archive-com.com » COM » M » MUELLER-FUNK.COM

Total: 144

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Sabine Müller-Funk | Wolfgang Müller-Funk
    Beschreibung Asphaltschrift Ein Quadrat Auf verfestigter Flüssigkeit In der Architektur Tisch Pool Wilfersdorf St Stephan Trans Alles ist möglich Arztpraxis Krankenhaus Hollabrunn Projektionen Durch die Membrane deiner Worte City Projektionen Schattenschriften Graphik Implikation Explikation Objekte Sabine Müller Funk I Sabine Müller Funk II Heidemarie Uhl Alexandra Schantl Wolfgang Müller Funk Dagmar Travner Franz Schuh Ulrich Beil Rudolf Burger Home Texte Wolfgang Müller Funk Membrane des Jetzt in Mitschrift Mit Schrift Literaturedition NÖ 2006 Gut Gasteil Priglitz Das Jetzt ist in der philosophischen Tradition des Okzidents der Terminus für die Bezeichnung radikaler Gegenwärtigkeit jenes Moments in dem Landschaft Zeit Reflexion und Anschauung scheinbar zeitlos ineins fallen Die im Winkel von 120 Grad zueinander geordneten Draht Glas Fahnen sind transparent und spiegelnd zugleich Und sie ermöglichen es Raum und Zeit das Dahinter und Davor des Spatialen und des Chronischen miteinander zu verschränken Zugleich erzeugen sie einen Zwischenraum einen radikalen Durchblick Durch die Schrift kommen die zeitlichen Dimensionen des Davor und Dahinter des Vergangenen und des Künftigen ins Spiel In der Zwiesprache mit Ingeborg Bachmann und Edmond Jabés vor allem aber mit sich selbst wird die Paradoxie der Membrane des Jetzt entfaltet Es entsteht ein Gedächtnisraum der sich selbst wieder aufhebt Die Schriftwand

    Original URL path: http://www.sabine.mueller-funk.com/wolfgang_mueller-funk.php (2016-02-12)
    Open archived version from archive


  • Sabine Müller-Funk | Dagmar Travner
    Bewegung hoch geworfener Glasscheiben Eine ungeheure Dynamik liegt in der Anordnung der scheinbar frei schwebenden Teile Farbflächen kommen kalkuliert und sparsam mit ins Spiel ergänzen das Werk durch einen in sich stimmigen Akzent der eingearbeitete orangegelbe Sand stammt aus Breiteneich bei Horn der rote Sand aus Griechenland translucide Färbung des Glases erzielt sie durch Acrylfarben auf sandgestrahlten Flächen Der einbezogene Hintergrund im Freien sind dies Himmel oder Pflanzliches vermittelt Luftigkeit oder Erdenschwere Eben darauf verweisen auch die rechteckigen fensterartigen Ausschnitte die sich leitmotivisch durch ihre Arbeiten ziehen Senkrecht aufgereiht bedeuten sie Himmel und Luft horizontale Formen stehen für Erde Leben Welt So etwa am Boden liegenden Glas Fliesen die beschritten werden können Die Künstlerin verwendet dafür bruchsicheres Glas das zum Teil Schriftzeichen trägt Ihr gefällt es wie sie es ausdrückt Auf verfestigter Flüssigkeit die Landschaft durchschreiten Für sie stellt gewöhnliches Glas wegen seines grünlichen Glanzes und des eigentlich flüssigen Aggregatzustandes eine wesentliche Verbindung zu Wasser her Und tatsächlich fügen sich diese Glasplatten Miniaturteichen gleich harmonisch in das Grasland ein Mitten im Raum auf feinmaschigem Drahtgeflecht von der Decke hängend sind Objekte befestigt die aus dem Zusammenspiel von Durchlässigkeit Spiegelung und Dichte eine besondere Eigenart gewinnen Beispielsweise kunstvolle Glasscheiben mit zusätzlichen kleinen Glasplättchen Blöcken und Karton Sand Teilen Der Rahmen der Glasflächen besteht aus Bleiruten gelötet mit Zinn welches durch seine Helligkeit die Funktion einer Höhung wie man in der Malerei sagen würde einnimmt Verändert man nun den Standpunkt beziehungsweise die Lichtverhältnisse so erscheint der vermeintliche Spiegel als durchlässig Die Durchsichtigkeit gibt den Blick frei auf das Darunter oder Dahinter Liegende was wiederum durchscheinend sein kann Und so weiter würde man meinen Aber die Durchlässigkeit des Materials ist beschränkt wie sich bei den Glasblöcken zeigt viele übereinander gestapelte Scheiben sind nicht mehr völlig durchsichtig und nehmen zumeist eine grünliche Farbe an Denn Glas beeinflusst den Lichtstrahl an den Grenzflächen mit der Folge dass ein Teil des Lichts in gebündelten Glasscheiben mehrfach bricht und innerhalb des Würfels reflektiert wird wobei leichte Verfärbung und Verdunkelung die Folge sind Wird das Licht hingegen an der Oberfläche vollständig zurückgeworfen spricht man von einer Spiegelung Ça me regarde es blickt mich an es geht mich etwas an wie der französische Philosoph Jacques Lacan gern zu bemerken pflegte Die drei Ebenen real imaginär symbolisch finden sich in jeder der Skulpturen wieder und oft kann man nicht entscheiden welche davon man gerade betrachtet Blinzelt einen das im Glas gebrochene Licht etwa an Oder steht da hinten eine Figur Oder handelt es sich um ein trügerisches Spiegelbild Glas eröffnet eine Sicht auf die Welt verweist auf draußen liegende Objekte wirft aber gleichzeitig den Blick zurück auf das Selbst Der Betrachter erhascht ein Spiegelbild überlagert von einem schemenhaften Hintergrund eine Ansicht die sich eingerahmt vom Kunst Gegenstand durch eine kleine Bewegung verschieben kann Schrift Überlagerungen selbst sind unter vielen anderen Arbeiten beispielsweise bei den erwähnten Wort Würfeln oder den gebogenen Wort Büchsen das Thema aber auch bei den Tagesspeichern die tagebuchartig ein Jahr lang täglich verfasst und eingefasst werden Sabine

