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  • » Das Paradies der Narren » Florian Klenks Erkundungen «
    dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links der Woche 2013 KW 1 blog sektionacht at bei Die Unfreien Felix Andersen bei Die Unfreien mothman bei Der 278a kann bleiben Artikel Kategorien Impressum Reportagen Schnelle Glossen Texte für andere Medien Texte für den FALTER Texte für DIE ZEIT Wer ist Florian Klenk Archiv Archiv Wähle den Monat Oktober 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 Februar 2011 Januar 2011 Dezember 2010 November 2010 Oktober 2010 September 2010 August 2010

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  • » Das Dorf und der Krieg » Florian Klenks Erkundungen «
    nur ein Wort Es werde Generationen dauern ehe sich das ändert Den Menschen sei die Gewissheit der eigenen sozialen Sicherheit abhanden gekommen ihre sozialen Netzwerke seien zerfallen der Graben zwischen den Reichen und ganz Armen reiße immer bedrohlicher auf Wir exportieren nichts nicht einmal kluge Gehirne sagt Drakulić Die einzige Hoffnung der Tourismus Wird der das Land wirklich bessern Schon wird die Küste bei Rovinj als Grünland zum Spottpreis an österreichische Investoren verkauft und tags darauf in Bauland umgewidmet Es profitiert nicht das Volk sondern einige wenige etwa die Kärntner Hypo Bank Manche Journalisten wittern Korruption Nur wenige hören hin Im Hinterland werden bald nicht mehr die Hunde der Bauern nach Trüffeln suchen sondern die Neureichen Westeuropas nach Golfbällen Die Korruption fresse das Land auf sagt Drakulić und die Medien seien zahnlos ja machtlos Wer 5000 Euro schwarz bezahlt um an eine Operation zu kommen der wird verfolgt Wer sich aber richtig die Taschen vollstopfe der bleibe unbehelligt Wo sich Menschen bedroht betrogen und beraubt fühlen da rücken sie zusammen Gemeinsam beschwören sie dann falsche Mythen und Helden Ein Viertel der Kroaten sagt Drakulić stehe heute am äußerst rechten Rand Und da blüht die Verklärung für jene die sich nun als Helden ausgeben obwohl sie der schwersten Kriegsverbrechen beschuldigt werden Da ist zum Beispiel der Fall von Vice Vukojevic Er wird beschuldigt in einem kroatischen Kriegsgefangenenlager in Bosnien eine Frau vergewaltigt zu haben Kein Gericht nimmt sich seines Falles an Vukojevic ist schließlich selbst Richter und zwar am kroatischen Verfassungsgericht Oder Ante Gotovina jener General der im Rahmen der Operation Sturm den Befehl gegeben haben soll die Serben der Krajina zu massakrieren Für den Tod von 150 Serben steht er nun unter Anklage Den Haags Plakate mit seinem Antlitz kleben noch immer im Land darüber das Wort Heroj Held Nur auf Druck der EU wurde Gotovina an das Kriegsverbrechertribunal ausgeliefert Aber hinter den Kulissen sagt Drakulić bezahlt die Regierung seine Anwälte Das Tribunal werde von vielen noch immer als unzulässige Einmischung angesehen Die heutigen Machthaber seien noch immer nicht daran interessiert die Zeiten des Krieges aufzuarbeiten Sie beobachteten einander ja vielleicht beim Plündern sie wissen zu viel übereinander Slavenka Drakulić kritisiert aber nicht nur Generäle und hohe Politiker Es geht ihr auch um die Kraftfahrer Kellner Verkäufer die plötzlich zu vergewaltigen begannen dem Nachbarn in den Hinterkopf schossen und dabei klassische Musik hörten Wie konnte das passieren Eine Frage die sich Nachkriegsgesellschaften stellen müssen wenn sie zur Normalität finden wollen Zunächst hatte Drakulić die Antworten der Opfer aufgeschrieben Dann fuhr sie nach Den Haag setzte sich dort fünf Monate in den Zuschauersaal des UN Kriegsverbrechertribunals der wie der Wartesaal eines Krankenhauses aussah Sie schaute dort Beschuldigten Gesicht die den Richtern versicherten keiner Fliege etwas zu leide tun zu können Nackt trieben sie die Frauen durch die Straßen ehe sie sie vergewaltigten Diese Männerunterscheiden sich nicht von einfachen Jungs die im Kaffeehaus abhängen Und sie rechneten nicht damit dafür einmal in den fernen Niederlanden von internationalen Richtern zur Verantwortung gezogen zu

