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  • » Um Gottes Willen » Florian Klenks Erkundungen «
    a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links der Woche 2013 KW 1 blog sektionacht at bei Die Unfreien Felix Andersen bei Die Unfreien mothman bei Der 278a kann bleiben Artikel Kategorien Impressum Reportagen Schnelle Glossen Texte für andere Medien Texte für den FALTER Texte für DIE ZEIT Wer ist Florian Klenk Archiv Wähle den Monat Oktober 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 Februar 2011 Januar 2011 Dezember 2010 November 2010 Oktober 2010 September 2010 August

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  • » Frauenhandel in Wien: das Parlament outet einen Mitarbeiter » Florian Klenks Erkundungen «
    und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links der Woche 2013 KW 1 blog sektionacht at bei Die Unfreien Felix Andersen bei Die Unfreien mothman bei Der 278a kann bleiben Artikel Kategorien Impressum Reportagen Schnelle Glossen Texte für andere Medien Texte für den FALTER Texte für DIE ZEIT Wer ist Florian Klenk Archiv Wähle den Monat Oktober 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Dezember 2011 Juni 2011 Mai 2011 April 2011 März 2011 Februar 2011

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  • » Verstörendes aus Wien » Florian Klenks Erkundungen «
    Schule in Wien verwiesen wurden Und zwar laut Standard nicht weil sie sich schlecht benommen hätten sondern weil ihr Vater der seine Familie im Holocaust verloren hatte unerträgliches Zeug von sich gibt Ein falsches Signal gerade auch mit den Kindern so eines Rabbiners sollte sich eine Schule sehr intensiv auseinandersetzen damit sie die Wahrheit über den Holocaust lernen und nicht nur auf ihren Vater angewiesen sind Kategorien Schnelle Glossen Tags Kommentare 0 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Bisher keine Kommentare Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Scheinehen Scheingefechte Das Recht stirbt zuerst RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter

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  • » Justiz » Florian Klenks Erkundungen «
    zu werden Kategorien Reportagen Tags Islamismus Justiz Terrorismus 27 Feb 2009 Lasst Helmut Elsner frei Keine Kommentare und legt ihm eine elektronische Fußfessel an Soll Ex Bawag Chef Helmut Elsner aus der U Haft entlassen werden Seine Anwälte fordern es progressive Staatsanwälte halten es in Hintergrundgesprächen für angemessen Gattin Ruth bettelt in Medien förmlich darum Ihr Mann sitzt tatsächlich zu lange Über zwei Jahre hält ihn die Justiz nun fest so lange dauert sein Strafprozess der in erster Instanz nicht rechtskräftig mit neuneinhalb Jahren Haft wegen Betrug und Untreue endete Man muss kein Mitleid mit dem herzkranken Choleriker und Raffzahn haben Immerhin hat der überhebliche Bankier gemeinsam mit seinem Exfreunderl Wolfgang Flöttl laut Urteil fast eine Milliarde Euro verzockt sich selbst erheblich bereichert und die Bawag verspielt Doch die U Haft ist mittlerweile unangemessen Elsner gilt als unschuldig denn schuldig wäre er erst bei rechtskräftiger Verurteilung Er mag in seine Herzkrankheit flüchten und später auf Haftunfähigkeit plädieren doch das ist rechtlich gesehen kein U Haftgrund Verdunkelungs Verabredungs und Tatbegehungsgefahr die anderen drei Haftgründe sind bei ihm auch auszuschließen Bleibt die Fluchtgefahr Elsner könnte ins Ausland abhauen doch das kann man durch horrende Kautionen erschweren Und noch eine Sicherung könnte man einführen die elektronische Fußfessel für U Häftlinge Bei Straftätern wird sie längst verwendet wieso nicht auch bei Verdächtigen Die Justizministerin könnte eine entsprechende Reform anregen sie käme auch anderen U Häftlingen zugute die viel zu lange einsitzen Dann hätte Claudia Bandion Ortner Helmut Elsner nicht nur verurteilt sondern auch befreit Kategorien Texte für den FALTER Tags Bawag Gefängnis Justiz SPÖ 24 Feb 2009 Wenn der SA zuerst wegduckt und dann aufbegehrt 1 Kommentar Im Fall des zu Unrecht verhafteten US Lehrers Michael Brennan sieht sich Wiens Polizei als Opfer einer Medienkampagne für Falter Foto Heribert Corn Früher war Michael Brennan 35 American Football Spieler in Florida da gehörten Fouls zum guten Spiel Aber die Art wie Wiener Polizisten ihn am 11 Februar als vermeintlichen Dealer zu Boden rangen und dabei verletzten war neu für ihn Jetzt sitzt er mit Krücken in der Kanzlei seines Anwalts Wilfried Embacher und