    Original URL path: http://www.sabine.mueller-funk.com/dagmar_travner.php (2016-02-12)
    Open archived version from archive

  • Sabine Müller-Funk | Franz Schuh
    der Vielzahl der Definitionen ist die Sache der Kunst gut aufgehoben eine Sache die dem historischen Wandel ebenso nein nicht unterliegt sondern aufliegt wie sie auch einen Perspektivismus eine Vielzahl von Sichtweisen fördert ohne dabei diese Pluralität der bloßen Ansichtssache anheimgeben zu müssen Dazu kommt dass jedes einzelne Werk eine Idee davon gibt was Kunst sozusagen im Ganzen sein könnte Welche Idee ist es also die aus meiner Sicht die Arbeiten von SMF über die Kunst schlechthin nahelegt wie lautet die Definition von Kunst die ich mit ihrem Werk verbinde Diese Definition lautet schlicht wenngleich mit einem problematischen Wort ausgedrückt Respekt dem Material gegenüber Das ist eine allgemeine Definition von Kunst in ihr klingt einerseits Pathos an das Pathos der Rücksichtnahme die bis zu heroisch gemeinter Unterwerfung gehen kann Andererseits erinnert diese Definition auch an das Handwerkliche jeder Kunstausübung Der Handwerker als Idealtypus respektiert das Material aus dem er etwas und selbst technische Vorgänge laufen nicht ganz respektlos dem Material gegenüber ab wenngleich die Technik naturgemäß und zurecht den anderen Pol dieser komplizierten Balance Mensch und Material betont Die Technik trachtet naturgemäß und zu Recht nach der Beherrschbarkeit des Materials für standardisierte vorgegebene Zwecke In der Kunstausübung liegt der Akzent oft genug auf der Befreiung des Materials aus seiner Zweckgebundenheit Der Respekt dem Material gegenüber wird dabei gleichsam aus einem ökonomischen Grund stärker Der Respekt hat die Funktion einer Bindung ohne ihn würde die Befreiung der Zweckgebundenheit schnell in Willkür enden Und willkürlich könnte man dem Material nicht abringen was ihm die künstlerische Arbeit abringen muss nämlich strenge und zugleich freie Formen Ich sage Respekt und meine damit eben nicht Liebe ach ja die Liebe auch die Liebe zum Material hat respektvolle Züge aber die Liebe hat auch eine Intimität die der Künstler mit seinem Material besser nicht pflegen sollte

    Original URL path: http://www.sabine.mueller-funk.com/franz_schuh.php (2016-02-12)
    Open archived version from archive

