäre sieht man von der roten Alleinregierung unter Kreisky ab das erste Mal dass eine Partei beide Sicherheitsministerien und die wichtigsten Wirtschaftskontrollbehörden dirigiert Polizisten Richter Staatsanwälte Asylbeamte Wettbewerbs Kartell und Finanzaufsichtsbehörden würden unter dem Einfluss einer Partei stehen die sich sicherheitspolitisch gerne in der Nähe von Heinz Christian Strache inszeniert Kulturdelikts Debatten die Forderungen nach Ausländerquoten für Ottakring und der plakatierte Wunsch nach härteren Haftstrafen für Sextäter sind nur einige Indizien dafür Auch die Schwächung der Korruptionsbehörden und die massive Einflussnahme bei der Postenvergabe im Innenministerium sind kein Vertrauensbeweis Nicht nur ein realpolitisches System Mehr Kategorien Texte für den FALTER Tags Innenministerium Justiz ÖVP Polizei Regierung SPÖ 14 Nov 2008 Ein Aufdecker soll schweigen 1 Kommentar Er enthüllte die verrohten Sitten im Innenministerium Nun wird Herwig Haidinger dafür öffentlich gedemütigt Ein Überblick für Falter Foto Martin Fuchs Im Februar trat Herwig Haidinger der ÖVP nahe Chef des Bundeskriminalamts vor den Nationalrat und sagte Ich wurde abgesetzt weil ich mich nicht korrumpieren ließ Neun Monate und einen abgewürgten Monster U Ausschuss später arbeitet Haidinger nicht einmal mehr in der bedeutungslosen Sicherheitsakademie des Innenministeriums Er muss Dienstwaffe und Kokarde abgeben und mit einer Kürzung seines Gehalts leben Innenministerin Maria Fekter hat ihren ehemaligen Parteifreund vorläufig suspendiert Haidinger habe massiv vertrauensschädigendes Verhalten an den Tag gelegt so ihre Begründung Fekter erntete von ihren Parteifreunden und sogar von manchen Applaus Ein Spitzenbeamter so hieß es könne eben nicht ständig seine Ressortleiterin kritisieren Die SPÖ blieb gelassen Nur der Grüne Peter Pilz schrieb in seinem Blog die Schottergrubenbesitzerin verfahre auch in der Herrengasse nach dem Prinzip Bagger rein Schotter raus Sie verwechsle das Innenressort mit einem privaten Unternehmer Pilz zeigte Fekter an Die Absetzung Haidingers ist ein beunruhigendes Signal einer Polizeiministerin die so sehr auf Law and Order Wert legt Auf den ersten Blick reiht sich ihre Aktion in die Serie von Absetzungen missliebiger Spitzenbeamter durch schwarze Ressortchefs in den letzten Jahren Gendarmeriechef Oskar Strohmayer Sicherheitsbürochef Max Edelbacher der Sektionschef Wolf Szymanski der Legist und heutige Justiz Kabinettschef Abin Dearing und der Wiener Polizeigeneral Franz Schnabl sie und viele andere rot sozialisierte Beamte wurden von ÖVP Innenministern ja deshalb versetzt oder abgesetzt weil sie als Führungsfiguren Kritik an den Plänen ihrer Chefs übten oder deren Reformen nicht mittragen wollten Bei Haidinger liegt die Sache völlig anders er ist keine Führungskraft mehr und er kritisierte nicht die politischen Pläne seiner Ministerin sondern den Missbrauch von Macht durch ÖVP Mitarbeiter im Polizeiministerium Haidingers Vorwürfe sind auch nicht aus der Luft gegriffen Er legte den Korruptionsbehörden Emails und Aktenvermerke vor die seine Behauptungen bestätigten und sowohl den U Ausschuss des Nationalrats als auch die Staatsanwaltschaft aufscheuchten zuletzt etwa im Fall Kampusch wo Fekter und Justizministerin Maria Berger aufgrund Haidingers Kritik neue Ermittlungen in Auftrag gaben Der hartnäckige und etwas schrullige Haidinger hatte seine Anschuldigungen nicht nur durch eigene Dokumente untermauert Ihm kam auch zu gute dass seinem Ex Chef dem schwarzen Innenminister Erst