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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    Hettlage unerforschte Kontinente tauchen ab in halb realistische halb mystische Wasserwelten Es sind Orte der Täuschungen und der Visionen mit wuchernden Pflanzen und Geschichten Die Schauplätze befinden sich im Himmel und auf Erden in weiten Wüstenlandschaften und den Menschen kommt höchstens eine singuläre Rolle zu Gegenwärtig sind Mann und Frau allenfalls als unsichtbare Relikte einer zeitlosen Vergangenheit Sie definieren sich allenfalls durch melancholische Monumente Der romantische Spurensucher stößt auf gewaltige Terrassen endlose Wüsten und der Horizont hat sich hinter nebulöser Unkenntlichkeit verborgen Der 49 jährige Wiener gewährt einen himmelstürmenden Blick in die Unendlichkeit und er gibt sich einer kühnen und hochfahrenden Ästhetik hin die sich zu atemberaubenden Tableaus formt Thomas Hettlage verweist überzeugend auf die Bildersprache des genialen Filmemachers Stanley Kubrick dessen Odyssee im Weltraum ebenfalls auf eine entmenschlichte Zukunft vielleicht auch Vergangenheit verweist Was war was wird sein was ist Und so definieren sich auch bei Wolfgang Sinwel die uralten Fragen denen sich jeder Künstler stellen muss Was für Geheimnisse verbergen sich hinter einem kaum mehr wahrnehmbaren Horizont wie weit reicht überhaupt unsere Vorstellungskraft unsere Imagination Rätsel die der Maler mit einer virtuosen Lasurtechnik vergegenständlicht und sie mit einer oft distanziert spielerischen Weltsicht verknüpft Der Unterton der Einsamkeit ja

    Original URL path: http://www.sinwel.com/inhalt/kommentare/rezension08072003.html (2016-02-11)
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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    macht als Nähe das war für den kleinen Wolfgang Sinwel früh schon eine Lebenstraum Später wurde er Maler und begann sich eine Version dieses Traums mit Pinsel und Farbe zu erfüllen Dass solches dann doch niemals wirklich schwerelos vonstatten geht muss er früh begriffen haben In einem gut gemachten Katalog der in der jüngst eröffneten Ausstellung mit Arbeiten des gebürtigen Wieners in der Galerie von Thomas Hettlage in Grünwald ausliegt wurde ein Foto von Sinwel als Bub aufgenommen eine Flugzeugskizze ausmalend Doppeldeutiger Titel des Katalogs der dem Maler mehr als gerecht wird die seele aus der hand lassen Sinwel der in Wien an der Akademie bei Professor Hausner studiert hat arbeitet mit altväterlichen Lasurtechniken mit denen er eine hintergründig leuchtende fast unvorstellbar nuancenreiche Farbenvielfalt erschafft Das weite Land auf das der Betrachter herunterblickt trägt in sich alles was die Haut unseres blauen Planeten ausmacht Tal und Strom Ozean und See sanft gehügelten Wald von Menschen geschaffene Schneisen und Karrees wie auch mystische Nebelschwaden die sanft verhüllen und verzaubern was darunter liegt Unwillkürlich denkt man an den Ausspruch eines der ersten Raumfahrer Es habe ihn als er von so weit oben herabsah die große Liebe zu dieser Erde erfasst und niemals mehr losgelassen In einem Teil seines Werkes hat sich der Maler selbst bis hinauf in Satellitenhöhe bewegt Dann werden die Formen seltsamerweise konkreter Die zart leuchtenden Linien der Meeresufer oder dunkel schraffierte Felsengebirge bilden die Akzente und der Farbenkanon verschiebt sich hin zum Blauen und Blaugrünen Ein märchenhafter Spaziergang für die Augen und die Seele sind auch diese Bilder Eine dritte Gruppe von Arbeiten ist von anderer Art Hier geht es um das Wasser und was es mit dem Untergrund macht über dem es sich erhebt in ständiger Bewegung und doch auf gewisse Weise statisch In diesen Bildern ist Dynamik