sagt Das lasse ich mir nicht gefallen Brennans Fall ist nun zum Symbol geworden Für Medien und African Community ist er der Beweis für institutionellen Rassismus bei der Polizei Bei der Exekutive hingegen klagen selbst progressive Beamte in Hintergrundgesprächen Brennan inszeniere sich nur nach amerikanischem Muster als Opfer man habe sich doch bei ihm entschuldigt Ein hoher Polizist sagt Der will nur eine Entschädigung und den Beifall von den Grünen Bald werde die Polizei keine sensiblen Amtshandlungen mehr wagen aus Angst am Medienpranger zu enden Schüttet eine wehleidig gewordene Polizei eines ihrer Opfer an um sich reinzuwaschen Oder attackieren Journalisten reflexartig Polizisten die sich im harten Straßenkampf eine fatale Verwechslung erlaubten Die Akten im Fall Brennan sind noch unvollständig aber sie zeichnen ein erstes Bild Die Erhebungen führte bis dato keine unabhängige Instanz sondern das Büro für Besondere Ermittlungen BBE Es wird von Christian Felix einem Sekretär des Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl geleitet der zugleich im Verein der Freunde der Polizei sitzt Statt Einvernahmen der Beamten gibt es im Akt bislang nur einen Amtsvermerk verfasst von den betroffenen Polizisten sowie die Zeugenprotokolle von Brennan und seiner Freundin Opferzeuge Brennan gab zu Protokoll Ich stieg bei der Station Spittelau aus und sah mich kurz nach meiner Freundin um da ich sie vom Waggon bereits gesehen hatte als sich von vorne ein Mann auf mich gestürzt hat Ich bin sofort auf den Rücken gefallen Der Mann hat sofort auf mich mit Fäusten eingeschlagen Erst dann hätte sich der Unbekannte als Polizist vorgestellt Ähnliches bestätigt Brennans Freundin Birgit F Sie habe ihren Freund aussteigen sehen ja sogar mit ihm telefoniert als er plötzlich zu Boden stürzte zwei Beamte über ihm Birgit F Nach den Handbewegungen der Männer vermute ich dass sie auf ihn eingeschlagen haben Die Polizisten stellen die Festnahme völlig anders dar Es wird angeführt so ihr Protokoll dass sich Revierinspektor S durch Vorweisen der Dienstmarke und den klar und deutlich geäußerten Worten Stop Police you are arrested for drugdealing als Polizeibeamter zu erkennen gab Als Brennan den Beamten als Polizisten erkannte zeigte er jedoch eindeutige Anzeichen eines sich anbahnenden Fluchtverhaltens Er verspannte seinen gesamten Körper und war im Ansatz begriffen sich wegzuducken um an Revierinspektor S vorbeizugelangen Doch der Inspektor ergriff den SA mit seinen beiden Händen um den bevorstehenden Fluchtversuch zu unterbinden SA Das Kürzel steht für Schwarzafrikaner So nennt die Polizei den US Amerikaner Brennan immer wieder in ihren Akten als ob er keinen Namen hätte Völlig unklar bleibt hingegen wieso sich Brennan der Amtshandlung durch Wegducken und Herumfuchteln entziehen wollte Er war ja nicht der gesuchte Dealer sondern ein Lehrer an der Vienna International School Brennan sagt er sei nach der Festnahme aufgestanden habe aber sogleich starke Schmerzen verspürt und sich deshalb wieder auf den Boden gesetzt Die Polizisten schreiben Brennan habe sich plötzlich und völlig unerwartet zu Boden fallen gelassen und dabei für großes Aufsehen am Bahnsteig gesorgt Der Polizeiamtsarzt konstatiert jedenfalls Verletzungen mit Gesundheitsschädigung und Berufsunfähigkeit von mehr als dreitägiger Dauer Brennans Prellung sei derzeit so stark dass das linke Bein kaum abgestellt werden kann dafür wurden Stützkrücken mitgegeben Brennan wird für vier Tage im Lorenz Böhler Krankenhaus aufgenommen um dort Infusionen gegen seine Schmerzen zu erhalten wie er sagt Ist Brennan also ein Simulant wie die Polizei behauptet Oder das Opfer einer durch die Jagd auf Drogendealer abgestumpften Polizeieinheit die sich ihre eigenen Regeln gibt wie Brennans Anwalt Embacher glaubt Ein Strafprozess wird es klären Mit Michael Brennan wird dort jedenfalls kein eingeschüchterter Flüchtling in den Zeugenstand treten sondern ein kämpferischer US Lehrer der sich nicht wegducken will Eine neue Erfahrung für Wiens Polizei Kategorien Texte für den FALTER Tags Justiz Polizei 17 Feb 2009 Elektroschocks in der Schubhaft 13 Kommentare In der morgen erscheinenden Ausgabe des Falter berichte ich über den Einsatz der Elektroschockwaffe Taser gegen einen Schubhäftling siehe hier die Vorab Meldung Der Flüchtling drohte in seiner Zelle mit Selbstmord Er hatte eine Rasierklinge dabei ritzte sich die Arme auf und bat um ein Gespräch mit seinem Therapeuten Stattdessen kam die Anti