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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Reviews
    österreichische Schriftsteller des 19 Jahrhunderts hat die Dinge der Natur staunend betrachtet dadurch die Position des Menschen im Weltengefu ge als unsicher beschrieben In Stifters Dinge sind sogar die Äste ku nstlich alle Kabel Zahnrädchen Motoren Hydrauliken und Steuerungselemente der Maschinen liegen offen Trotzdem staunt der Zuschauer und ist empfänglich fu r die Illusion Es regnet Am Klavier ertönt Bach Am Ende weiß das Publikum nicht ob es Applaus fu

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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Reviews
    als male er sie mit Worten nach und mit diesem Erzählstrom eine eigene Naturästhetik zu definieren Ähnlich Goebbels Musik Bild und Bewegung verbinden sich zu einem Strom von Anspielungen und Zitaten der eigene Wahrnehmung anstößt Jeder Zuschauer wird diese Collage anders wahrnehmen Jeder erzeugt in seinem Kopf eigene Bilder etwa als sandfarbene Vorhänge sich hebend und senkend an tropische Lichtwechsel erinnern Oder wenn Tropfen in die Becken fallen wie Regen

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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Reviews
    Die Macht des Maschinellen Ruhrtriennale Intendant Heiner Goebbels inszeniert Stifters Dinge Das Stu ck wenn wir es so nennen wollen passt also prima in die Duisburger Kraftzentrale einst das energiespendende Herz fu r die Herstellung von Stahl Denn auf der Bu hne laufen vielschichtige Arbeitsprozesse ab Diesmal zur Erzeugung von Lauten Klängen bildlichen Illustrationen Textauszu gen Die allesamt herbe Zivilisationskritik ausdru cken wollen Der Mensch zerstöre mehr und mehr die

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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Reviews
    detail Email ftsales support ft com to buy additional rights http www ft com cms s 2 d68d048e 2432 11e3 8905 00144feab7de html ixzz2fqYI3xbn Stifters Dinge is billed as a play without actors a performance without performers It could also be described as 70 minutes of pure delight or as a nerd s paradise As the intendant of the current Ruhrtriennale composer Heiner Goebbels has every right to bring his 2007 masterpiece to the Duisburg s Kraftzentrale In this cavernous industrial hall the piece looks as fresh as if it had been born yesterday In fact it has been seen at more than 300 performances around the world already High quality global journalism requires investment Please share this article with others using the link below do not cut paste the article See our Ts Cs and Copyright Policy for more detail Email ftsales support ft com to buy additional rights http www ft com cms s 2 d68d048e 2432 11e3 8905 00144feab7de html ixzz2fqYLOTHF Stifters Dinge is not new but it is utterly wonderful and perfect for the Ruhr where performance spaces invite reflection on the relationship between man and technology between nature and man between the passage of time

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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Reviews
    klingen durch den Raum wie eine ferne Erinnerung an den Arbeitslärm der ihn einmal erfu llt hat Klopfen Zischen Rascheln Zwei Bu hnenarbeiter legen noch letzte Hand an streuen ein körniges weißes Pulver auf ein durchlöchertes Brett und sieben weißen Staub auf die ganze Fläche der Bu hne Heiner Goebbels bannt das Publikum schon in den ersten Minuten Neugier Schaulust Aufmerksamkeit auf wenige konzentrierte Vorgänge fesseln einen an diese Performance schon bevor sie richtig begonnen hat Es ist die große Wundermaschine Theater die in dieser Industriehalle zu arbeiten beginnt und sie kommt phantastisch auf Touren Goebbels und sein Bu hnenbildner Klaus Gru nberg setzen die Bu hne unter Wasser und lassen wabernde Nebelschwaden daru ber kriechen Regen aus der Decke tropfen Eine ausgefeilte aber immer sparsame Lichtregie schafft magische dunkel glu hende Bilder Die Bu hnenarbeiter haben sich längst zuru ckgezogen Akteure sind jetzt fu nf Klaviere die u bereinandergestapelt die Ru ckwand der Bu hne bilden Die Mechanik ist freigelegt und präpariert komplizierte Apparaturen greifen in die Saiten und erzeugen dort Klänge zwei Instrumente spielen automatisch und Tasten und Hämmerchen bewegen sich wie von Geisterhand Es ist ein Theater ohne Menschen belebt von der Dynamik der Musik und den Bildern die Licht und Projektion dazu schaffen spannend weil man nie weiß was als nächstes geschieht und vor allem wie es geschieht faszinierend durch die Einblicke in das Innenleben der Maschinen die zu Charakteren eigener Art zu werden scheinen Durchaus auch witzig im Wechselspiel von Erwartungen und Überraschungen Die Akteure sitzen hier im Publikum die Wahrnehmung jedes einzelnen Zuschauers wird zum Thema des Stu cks das er sieht Was hat das alles mit Adalbert Stifter zu tun Erstaunlich viel denn Goebbels macht sich hier den Blick des Dichters auf die Welt zu eigen Seine Genauigkeit seinen Respekt sein Staunen vor

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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Reviews
    sein Stu ck als ganzheitliches Theater sieht in seiner Musik gar eine Dreifaltigkeit in der sich magische Klänge visuelle Form und Schönheit und Erfahrungsrituale begegnen Was immer das konkret bedeutet die Mitwirkenden des Ensemble musikFabrik u berzeugen durch eine äußerst präzise und stimmungsvolle Auffu hrung in der sie die feingliedrige Musik von Partch ihrem Publikum nahe bringen Ein begeistertes Publikum bedankt sich mit rauschendem Beifall verstärkt durch Trampeln und Bravorufe

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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Reviews
    unter das ist aber Absicht Die Instrumente und Musiker sind in Bochum tatsächlich die Hauptdarsteller was Partchs Idee vom Corporealismus seiner Musik kongenial einfängt Es gibt auch keinen Dirigenten oft spielen die Musiker auswendig wie Grubenarbeiter die sich mit geschlossenen Augen in Ekstase halten dazu tragen sie Bärenfelle Overalls wild gewu rfelte Monturen Sturzhelme Ohrenschu tzer und Höhlenlampen sie singen in Bordun Quinten wie Indianer die sich in ein mittelalterliches

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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Reviews
    So skurril die Instrumente erscheinen mögen Partchs Musik zwischen amerikanischer Minimal Music und meist exotisch indianischen Klängen angesiedelt ist durchaus eingängig Dass er trotz aller avantgardistischer Experimente eher in der Popmusik bekannt ist wundert nicht Tom Waits oder Frank Zappa beziehen sich auf den in Europa vielfach unbekannten Komponisten Delusion of the Fury in den Wüsten Kaliforniens entstanden erweist sich in seiner Opposition zum traditionellen Konzertbetrieb vor allem als Kunstwerk

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