    Original URL path: http://www.sinwel.com/inhalt/kommentare/rezension01072003.html (2016-02-11)
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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    die niederländische Malerei des 16 und 17 Jahrhunderts und die Zeit der Romantik bis hin zur abstrakten und surrealen Kunst der Gegenwart hat das Sujet Landschaftsmalerei nicht mehr an Bedeutung verloren Bei der Vielfalt an Stilrichtungen und Intentionen ist es kaum vorstellbar daß neue künstlerische Impulse in diesem Bereich geschaffen werden könnten Wer jedoch die derzeit in der Homburger Galerie Monika Beck ausgestellten Arbeiten von Wolfgang Sinwel und Udo Steigner betrachtet wird seine Meinung revidieren müssen Der Österreicher Wolfgang Sinwel und der Saarländer Udo Steigner bearbeiten das Thema Landschaft wie es unterschiedlicher kaum sein könnte Während Sinwel zum Mittel der Malerei greift verwendet Steigner die Fotografie mit der Camera obscura der altertümlichen Lochbildkamera zur Realisierung seiner künstlerischen Intention Wo der österreichische Künstler den Blick aus der Ferne auf die Landschaft richtet schafft der Saarländer eine beinahe greifbare Nähe zu seinen Motiven Traditionelles künstlerisches Handwerk mit Pinsel und Farbe auf der einen Seite kontrastiert mit dem digital weiterbearbeiteten Ergebnis komplexer chemischer und physikalischer Prozesse Trotzdem lassen sich die Arbeiten der beiden Künstler nicht einfach in die Schubladen Tradition Moderne einordnen Zu differenziert ist das Gedankenmodell das sich hinter dem zunächst Augenscheinlichen verbirgt Wolfgang Sinwel sieht sich gerne selbst als Landschaftsmaler biedermeierlicher Prägung und wirklich die grundlegende Idee der Bildkomposition scheint aus dieser Epoche übernommen zu sein In erster Linie ist es der Blick von oben der Assoziationen an die romantische Sichtweise von Künstlern wie beispielsweise Caspar David Friedrich schafft Sinwel begnügt sich jedoch nicht damit auf einen Berggipfel zu steigen sondern verlegt die Malperspektive in luftige Höhen von fünftausend Metern und begibt sich manchmal sogar in die Erdumlaufbahn So sieht der Betrachter Landschaften mit einem Horizont von 50 bis 60 Kilometern bei den Satellitenbildern sogar von mehreren hundert Kilometern Udo Steigner hingegen nähert sich seinen Motiven aus der Perspektive wie wir

    Original URL path: http://www.sinwel.com/inhalt/kommentare/rezension00031999.html (2016-02-11)
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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    1987 SCHWÄBISCHE ZEITUNG 11 05 1985 BADISCHE ZEITUNG 24 01 1984 AUSSTELLUNG IM KUNSTVEREIN KIRCHZARTEN Unter der Sentenz Aus der fernen Nähe präsentiert der Kunstverein Kirchzarten in der kleinen evangelischen Kirche eine Werkschau des dezenten Antistars Wolfgang Sinwel In einem Genre in dem die Fotografie der Malerei den Rang abgelaufen hat gestaltet der Künstler mit Satellitenbildern neue reale Visionen von Landschaften lädt ein zu atmosphärischer Phantasiereise Er erschließt dem Betrachter neue Raum und Zeitdimensionen nimmt ihm die Geborgenheit üblicher Sehgewohnheiten beraubt ihn des Direkten entführt ihn aus der Unmittelbarkeit zeigt auf wie subjektiv Perspektiven sind Ein Versuch Sinwels zu einer anderen Form des Sehens zu einem anderen Erfassen von Umwelt zu verleiten sich durch räumliche Distanz und Loslösung frische Orientierung zu verschaffen sich wieder zurechtzufinden Die brillante Lasurtechnik transparent changierender Ölschichten unterstützt die Aufhebung starrer Konturen entlarvt allzu rigide egozentrische Weltbilder Im gestischen informellen Bereich beginnend schleichen sich für Sinwel in rätselhafter Zufälligkeit Figuren ein aus denen er Geschichten formt Es sind schlichte stimmige Metaphern die den Blick aufs Wesentliche lenken zuweilen auf den Grenzen von Ironie Lust und Sinnlichkeit spazierengehen Mehr Reminiszenz ans sakrale Umfeld als die aus Lithografien aufbrechenden Schreinwächter und das Triptychon Eine Schöpfungsgeschichte bringt das meditative

