archive-com.com » COM » S » SEILLER-NEDKOFF.COM

Total: 39

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Fritz Kindel 2005
    immer vor Sie springt nicht wie manche unser Kollegen es verlangen die nackte Leinwand an um aus einer momentanen Befindlichkeit das ihr Bild aus der Fläche zu holen Sie hat eine sehr präzise innere Vorstellung von ihrem Bild erst während der Arbeit kann es sein dass dem vorbereitendem Geist der Zufall zu Hilfe kommt sich neue Ideen und Phantasien einstellen die ein Vorhaben verändern wandeln In den neuen Arbeiten die wir heute sehen greift sie wieder mehr zum Figuralen verbindet ihre Aussagen aber intensiver dem Duktus einer Abstraktion die in ihrer ausholenden Gestik eine flächigere grosszügige Malerei bringt die Bewegung in die Komposition zwingt die Bewältigung der bearbeitenden Materialien souverän beherrscht die Dichte und die aus dem Urgrund aus der Tiefe kommenden Farben heben und die die ihre eigene expressive Malweise vollenden alles Kriterien die eine gute packende Malerei ausmachen Erklärende Details erzählerisches literarisches Beiwerk wird verdrängt die Malerei wird frei die Phantasie des Betrachters wird gefordert das figurale Erwachen tritt in den Hintergrund Menschen Gesichter erscheinen verschwinden werden überrollt oder steigen aus archaischer Tiefe wie geheimnisvolle Menhire begleiten sie das Geschehen Struktur und Farbe wird Schicksal Die dreidimensionalen Arbeiten schliesslich sind eine Ergänzung zu diesem Kommen und Gehen aus

    Original URL path: http://www.seiller-nedkoff.com/index.php/aktuelles/8-fritz-kindel-2005?tmpl=component&print=1&layout=default&page= (2016-02-11)
    Open archived version from archive


  • Galerie Marina Seiller Nedkoff
    Link per Mail senden Fenster schließen E Mail an Absender Eigene E Mail Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.seiller-nedkoff.com/index.php/component/mailto/?tmpl=component&template=protostar_marina&link=b9ddb581f55c70c1e82a84707df0fdc55aa17ea2 (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Nick Titz 2002
    Marina Seiller Nedkoff überkommt Jedenfalls bin ich sicher dass die Bilder und Werke dieser Ausstellung die Sinne fordert und mich zum Dialog auffordern um den Code zu dechiffrieren der ihnen innnewohnt Die Künstlerin still bescheiden in Gesellschaft meist nur beobachtend erst bei einem guten Glas Rotwein und einer Zigarette zu durchaus impulsiven Gespräch bereit findet in den letzten Jahren immer mehr ihren künstlerischen Weg bestätigt Die vielen früher hart erkämpften Ausstellungen gehen mehr und mehr in Richtung echten Erfolges nicht nur bei Galeristen sondern auch beim Publikum auch beim kaufenden Besucher Denn auch Kunst braucht Brot Hier hätte ich mir Applaus der anwesenden Künstlerkollegen erwartet Also stimmen Sie mir bitte zu Marina Seiller Nedkoff ist nicht immer diesseits der Träume Ein Realitätssinn ist zwar nicht zu verleugnen doch wenn ich ihre Bildsprache richtig lese ihren Code richtig deute widerspiegeln ihre Arbeiten dich Sehnsüchte Wünsche und Achtsamkeiten Da ist offensichtlich die Forderung nach Wahrheit des Momentes wie das in den Figuren mit beweglichen losen Köpfen zum Ausdruck kommt oder wie sie in Figuren den Körper teilt ihn kipp und drehbar macht Da ist offensichtlich die Forderung nach Schönheit die sie nachrangig der Wahrheit sieht da sehr oft das Natürliche fehlt welche in der Überlagerung der reinen Farben zum Ausdruck kommt Da ist offensichtlich die Forderung nach Gewaltlosigkeit wozu sie aufruft durch Erkennen der Pressionen denen ihre Figuren in Bild und Skulptur ausgesetzt sind Diese Figuren haben eine Körpersprache die es zu deuten gibt Und es nicht nur Sinnlichkeit die die Verrenkung zeigt sondern Angriff Abwehr Angst vor Aggression und dergleichen Die Kunst von Heute steht auf dem Prüfstand Weil ein Bedarf ich will sagen ein Markt für Lebenshilfe Kunst besteht darf sich ein Künstler nicht zum Betroffenheitsmacher entwickeln Das reicht nicht Kunst darf auch nicht zur Nützlichkeitskunst werden obwohl die Forderung