  • Sabine Müller-Funk | Ulrich Beil
    in feinen Spuren Schnipseln als werde das Blau das Gelb das Rot sukzessive unabhängig durch die Luft schweben ja gleichsam zu sich selbst kommen zu lassen Man könnte von einer Mimesis des Imaginären sprechen die den Betrachter verzaubert ohne doch je zu mystifizieren da sie zugleich immer durchschaubar bleibt die Prinzipien jedes Vorgangs offenlegt Auch wenn Glas alles andere als ein fernöstliches Material ist so dient es der Künstlerin doch immer von neuem dazu eine Leichtigkeit zu erzeugen wie wir sie von japanischen Tuschezeichnungen Sesshu etwa oder Haikus kennen Und zuweilen wirkt es so als habe da jemand asiatische Spiritualität in einen höchst westlichen für die Aufklärung exemplarischen Stoff übersetzt auf eine Weise wie sie uns auch in den architektonischen Konzepten des Bauhauses oder Bruno Tauts Gläserner Kette begegnet Aber kaum je verheimlicht Sabine Müller Funk den anderen Pol des Glases seine Teilhabe an der Schwerkraft der Materie Denn Glas läßt sich durchaus auch massiv fast aufdringlich in den Raum plazieren es läßt sich zu kompakten Würfeln oder Quadern zusammenpressen die dann gelegentlich wie ein Stück Packeis wirken das verwundert durch einen hellen Glaskorridor irrt Die Gegensätze verschärfen sich noch sobald Glas auf andere zutiefst andersartige Materialien trifft sich etwa keilartig in einen Bleikörper hineinbohrt als sei es der härtere unverwüstlichere Stoff ihn auseinanderspreizt oder zu sprengen versucht Auch scheint es anders als Licht oder Wasser auf einmal in der Lage schwere Steinbarrieren zu durchdringen als seien sie überhaupt nicht vorhanden oder dunklen schweren Klötzen mit gezielt zwischen ihnen besteht Das bedeutet immer von neuem dialektisch zu operieren aber die Dialektik als solche als um mit Benjamin zu sprechen Dialektik im Stillstand vorzuführen und sich dem Anspruch der Synthese ebenso zu verweigern wie der Herausforderung des Labyrinths Eine weitgehend abstrakte Kunst also reduzierbar auf wenige Kräfte und prägnante Formeln Wer sich auf diese Skulpturen länger als einen Augenblick einläßt bemerkt alsbald daß sie mehr zu bieten haben ja daß sie wie die mittelalterliche Kunst der Glasfenster nicht davor zurückscheuen etwas zu ERZÄHLEN Sie erzählen freilich nur dem der bereit ist in der jeweils stillgestellten Form Phasen zu erkennen eine genau und konsequent gestaltete Abfolge unterschiedlicher Aggregatzustände Man stößt dann nicht nur auf aschefarbenes Gras das sich gegen Packeisplatten aufbäumt das Biegsame gegen das Harte sondern auch auf eine regelrechte Geschichte Die Geschichte von Eisplatten die von einer anonymen Kraft solange bearbeitet werden bis sie ihren vorherigen Zustand Un navire pris dans le ple Comme en un piege de cristal heißt es in Baudelaires L irremdiable weitgehend überwunden haben Man könnte Nichts setzt Etwas Widerstand entgegen I auch von oben nach unten und von links nach rechts lesen wie einen geschriebenen Text aber Sabine Müller Funk tut alles um den Leser Betrachter rechts unten bei der verfestigten gleichsam noch in sich selbst gefangenen Materie beginnen zu lassen Es ereignet sich dann stückweise etwas das man Erleichterung Befreiung nennen könnte Das Geschehen schlägt eine unverkennbar utopische Richtung ein und es ist als würden die anfangs heillos ineinander verkeilten sich selbst blockierenden Zeilen

    Original URL path: http://www.sabine.mueller-funk.com/ulrich_beil.php (2016-02-12)
    Open archived version from archive