    Original URL path: http://www.sinwel.com/inhalt/kommentare/rezension24041995.html (2016-02-11)
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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    Stille stille Kraft geben könnte Wer aber Wolfgang Sinwels kleines Bild Die Kraft der Stille erlebt die Stille des Bildes in sich aufgenommen hat oder sich in die Stille des Bildes hineinziehen ließ spürt förmlich wie kraftvoll Stille sein kann Das trifft aber nicht nur auf dieses Bild sondern beispielsweise auch auf die Wasserbilder der Ausstellung zu die am Wochenende in der Moltkestraße 20 in der Galerie an der Bergstraße eröffnet worden ist Wolfgang Sinwel stellt jetzt zum dritten Mal in Weinheim aus und präsentiert mit seinen von blauen grünen und ockerfarbenen Tönen dominierten Ölbildern neben den Wasser und oder Wolkenbildern Seelenlandschaften eine gestalterische Form von geistigem Abheben Er der von sich bei der Ausstellungseröffnung behauptete er fliege nie scheint bei der Kreation seiner Bilder zum emotionalen Überflieger zu werden der einer Phantasie die viele Facetten hat Freiflug einräumt Ein Nachtflug wird so zum farben und stimmungsschwingenden Bild dessen Sog man sich genausowenig entziehen kann wie dem von Wasser erspüren Vorbeifließen lassen oder Im Strudel stecken Wie sagte der Nichtflieger Sinwel außerdem so schön Ich bin kein guter Schwimmer und auch kein Taucher aber bei meinen Wasserbildern gehe ich auf Tauchstation Seine Bilder bestätigen die Aussage Sie vermitteln sehr direkt

    Original URL path: http://www.sinwel.com/inhalt/kommentare/rezension16091991.html (2016-02-11)
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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    2003 DIE RHEINPFALZ 03 1999 BADISCHE ZEITUNG 24 04 1995 WEINHEIMER NACHRICHTEN 16 09 1991 KLEINE ZEITUNG 17 01 1987 SCHWÄBISCHE ZEITUNG 11 05 1985 BADISCHE ZEITUNG 24 01 1984 SENSIBLE BETROFFENHEIT Die Weite der Landschaft das sich immer mehr verdunkelnde Grün mit seiner Ausstrahlung von melancholischer Öde umschließt einen zieht einen in den großen Raum der Galerie Freund hinein in die Bildwelt von W Sinwel Doch die gekonnte Malerei mit ihrer Farbästhetik beglückt nicht sie reflektiert auf den zweiten Blick formal in sehr verschiedener Art die Gräben die Eingriffe die Umbrüche die eine überhebliche Technik in die Schönheit der Natur gerissen hat Und nicht nur die bereits vorgefundenen Wunden im Kleid der lebendigen Natur machen diese sensiblen Seelen Landschaften deutlich sondern auch die menschenleere Öde nicht nur am Tag danach Daß diese Brüche optisch besonders griffig werden bedient sich der 37 jährige Wiener Künstler der bereits zum zweiten Male bei Inge Freund zu Gast ist nicht nur malerischer sondern auch aggressiver Mittel durch zwei bis vierfache Teilung der Platte als Malunterlage und unterstreicht diese Verfremdung die das Auge nicht mehr ungestört in der Weite de Landschaft schweifen läßt duch brutale schwarze Einfassungen die Assoziationen zu Todesanzeigen wecken Sinwels Anliegen

