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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    im wesentlichen im Oberstübchen des Betrachters erfasst werden sollen Dementsprechend artfremd hat sich daher auch mein Umgang mit dem Material entwickelt In souveräner Hausmannsart die Assoziation zur Aufbereitung von Fertiggerichten ist da nicht auszuschließen im Backrohr zum Verzehr aufbereitet Der ursprünglichen Funktion enthoben präsentieren sich nun diese Exbrillen als grafische Zeichen lassen neue Zuordnungen in Dimension und Sinnhaftigkeit zu verleiten mich zum Spiel mit modellhafter Inszenierung die ihrerseits wiederum im

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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    bringen könnte Doch wo war Eva Hatte sie in Enstprechung dieses ausgelebten Ödipuskomplexes sich mittlerweile mit männlichen Nachkommen umgeben Rudolf Hausner blickt nach innen blickt in sich hinein hat das Abgelebte ebenso wie das Heranwachsende in seiner Arbeit zum Thema stilisiert Er nimmt Adam s Abbild unermüdlich und bedeutungsschwanger in sein Oeuvre und versucht gleichzeitig die Psychoanalyse basierend auf Sigmund Freud als Entwicklungs und Interpretationsmodus zu verarbeiten Anthropozentrisch religiös würde ich meinen Ich denke Rudolf Hausner war ein gläubiger Mensch Versorgt mit dem Schöpfer und der zugehörigen Schöpfungsgeschichte findet die Auseinandersetzung mit dem Dasein statt Meine ersten malerischen Schritte akademischen Ausmaßes absolvierte ich unter den Augen dieses Malers Rudolf Hausner Hatte vielleicht zuwenig Freude an seiner Freud schen Orientierung bin dann dem anthropofugalen Denker und Schriftsteller Ulrich Horstmann begegnet und habe so den Dingen ihren Lauf zu lassen gelernt Melancholisch depressiv sagt man mir deshalb gerne nach Melancholisch lasse ich gelten hat es doch mit einer versuchten Klarsicht der Dinge fernab jedweder Egozentrik zu tun Adam fehlt in meiner Schöpfungsgeschichte stattdessen machen mich die emotional immer schwieriger zu handhabenden wissenschaftlichen Ergebnisse und die daraus resultierenden Verhaltensweisen des zu Ende gehenden Jahrtausends neugierig und denkwillig Die sperrigen Nester Wiege allen Lebens sind verlassen Nest Vogel fliegen welch erhebender Gedankengang um unseren urzeitlichen Wunsch nach Flugfähigkeit Kein Adam mehr in meiner Geschichte Auch keine Eva trotz aller Hochachtung und Befürwortung der längst fälligen Gleichstellung der Geschlechter Die Nachkommenschaft hat sich absentiert von den Altvorderen gelöst wird anscheinend nicht mehr an den Ort des Geschehens oder doch Nichtgeschehens zurückkehren Um in harmonisches kontroverses Gleichgewicht mit Hausner s Arbeit treten zu können haben nun invers Eva s Söhne ihren großen Auftritt Die kindliche Leichtigkeit ist verloren noch ahnungslos werden Adam s Töchter von ihren geschlechtlich undefinierbaren Widerparts umringt Nicht mehr wie bei Hausner auf

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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    das es auf eigenartige Weise schafft Polaritäten zu vereinen und das Gefühl zu vermitteln der Kosmos sei Ur mal grund des Bildes Was ist beim ersten Ansichtigwerden des Bildes wahrnehmbar Von oben beginnend scheint sich eine weite Landschaft mit hochliegendem Horizont in den Bildraum auszubreiten Wandert der Blick schrittweise nach unten ändert sich diese Illusion grundlegend scheint eine grobe flächige Struktur die Oberhand zu gewinnen Räumlichkeit fehlt doch ist die Assoziation zu Satellitenaufnahmen nicht von der Hand zu weisen Noch weiter nach unten gehend erscheint neuerlich eine Landschaftsabbildung die durch ihre klare Abgrenzung mit Schattenwurf deutlich als Bild zu identifizieren ist welches der angesprochenen Flächenstruktur parallel vorgelagert ist Die Horizontanordnung vom oberen Bildrand wiederholt sich doch ist diesmal die räumliche Suggestivkraft um einiges gesteigert Auch hier verliert sich der Vordergrund wird aber durch den klaren Bildrand zusammengehalten Der Bildaufbau kommt einem Pulsieren nahe Gegenständlichkeit kommt und geht klare Zeichnung wechselt mit Auflösung die große Struktur wird von Kleinteiligkeit abgelöst man vermeint in die Tiefe eindringen zu können hat aber unvermittelt eine Wand vor sich Und doch sind diese wechselhaften Eindrücke als ineinander verwoben und voneinander bedingt zu erfassen Die Grenzlinie ist nicht mehr auszumachen das Ausscheren nach beiden Richtungen bringt

