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  • HOME-CN - Leo Zogmayer
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  • 2014 Feld 2014.007, Hinterglasmalerei 70x100cm - Leo Zogmayer
    LEO ZOGMAYER Navigation überspringen Bilder Texte Biographie Links Kontakt DE EN 中文 Feld 2014 Hinterglasmalerei 70x100cm

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  • Leo Zogmayer sicht:bar - Leo Zogmayer
    als des Schrecklichen Anfang sah hat in bester romantischer Tradition fast 100 Jahre vor ihm August Graf von Platen in seinem Tristan Gedicht das Verhängnis des Schönen beschrieben Wer die Schönheit angeschaut mit Augen ist dem Tod schon anheim gegeben wird für keinen Dienst auf Erden mehr taugen und doch wird er vor dem Tode beben wer die Schönheit angeschaut mit Augen Rilkes erste Elegie klingt da beinahe noch versöhnlich Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang den wir noch grade ertragen und wir bewundern es so weil es gelassen verschmäht uns zu zerstören Ein paar Zeilen weiter sieht sich Rilke um Hilfe und Trost um ohne recht fündig zu werden weder bei Menschen noch bei Engeln und selbst die findigen Tiere merken es schon dass wir nicht sehr verlässlich zu Haus sind in der gedeuteten Welt Das Schöne selbst wo es Einblicke gewährt über die menschlich kulturellen Deutungen hinaus ist für ihn nicht der erhellende glückverheißende Ort Die Bedrohungen Risiken die Verlust Befürchtungen überwiegen Wenn die Erfahrung des Schönen unsere Welt entdeutet mühsam erstellte Weltbilder entwertet die geordneten Dinge verrückt kulturelle Kohärenzen die uns bislang Halt zu geben schienen aufbricht droht der vertrauten Welt radikale Enthüllung auf griechisch Apokalypse Der Mensch wird nach Friedrich Nietzsche setzt er sich ganz dem Schönen aus an den Erkenntnisformen der Erscheinungen irre Nietzsche allerdings erlebt diese Verunsicherung er spricht vom Abstieg in ein ideenloses Rauschen als ästhetische Lust Woher aber rühren die Ängste die wir nicht nur bei Dichtern der Romantik sehen Der Schrecken dürfte mit der Vorahnung des Verlusts eigener Identität zu tun haben Rilke selbst legt diese Deutung nahe wenn er in den folgenden Versen der Elegie die Frage stellt Seid ihrs dann noch Wieso aber muss die Weitung der Subjektgrenzen unbedingt als Verlust gewertet werden Könnten wir uns nicht vielmehr ein Reich das von Schönheit regiert wird frei nach Elias Canetti als ein Land vorstellen wo einer der ich sagt schleunig in die Erde versinkt Bekanntermaßen schwanken die Schönheitstheorien insbesondere aus dem Feld der Literatur zwischen Schönheit als Bedrohung und dem Schönen als Glücksverheißung so in einer berühmt gewordenen Stelle beim französischen Schriftsteller Stendhal Schönheit ist lediglich Verheißung von Glück Der Dichter folgt damit Thomas Hobbes Einschätzung der von Schönheit als Anzeichen eines künftigen Gutes spricht Beide Autoren halten sich nicht lange beim Schönen auf sie schielen auf das ihnen kostbarer erscheinende Glück das sie jedoch in eine ungewisse Zukunft projizieren Schönheit ist allerdings gleich der Glückserfüllung nur im Jetzt erlebbar Schönheit und Glück sind wie die beiden Seiten einer Münze wie Welle und Teilchen Unerwartet einfach drückt Ludwig Wittgenstein diese Einsicht aus Denn etwas ist wohl an der Auffassung als sei das Schöne der Zweck der Kunst Und das Schöne ist eben das was glücklich macht In Anwendung auf unser Thema Kann es nicht auch sein dass weniger an Reflexionskraft in manchen Situationen mehr an Welt bedeutet Ursprünglich stand das deutsche Wort dumm ja für unerfahren stumm Noch weniger als dumm und stumm das auch auf die

