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  • Heiner Goebbels - Die Befreiung des Prometheus - Info
    Works Discography Media Texts Photos Performance history Music Theatre Staged Concerts Compositions Installations Exhibitions Radioworks Complete Catalogue of Works Die Befreiung des Prometheus audio play in 9 scenes Info Details Related Awards Texts Past dates Radio Germany 1985 mit Heiner

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  • Heiner Goebbels - Verkommenes Ufer - Info
    Info Works Discography Media Texts Photos Performance history Music Theatre Staged Concerts Compositions Installations Exhibitions Radioworks Complete Catalogue of Works Verkommenes Ufer Audio Play Info Details Awards Texts Past dates

    Original URL path: http://www.heinergoebbels.com/en/archive/works/complete/view/91 (2016-02-13)
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  • Heiner Goebbels - Wolokolamsker Chaussee I-V - Info
    Info Works Discography Media Texts Photos Performance history Music Theatre Staged Concerts Compositions Installations Exhibitions Radioworks Complete Catalogue of Works Wolokolamsker Chaussee I V Audio Play Info Details Awards Texts

    Original URL path: http://www.heinergoebbels.com/en/archive/works/complete/view/69 (2016-02-13)
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  • Heiner Goebbels - Surrogate Cities - Info
    Discography Media Texts Photos Performance history Music Theatre Staged Concerts Compositions Installations Exhibitions Radioworks Complete Catalogue of Works Surrogate Cities Composition for Orchestra Info Details Related Photos Reviews Texts Past dates Photo Surrogate Cities Erika Fernschild Frankfurt am Main Germany

    Original URL path: http://www.heinergoebbels.com/en/archive/works/complete/view/46 (2016-02-13)
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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Articles
    one of our concerts with Garbarek Again silence Had he we wondered even attended Two months later we heard from him He had seen us and was now keen to meet He proved so charming that many of our immediate anxieties were allayed Heiner had especially liked our use of the space in the Garbarek performance which had presented him with a variety of ideas that he was eager to explore So we went to Théâtre Vidy Lausanne in Switzerland to work with him for a weekend in April last year really just to see what would happen On that occasion he didn t give us any music of his own Instead we sang through some of our own repertoire trying to perform it off by heart while doing things on stage sitting at desks reclining on chaises longues or fiddling with various props David did some DIY and Steven Harrold played pool with cues that had seen better days we were just using whatever props happened to be lying around while we continued to sing Heiner watched and listened intently We moved about the stage a lot and were often quite far apart I think it was interesting for Heiner to see if we could still sing our music without the ensemble and tuning suffering We loved the whole experience The next time we met was for two weeks in March earlier this year Heiner had chosen texts and written some music Staging had been built and there would be three scenes Now we had some actual music to focus on and some difficult chords to get right We rehearsed the work entitled I Went to the House But Did Not Enter all day In the mornings we were presented with new material which we would sight read and

