archive-com.com » COM » T » TA-ART.COM

Total: 580

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • Die soziale Phase - Environment und Minenfelder (ab 1991)
    begehbare aus mehreren meist quadratischen Einzelfeldern Minen bestehende blattvergoldete Bodenfläche Im Wort Minenfeld steckt wieder die im Goldbegriff liegende Ambivalenz der Werte Einerseits die Suche nach Glück und Geld in den Gold Minen der Erde und andererseits die Land Minen als hinterhältig in der Erde lauerndes totbringendes Kriegswerkzeug als verborgener heimtückischer Anschlag Die quadratischen Einzelfelder 56 bestehend aus Dreischichtholzplatten sind die Bildträger auf welche anfangs in Form von Photographien und laminierten Photokopien später in Form von Siebdruck die Bildinhalte z B Abb 12 und Abb 13 angebracht werden Sie sind die Transportmittel für den weiteren Prozeß Die Bildinhalte beziehen sich in komplexer Weise auf Gold in menschlicher künstlerischer religiöser materieller und transzendenter Hinsicht und die damit zeitlich verbundenen Zusammenhänge Sie bauen sich im Gesamtkontext der T A immer mehr in vernetzten Bezügen auf Nachdem der Bildinhalt als Photographie oder später in anderer Weise auf dem Bildträger aufgebracht ist wird dieser mit 8 cm x 8 cm großen Blattgoldblättchen überzogen Nun ist der Bildträger blattvergoldet und der Bildinhalt unsichtbar Eine strahlende goldene Fläche entsteht und beginnt zu scheinen Nach Fertigstellung der quadratischen Bodenfelder leitet die Vernissage die T A Handlung ein Das anschließende Begehen der Minenfelder 57 durch die Menschen legt mit der Zeit die Bildinhalte frei und diese kommen dadurch partiell wieder zum Vorschein Zu diesem Zeitpunkt greift Angerbauer unbewußt zu einer Methode die sich seinem Schlüsselerlebnis dem Film Sierra Pelada angleicht So wie die Erde enthäutet pelada wurde so werden die goldenen Bodenfelder bis zu ihrem Kern dem Bildinhalt geschält Die goldene Oberschicht wird durch die Menschen entblättert Nach Ablauf der Gestaltungsfrist werden die begehbaren goldenen Bodenfelder entfernt und vorerst als in einem Prozeß befindliche Objekte gelagert bis sie vom Käufer zu aufgerichteten Wandobjekten umgewandelt werden Das erste Environment mit goldenen Feldern als goldener Eingang stellt die T A

    Original URL path: http://www.ta-art.com/D/texte/magisterarbeit/4-4-4-0-soziale-gold-phase.html (2016-02-08)
    Open archived version from archive


  • Ideeller Inhalt der Goldmine in Verbindung zu den stationierten Transformatoren
    Objekt selbst wurde gleichsam als reinigende Gabe der menschlichen Sicht und Greifbarkeit entzogen Anfangs wurden die Orte der ersten Transformator Handlungen von Angerbauer vorher genau definiert Der Tag und die Uhrzeit wurden willkürlich gewählt 1990 entdeckte Angerbauer bei den Transformator Handlungen eine zufällige Zeitstruktur die auf Freitag den 27sten verwies Seit diesem Zeitpunkt legte Angerbauer den Freitag den 27sten 49 als den zukünftig fixen Stationierungstag eines Transformators fest Diese Fixierung war für mich damals wie ein Versprechen an mich selbst die Idee der T A zum Inhalt meines Lebens zu machen 50 Vielleicht ist das eine Assoziation mit Günter Ueckers Nagel An diesen Nagel hänge ich meine Gedanken An diesen Freitag den 27sten knüpfe ich die Idee der T A 51 Immer wenn ein Freitag auf den 27sten fällt durchschnittlich 1 7 mal im Jahr findet heute an einem teils vorher bestimmten teils unbestimmten Ort die Stationierung eines Transformators in Form einer Rückkehr des Goldes zur Erde beziehungsweise seine Reinigung durch den Entzug der Sichtbarkeit statt Im Laufe der Zeit wurde dieser Freitag für mich persönlich ein energetisch besonderer Tag Meine Sichtweise mein Empfinden ist an diesem Tag verändert Meine Sensibilität gesteigert Situationen verschmelzen zu einem Zeit und Orte verbindenden goldenen Pfad Erscheinende Korrelationen öffnen mir die Augen Zufälle häufen sich zu weisenden Strukturen Aufgestaute Spannung weicht der Beruhigung 52 Bei jeder Stationierung eines Transformators erhöht Angerbauer den Wert eines Claims um 5 Prozent Die Anzahl der einzelnen Claims auf dem Karton bestimmen den Gesamtverkaufpreis Im Dezember 1998 53 wurden die Goldminenarbeiten auf Papier von Angerbauer erstmalig zum Wertpapier erklärt Die praktische Umsetzung erfolgt durch die Anbringung einer aktuellen Transformatorentabelle 54 auf der Rückseite der Papierarbeit Zeit und Ort der einzelnen Transformator Handlungen verschmelzen dabei mit der Papierarbeit zu einer energetisch aktiven Goldmine Durch die an die Transformatoren gebundene permanente