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  • Die Welt, wie sie ist - Leo Zogmayer
    Ablaufdatum Würden wir die Welt als chinesisches Ding als dong xi anschauen KB Warte warte Jetzt schlägt wieder deine Sinophilie durch die ich gut verstehe und doch nicht ganz teilen kann Mir ist das ein wenig zu romantisch Natürlich legt die Struktur des Chinesischen und die ursprüngliche Bedeutung seiner Zeichen bestimmte Denkmöglichkeiten nahe die andere Sprachen so nicht haben Die Frage ist aber inwieweit diese Möglichkeiten ergriffen werden und den tatsächlichen Weltbezug prägen Im alltäglichen Gebrauch sind viele der Bedeutungseigenheiten die man beim Studium einer fremden Sprache mit Staunen entdeckt und hervorhebt ja ganz abgeschliffen Und eines kommt noch hinzu Warum fällt uns gerade dies und jenes an einer anderen Kultur besonders auf und anderes nicht Oft deshalb weil wir mit etwas in unserer Kultur z B mit einer bestimmten Weise die Dinge zu verstehen unzufrieden sind Das allein reicht in der Regel aber nicht aus Meist kommt noch hinzu dass in der eigenen Kultur schon welcome structures existieren Ansätze die dem Denken der anderen Kultur entgegenkommen Konzepte die in eine ähnliche Richtung gehen Ein Denken der Dinge als offene Figuren und ereignishafte Prozesse dafür gibt es Beispiele in der neueren westlichen Philosophie in Richtungen die einen bestimmten traditionellen Substanzbegriff kritisieren wie etwa die Prozessphilosophie und die Philosophie des Dings beim späten Heidegger Oder denk nur an das Konzept des offenen Kunstwerks das im 20 Jahrhundert so wichtig wurde und das auch für deine Arbeit von Bedeutung ist Wer von diesen Strömungen beeinflusst ist dem sagt der chinesische Ausdruck dong xi natürlich etwas LZ Du hast gewiss recht mit deinem Einwand dass auch bei uns gelegentlich chinesisch gedacht wurde und wird Heidegger hat ja vorgeführt wie Sprache mittels Sprache entsperrt werden kann Doch jede Aussage die feste Substanzen in Frage stellt müssen wir gegen den Widerstand des Betriebssystems Abendländische Sprache erstellen Fernöstliche Sprachen sind eher free ware unsere Sprachprogramme sind enger gestrickt Das ließe sich bis ins Grammatikalische und Syntaktische hinein belegen Weil du das Verhältnis sprachbasierter Denkoptionen zum Alltag zum tatsächlichen Weltbezug ansprichst in China grüßt man nicht wie bei uns mit Wie geht es Wir reflektieren das nicht doch die Frage baut doch auf eine ziemlich elaborierte Abstraktion auf Chinesen stellen in solchen Situationen eine andere lebensweltlich konkrete Frage Ni chi fan le ma das heißt Hast du schon gegessen Ich glaube die Chinesen haben die besseren Karten Und sie sind gerade dabei diese auszuspielen Die Asymmetrie der ökonomischen Verhältnisse ist keine ausreichende Erklärung für den Erfolg Ostasiens Der liegt glaube ich wirklich in einer fundamental anderen Weltsicht begründet Chinesen sind Meister der Improvisation flexible Pragmatiker Man übt sich permanent darin das Potential der aktuellen Situation zu nutzen die Neigung der Dinge zu beobachten und dieser zu folgen statt sich dogmatisch auf vorgefasste Modelle zu fixieren Jedenfalls lohnt sich ein Umweg über China wie ihn der französische Philosoph Francois Jullien empfiehlt Anderseits stellt sich natürlich die Frage ob die Emerging Markets des Fernen Ostens den Spielraum den die traditionellen asiatischen Lebensperspektiven bieten nicht bereits überdehnt haben und bald