Terroreinheit Cobra und versetzte ihm einen 12 000 Volt Stromstoß Der Einsatz sei gerechtfertigt urteilt die Polizei Nadja Lorenz die Anwältin des Flüchtlings klagt nun wegen Misshandlung Eines steht heute schon fest in Strafanstalten sie unterstehen dem Justizministerium wurde der Taser verboten weil er zu gefährlich sei In der Schubhaft sie untersteht dem Innenressort ist er jedoch gegenüber Flüchtlingen erlaubt Das ist unverständlich Der Staat spricht keine klare Sprache Noch etwas wird klar der Taser wird nicht nur gegen brutale Gewalttäter eingesetzt sondern gegen suizidgefährdete Flüchtlinge gegen Sonderlinge und psychisch Kranke Immer wieder behaupten Politiker ja der Einsatz des Tasers sei ungefährlich Zuletzt ließ sich ein FPÖ Politiker beschießen Er trug allerdings eine Schutzbrille und wurde von Beamten aufgefangen ehe er auf eine weiche Matte fiel Der Flüchtling in Niederösterreich jedoch knallte auf den harten Zellenboden Da er alleine in der Zelle saß er wurde durch die Gitter der Zelle beschossen fing ihn auch niemand auf Die durch den Taser verursachten Krämpfe führen dazu dass Menschen völlig ungeschützt stürzen Ich empfehle folgende Youtube Videos zu betrachten um sich ein Bild zu machen wie Polizisten mit dem Gerät eben auch umgehen Im ersten You Tube Video kam ein Mann der mit Stühlen um sich warf nach einem Taser Einsatz in Kanada zu Tode Das andere Video zeigt eine Frau die bei einer Verkehrskontrolle frech war und umgehend mit dem Gesicht auf den Asphalt stürzte nachdem sie Elektroschocks bekam Wollen wir das alles wirklich auch bei uns Kategorien Schnelle Glossen Tags Justiz Menschenrechte Polizei Taser 20 Dez 2008 Hol s der Geyer Keine Kommentare 68er Strafrichter Grüner Mafiaankläger der Citoyen Walter Geyer avanciert zum obersten Korruptionsermittler des Landes Das ist die gute Nachricht Foto Martin Fuchs Könnten die Bürger nur sehen was nächtens auf den Dächern ihrer Gerichte passiert Vergangenen November sang Barsänger Louie Austen in der Kantine des Justizpalastes Hofräte wiegten sich über den Dächern der Stadt im Takt selbst Exrechnungshofpräsident Franz Fiedler gab sich den Rhythmen hin im Mund eine Mentholzigarette Künstler Politiker Journalisten sie alle hatten hier Walter Geyer die Aufwartung zum 60er gemacht Das Fest wirkte wie eine Abschiedsfeier Geyer der Exgrünpolitiker der Androsch Ankläger und Mafiajäger war ja aufs Abstellgleis geschoben worden Chef der Wiener Staatsanwälte hatte er werden die Truppe moderner transparenter machen wollen Aber Schwarz Blau schickte ihn nach Korneuburg Ein einflussreicher Justizbeamter flüsterte schon damals Mit dem Geyer haben wir noch was vor Jetzt ist es so weit In der Universitätsstraße 5 zwischen Gefängnis Parlament und Rathaus wird ab 1 Jänner die neue Korruptionsstaatsanwaltschaft residieren Geyer ist ihr erster Chef Aus der mit Wirtschaftsexperten vernetzten Superbehörde wurde zwar dank ÖVP Einspruch vorerst nur ein Minitrupp mit drei Anklägern Aber mit Geyer wird dort kein untertäniger Geist herrschen Seine Biografie prägt seine Vorstellung von Recht und Gesellschaft sie bietet Einblick wie hier Strafjustiz funktioniert Geyer der Vater Techniker die Mutter Schauspielerin wollte Künstler werden Ein langhaariger 68er war er einst er verschlang Sartre tanzte zu den Stones der Schuldirektor lief ihm mit der Haarschere nach Mit 17 Jahren riss er aus wegen einer Frau in Paris Daraus wurde nichts Geyer studierte Jus aus Verlegenheit 68 Zwentendorf die von profil gehetzte AKH Baumafia Es war das Österreich Kreiskys das ihn politisierte Geyer begann als Strafrichter in Oberwart wo Recht und Realität vor ihm aufeinanderprallten Da stand etwa diese armselige Mutter vor ihm weil sie ihr behindertes Kind prügelte Ihr Mann soff fünf Kinder brüllten derweil Hätte ich sie eingesperrt sagt Geyer wären die Kinder im Heim gelandet Zurechtrücken Nachsicht üben Kriminelle nicht als Monster begreifen Das war es was Geyer damals lernte In Wien herrschten noch die Schreirichter Diese Generation sagt Geyer war nicht nur streng sie war gnadenlos War jedoch ein Prominenter involviert rotierte alles Kreiskys Justizreformer Christian Broda musste jeder Ermittlungsschritt gegen Freunderln gemeldet werden bissige Ermittler wurden solcherart gezähmt Zu Tode erheben oder liegen lassen das sind heute noch die Methoden um lästige Fälle loszuwerden siehe Kommentar Seite 6 Geyer spricht es aus Natürlich wird Einfluss auf die Justiz genommen da bin ich Zeitzeuge Auch