  • Sabine Müller-Funk | Rudolf Burger
    verklärten Vergangenheit Sie feiern die Siege des eigenen Volkes oder halten die Erinnerung wach an seine Niederlagen und zwar so daß sie die Kräfte sammeln für künftige Konfrontationen die im Extremfall wieder Waffengänge sind Als Manifeste monumentaler Propaganda ist ihnen eine spezifische aus Sentimentalität und Aggression auf alle Fälle aber ein Zug zur patriotischen Borniertheit das gilt auch für sogenannte Kulturdenkmäler mit denen die Leistung großer einzelner die selber alle nationale Grenzen sprengten für ein stattliches Kollektiv vereinnahmt werden Der letzte Analphabet ist dann noch stolz auf die Leistungen der eigenen großen Dichter als ob er selbst etwas zu ihrer Dichtung beigetragen hätte außer vielleicht als Objekt seiner Elegie So sind fast alle europäischen Denkmäler wiewohl sie innerhalb der nationalen Grenzen stehen in den urbanen kleinstädtischen oder dörflichen Zentren ideologische Grenzpfähle für die eigene nationale völkische oder kulturelle Identität im Namen des Gedenkens legen sie das Denken still und binden es an einen Fetisch an den Fetisch kollektiver Identität Was sie hier sehen ist von alledem das Gegenteil und es dürfte in Europa ziemlich einmalig sein ein Grenzdenkmal ist das mitnichten obwohl es auf einer Grenze steht es ist das Zeichen für das Verschwinden einer Grenze zumindest für ihren Abbau und ihre Zivilisierung Ein Denkmal ein Mahnmal ist das Gebilde schon doch ein Mahnmal ist es nur ironisch weil es keine Identitäten stiftet sondern sie im Gegenteil unterläuft Es ist nicht fixierend und es geht ihm jedes Pathos ab seine Form ist ebenso transitorisch wie der Ort an dem es steht zwar lädt es zum Verweilen ein aber nur für einen vorübergehenden Augenblick und nur jene die über eine Grenze gehen Es feiert nicht das Bleiben sondern den Übergang das Überschreiten einer Grenze und es hält die Menschen nicht fest an ihrem Platz sondern grüßt sie flüchtig vom Rande einer

    Original URL path: http://www.sabine.mueller-funk.com/rudolf_burger.php (2016-02-12)
    Open archived version from archive

  • Sabine Müller-Funk | Geschmolzene Worte
    Leuchten Geschmolzene Worte Duales Licht Hidden words forbidden words Psalm151 Resttexte Speichergläser Speicherglas Glastagebuch Schichtungen Treffpunkte zwischen Himmel und Erde Sprachverdichtungen Stele Interventionen Rasenbank Yellow traces Blick MAP Here Umbruch Together Landschafts Beschreibungen Naschmarkt Beschreibung Asphaltschrift Ein Quadrat Auf verfestigter Flüssigkeit In der Architektur Tisch Pool Wilfersdorf St Stephan Trans Alles ist möglich Arztpraxis Krankenhaus Hollabrunn Projektionen Durch die Membrane deiner Worte City Projektionen Schattenschriften Graphik Implikation Explikation Objekte Sabine

    Original URL path: http://www.sabine.mueller-funk.com/geschmolzene_worte.php?nav=texte (2016-02-12)
    Open archived version from archive

  • Sabine Müller-Funk | Inneres Leuchten
    St Stephan Trans Alles ist möglich Arztpraxis Krankenhaus Hollabrunn Projektionen Durch die Membrane deiner Worte City Projektionen Schattenschriften Graphik Implikation Explikation Objekte Sabine Müller Funk I Sabine Müller Funk II Heidemarie Uhl Alexandra Schantl Wolfgang Müller Funk Dagmar Travner Franz Schuh Ulrich Beil Rudolf Burger Home Werke Verdichtungen Inneres Leuchten Inneres Leuchten 2015 Aus dem Stamm eines alten Zwetschkenbaums leuchtet ein geschichteter eingepasster Glaskubus mit einem gravierten Gedicht von Jan

    Original URL path: http://www.sabine.mueller-funk.com/inneres_leuchten.php?nav=texte (2016-02-12)
    Open archived version from archive

  • Sabine Müller-Funk | Inneres Leuchten
    St Stephan Trans Alles ist möglich Arztpraxis Krankenhaus Hollabrunn Projektionen Durch die Membrane deiner Worte City Projektionen Schattenschriften Graphik Implikation Explikation Objekte Sabine Müller Funk I Sabine Müller Funk II Heidemarie Uhl Alexandra Schantl Wolfgang Müller Funk Dagmar Travner Franz Schuh Ulrich Beil Rudolf Burger Home Werke Verdichtungen Inneres Leuchten Inneres Leuchten 2015 Aus dem Stamm eines alten Zwetschkenbaums leuchtet ein geschichteter eingepasster Glaskubus mit einem gravierten Gedicht von Jan

    Original URL path: http://www.sabine.mueller-funk.com/inneres_leuchten.php?more=true (2016-02-12)
    Open archived version from archive