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  • Erste Worte - Leo Zogmayer
    absolute Novitäten in das Wuchern der Diskurse einzutragen Die Neuheit die ihnen anhaftet ist nicht an die formale Noch nie da Gewesenheit des jeweiligen Worts gebunden sondern an das Ereignis des Anfangs aus dem heraus sie sprechen und das sie in selber anfänglicher Weise artikulieren Erste Worte sind Unterbrechungen des Redestroms der Geburtsschrei und das staunende Ah das Liebesgeständnis gelungene Eröffnungs und Antrittsreden oder das einfallende Wort das jemand bei einem intensiven Gespräch plötzlich auf der Zunge brennt immer handelt es sich um Performationen von Anfängen die einen Raum von Möglichkeiten eröffnen Sprechen wir so dann besprechen wir nicht bloß einen Anfang sondern tragen zu ihm bei lassen ihn sein indem wir ihm das erste Wort verleihen Während man das letzte Wort haben kann sind solche ersten Worte kein möglicher Besitz Sie fallen uns zu und haben ihren Kairos der in niemandes Verfügungsgewalt steht Man herrscht nicht mit Ihnen wie mit dem prätendierten letzten Wort sondern verschenkt sie Im besten Fall können so aus ihnen neues Leben andere unvorhersehbare Anfänge hervorgehen Leo Zogmayers erste Worte sind nun nicht Gelegenheits Erste Worte von der Art die ich gerade als Beispiele herangezogen habe um zu erläutern worin die Eigentümlichkeit erster Worte besteht Es handelt sich in diesem Fall um mit den Mitteln der Kunst in ihrer Ersthaftigkeit ans Licht gebrachte Wortereignisse Gehörtes und Gelesenes Zufallsfunde und eigene Einfälle die in sein Notizbuch Eingang fanden und sich bei wiederholtem Lesen als aussagekräftig bewährten werden zum Sujet von Wortbildern Die Reduktion auf knappe Formeln bzw einzelne Wörter löst die sprachliche Botschaften aus ihren ursprünglichen Kontexten Sie stehen ohne Davor und Danach für sich selbst und werden sozusagen von ihren Gebrauchsspuren gereinigt in den öffentlichen Raum zurückgespeist aus dem sie kamen Wie abgegriffene Münzen die man aus dem Tauschverkehr zieht frisch poliert und dann ausstellt

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  • WHY CHINA? - Leo Zogmayer
    bekannt dessen Pointe darin liegt dass man sich vom Strom der Wirklichkeit tragen lässt anstatt sich auf Pläne und Konzepte zu versteifen die ja nie schnell genug an den wirklichen Lauf der Dinge adaptiert werden können Die vollständige chinesische Form heißt wu wei er wu bu wei nichts tun sodass nichts ungetan bleibt Die daraus resultierende Wirksamkeit ist westlicher Intentionalität und Logistik in vielen Fällen klar überlegen Irgendwann fiel mir im Gespräch mit asiatischen Freunden eine zunächst paradox anmutende Affinität auf China und moderne Kunst sind nahe Verwandte Kunst argumentiert analysiert nicht sie zeigt auf Kunst folgt keiner verbindlichen übergeordneten Grammatik Im Vergleich zu begrifflichen Diskursen sind ihre Aussagen häufig weich und unscharf Wie in der chinesischen Sprache Das Chinesische das gänzlich ohne Flexion auskommt ist offener spielerischer fließender als die westlichen Sprachen Was wir als Ding bezeichnen heißt im Chinesischen dong xi rückübersetzt so viel wie Ost West Das Ding ist hier kein Gegen stand mit harten Konturen der scharf begrenzt ist und an seinen Kanten endet Es scheint kaum Substanz zu haben Das Ding jedes Ding jeder Aspekt der Wirklichkeit wird eher als Prozess als Bewegung als offenes Potential gesehen Das verheißt erhöhte Effizienz und Poesie selbst für die profanen Momente des Alltags Chinas Bilddenken ist weich offen anschmiegsam Für den Westen unbegreiflich im alten China darf Kunst sogar fade sein Über einen längeren Zeitraum galt dan das Fade sogar als wichtige ästhetische Kategorie Ein Literaturkritiker schrieb Und wiederum zeigt sich dass es am allerschwersten ist ein Gedicht zu verfassen das flach und fade ist Das leise fade Kunstwerk nimmt die Bewegungen des Lebens nicht vorweg Es gefällt sich nicht in Inszenierungen die sich vor das Reale stellen um es zu übertreffen und zu verdecken es öffnet vielmehr den Blick für das Wirkliche Ist Kunst nicht grundsätzlich daran