deshalb ist er für die Abschaffung des Weisungsrechts 1986 während seiner Ermittlungen gegen Androsch wird Geyer schließlich von den Grünen entdeckt Als er in den Nationalrat einzog traf er erneut auf die Arroganz der Roten Der damalige Parlamentspräsident und Gewerkschaftskaiser Anton Benya wollte uns weder Zimmer noch Mitarbeiter gewähren Geyer war keiner der mit Tränen vor der Eiche stand wie er sagt Für Aktionismus war er dennoch zu haben Mal filibustierte er stundenlang um ein umweltfeindliches Gesetz zu Fall zu bringen 1987 demonstrierte er gegen das von Österreich mitfinanzierte Donaukraftwerk in Nagymaros Ungarns Kommunisten schätzten solches Engagement nicht und so fand sich der einstige Strafrichter selbst in einer verdreckten Zelle wieder Ein Staatsanwalt sagt Geyer müsse politisch sein aber parteipolitisch unabhängig agieren Jemand ist ja nicht deshalb unabhängig weil er seine Meinung verschweigt In den vergangenen Jahren etablierte sich Geyer nicht nur als furchtloser Ermittler vor einigen Jahren klagte er in Wien einen polnischen Mafiapaten an der Staatsanwälte mit Säureattentaten entstellte sondern er half auch mit die platzenden Gefängnisse zu leeren Hohe Haftzahlen sind ja kein Naturgesetz Als er 2004 kurze Zeit die Jugendstaatsanwaltschaft leitete senkte er den Belag im Jugendknast um die Hälfte Es sei doch besser junge ausländische Langfinger nach Hause zu schicken und die dortige Sozialarbeit auszubauen Geyer engagierte sich fürentsprechende Projekte im Osten Nun also wird er oberster Korruptionsjäger Er darf keine alten Fälle anpacken sondern nur Causen die nach dem ersten Jänner anfallen aber er wird wohl einen anderen Ermittlungsstil salonfähig machen Das ist die gute Nachricht Die schlechte Das neue Antikorruptionsgesetz soll wieder entschärft werden Und Geyer hat zu wenig Ressourcen um wirklich aufräumen zu können Ob ihn die neue durch den Bawag Prozess geprägte VP Justizministerin Claudia Bandion Ortner dabei unterstützen wird Kategorien Texte für den FALTER Tags Grüne Justiz Korruption Menschenrechte Strafrecht 07 Dez 2008 Taser Der irreführende Kurier Test und die Realität 3 Kommentare Der Kurier wagt mit der FPÖ einen Taser Test Die blauen Justizwachevertreter wollen das angeblich harmlose Gerät im Gefängnis gegen aggressive Häftlinge einsetzen Die werden mit Strom beschossen krampfen schreien und sind kurzfristig gelähmt Es sei doch besser so die Justizwache mit Strom denn mit Patronen zu schießen Klingt plausibel Aber nur auf den ersten Blick Das Justizministerium hat den Taser verboten weil er mehr Schaden verursacht als er Nutzen bringt Man muss nur auf Youtube googlen um die Gefahren zu sehen Einmal erlaubt wird das Gerät nämlich allzu gerne im Alltag Straßenverkehr Flughäfen Verkehrskontrollen eingesetzt In Kanada starb ein verwirrter Mann der von einem Taser mehrmals beschossen wurde weil er mit Sesseln um sich schmiss Hier der Einsatz auf Video In den USA drohen mittlerweile Verkehrsstreifen den Bürgern mit dem Taser Sogar ein nackter sichtlich verrückter Mann wurde einmal beschossen und stürzte von einem Haus Seit 2003 starben rund 300 Menschen im Taser Einsatz so die Deutsche Presseagentur Der Kurier Test ist überdies manipulativ Der Kurier Redakteur Matthias Hofer und der FPÖ Abgeordnete Harald Vilimsky lassen sich zwar im Selbstversuch mit Strom befeuern und Vilimsky sagt Was ein Abgeordneter des Nationalrats und ein Kurier Autor aushält muss auch ein Häftling aushalten können In Wahrheit fand der Taser Selbstversuch aber nicht unter den Bedingungen statt die im Gefängnis herrschen würden Sowohl Vilimsky als auch Hofer wurden von zwei Beamten aufgefangen als sie mit dem Taser befeuert wurden und unter Schmerzensschreien auf eine weiche Matratze stürzten Sie trugen außerdem eine Schutzbrille damit ihre Augen nicht verletzt werden Im Gefängnis aber knallt man ohne Brille auf den Steinboden oder auf scharfkantige Möbel Man kann sich nicht die Hände vor das Gesicht halten weil man ja gelähmt ist Anbei vier Youtube Videos die eine andere Sprache sprechen Vorsicht sie enthalten extrem verstörende Szenen Kategorien Schnelle Glossen Tags Folter FPÖ Gefängnis Justiz Medien Menschenrechte 04 Dez 2008 Der Mann der aus der Folter kam 2 Kommentare Der Bremer Murat Kurnaz saß fünf Jahre in Guantánamo Nun kommt er nach Wien und bittet Österreich um eine ungewöhnliche Geste Murat Kurnaz sitzt in einer Bremer Pizzeria und erzählt einen Witz Was fragt er unterscheidet einen Guantánamo