    Original URL path: http://www.heinergoebbels.com/en/archive/texts/articles/read/400 (2016-02-13)
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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Articles
    der Bühne in Bewegung zu bringen die Sprach und Musikeinlagen einzubinden sowie die Beleuchtung und die Videoprojektionen auf die Bewegung der Maschinen und Instrumente einzustimmen Im nur schwach beleuchteten Raum wo die Maschinen gerade am Probieren sind kann man eine vage Ahnung von dem entwickeln was dann abends in der Vorstellung passiert Die Umsetzung Die Dinge sprechen Die Besucher betreten einen dunklen Raum hier die Seitenbühne des Hauses der Festspiele Eine Zuschauertribüne ist frontal vor der Bühne aufgebaut Bei sphärischen Klängen entdeckt man die Bühneninstallation Eine große leere Fläche links und rechts davon sind auf jeder Seite von innen beleuchtete transparente wie Pakete verschnürte Kästen aufgebaut Dazwischen Lautsprecherinstallationen Links eine lange Schiene an der sich bei näherem Hinsehen ein Stein an einem Seil befestigt in Zeitlupe bewegt Rechts ein Regenrohr dessen Ende mit einer abgedämmten Klappe versehen ist Im Hintergrund ist eine Art Holzskulptur zu erkennen Eingeweihte wissen dass es sich dabei um selbst spielende Klaviere in Kombination mit anderen Klangkörpern handelt Bei näherem Hinsehen entpuppt sich jedes der Dinge auf der Bühne als Element mit Eigenleben Die Lautsprecher werden merklich zu und weggeschaltet die Klappe vor dem Regenrohr wird wie von Zauberhand bewegt jedes Mal entsteht ein Plopp Ton wenn sie auf und zugeht Die beleuchteten Kästen entpuppen sich als Wasserbehälter aus denen langsam das Wasser in die umrandete Bühnenfläche fließt die zum Wasserbecken wird Zwei Bühnenarbeiter die einzigen Menschen in dieser entrückten Bühnenwelt laufen auf schmalen Stegen mit großen Sieben wie asiatische Fisher zwischen den Wasserbecken und streuen Salz auf das Wasser Diese schlichte Geste führt uns gleich ins Zentrum der Aufführung Mit wechselnder Beleuchtung von oben und zu rauen Klängen verwandelt sich die Fläche entfaltet ein Eigenleben Durch die Langsamkeit mit der alles geschieht stellt sich eine erstaunliche Ruhe und zunehmend meditative Entspanntheit ein Im Moment scheint es nichts Wichtigeres zu geben als zu beobachten wie das Salz sich durch die Auflösung im Wasser im Zusammenspiel mit wechselnder Beleuchtung die Oberfläche verändert Aus dem Off wird ein Text von Adalbert Stifter aus Die Mappe meines Urgroßvaters vorgelesen dazu Projektionen eines alten Waldgemäldes auf drei Leinwänden mit langsam wechselnden Farbnuancen Stifter beschreibt ausführlich einen Gang durch den Wald Erstaunlicherweise spürt man tatsächlich das Waldesrauschen und riecht das Holz das von hinten projizierte Licht mit wechselnder Intensität suggeriert ziehende Wolken und Lebendigkeit des Gemäldes Zu Bachmusik wird dann ein leichtes Plätschern hör und auch sichtbar Akustisch verstärkte Wassertropfen schlagen auf dem Wasser auf und beanspruchen die ganze Aufmerksamkeit des Zuschauers Es ist zu beobachten wie sich die ganze Wasseroberfläche durch einen einzigen Wassertropfen verändert der seine Kreise zieht Dies ist wie Heiner Goebbels vorher erläuterte das darstellerische Moment der Dinge Wie die Fläche sich verändert ist natürlich nicht vorhersehbar jedes Mal ist es anders die Tropfen sind somit die Darsteller In diese entschleunigte Stimmung hämmert ein Interview mit dem Ethnologen Claud Lévi Strauss das im Originalton eingespielt wird mit projizierter Übersetzungn Erschreckend pessimistisch äußert sich der Entdecker fremder Kulturen über die Möglichkeit tatsächlich Neues zu entdecken und Freundschaften zu