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  • » Freunde und Helfer » Florian Klenks Erkundungen «
    Mumie verschnürt wird Ein Mauretanier Cheibani Wague erstickt weil ihn Beamte mit den Füßen am Boden fixieren Ein schizophrener Kurde Binali I wird auf offener Straße in Notwehr erschossen weil er eine Perrier Flasche auf einen Polizeiwagen wirft Und ein Rom Imre B muss in seinem Auto verbluten weil ein Polizist der auf ihn zielt einem Greifreflex erliegt wie ein Gerichtsmediziner das nennt Die immergleiche Reaktion der Polizeispitze die dieser Tage in Intrigen und Korruptionsaffären untergeht Bled g laufen Die Justiz straft wenn überhaupt überaus milde Zweiter Grund für das ständige Versagen der Polizei der Lainz Schwestern Effekt Auch die wohlmeinendsten Menschen etwa Krankenschwestern drehen durch wenn ihnen die Gesellschaft die schlimmsten Extremsituationen aufbürdet ohne sie dafür ausreichend auszubilden und zu kontrollieren Uniformierte müssen nicht nur täglich Leib und Leben für die Bürger riskieren sie werden dafür auch noch schlecht bezahlt Supervision gibt es für diese Beamten nicht Wer Ängste offen eingesteht gilt als Weichei Das produziert Frust der selten aber doch in kriminelle Energie umschlägt Drittes Phänomen das Kardinal Groer Prinzip Selbst auf schwerste Verfehlungen folgen Verharmlosung und Corpsgeist Das ist möglich weil Gewaltenteilung und öffentliche Kontrolle in Wien so schlecht ausgebildet sind Wiens ältere Strafrichter stehen zu Recht im Ruf der Polizei die für die Gerichte die Drecksarbeit macht nicht wirklich wehtun zu wollen Und Wiens Boulevardmedien hier vor allem die Krone fahren einen Kuschelkurs weil es Herausgeber Hans Dichand und seine Leser so wollen Krone Redakteure bestätigen das immer wieder Auch die Innenminister aller Couleur zeigen bei Fehlverhalten erstaunlich oft Verständnis Sie wollen sich so dem Boulevard anbiedern wissen aber auch seit Innenminister Caspar Einems Fall dass man sich mit Polizeigewerkschaftern nicht anlegt Unfähigkeit Corpsgeist Feigheit mangelnde Gewaltentrennung Das sind die Gründe wieso es vor Gericht keinen Unterschied macht ob ein Polizist ein Tier oder einen Menschen malträtiert Florian Klenk Verwandte Artikel Wenn Freunde schweigen Kategorien Texte für DIE ZEIT Tags Justiz Menschenrechte Polizei Kommentare 0 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Bisher keine Kommentare Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Frau Kampusch und die Politik Krähwinkel RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher

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  • » Der Fall Grasser erreicht die SPÖ. Es wird Zeit für einen Epochenwechsel » Florian Klenks Erkundungen «
    dass die Affäre Grasser auch einen der ihren belasten könnte Wir lassen uns den Pö sicher nicht rausschießen sagte kürzlich ein Vertrauter von Doris Bures Das klingt nach alter Schule Es wird Zeit dass die SPÖ erkennt welches System sie da mitträgt und endlich einen Epochenwechsel einläutet Verwandte Artikel Es wird wohl keine Anklage gegen Grasser geben Und nun Brösel mit der Finanz ein Kronzeuge im Fall Grasser erzählt Geld für die Gesprächsbasis Der Mafiaparagraf für Haiders Buberln Der verfolgte Grasser was ist dran Kategorien Texte für den FALTER Tags Kommentare 0 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Bisher keine Kommentare Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Die Silverland Stiftung Millionendarlehen für Grassers Wiener Penthouse Der verfolgte Grasser was ist dran RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte

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  • » Allein gegen das Geld » Florian Klenks Erkundungen «