Häftling von einem Iguana Das Reptil darf nicht gequält werden Es steht unter dem Schutz internationaler Gesetze Kurnaz lacht Er steckt sich ein Tortellini in den Mund und fragt Kennen Sie Apfelbeißen Als Schulkind in Bremen hatte er das Spiel geliebt In einem Kübel schwamm der Apfel und die Kleinen mussten ein Stück davon abbeißen ohne dabei die Hände zu verwenden Auch die Amerikaner sagt Kurnaz spielten dieses Spiel mit mir Ohne Apfel Eine Dame am Nebentisch blickt herüber Ist er das Murat Kurnaz Häftlingsnummer Five Zero Three der Bremer Taliban einer der Schlimmsten der Schlimmen wie George W Bush die in Käfigen sitzenden Leute wie ihn nannte Ja er ist es Den orangen Overall hat er durch eine flatternde Hose türkischen Schnitts ersetzt den grimmigen Rauschebart abrasiert Kurnaz der in Bremen geborene Türke avanciert nun zu einem der wichtigsten Kronzeugen gegen westliche Menschenrechtsverletzungen im Krieg gegen den Terror John Le Carré bewundert ihn Der Spionageautor John Le Carré besuchte Kurnaz und nennt seine in Buchform erschienene Memoiren Fünf Jahre meines Lebens Rowohlt bereits die wahrhaftigste und würdigste Abrechnung mit der Schande von Guantánamo Die Sängerin Patti Smith widmete ihm einen Song die Schauspielerin Vanessa Redgrave empfiehlt seinen Fall als Lektüre Das britische Magazin Economist vergleicht Kurnaz humorvollen Erzählstil sogar mit dem Jonathan Swifts dem Autor von Gullivers Reisen Es wird wohl nicht lange dauern ehe Hollywood anklopft Bis dahin wird Kurnaz aber noch im Kinderzimmer bei seinen türkischen Eltern in Bremens Arbeiterviertel Hemelingen leben Mehr Kategorien Texte für den FALTER Tags Guantanamo Islam Islamismus Justiz Krieg gegen den Terror Menschenrechte Murat Kurnaz Polizei USA 19 Nov 2008 Achtung Falle Herr Faymann 3 Kommentare Wenn die SPÖ das Justizministerium an die ÖVP abgibt dirigieren die Konservativen erstmals Polizei Ankläger und Justiz für Falter Ein Gerücht jagt durch die Stadt und man kann nur hoffen dass es falsch ist Die SPÖ will der ÖVP nun auch das Justizministerium überlassen Diese politisch außerordentliche Rochade soll menschliche und politische Motive haben Der menschliche Grund SPÖ Chefverhandlerin Doris Bures sie ist als künftige Infrastrukturministerin im Gespräch halte von Justizministerin Maria Berer herzlich wenig Sie wünscht sich die ehemalige EU Abgeordnete zurück nach Brüssel Die politische Motivation Die Faymann SPÖ sieht das Justizministerin als unbedeutendes Abtauschressort an das sie gegen das Gesundheitsressort einwechseln will Man kann nur hoffen dass die SPÖ diese Fehleinschätzung rechtzeitig erkennt Nicht weil es so unmöglich wäre wenn zum ersten Mal seit 1934 ein schwarzer Justizminister regiert Jede demokratische Institution jedes Ministerium braucht Farb und Machtwechsel Demokratiepolitisch brisant sind die Pläne weil die ÖVP auch den Innenminister den Finanzminister und wohl auch den Wirtschaftsminister stellen wird Es wäre sieht man von der roten Alleinregierung unter Kreisky ab das erste Mal dass eine Partei beide Sicherheitsministerien und die wichtigsten Wirtschaftskontrollbehörden dirigiert Polizisten Richter Staatsanwälte Asylbeamte Wettbewerbs Kartell und Finanzaufsichtsbehörden würden unter dem Einfluss einer Partei stehen die sich sicherheitspolitisch gerne in der Nähe von Heinz Christian Strache inszeniert Kulturdelikts Debatten die Forderungen nach Ausländerquoten für Ottakring und der plakatierte Wunsch nach härteren Haftstrafen für Sextäter sind nur einige Indizien dafür Auch die Schwächung der Korruptionsbehörden und die massive Einflussnahme bei der Postenvergabe im Innenministerium sind kein Vertrauensbeweis Nicht nur ein realpolitisches System Mehr Kategorien Texte für den FALTER Tags Innenministerium Justiz ÖVP Polizei Regierung SPÖ 14 Nov 2008 Ein Aufdecker soll schweigen 1 Kommentar Er enthüllte die verrohten Sitten im Innenministerium Nun wird Herwig Haidinger dafür öffentlich gedemütigt Ein Überblick für Falter Foto Martin Fuchs Im Februar trat Herwig Haidinger der ÖVP nahe Chef des Bundeskriminalamts vor den Nationalrat und sagte Ich wurde abgesetzt weil ich mich nicht korrumpieren ließ Neun Monate und einen abgewürgten Monster U Ausschuss später arbeitet Haidinger nicht einmal mehr in der bedeutungslosen Sicherheitsakademie des Innenministeriums Er muss Dienstwaffe und Kokarde abgeben und mit einer Kürzung seines Gehalts leben Innenministerin Maria Fekter hat ihren ehemaligen Parteifreund vorläufig