    Original URL path: http://www.sinwel.com/inhalt/kommentare/rezension17011987.html (2016-02-11)
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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    Schüler von R Hausner einem bedeutenden Vertreter des Wiener Phantastischen Realismus erhielt Der gleichen Schule entstammen übrigens Friedrich Hechelmann dessen Bilder und Illustrationen zu Opern von Richard Wagner weit über die schwäbische Region hinaus bekannt sind und Thom Barth ein Studienkollege von Sinwel Doch Nachklänge des Wiener Realismus auch im wörtlichen Sinne sind bei Sinwel allenfalls in den Zeichnungen erkennbar Auf diffusen Strukturen die sich mehrlagig ineinander weben erheben sich streng perspektivisch dargestellte Körper manchmal sehr konkret ein Brücke zum Beispiel in anderen Fällen oft undefinierbare Gegenstände in ihrer harten und klaren Linienführung wie gläserne Objekte Die Zeichnungen sind für ihn häufig Vorarbeiten zu späteren Gemälden So überrascht es nicht daß sie bereits seine Prinzipien der Bildaufteilung aufweisen Aus einem sehr blassen Vordergrund den er oftmals wie überbelichtet unbearbeitet läßt entwickeln sie sich in der Tiefe zu substanzieller Struktur ohne jedoch konkretere Konturen zu zeigen ausgenommen die erwähnten Glaskörper der Zeichnungen Kennzeichnend für alle ausgestellten Werke sie sind alle jüngeren Datums ist der weit oben im Bildrand angelegte Horizont Die Landschaften muten so aus der Luft betrachtet an Als ob der Betrachter selber schweben würde sieht er weit unter sich ahnbare aber nicht als solche erkennbare Wälder Bergtäler und öde

    Original URL path: http://www.sinwel.com/inhalt/kommentare/rezension11051985.html (2016-02-11)
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  • WOLFGANG    S I N W E L ,   Wien - Malerei   
    05 1985 BADISCHE ZEITUNG 24 01 1984 BILDER ALS MÖGLICHKEIT Vor Sinwel s Bildern steht man nicht Man fliegt in sie hinein so jedenfalls will es die Perspektive Dunkle Flächen stürzen auf den Betrachter zu die Masse Land ergeht sich unfassbar dem Horizont entgegen verengt den Himmel zur schmalen Spur am oberen Bildrand stürzt ihn beinahe über die Kante Der Anflug rührt das Innere Der Blick zerfließt Ecken sind nicht mehr auszumachen definierende Konturen schwingen leise Die Szenerie ergießt sich einmal träge breiig im Vordergrund jedoch zersetzt sie sich in fuchtelnd pulsierendes Strichgewirr In diesen Bildern geht es um Landschaft seine Landschaft Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf dem Begriff Land sondern der zweite Teil des Wortes schaft erfasst die Fragestellung die den Bildern zugrunde liegt Die Frage nach dem Wie der Beschaffenheit steht den Arbeiten voran Seine malerischen Antworten umschreiben die Landschaft durchwoben vom Ich Seelenlandschaften also Aber nur nach aussen gekehrte Innerlichkeit beschreibende Expressivität genügt ihnen nicht Denn sie wühlen sich auch in die Seelen der Betrachter Die Magie der Monotonie Die erzeichnete Stille Atmosphäre diese Titel suggerieren beschauliche Betrachtung Sie ist aber ist nur dem gegeben der über die Farbschichten hinweg und nicht hineinsieht Expansion trifft vielmehr

    Original URL path: http://www.sinwel.com/inhalt/kommentare/rezension24011984.html (2016-02-11)
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