    untermauern Sie erzählen von Behördenstrukturen die noch aus dem 19 Jahrhundert stammen von der Kanzleiordnung Maria Theresias die nach wie vor die Arbeit einer Justiz präge die längst internationalen Milliardenkonzernen gegenüberstehe Zur Illustration erzählen sie vom Schicksal eines Kollegen von der Generalprokuratur der höchsten Staatsanwaltschaft des Bundes Alleine müsse der gerade rund 260 Aktenordner in der Causa Bawag durchackern um neun Nichtigkeitsbeschwerden von zehn Top Anwälten zu kontern Geyer 62 einst Justizsprecher der Grünen und bekannt geworden durch seine Ermittlungen gegen Steuersünder Hannes Androsch hätte allen Grund zu resignieren Seine 2008 geschaffene Behörde sollte eine neue Ära im Umgang mit Korruption einläuten Eine schlagfertige Truppe von Anklägern und Wirtschaftsfachleuten hatte die Politik angekündigt Es blieb bei den großen Versprechungen Das Antikorruptionsgesetz wurde entschärft durch die Reform des Vorverfahrens übernahmen Staatsanwälte auch die arbeitsintensiven Verhöre von den Untersuchungsrichtern Geyers Mitarbeiter ersticken unter den Akten von Monsterfällen etwa der Affäre um angebliche Schmiergeldzahlungen der Strabag Gerade einmal fünf Ankläger mit einem Einkommen von rund 3200 Euro netto tragen die Aktenberge ab so viele Juristen kann eine Wirtschaftsadvokatur für einen Fall abstellen allerdings bei dreifachem Gehalt Dazu kommt ein weiteres Problem Eine professionelle Ausbildung für den Kampf gegen Wirtschaftskriminalität gibt es in Österreich ebenso wenig wie den international üblichen Parcours der Richter und Ankläger durch Finanzinstitutionen Banken oder Unternehmensberatungsfirmen Ich habe oft Mitleid mit Staatsanwälten sagt Strafverteidiger Manfred Ainedter Anwalt von Karl Heinz Grasser Letztlich ginge es auch um Beschuldigtenrechte wenn Angeklagte jahrelang warten müssen um ihre Unschuld zu beweisen Ein anderer renommierter Advokat sagt Ein Wirtschaftsanwalt setzt sich zehn Jahre mit seiner Materie auseinander ehe er aufs große Gerichtsparkett tritt Dort trifft er häufig auf Staatsanwälte die erstmals mit dem Kapitalmarktgesetz zu tun haben Neidvoll blickt Korruptionsankläger Geyer zu Österreichs Nachbarn die uns zehn Jahre voraus sind 40 hochspezialisierte Ermittler sind etwa bei der Berner Bundesanwaltschaft für große Fälle abgestellt Ihnen steht ein 20 köpfiger Trupp von staatlichen Finanz und Bankexperten zur Seite die die hohen Honorare für externe Gutachter wie sie in Österreich die Regel sind minimieren In Luzern wiederum wurde ein Studiengang für Wirtschaftsermittler eingerichtet Unternehmensberater Steuerfahnder und Bankexperten schulen dort Wirtschaftsstaatsanwälte bei der Suche nach veruntreutem Geld auch ein gutes Geschäft für den Staat In Großbritannien etwa hat man das längst erkannt Dort jagt die Justiz korrupten Bossen den Gewinn wieder ab Bei uns sagt Staatsanwalt Geyer wird die Abschöpfung der Bereicherung sträflich vernachlässigt Wie kaum eine andere Institution finanziert sich die Justiz ja fast von selbst Rund eine Milliarde Euro kostet das Gerichtswesen den Staat pro Jahr Beinahe 800 Millionen werden im Gegenzug durch Strafen und Gebühren in die Staatskassen gespült Zum Vergleich Die Ressorts Inneres und Militär kosten pro Jahr 2 2 Milliarden Euro spielen aber nur rund 100 Millionen ein Dennoch kann eine Innenministerin per Kleinformat erfolgreich 1000 Exekutivbeamte fordern Die Diagnose zu Österreichs Justizsystem ist höchst besorgniserregend Sie führt zu einer entscheidenden Frage die sich die Regierung nur zögerlich stellt Ist eine funktionsfähige Justiz inmitten der Europäischen Union während der Weltwirtschaftskrise noch garantiert Vielleicht kann

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  • » Johannes Hahn: Der Schummler » Florian Klenks Erkundungen «
    und Leopold Kohr Weber unterscheidet drei Varianten des Plagiats bei Hahns Arbeiten Erstens das More inclusive Plagiat Hahn belegte ein kurzes übernommenes Textsegment mit einer Fußnote schrieb aber dann weiter ungekennzeichnet aus der Originalquelle ab Tatsächlich hat man bei der Lektüre der Hahn Dissertation den Eindruck es spreche Hahn zum Leser und nicht jene Person die er einige Absätze zuvor kurz zitiert hat Die zweite Spielart nennt Weber das Kennzeichnungsplagiat Hahn übernahm ganze Textfragmente aus der Literatur wortwörtlich setzt die übernommenen Fragmente aber nicht in Anführungszeichen sondern belegt sie bloß mit einer Fußnote am Ende des übernommenen Textes Dass der Text in Wahrheit nicht von Hahn sondern von anderen Philosophen stammt