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  • » Grasser als Privatier » Florian Klenks Erkundungen «
    dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links der Woche 2013 KW 1 blog sektionacht at bei Die Unfreien Felix Andersen bei Die Unfreien mothman bei Der 278a kann bleiben Artikel Kategorien Impressum Reportagen Schnelle Glossen Texte für andere Medien Texte für den FALTER Texte für DIE ZEIT Wer ist Florian Klenk Archiv Wähle den Monat Oktober 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012 September 2012 Juli 2012 Juni 2012 Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012

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  • » Korruption » Florian Klenks Erkundungen «
    sein Eine Frage treibt die Ermittler auch um Wieso konnte der Verein so mächtig werden Wieso hatte der mysteriöse Kassier Adi Krchov so eine Anziehungskraft nicht nur auf kleine Beamte und den soeben in die Rente abtretenden Wiener Polizeipräsidenten Peter Stiedl sondern auch auf mächtige Wirtschaftsbosse und Rotlichtbarone Eine mögliche Antwort weil der Verein in Wachzimmern viel Geld verteilen konnte und zwar auch Steuergeld Eine Durchsicht der Subventionsakten der Stadt zeigt wie üppig die Millionen an den Polizeiverein flossen und mit welch knappen Begründungen dies geschah Im Jahr 1995 zum Beispiel gab es 726 000 Euro Das Subventionsansuchen das den Gemeinderäten vorgelegt wurde umfasste nur 32 Zeilen und spricht von erforderlichen Ausrüstungsgegenständen die die Polizei benötige Vier Jahre später fließen noch einmal 334 000 Euro Insgesamt kassiert der Verein zwischen 1974 und 1999 rund 1 3 Millionen Euro Von solchen Summen konnten andere nur träumen Hilfswerk Volkshilfe Obdachlosenheime und der Verein Esra der jüdische Holocaustopfer betreute sie alle mussten wie die Subventionslisten zeigen meist mit ein paar zehntausend Euro begnügen Wofür also bekam die Polizei das Geld Offizieller Grund Der Verein ist ständig bemüht die Polizei bei der Erfüllung ihres breit gefächerten Wirk und Tätigkeitsbereiches zu unterstützten Etwa mit Computern und Dienstwägen aber auch mit Luxusessen für Staatsanwälte und kleinen Zuwendungen bei Ehrungen Schon im Jahr 1999 erregten diese Sitten Misstrauen Grüne und Liberale stimmten erstmals gegen die Subvention Der LIF Gemeinderat Wolfgang Alkier laut Sitzungsprotokoll Was hier passiert ist nichts anderes als die Vereinisierung der öffentlichen Sicherheit in Wien Wenn der Herr Karli der Herr Innenminister Schlögl nicht in der Lage ist Wachzimmer in Wien auszustatten und das dann über die Zwischenfinanzierung eines Vereins geht ist das unglaublich Nach welchen Kriterien eigentlich werden diese 4 6 Millionen Schilling auf die Wachzimmer verteilt Die Gerichtsakten geben Einblick wie es geschah Mal gab es persönliche Reisegutscheine von Ex Bawag General Helmut Elsner für die Polizeitombola die dann aber für Persilscheine weitergereicht wurden Spitzenbeamte sollen Strafmandate planiert haben Vereinskassier Krchov gab zu interveniert zu haben damit Behördenwege schneller erledigt werden Der C Beamte und Jaguar Fahrer lebt in einem Penthouse und verreiste dreimal privat mit Polizeipräsident Peter Stiedl nach China Neuseeland und Florida 380 000 Euro lagern noch auf den Vereinskonten Nun will die Rathaus Opposition die Subventionen überprüfen Das Kontrollamt wurde alarmiert Geprüft werden soll auch wer bei den Renovierungen der Wachzimmer mitschnitt Grüne und ÖVP suchen jetzt nach neuen Fakten um einen Untersuchungsausschuss einzusetzen In Wien ist das auch ohne Mehrheit möglich Juristisch ist es jedoch schwierig weil die Subventionen lange zurückliegen Politisch ist es riskant wird der Stadt Wien kein Versagen nachgewiesen scheint der Verein rein gewaschen Die Politiker allen voran Maria Vassilakou Grüne und Katharina Cortolezis Schlager ÖVP haben den Eurofighter Ausschuss auf Bundesebene zum Vorbild Dort hatte der Vorsitzende Peter Pilz ja gezeigt dass Dreck erst findet wer im Sumpf wühlt Auch bei diesem Waffengeschäft hatten Kontrollinstanzen etwa der Rechnungshof zunächst nichts Bedenkliches festgestellt Heute weiß das Land dass Millionenprovisionen an FPÖ nahe Werber und Anzahlungen an höchste Militärs flossen Kategorien Texte für den FALTER Tags Justiz Korruption Polizei Roland Horngacher 25 Okt 2007 Einer für alle 2 Kommentare Roland Horngacher erhielt ein hartes Urteil Jetzt müssen Justiz und Parlament das System der Korruption aufklären Wem ist es zu verdanken dass