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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    Atembeschwerden zu umkreisen lernte bin ich nun gewillt mir für die Abgründe des Meeres Kiemen wachsen zu lassen Und finde mich in guter Gesellschaft wieder Vorbei am Mythos des Fischmenschen vorbei an der wundersamen Leichtigkeit der Wassernixen kristallisiert sich mehr und mehr die Nähe zur östlichen Philosophie heraus Das prozesshafte Eintauchen in das eigene innere Universum das Erfahren der ständigen Bewegung und Veränderung ermöglicht einen Fortbestand ohne zunehmend verseuchte Atemluft Gleichzeitig beginne ich in der Depression des Jordantales die mich im Malprozess so freundschaftlich begleitende Melancholie auf ihre Ernsthaftigkeit abzuklopfen Erlesenes des Neuen Denkens das einen tiefgreifenden Wandel unserer Weltanschauung einleitet fliesst wiederum im Zustand des weggelegten Bewusstseins in die Arbeit ein und führt mich in die Anfänge eines ganzheitlichen Denkens und Suchens das Theodore Roszak mit dem Ausdruck Grenzbereich der Aquarier flüssig benennt Und trotz allem scheint es mir schon Leistung genug zu sein im Aquarium meine Melancholie nicht als Fehldiagnose Depression hinwegspülen zu lassen Kosmologen und Physiker ziehen auf Grund ihrer neuen Erkenntnisse das Hologramm dessen Hauptcharakteristikum ich darin sehe dass in jedem Teilbereich die Information über das Gesamtmuster gespeichert wird als Metapher für den Kosmos aus dem Ärmel Analog zu dieser Verbildlichung machen meine Arbeiten Sinn für den der in der Lage ist anstelle des physikalischen Laserlichblickes sich von allem zupackenden und vergewaltigenden Begreifen zu dispensieren und den unverwandten Blick einzuüben U Horstmann Bei den im ersten Anblick flach erscheinenden Interferenzmustern spontan gesehen scheinen es lediglich illusionistisch gemalte Unterwasserdarstellungen zu sein wird so manchem Betrachter schon sehr bald die Luft wegbleiben Das untrügliche Bewusstwerden es könnte sich hier um das eigene Innenleben handeln welches um Auseinandersetzung bittet lässt möglicherweise hastig zum Schnorchel greifen Im Sinne der Analogie zum Hologramm wird nun in entscheidender Weise das Tiefenlicht das den Informationsträger im Bild darstellt reaktiviert und beginnt somit diese

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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    Menschen was zugleich Distanz bedeutet ein dialektischer Prozeß von Nähe und Entfernung Wolfgang Sinwel geboren 1954 in Wien Er hat seinen Weg gefunden eigenwillig die Gewässer ergründend und himmelwärtsstrebend in dichter und lockerer Fulminanz wie wir es in diesen Bildern sehen Er lotet die Sphäre aus er ist ein Kopfflieger Mit energischen Farbstrichen übereinandergeschichtet drängen Sinwels Bilder in ungeahnte Höhen und Weiten dem Horizont entgegen Ja sie scheinen in diesem schimmern den Licht ihn fast aufzbrechen zu öffnen für Phantasie Illusion und magische Freiräume Sinwel arbeitet suggestiv er hat das Bild nicht vorsätzlich im Kopf sondern er folgt seinen Stimmungen und Emotionen Seine Bilder malen sich von selbst sagt er und er erliege immer wieder der Faszination des Malens an sich der Wirkung der Farben ihrem nuancierten Zusammenspiel und ihrer schillernden Transparenz die sich je nach Lichteinfall auf verblüffende Weise verwandeln und nochmals neue Effekte erzielen Und so erobert er sich fliegend in dieser Farbenwelt ein Stück illusionärer Freiheit Der Blick ist nach vorne gerichtet aber auch zurück tief hinein in die langen Sequenzen der Natur und Menschheitsgeschichte Obwohl diese phantastischen Farbsymphonien keine Menschen zeigen ist Sinwel s Malerei dennoch eine sehr reflektierte Auseinandersetzung mit der Erde und dem Menschen seinem zerstörerischen Eingriff in Natur und Landschaft Unaufdringlich aber sichtbar setzt er Zeichen Signale und Störfaktoren Wir erkennen Umrisse von Häusern Mauern verschleiert fast aber doch existent hineingesetzt in Naturlandschaften und er zerkratzt seine Bilder durchsetzt sie mit Strichen die über ein kompositorisches Spannungselement hinaus eben diesen destruktiven Umgang mit der Natur symbolisieren Parallel zu seinen Landschaftsbildern hat Sinwel Collagen entwickelt die sinnfällig auf seine philosophische Beschäftigung mit dem Werden und Vergehen von Kulturen verweisen Eine der Collagen nennt er satellitäre nympheas ein dreiteiliges Bild das im ersten Abschnitt mit der palimpsestartigen Wiedergabe eines Elches an Höhlenmalerei erinnert der zweite