    Original URL path: http://www.seiller-nedkoff.com/index.php/aktuelles/7-nick-titz-2002 (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Nick Titz 2002
    der Arbeiten von Marina Seiller Nedkoff überkommt Jedenfalls bin ich sicher dass die Bilder und Werke dieser Ausstellung die Sinne fordert und mich zum Dialog auffordern um den Code zu dechiffrieren der ihnen innnewohnt Die Künstlerin still bescheiden in Gesellschaft meist nur beobachtend erst bei einem guten Glas Rotwein und einer Zigarette zu durchaus impulsiven Gespräch bereit findet in den letzten Jahren immer mehr ihren künstlerischen Weg bestätigt Die vielen früher hart erkämpften Ausstellungen gehen mehr und mehr in Richtung echten Erfolges nicht nur bei Galeristen sondern auch beim Publikum auch beim kaufenden Besucher Denn auch Kunst braucht Brot Hier hätte ich mir Applaus der anwesenden Künstlerkollegen erwartet Also stimmen Sie mir bitte zu Marina Seiller Nedkoff ist nicht immer diesseits der Träume Ein Realitätssinn ist zwar nicht zu verleugnen doch wenn ich ihre Bildsprache richtig lese ihren Code richtig deute widerspiegeln ihre Arbeiten dich Sehnsüchte Wünsche und Achtsamkeiten Da ist offensichtlich die Forderung nach Wahrheit des Momentes wie das in den Figuren mit beweglichen losen Köpfen zum Ausdruck kommt oder wie sie in Figuren den Körper teilt ihn kipp und drehbar macht Da ist offensichtlich die Forderung nach Schönheit die sie nachrangig der Wahrheit sieht da sehr oft das Natürliche fehlt welche in der Überlagerung der reinen Farben zum Ausdruck kommt Da ist offensichtlich die Forderung nach Gewaltlosigkeit wozu sie aufruft durch Erkennen der Pressionen denen ihre Figuren in Bild und Skulptur ausgesetzt sind Diese Figuren haben eine Körpersprache die es zu deuten gibt Und es nicht nur Sinnlichkeit die die Verrenkung zeigt sondern Angriff Abwehr Angst vor Aggression und dergleichen Die Kunst von Heute steht auf dem Prüfstand Weil ein Bedarf ich will sagen ein Markt für Lebenshilfe Kunst besteht darf sich ein Künstler nicht zum Betroffenheitsmacher entwickeln Das reicht nicht Kunst darf auch nicht zur Nützlichkeitskunst werden