die Sitten und Gebräuche bei der Wiener Polizei nun aufgedeckt werden Vor allem dem BIA dem Büro für interne Angelegenheiten im Innenministerium BIA Chef Martin Kreutner wurde nicht im roten Wiener Polizeisumpf sozialisiert sondern im fernen Tirol beim Bundesheer In sieben Jahren baute er eine Mannschaft auf welche die Polizisten das Fürchten lehrt und die Justiz beschämt Schon kurz nachdem er sein Amt antrat zeigte er der schläfrigen Staatsanwaltschaft wie man auch ermitteln und recherchieren kann Zuerst mischte Kreutner die von Korruption durchwachsene Einsatzgruppe zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität EDOK im Innenministerium auf Deren Spitzenbeamten hatten jahrelang einen Mörder und Mafiapaten gedeckt und sogar finanziell unterstützt Danach ließ Kreutner einen Spitzenfahnder festsetzen der sich von einem Russen für einen Persilschein mit 40 000 Dollar schmieren ließ und Telefone für Detektive anzapfen konnte Es folgten die Visaaffäre die abgewürgte Kärntner Stadion Affäre und Ermittlungen in Bereichen wo Politiker und Richter gerne ein Auge zudrückten Die vom Falter aufgedeckten Misshandlungen ja Folterungen von Afrikanern in den Fällen Cheibani Wague und Bakary J wären nicht so penibel dokumentiert vor Gericht gelandet hätte es Kreutners BIA nicht gegeben Es war die Justiz welche die Folterbeamten mit acht Monaten bedingt wieder in den Dienst schickte Nun also die Fälle Ernst Geiger drei Monate nicht rechtskräftig wegen Geheimnisverrats im Rotlicht und Roland Horngacher 15 Monate nicht rechtskräftig wegen Amtsmissbrauchs Vergangene Woche wurden auch die Ermittlungen gegen Adi Krchov den Kassier der Freunde der Wiener Polizei aufgenommen Er nennt sich selbst den Diener vierer Polizeipräsidenten und bezeichnet sich zugleich als Kammerdiener des Milliardärs Martin Schlaff Sollte Krchov diese in einem Luxuspenthouse residierende graue Eminenz der Polizei einmal auspacken um seine eigene Haut zu retten können sich manche warm anziehen Es ist ein Generationenwechsel der sich da abzeichnet Das in der Nachkriegszeit geschaffene und bis heute herrschende Motto Eine Hand hält die andere wird in Österreich auch dank internationalen Drucks nicht mehr hingenommen Jahre wenn nicht jahrzehntelang war es ja fast schon Sitte geheime Akten von der Polizei an Zeitungen zu spielen zum Dank dafür kuschten die Boulevardmedien allen voran die Krone vor den Verfehlungen der Polizei oder deckten sie gar Wo kritische Medien und die Kontrolle der Justiz versagen blühen prädemokratische Zustände Gefälligkeiten für Bankmanager Schenkungen von Luxusreisen für schnellere Amtswege Geländewägen für den obersten Kriminalbeamten ein paar Hilfsdienste für Milliardäre ein Akterl über einen Gegner all das war üblich möglich und wurde selten beanstandet Sogar der Leiter der Staatsanwaltschaft Wien ist sich nicht zu gut ein 70 Euro Strafmandat Roland Horngacher persönlich zuzustecken siehe Seite 8 Im Fall Horngacher reagiert die Justiz nun mit einem Urteil das fast schon wieder überzogen wirkt wenn man es etwa mit den acht Monaten für die prügelnden Beamten im Fall Bakary J vergleicht Roland Horngacher ist

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  • » Recht statt Galgen » Florian Klenks Erkundungen «
    Haft stehen Am Ende seines Prozesses wird noch einmal durch Zeugenaussagen protokolliert werden was in Bosnien wirklich geschah Vergewaltigte Geschundene und Überlebende des Massakers von Srebrenica werden zu Wort kommen und vielleicht werden sie ein wenig das Gefühl vermittelt bekommen dass auch die Weltgemeinschaft anerkennt dass ihnen schwerstes Unrecht angetan wurde Historiker werden aus den Prozessakten wühlen können und sie werden in ein zwei oder drei Generationen die neuen Schulbücher für serbische Kinder umschreiben können Das ist das historische Verdienst von großen Kriegsverbrecherprozessen Bis es so weit ist wird Karacicz vielleicht mit den anderen Untersuchungshäftlingen aus Jugoslawien in der Häftlingsküche Branzinos grillen oder Domino spielen die Schriftstellerin Slavenka Drakulic hat den Alltag der angeklagten Generäle aus Serbien Kroatien und Bosnien in einer beeindruckenden Reportage festgehalten Doch auch das darf eine Zivilisation nur verstören und nicht empören Bis zu seinem Urteil gilt auch der Tyrann als unschuldig Verwandte Artikel Recht nicht Vergeltung Dreck statt Kontrolle Kategorien Schnelle Glossen Tags Kommentare 4 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Helge 1 