Strasser ein Laptop geklaut wurde Die darauf gespeicherten Emails wurden Journalisten zugespielt So wurde bekannt wie Strasser das Ministerium führte Da lassen sich Kabinettsleute von Alfons Graf Mensdorff Pouilly zu Jagden auf schottische Schlösser einladen wissend dass gegen diesen Mann wegen Rüstungsdeals in Großbritannien ermittelt wird Da werden von Strasser Emails verfasst in denen klargemacht wird dass Spitzenjobs an ÖVP Leute Gesinnungsfreunde zu vergeben sind Amtsmissbrauch Ein Ermittler des BIA sagte dazu Wenn wir da hineinstechen werden wir nicht mehr fertig Nebenbei wurden Alkofahrten von Kabinettsmitarbeitern durch Interventionen ausgebügelt und besoffene Spitzenbeamte gedeckt Dann wird ein gefürchteter Polizist Roland Horngacher mit der Umsetzung der Polizeireform betraut nicht zuletzt weil man seine Grenzgänge am rechtlichen Abgrund schätzte die Horngacher nun 15 Monate Haft wegen Amtsmissbrauch bescherten Letztendlich werden haarsträubende Schlampereien der Kripo im Fall Natascha Kampusch vertuscht Bawag Ermittlungsergebnisse im Wahlkampf an Medien verraten und die geheimen Vorstrafenregister der Familie von Arigona Zogaj von Spitzenbeamten an die Medien verraten All das hat Herwig Haidinger miterlebt vieles davon hat er Staatsanwälten und Korruptionsermittlern erzählt und zwar schon vor seiner Absetzung als Kripo Chef Die Justiz hatte sich aber monatelang Zeit gelassen Sie ermittelt widerwillig oder gar nicht auch weil viele Anschuldigungen zwar politisch aber kaum strafrechtlich zu fassen sind Übrig bleibt nun Herwig Haidinger der ehemalige schwarze Paradepolizist aus Oberösterreich der nun in Breitenlee am Nordrand von Wien der Gartenarbeit frönen kann anstatt Kriminelle zu stellen Er wird anders als jene vier Polizisten die einen Afrikaner folterten vom Dienst abgezogen Den Vorwurf die ÖVP missbrauche ihre Macht um unliebsame Stimmen mit dem Disziplinarrecht zum Schweigen zu bringen hat er einmal mehr unter Beweis gestellt Kategorien Texte für den FALTER Tags Herwig Haidinger Innenministerium Justiz Korruption Polizei Roland Horngacher 15 Aug 2008 Hirschen für den Kieberer Keine Kommentare Er war Wiens mächtigster Polizist Dann wurde Roland Horngacher wegen Amtsmissbrauchs verurteilt Hier spricht er erstmals über Korruption und Bestechung in der Führungsetage der Exekutive für Falter Ein Haus in der Grinzingerstraße Der Garten verwildert fast verwunschen eine Hollywoodschaukel ohne Pölster Ein gelbes Schild warnt vor dem scharfen Hund Hier lebt Roland Horngacher 48 Der gefallene Polizeigeneral Es ist das erste Mal dass er einen Reporter in sein Haus lässt Es ist ein ungewöhnliches Anwesen überall Gemälde barocke Möbel Radierungen Horngacher will repräsentieren Seine Verehrung für Napoleon ist nicht zu übersehen Statuen Zinnfiguren Fotos seiner Uniform sind wie in einem Museum überall ausgestellt Sogar der Küchenvorhang ist mit Bienen bestickt das Wappentier Napoleons Horngacher stellt Kaffee auf Er setzt sich auf seinen Stuhl roter Samt die Sesselbeine sind Tatzen aus Holz Dahinter ein Gemälde ihn selbst darstellend zur Linken eine Vitrine mit den höchsten Orden der Republik überreicht von Bürgermeister und Innenminister Horngacher war ja jemand in dieser Stadt Der Darling der Politiker Liebling der Medien die ihn hofierten und die er gerne bediente Für seine Arbeit gebühre ihm Dank lobte Wiens Bürgermeister Michael Häupl

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  • » Journalismus macht Dampf » Florian Klenks Erkundungen «