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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    himmelsstürmer und melancholischer phantast CLAIRE BERNER verbannung und einsamkeit ROLAND GEIGER bilder die den menschen orten DR TRAUDE HANSEN am horizont die illusion DR BRIGITTE HILZENSAUER jenseitslandschaften PROF ULRICH HORSTMANN der unverwandte blick PROF ULRICH HORSTMANN sinwel s sinn und sinnenwelt PROF ULRICH HORSTMANN fernpass zu sinwel PROF ULRICH HORSTMANN die segnungen des erkaltens JULIA SPARBER der blick von oben schärft die sinne MAXIME ZERKOUT bruch des seins MAXIME ZERKOUT wolfgang sinwel thomas bernhard MAXIME ZERKOUT wolkenspiel A uf Anhieb sind Sinwel s Bilder nicht zu erfassen Vielmehr beeindrucken sie durch ihre großen Formate ihre eher dunklen braun grünen sich in blau auflösenden Farbnuancen die in ihrem schichtenweisen Auftrag jeglicher Materialität beraubt zunehmend zu Trägern subtiler Reflexe werden gleich einem abgenützten alllmählich erblindenden Spiegel Seine wesentlichen Sujets die Erde und ihre Hinneigung zum schmalen Horizont das Wasser seine Tiefe und Dunkelheit stellen den Betrachter vor die Unermeßlichkeit unsichtbarer Wege eines Kontinents der Blick irrt unfähig alles zu erfassen denn es ist zu entfernt und zu erhaben Der Künstler vermittelt erschütternde Gefühle von Verbannung und Einsamkeit überträgt metaphysische Schwere jedoch jeglicher Aggression entblößt faszinierend in deren Intensität und Ruhe Dieses inhaltlich starke und mutige Werk jede Einfachheit verbannend lädt dazu ein

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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    ist nur zu erfühlen Man spürt die Überraschung die der Künstler vor dem eben vollendeten Werk stehend als Erster empfindet das noch nicht manifeste Ausloten dieser inszenierten Bildelemente und ihrem Wirken nach aussen denn orten diese Bilder in feinem Wechsel nicht auch den Menschen Und zwar merkwürdig genau da wo er in uns allen ist Malt Wolfgang Sinwel nicht seinen inneren Spiegel nach Wieso bin ich ohne jede Begründung davon überzeugt dass in diesen Landschaften einKlima herrscht das dem Menschen entspricht Woher weiß der Betrachter dass das was sich da vor ihm über die mittelformatige Leinwand breitet die Erde ist Sinwels Malerei kommt mit einer Farbskala aus die uns im Gefieder der Stadttauben begegnet Keine Farbe ist gegenüber einer anderen scharf abgegrenzt In der Luft stehengeblieben scheint der Künstler topografische Punkte zu reflektieren auf uns wirkt seine Trasse das Feld und die Schneise wie eine erinnernde Strähne das Gefühl von Rückkehr auslösend und von Geborgenheit Diese Bilder erreichen den Betrachter sofort Verwischungen übernehmen wie Akzente eines generösen Gottes Funktion immer genau dort wo sie sein müssen ein Ereignis der Komposition sind Helle Pasagen scheinen wie aus dem Grund herausgeschliffen dunkle Stellen gleichen emotionalen Verwerfungen Sinwel zeigt dass auch ein erdiges Braun von innen heraus glühen kann Details die unmittelbar nach einem Regen erlebt sein könnten diese Routenverläufe senden verhaltene Signale ins Unterbewusstsein Sinwels Sicht hat die Temperatur absoluter Objektivität Und doch könnte auch jede seiner Landschaften von einer eigens für sie erfundenen Sonne bestrahlt werden Licht das Farbcharaktere entblösst und so diese Landschaftsindividuen gänzlich eigener Art unverwechselbar in uns hineinträgt Die Bilder scheinen aus unterschiedlichen Höhen und variierenden Anflugswinkeln gesehen und aufgenommen Sie haben etwas Dokumentierendes in einem eigenen Sinn Sie haben auch etwas von einer Maschine die nicht funktionieren muss In Sinwels Arbeit scheint mir selbst der Zufall Absicht

    Original URL path: http://www.sinwel.com/inhalt/kommentare/geiger01.html (2016-02-11)
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