August 2008 18 46 1 Antwort Zitat Beeindruckender Text Umso verwunderlicher dass der jüngste Freispruch für Baser Oric der für schwerste Verbrechen auf bosnischer Seite verantwortlich ist mit keinem Wort erwähnt wird Helge 7 August 2008 18 28 2 Antwort Zitat Hallo Florian danke für deine Email Antwort und die angehängte Urteilsbegründung Die beantwortet aber meinen Einwand nicht Der Grund für meine Verwunderung war Ich habe Walter Manuscheks Kommentar der Anderen im Standard dazu gelesen Das ist quasi auch alles das dazu ich weiß also gefährliches Halbwissen Nur Es scheint unbestritten zu sein dass sich die serbische Öffentlichkeit vom ICTY massiv unfair behandelt fühlt Jetzt gibt es im Grunde zwei Möglichkeiten 1 Manuschek hat zumindest ansatzweise Recht Dann wäre eine Erwähnung des Falles oder anderer die dieses Ungleichgewicht aufzeigen in einem Artikel wie deinem notwendig Stichwort Siegerjustiz 2 Manuschek liegt falsch oder es ist umstritten wie die Dinge liegen Auch dann ist m E der Disput um solche Urteile zu erwähnen wenn der Artikel ausgewogen sein soll Es gibt noch eine 3 Möglichkeit Kein ernstzunehmender Historiker teilt Manuscheks Meinung es ist eine obskure Einzelmeinung Dann nur dann kann man m E die unterstellte Tendenz verschweigen My 2 Cents so ist mein Kommentar zu verstehen Georg 9 August 2008 14 27 3 Antwort Zitat Doch die Entwicklung wird trotz gewaltiger Rückschläge in den nächsten Jahrzehnten nicht zu stoppen sein nicht nur Medien Wirtschaft und Kapital sind global geworden sondern auch das aufgeklärte Recht das keine Rache keine Folter keine Todesstrafe sondern nur einen fairen Prozess und die Lebenslange Haft kennt Das ist für mich zu oberflächlich Die Durchsetzung des Rechts hängt letzten Endes immer von Zwangsgewalt ab Wenn sich ein Angeklagter nicht freiwillig stellt muss er verhaftet werden Wenn nun mächtige Akteure einen Angeklagten schützen ihn nicht ausliefern oder gar wieder mit Gewalt befreien wie es die USA angekündigt haben aber auch andere Staaten die den internationalen Strafgerichtshof nicht anerkennen dann kann das aufgeklärte Recht dagegen nichts tun Für die Durchsetzung von Recht

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  • » Recht, nicht Vergeltung » Florian Klenks Erkundungen «
    auch hier Haftende der Tod Nur tritt er auf natürliche Art ein Kategorien Texte für DIE ZEIT Tags Kommentare 0 Trackbacks 0 Einen Kommentar schreiben Trackback Bisher keine Kommentare Bisher keine Trackbacks Name benötigt E Mail wird nicht veröffentlicht benötigt Website Kommentare abonnieren Tief im Osten Ein tödliches Verhör RSS Feed dieser Seite abonnieren Suche nach about Florian Klenk geb 1973 ist Journalist und Jurist Er arbeitete acht Jahre für die Wiener Stadtzeitung Falter und wechselte dann als Redakteur zur ZEIT nach Hamburg Seit Mai 2007 ist er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef des Falter Für seine journalistische Arbeit wurde er u a mit dem Kurt Vorhofer Preis dem Claus Gatterer Preis und dem Concordia Preis für Menschenrechte ausgezeichnet 2005 wurde er von einer Jury zum Journalisten des Jahres in Österreich gewählt 2007 und 2008 war Klenk investigativer Journalist des Jahres Klenk unterrichtet Recherche an der Fachhochschule für Journalismus in Wien Kontakt klenk falter at tags Arigona Zogaj Asyl Asylpolitik Bawag Blogger BZÖ Deutschland FPÖ Frauenhandel Gefängnisse Grüne Guantanamo Herwig Haidinger Innenministerium Islam Islamismus Justiz Justiz Akten Justizministerium Jörg Haider Karl Heinz Grasser Kirche Korruption Kronenzeitung Kärnten Medien Menschenrechte Murat Kurnaz Natascha Kampusch Nationalsozialismus ORF Polizei Pressefreiheit Rechtsanwälte Rechtsextremismus Regierung Roland Horngacher SPÖ Strafrecht Terror Terrorismus USA Walter Meischberger Österreich ÖVP Neue Artikel Fall Haselsteiner wie das Gericht die Korruptionsermittler stoppte Fall Kampusch das Versagen der Medien Das Wiener Schandurteil Suntingers heile Welt Der gläserne Staat und seine Feinde Die Söldner vom Kohlmarkt Die Unfreien Wir Wachhunde und Straßenköter Ernst der Film Unschuldsvermutung und Pressefreiheit Neue Kommentare Volkmar Leisser bei Das Wiener Schandurteil oh verzeihung bei Das Wiener Schandurteil Mothman bei Suntingers heile Welt franz Schmidthuber bei Die Söldner vom Kohlmarkt Hubert Bergmair bei Die Söldner vom Kohlmarkt Susanne V bei Wir Wachhunde und Straßenköter Susanne V bei Die Unfreien Links

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