    Zitat danke für den hinweis auf mediastorm den marcus bleasdale der da die leadstory über den kongo gemacht hat hab ich in kinshasa selbst kennengelernt damals während des krieges 2001 immerhin der größte seit dem zweiten weltkrieg gabs im ganzen kongo ein land von der größe westeuropas genau zwei nennenswerte dort stationierte westliche journalisten marcus und finbarr o reilly von reuters den nachfolger der legendären michaela wrong auch das sagt viel über journalismus aus Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Der Unerschrockene Das Netzwerk der Cartoonisten RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue

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  • » Des Teufels Advokat » Florian Klenks Erkundungen «
    Fass sagt Mayer habe der Angeklagte ja nur Lass gesagt der Hund und das Opfer hatten es im Zweifel falsch verstanden Rudolf Mayer Sohn einer Künstlerin und eines Opernsängers wächst bei den Großeltern auf wird im Internat der Schulbrüder erzogen und muss dort auf Holzscheiten knien während die Lehrer den Rohrstock schwingen Es war das volle katholische Programm Er lernte dass Autoritäten grausam sein können und dass das Böse in jedem Menschen schlummert Ein Verteidiger sagt Mayer sei oft der erste Mensch der einem Straftäter zuhöre sich für ihn einsetze Es sei ein Beruf mit Verantwortung ein Stück Aufklärung vielleicht Es sind ja totalitäre Staaten die Anwälte verachten weil sie ein System auch herausfordern können Mayer wird Balletteleve nach der Matura versucht er sich in der Schauspielerei beim Gratzer Hans dem späteren Direktor des Schauspielhauses Mit dem Lang Helmut kellnert er in den Siebzigern im Motto einem Wiener Szenelokal Während Helmut Lang als Modeschöpfer in New York weltberühmt wird kann sich Mayer mittags ned amoi a Schnitzel leisten Er hat dieses Leben mit 29 Jahren satt Er wagt den Aufstieg er studiert Jus in Mindestzeit er heuert bei einem alten Strafverteidiger an weil dort das Leben spielt das auch Mayer selbst geprägt hat Es ist das offizielle Österreich der Achtzigerjahre in das sich Mayer nun begibt Er der noch heute vom Woodstock Film im Kosmoskino schwärmt steht plötzlich vor autoritären Strafrichtern Es sind Herrschaften die im Gerichtssaal keinen Widerspruch dulden aber sich nach der Verhandlung gerne mit Anklägern und Anwälten auf ein Bier setzen oder auch drei Lange Plädoyers freche zumal gelten noch heute als Strafverschärfungsgründe Diese mangelnde Konfliktfreude sie prägen Wiens Strafverteidiger bis heute Doch das ändert sich Seit kurzem gibt es eine streitbare Strafverteidigervereinigung die sich als Avantgarde versteht Rudi Mayer ist dabei Auch privat kämpft er volkstümlich Während seine Kollegen in schicken Fitnesscentern schwitzen trainiert Mayer nach seinem 12 Stunden Tag in der Boxunion Favoriten Die Leute dort würden über seine Muckis staunen sagt er Das Boxen sei überhaupt ein gutes Training für einen Strafverteidiger Es schärfe den Verstand fordere Konzentration Strategie und Geschick Und es gebe einen Richter der in der Öffentlichkeit darauf achte dass es zwischen den Gegnern keine Tiefschläge gibt Wie im Gerichtssaal müsse man stets wissen wo der andere hinschlägt Um zurückzuschlagen oder eben auch schnell abzuducken Im Fall F spricht Mayer noch immer vom Bauchgefühl das ein Verteidiger in Wien brauche um Laienrichter zu überzeugen Ist ein Angeklagter ein Unmensch oder doch nur ein Gefallener Kann man Mitleid für ihn erwecken oder wirkt es zynisch Gegen die Presse sagt Mayer gewinnst du ja kaum noch einen Schwurgerichtsprozess Der Geschworene ein juristischer Laie aus dem Volk lese am Abend in der Krone was in der Verhandlung passiert ist und glaubt es auch noch Wer Mayer so sprechen hört der könnte meinen es sei selbstverständlich dass Strafen in Wien nicht aufgrund von Beweisen und der persönlichen Schuld des Angeklagten zugemessen werden sondern dass die Stimmung im Gerichtssaal und der Auftritt eines Angeklagten mitentscheidend sei