    Original URL path: http://www.heinergoebbels.com/en/archive/texts/articles/read/523 (2016-02-13)
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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Articles
    postdramatischen Theater exemplarisch zum Ausdruck es geht um die Interaktion der Performer um das Zwischen als ein gegenseitiges Reagieren der unterschiedlichen Darstellungsweisen Lehmann 203 Dieser hier von Lehmann als zwischen unterschiedlichen Medien befindliche Bereich wird mit dem Begriff der Intermedialität beschrieben to define works which fall conceptionally between media that are already known Higgins 52 Intermedialität wird verstanden als eine Integration von ästhetischen Konzepten einzelner Medien in einen neuen medialen Kontext in ein konzeptionelles Miteinander dessen ästhetische Brechungen und Verwerfungen neue Dimensionen des Erlebens und Erfahrens eröffnen Spielmann 1994 111 Dabei muss Intermedialität deutlich vom Konzept der Multimedialität auch als mixed media bezeichnet unterschieden werden In multimedialen Konzepten wie dem Gesamtkunstwerk oder der Oper geht es eher um Addition der unterschiedlichen Darstellungsweisen eine in sich geschlossene Ganzheit wobei es bei der Intermedialität wie auch bei Heiner Goebbels um die Behauptung der Einzelkünste in der wechselseitig sich ablösenden in einem kontinuierlichen Schwebezustand gehaltenen Präsenz Goebbels 1997 136 geht So können sich die Verhältnisse und Spannungen der Disziplinen ständig ändern ihre Positionen wechseln und sich austauschen z B kann die Bewegung eines Akteurs autonom gegenüber dessen Text sein während die Musik noch die vorangegangene Szene klanglich weitererzählt Dabei begreift Heiner Goebbels den Bereich zwischen den Medien sehr körperlich und direkt ihn reizt die Distanz der Abstand zwischen den Dingen auf der Bühne der Zuschauer wird eingeladen das Auseinanderdriften aufzuhalten zusammenzudenken Goebbels 1997 137 Dabei bleibt es zentraler Bestandteil dass alle szenischen Mittel und Einzelteile Licht Raum Text Geräusch Musik Aktion ihre Kräfte behalten Gerade in Goebbels Musiktheaterstücken wird z B klangliches Fremdmaterial ob von Prince Hanns Eisler oder Heiner Müller nur strukturell bearbeitet und in seiner Identität im Prinzip nicht angetastet Die Transparenz der Widersprüche zwischen verschiedenen Stilen ist mir sehr wichtig Buchberger Goebbels 76 Ein in diesem Zusammenhang besonders eindrucksvoller Aspekt in Goebbels Arbeit ist sein Umgang mit Sprache und Text Hier unterscheidet er sich sowohl als Regisseur als auch als Komponist von seinen Kollegen im Regietheater in der Oper und der Neuen Musik Er reduziert Text weder auf seine inhaltlichen noch auf seine klanglichen Elemente sondern lässt Musikalität auf eine neue Weise erkennen die sowohl das natürliche Versmaß eines Textes wie auch seine geschriebenen und gelesenen Formen und Architekturen Satzzeichen Schreibweisen Zeilenbrüche Absätze berücksichtigt und auch versucht das Medium der Schriftlichkeit eines Textes mit einzubeziehen um den Reichtum der Erfahrungen die auf vielfältige Weise an einem Text zu machen sind nicht auf die einzige Ebene der akustischen Inszenierung zu verkürzen Goebbels 1995 64 Durch diese für ihn typische Herangehensweise schafft er neue faszinierende intermediale Bereiche zwischen Musik Klang gesungenem und gesprochenem Text Sprache und Literatur Ein Stück das für Goebbels Umgang mit Sprache und Text besonders charakteristisch ist ist das 1996 mit dem Ensemble Modern entstandene Schwarz auf Weiß Angesiedelt zwischen Konzert und Performance kann das Stück wie kaum ein anderes wie eine Parabel über das Schreiben und Lesen Glandien 321 gesehen werden Weniger gesungene oder ausgesprochen rhythmisch inszenierte Sprech Passagen bestimmen hier das Geschehen sondern vielmehr der Vorgang die

    Original URL path: http://www.heinergoebbels.com/en/archive/texts/articles/read/524 (2016-02-13)
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  • Heiner Goebbels - Archive - Texts - Articles
    können einen Charme haben oder uns anziehen erklärt Goebbels Es ist ein Stück gegen die mediale Bilderflut Man schaut dem Lauf des Wassers zu und lauscht dem ständigen Wechsel der Töne Es gibt keine menschliche Aktion mit der man sich identifizieren könnte Nur manchmal kommen Stimmen vor Tondokumente der Ethnografie etwa zum Beispiel aus Papua Guinea Das sind Fundstücke aus einer rätselhaft fernen Welt die Goebbels auch in den Texten von Stifter fand die genaue Beschreibung unbekannter fremder Dinge Stifter ist ja eine sehr widersprüchliche Figur erklärt Goebbels Wir haben ihn als langweilig empfunden als wir in der Schule seine Texte lesen mussten Das hat damit zu tun dass die Handlung nie richtig spannend vorangeht Dabei mache er doch etwas sehr Aufregendes Eine Entschleunigung er verlangsamt das Tempo er zwingt uns wenn etwa ein Reiter durch den Wald reitet den Wald so genau anzusehen wie das ein Reiter möglicherweise tun muss er macht den Leser zum Reiter durch den Text Er zwingt uns zur Aufmerksamkeit gegenüber der Natur oder ökologischen Katastrophen und gegenüber Dingen die uns fremd sind und unbekannt erscheinen und die nennt er auch immer Dinge Selten sieht man was man hört Ein seltsames Geräusch begleitet diesen Stifter Text Es stammt von einer Steinplatte die über andere Steinplatten gezogen wird übertragen von einem Mikrofon und im Computer bearbeitet Alle Geräusche und Töne werden von den beweglichen Gegenständen im Bühnenraum erzeugt Mich interessiert die Klangqualität sehr wenn ein Stein über andere Steine rutscht sagt Heiner Goebbels Deswegen habe ich mir diese Konstruktion bauen lassen Und man muss sagen viele Klänge haben wir überhaupt erst bei der Arbeit entdeckt zum Beispiel das Blech wenn es gedreht wird Eigentlich kommen alle Klänge die wir hören aus den Materialien auf die wir auch den Blick richten wollen Heiner Goebbels ist kein Komponist

    Original URL path: http://www.heinergoebbels.com/en/archive/texts/articles/read/473 (2016-02-13)
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