bleibt dem Leser wieder verschlossen Schließlich kritisiert Weber eine dritte Spielart die er das einfache Bauernopfer nennt Hahn verwendete in der Mitte eines Textfragments einen Literaturbeleg manchmal auch in Kombination mit einem direkten Zitat in Anführungszeichen Rund um den belegten Kern drapiere Hahn aber lange Zitate ohne diese zu kennzeichnen Hin und wieder so Weber habe Hahn die nicht als Fremdtexte ausgewiesenen Absätze sogar fehlerhaft umgeschrieben Diese Textanpassungen so Weber weisen auf eine Intentionalität der ungekennzeichneten Übernahmen hin die nicht bloß aus Schlamperei oder Vergesslichkeit erfolgt sind Weber betont dass eine Dissertation mit geklauten Texten noch nicht zu einer Aberkennung des Titels führen muss Dies sei nur dann der Fall wenn der akademische Erfolg auch nur in einem Teil erschlichen wurde Die Frage lautet daher Wäre es zu einer schlechteren Note gekommen wenn Hahn alle wörtlich übernommenen Textsegmente korrekt zitiert hätte Weber Wäre eine Doktorarbeit mit dutzenden weiteren zum Teil sehr langen direkten Zitaten unter anderem in der Länge von einmal fast 20 Seiten Mumford einmal fünf Seiten Stewig einmal vier Seiten Kohr und einmal zwei Seiten Toynbee schlechter als mit der Note Gut negativ oder überhaupt nicht zu beurteilen gewesen Weber lässt diese Frage offen Die Uni muss sie beantworten Wäre die Antwort in allen drei Fällen Ja würde Doktor Hahn nur noch Hahn heißen Die Uni dürfte nun den Ernst der Lage erkannt haben Sie hat die Agentur für wissenschaftliche Integrität um ein Gutachten gebeten Es entscheidet über Hahns politische Zukunft und über die Selbstreinigungskraft der Hochschule Kategorien Texte für den FALTER Tags Kommentare 0 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Bisher keine Kommentare Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Der Standard über mein Buch Glückspiel Alles abstreiten nichts verraten RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus

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  • » Tierschutzprozess: Die Justiz verliert jedes Augenmaß » Florian Klenks Erkundungen «
    sondern einen Haufen linker unbequemer NGO s mindestens 10 an der Zahl man nehme 13 falls einer ausfällt und schaut ob sich die untereinander kennen telefonieren Verwaltungsübertretungen bei Demos machen und ein Promi Unternehmen öffentlich kritisieren Und wenn man lange genug verhandelt wird schon was rauskommen 10 Jahre jetzt zumindest nur mehr 5 Jahre Ich bin schon gespannt auf die nächsten Verhaftungen und Prozesse gegen Atomkraftgegner Ob die Bürger dann auch so denkfaul sind legalise freedom 15 Dezember 2010 23 25 4 Antwort Zitat Ich kenn mich ehrlichgesagt auch nicht mehr aus Im Februar schreiben sie von einem berechtigten Prozeß und jetzt 50 Verhandlungstage später wird die Verhandlung zur Farce Nicht die Verhandlung oder Staatsanwälte oder die Richter innen oder die Polizei wobei naja sind die Farce es ist das wie in der Überschrift zart angedeutet österreichische Justizsystem die Rechtssprechung die Gesetzesgebung die Justiz schlechthin Nach 9 jähriger Zusammenarbeit mit der Justiz in Erledigung öffentlicher Aufträge kann ich sagen ich orte einen Abgrund an Korruption selbstgerechter Eitelkeiten Absprachen abseits aller Gesetze Freunderlwirtschaft und willkürlichem Machtmißbrauch Eine Rechtsprechung die die Konzerne bevorteilt siehe u a 278a und jenen mit geringem Einkommen keine Chance mehr läßt zu Recht zu kommen ist nicht akzeptierbar Wie kann es z B sein daß in einer Demokratie Staatsanwälte an Weisungen des Ministers gebunden sind Verdeckte Ermittler die sich finanziert von unseren Steuern an Verbrechen beteiligen sind ebenso zu verurteilen wie die Verschwendung von Steuergeldern durch eine Prozessführung die es ermöglicht 50 Verhandlungstage ohne stichhaltige Beweise durchzuführen Schon im Februar 2010 zu Prozeßbeginn gab es haltbare Hinweise darauf daß dieser Prozess nur einem einzigen Zweck dienen soll der Einführung des 278a in die ständige Rechtssprechung Die Auswahl zur Umsetzung dieses Versuchs fiel auf eine Tierschützergruppe das spricht Bände und