    Original URL path: http://www.seiller-nedkoff.com/index.php/aktuelles/7-nick-titz-2002?tmpl=component&print=1&layout=default&page= (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Galerie Marina Seiller Nedkoff
    Link per Mail senden Fenster schließen E Mail an Absender Eigene E Mail Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.seiller-nedkoff.com/index.php/component/mailto/?tmpl=component&template=protostar_marina&link=484ebab48c34cb69734e30b7d33e0e97583b8955 (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Wiener zeitung
    Lehrern Es waren vor allem Goya und Picasso weniger die Lehrer obwohl es nichts sichtbares Gemeinsamens gibt und Kubin denn ich habe gerne grimmige Literatur in dieser Zeit 70er Jahre gelesen Die Affinität zu ihm war so gross dass einmal eine Federzeichnung von mir in einem Geschäft als echter Kubin hinterlassen werden wollte Gab es damals nur die Zeichnung oder auch schon parallel Malerei Es waren immer Zeichnung und Malerei parallel von Anfang an nur die anfängliche Lasurtechnik wechselte da sie zu einengend war Doch es gab auch immer wieder Brüche Pausen Zeiten in denen die Familie wichtiger war In den späten 90er Jahren kamen die Plastiken dazu zuerst aus Ton der selber trocknet dann aus gebrannten Ton den ich mit Metallfarbe gefasst habe und schliesslich die Skulpturen aus Ytong die herausgeholt werden aus dem Block was mir jetzt wieder zu anstrengend ist die sind weiss bemalt Es gibt auch Materialmix und sie kamen nach einem Jahr nachdenken darüber von selbst wie nötige Frischluft denn ich hatte das Gefühl ausgemalt zu sein Warum haben die Figuren abnehmbare und beweglich veränderbar einsetzbare Köpfe die auch von ihren Besitzern gedreht werden können Mir geht es dabei um die Abwechslung die in der Kunst mehr möglich ist als im Leben sie können traurig hochtrabend oder bieder wirken je nach Belieben aber die Wahl für den Käufer habe ich erst im zweiten Schritt erkannt Es ging auch darum etwas Erschwinglicheres als Malerei zu schaffen das auch in den neuen Wohnungen besser unterzubringen ist Diese Raumgestaltung hat mich durch meinen Stiefvater immer sehr beschäftigt Genauso wie die Figuren sind auch meine Acrylbilder meist von zwei Seiten betrachtbar entweder am Kopf zu stellen oder vom Hoch ins Breitformat zu drehen Sie malen meist Frauen aber es handelt sich wie bei Maria Lassnig nicht um eine feministische

    Original URL path: http://www.seiller-nedkoff.com/index.php/aktuelles/6-wiener-zeitung (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Wiener zeitung
    an neben den Lehrern Es waren vor allem Goya und Picasso weniger die Lehrer obwohl es nichts sichtbares Gemeinsamens gibt und Kubin denn ich habe gerne grimmige Literatur in dieser Zeit 70er Jahre gelesen Die Affinität zu ihm war so gross dass einmal eine Federzeichnung von mir in einem Geschäft als echter Kubin hinterlassen werden wollte Gab es damals nur die Zeichnung oder auch schon parallel Malerei Es waren immer Zeichnung und Malerei parallel von Anfang an nur die anfängliche Lasurtechnik wechselte da sie zu einengend war Doch es gab auch immer wieder Brüche Pausen Zeiten in denen die Familie wichtiger war In den späten 90er Jahren kamen die Plastiken dazu zuerst aus Ton der selber trocknet dann aus gebrannten Ton den ich mit Metallfarbe gefasst habe und schliesslich die Skulpturen aus Ytong die herausgeholt werden aus dem Block was mir jetzt wieder zu anstrengend ist die sind weiss bemalt Es gibt auch Materialmix und sie kamen nach einem Jahr nachdenken darüber von selbst wie nötige Frischluft denn ich hatte das Gefühl ausgemalt zu sein Warum haben die Figuren abnehmbare und beweglich veränderbar einsetzbare Köpfe die auch von ihren Besitzern gedreht werden können Mir geht es dabei um die Abwechslung die in der Kunst mehr möglich ist als im Leben sie können traurig hochtrabend oder bieder wirken je nach Belieben aber die Wahl für den Käufer habe ich erst im zweiten Schritt erkannt Es ging auch darum etwas Erschwinglicheres als Malerei zu schaffen das auch in den neuen Wohnungen besser unterzubringen ist Diese Raumgestaltung hat mich durch meinen Stiefvater immer sehr beschäftigt Genauso wie die Figuren sind auch meine Acrylbilder meist von zwei Seiten betrachtbar entweder am Kopf zu stellen oder vom Hoch ins Breitformat zu drehen Sie malen meist Frauen aber es handelt sich wie bei Maria Lassnig nicht

    Original URL path: http://www.seiller-nedkoff.com/index.php/aktuelles/6-wiener-zeitung?tmpl=component&print=1&layout=default&page= (2016-02-11)
    Open archived version from archive

  • Galerie Marina Seiller Nedkoff
    Link per Mail senden Fenster schließen E Mail an Absender Eigene E Mail Betreff Senden Abbrechen

    Original URL path: http://www.seiller-nedkoff.com/index.php/component/mailto/?tmpl=component&template=protostar_marina&link=d6fbe531672965d417beb28b622cb7cf2d90a22f (2016-02-11)
    Open archived version from archive



  •