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  • » Maria & Maria » Florian Klenks Erkundungen «
    schick ihr Weltbild konservativ Sie folgte dem ÖVP General und Anwalt Michael Graff als Justizsprecherin nach rückte die Justizpolitik nach rechts Justizpolitik war nach Broda ein langweiliges Geschäft verwaltet von parteilosen Justizministern Graff wies aber darauf hin als Anwalt die Nöte von Straftätern und anderen Randgruppen gekannt zu haben Fekter blieb dank ländlich konservativer Prägung die Welt der Underdogs fremd Zumindest vermittelte sie das Ein Sektionschef im Justizministerium erinnert sich an nervige Verhandlungen etwa wenn es um Reformen des Gefängniswesens ging Sie hörte nie zu sondern hatte sehr schnell eine Meinung Sie grub sich in ihrer Position ein Auf viele progressive Juristen wirkte sie unreflektiert Schwul zu sein ist nicht wünschenswert sagte sie im profil als es um die von den Roten betriebene Abschaffung des schwulenfeindlichen Paragraf 209 ging Ein anderes Mal meinte sie Der Seitensprung darf nicht bagatellisiert werden Da wollte die SPÖ das Unterhaltsrecht reformieren Wird Fekter eine erfolgreiche Sicherheitspolitikerin Die Krone applaudiert Maria ohne Gnade Inhaltlich wird sie so wie ihre Vorgänger machtloser sein als es scheint Die großen Linien der Sicherheitspolitik Asyl Datenschutz Abschieberecht Einwanderung polizeiliche Befugnisse Schengen Anti Terrorkampf werden in Brüssel vorgegeben Für einen Innenminister bleibt meist nur die mediale Inszenierung als Mister Sicherheit Die Innenminister Schlögl Strasser Prokop und Platter hatten sich als liberale Schöngeister präsentiert und trugen doch die Eisenfaust im Samthandschuh weil sie vom Krone Boulevard geliebt werden wollten Maria Fekter so schätzen es ihre Parteifreunde ein ist so gesehen die ehrlichste Innenministerin Sie verstellt sich nicht sie trägt die Eisenfaust im Lederhandschuh wie ein konservativer ÖVP Mann es nennt Gegenüber der linken Maria Berger sind die Fronten klar Oder Fekters erste Amtshandlung bestand darin die Abschiebung Arigona Zogajs auszusetzen Vielleicht entsann sie sich bei dieser Entscheidung ihrer Zeit bei den Kreuzschwestern Die waren zwar streng aber auch barmherzig Verwandte Artikel Weg mit dem Weisungsrecht Fall Haidinger Der Alltag des Inneren Ausleuchtung der Grauzone Kategorien Texte für den FALTER Tags Justiz ÖVP Regierung SPÖ Kommentare 1 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Georg 11 August 2008 19 16 1 Antwort Zitat Ein netter Text nur Die Innenminister Schlögl Strasser Prokop und Platter hatten sich als liberale Schöngeister präsentiert und trugen doch die Eisenfaust im Samthandschuh weil sie vom Krone Boulevard geliebt werden wollten Wenn sogar die Selbstinszenierungen von Platter und Strasser als die liberaler Schöngeister durchgeht dann ist der durchschnittliche FPÖ nahe Polizist wohl ein Humanist mit Schnauzbart Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Die Genossen Flöttl Der Fall Ashner wir blind ist die Justiz RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des

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