dahinter steckt gewaltige Symbolik war die Argumentation zum 278a die der Terrorbekämpfung und prävention so wird uns hier mitgeteilt jeder ist grundsätzlich verdächtig ein Terrorist zu sein Das ist der wahre Terror Staatsterror So stehts auch im wikipedia http de wikipedia org wiki Terror Durch die Prozeßordnung und führung wird bereits der Prozeß zur Strafe die Ausdehnung auf 50 Verhandlungstage brennt die Grundaussage unvergeßlich in unser kollektives Gedächtnis Seids kusch und gebts a ruh Das ist alles sehr wohl überlegt und geplant Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Grosny in Floridsdorf Fall Krems Die Geschichte der verbannten Mutter RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt

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  • » Justizministerium über Tierschutz-Prozess: “Das läuft völlig aus dem Ruder” » Florian Klenks Erkundungen «
    in jeglicher hinsicht unverhaeltnismaessig selbst ein illegale spitzlin konnte keinen grund dafuer geben warum die polizei zu recht ermittelt haben soll wahrscheinlich muss man diesen beitrag hier von hr klenk nun als leise entschuldigung werten eine entschuldigung von homo sapiens zu homo sapiens eine entschuldigung aus dem mund eines edlen menschenrechtlers allerdings zu leise um hr klenks reputation wieder gradezubiegen Max Siller 6 Januar 2011 19 56 6 Antwort Zitat Herr Klenk Sie sind entlassen Mina 27 Januar 2011 16 26 7 Antwort Zitat Herr Klenk was ich auch hier schade finde ist dass sie sich entweder wissentlich oder unwissentlich auf die Seite von jemanden Schlagen der diesen Prozess überhaupt erst zum rollen gebracht hat Hier gehtes um Sachbeschädigungen und dieser Herr Graf bekommt eine Soki Ist für mich unverständlich wie man sich hinter so jemanden Stellen kann Gestern wirkten Sie nicht wie dieser intelligente Journalist den ich in ihnen sehe bei Club 2 sondern wie der persönliche Anwalt von Kleiderbauer Dass sie unwahrheiten die bereits vor Gericht geklärt wurden abbrennen der hütte in tirol war weil die jäger dort den ofen vergessen hatten auszumachen etc im TV sagen hat mich sehrschockiert und ich frage mich warum sie nicht endlich einsehen dass Martin Balluch dazu steht zivielen Ungehorsam zu betreiben aber kein gewaltverherrlichender Mensch ist Sie müssen doch nicht öffentlich Partei für eine Firma wie Kleiderbauer ergreifen die können sich selbst sehr gut wehren und glauben sie nicht dass auch eine Person wie Herr Graf übertreiben kann Oder lügen kann Man sieht es ja an ihrem Mitdiskutanten ebenfalls ein ehemaliger der Kleidungsindustrie Vor Gericht behauptet er nachweislich das bei den Demos nicht mehr als 15 Leute waren im Fersnehen gestern bei Club2 redet er von 100 bösartigen Menschen Ich war damals im Gerichtssaal anwesend ich habe es mit eigenen Ohren gehört Wenn Journalisten wie SIE anfangen für Menschen wie Herrn Graf Partei zu ergreifen weiß ich nicht wem ich noch trauen kann ich hoffe sie haben das wirklich gelesen ich war immer ein Fan ihrer Person Susanne 29 Januar 2011 02 56 8 Antwort Zitat Herr Klenk ich habe den Club 2 auch gesehen und musste feststellen dass sie keine gute Figur gemacht haben ebenso wie ihre Mitstreiter Ich habe schon so einiges über diesen Prozeß gelesen und ich denke ein Journalist wie sie einer Zeitung die sich als Aufdeckerzeitung präsentiert wird vermutlich auch darüber gelesen haben Deshalb kam mir ihr Getue und ihre scheinbar Uninformiertheit etwas seltsam vor Werbung für den Falter war ihr Auftritt jedenfalls keine Aber kränken sie sich nicht auch der Herr von der Firma Kleiderbauer hat für seine Firma Antiwerbung betrieben Enrico 22 Februar 2011 22 41 9 Antwort Zitat In dem Beitrag fehlte meines Erachtens ein sehr wesentlichr Punkt nämlich gleich in der Einleitung etwa Das österreichische Tierschutzgesetz verbietet die Zucht und das Fangen von Tieren zur Pelzgewinnung das ist extreme Tierquälerei Damit ist eine moralisch ethische Verpflichtung des Landes allgemeingültig vorgegeben über die setzen sich aber die Pelzhändler geflissentlich durch Importe hinweg Sie

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