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  • Leo - Leo Zogmayer
    1997 Kunst kann dabei ständig Übersehenes und Übergangenes in Erinnerung rufen Sie kann Nuancen gegen allzu grobe Unterscheidungen aufzeigen Sie kann nicht oder noch nicht realisierbare Zustände vorwegnehmen Sie kann kritische Distanzen schaffen und sie kann innerhalb unserer Welt einen Bereich von Möglichkeiten erzeugen worin Selbstentfaltung wahrscheinlicher wird Im Unterschied zu Objektkunst können wir das als Weltkunst bezeichnen Da es mehr um die Zustände von Welt geht und weniger um einzelne Objekte sind Dinge interessant die offen sind unfertig und wie die gesündere Margarine ungesättigt Es sind Dinge die den Stoffwechsel anregen weil sie Löcher haben rohe Seiten und freie Bindungsarme Im Gegenstandsbereich sind das Halbzeuge die erst durch einen kommunikativen Prozeß ihre eigentliche Form entfalten Kommunikative Objekte gehören deshalb einer anderen Klasse von Wirklichkeit an Sie sind nicht in einfacher Relation aufeinander bezogen sondern verweisen auf einen Prozeß durch den die Wirklichkeit um eine Stufe wirklicher erscheint Sloterdijk Medien Zeit Stuttgart 1993 Daß aber die bloße Bezogenheit noch keine Kommunikation ergibt hat zum Beispiel Luhmann ausführlich dargestellt Niklas Luhmann Die Gesellschaft der Gesellschaft Frankfurt 1997 Kommunikation kann nur funktionieren wenn die Teilnehmer von einem System höherer Ordnung abhängig werden unter dessen Bedingungen sie Kontakte miteinander wählen können Die höhere Ordnung hat Ereignischarakter sowie einen umlaufenden Prozeß über den sich lose und fest gekoppelte Elemente als Medium und Form zugleich darstellen Durch diese Virulenz der Kommunikation öffnet sich erst Raum Form Wahrnehmung usw Der Künstler geht also von einer Komplexität aus die der Wirkungsweise des Lebens nahe liegt Entsprechend begreift er Orte als Situationen und eine Wohnanlage beispielsweise als urbane Faser die sich auf eine neue Verflechtungsstruktur hin untersuchen läßt Leo Zogmayer Projektbeschreibung zum Projekt Kagran West Kunst machen Produzieren Ausstellen bedeutet so gesehen Generieren und Operieren in einem emergenten hochenergetischen Medium Das Einbringen der künstlerischen Elemente spricht das System höherer Ordnung an und bringt die vorhandenen Sachen in einen momentanen Kommunikationszusammenhang So entsteht eine temporäre Einheit aus einander gleichgestellten Partnern aus Lebewesen Materialien Dingen und Beziehungen Das Kommunizieren befreit das Vorhandene aus den degradierten Zuständen des bloß Materiellen bloß Dienlichen und Nützlichen und bringt es mit dem Menschlichen in einen Zusammenhang So wird aus der unmittelbaren Umgebung etwas Sprechendes Erscheinendes sich Darstellendes Die Objekthaftigkeit geht dabei über in einen medialen Zusammenhang und das Kunstobjekt im engeren Sinne fungiert als Kommunikator Daß diese Kommunikation gelingen kann muß allerdings eine andere Art des Objektseins vorausgesetzt werden Ähnlich den gemalten Pixels bei Cézanne sind die einzelnen Werkstücke Bausteine die ein größeres Kunstwerk evozieren Deshalb ist auch hier ein Foto der Ausstellung kein Abbild sondern eine Erweiterung des generativen Prozesses Die Werke sind so konzipiert daß sie Böden Wände Türen und alles im Aufmerksamkeitsfeld befindliche mit einbeziehen und gleichwertig erscheinen lassen Das ist eine Befreiung aus der gewohnt engen Blickpyramide Die Kunst besteht hier darin eine komplette Situation zu aktivieren und darin eine Ausgewogenheit Sie besteht darin den Blick nicht wie üblich an das Objekt zu fesseln vielmehr freilassend einarbeitend klärend und entfaltend die reine Gegenwart zu ermöglichen Bekanntlich suchten die Künstler der

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  • IMAGES - Leo Zogmayer
    LEO ZOGMAYER Skip navigation IMAGES TEXTS BIOGRAPHY Links CONTACT DE EN 中文 Wu Wei 2013 reverse glass painting 30x40cm

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