    Original URL path: http://www.ta-art.com/D/texte/magisterarbeit/4-4-3-3-verbindung-goldminen-transformatoren.html (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Werkbeschreibung Künstlerhaus Wien, Hausgalerie
    augenblicklich fixiert Es kann dann anschließend keine Veränderung mehr vorgenommen werden Der goldene Eingang durchmißt den ersten Raum bis zu den geöffneten Türen des zweiten Raumes An diesen goldenen Eingang schließt sich ein geradliniger Weg aus schwarzbrauner Erde Abb 16 an ebenfalls 187 cm breit der bis zu der Stirnwand des zweiten Raumes führt Der erdige Weg biegt in der Mitte des zweiten Raumes im rechten Winkel in den dritten Raum ab und reicht ebenfalls bis zur Stirnwand So ist ein aus schwarzbrauner Erde T förmiger Weg entstanden Der Boden entlang den Wegen ist in allen drei Räumen mit schwarzen Planen ausgelegt Der Boden ist schwarz die Wände sind weiß der Weg ist erdiggolden Auf der linken und rechten Seite bildet eine schwarze Leiste die Begrenzung des Weges Auf ihr befinden sich weiße Zahlen die bestimmte Ereignisse um das Gold und den Zusammenhang mit der Vergangenheit darstellen Der Weg beschreibt die Zeit des Goldes Das Gold steht als Symbol für Zeit Im zweiten Raum am Ende des erdigen Weges steht eine ungefähr sechzig Jahre alte Stechuhr 60 Abb 17 aus einem Stahlwerk In ihr offenbart sich zur Materie gewordene bezahlte Zeit Das monotone Ticken das durch ein lautes Geräusch zu jeder Minute unterbrochen wird vermittelt mechanische Kontrolle Im Einsteckschlitz für die Stempelkarten manifestiert sich die Energie millionenfacher Emotionen kontrollierter Zeit Die Einladung zu dieser T A Handlung ist ebenfalls in Form von Stempelkarten mit fortlaufender Nummer gestaltet Diese Karten stellen eine imaginäre Verbindung vom Besucher vor und hinter dem Weg zur Stempeluhr her Eine Stechuhr kann ihren Zweck nur dann erfüllen wenn sie am Anfang und Ende eines Prozesses steht Durch die örtliche Zweckentfremdung den Entzug der Kontrollfunktion und der damit verbundenen künstlerischen Transformation steht sie jetzt in der Mitte eines Prozesses neutralisiert und doch dominierend Sie beinhaltet Anfang Mitte und Ende eines goldenen Weges Im dritten Raum am Ende des erdigen Weges hängen an der Wand zwei Poliment 61 Objekte Abb 18 Das linke Poliment 62 Objekt Abb 19 ist von der Sorte B und strahlt warmen rosafarbenen Glanz aus Das rechte Poliment Objekt ist von der Sorte S und strahlt einen kalten blau grauen Glanz aus Zwischen den beiden Objekten läuft an der Mauer ein 33 mm x 270 mm horizontaler Streifen aus Poliment der Sorte L entlang Das Poliment täuscht den Rezipienten Es ist nicht Farbe sondern Medium Poliment erfüllt seinen Zweck als Grundlage zur Vergoldung Durch das Weglassen des Blattgoldes entstehen Flächen die potentiell auf ihre Vergoldung warten Der Vergoldungsprozeß findet in der Phantasie des Rezipienten statt Das Poliment wird zu einem imaginären Spiegel Der schöpferisch skulpturale Gang findet nun als Eintritt in einen künstlerischen Gestaltungsprozeß statt Vor dem Betreten des ersten Raumes liegt vor dem Besucher der goldene Durchgang Von ihm wird die Entscheidung verlangt das Gold die goldene Fläche mit Füßen zu treten um in den Raum zu kommen Der Besucher betritt den goldenen Weg Dadurch vollzieht sich eine Erosion und die Bildinhalte werden im Laufe der Zeit sichtbar Die Destruktion wird zu einem

    Original URL path: http://www.ta-art.com/D/texte/magisterarbeit/4-4-4-2-werkbeschreibung-environment-kuenstlerhaus-wien.html (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Die Karitativ- und Leidlinderungsphase
    der heutigen Zeit zum Beispiel in Autobussen verführt und zur Sünde verdammt werden führt Ali Gad al Hap Rektor der islamischen Universität von Kairo als einen Beweggrund für die brutalen Verstümmelungen an den wehrlosen und entrechteten Frauen an 65 Dieser Bildinhalt steht für den Ursprung der Idee das millionenfache Leid der Frauen und Mädchen in der Dritten Welt Der zweite Bildinhalt Abb 22 ist die Abbildung eines Zeichens in Form eines Labyrinths Es ist das Tapuat ein Symbol der Hopi Indios Es symbolisiert die geistige Wiedergeburt von einer Welt zur nachfolgenden und bezeichnet das ungeborene Kind im Schoß der Mutter Erde Ein Ursymbol dessen Bezeichnung und Inhalt hier für T A im allgemeinen und für die T A 03996 im speziellen steht Der dritte Bildinhalt Abb 23 stellt in einem 9 999fach verkleinerten Format die Abbildung eines Kleinkindes dar das dem Betrachter den Rücken kehrt Das seelische Leid der gequälten Kinder ist bildlich nicht darstellbar Der vierte Bildinhalt Abb 24 setzt sich aus Fundstücken in Form von Lesezeichen aus Büchern des Frauenhauses Linz zusammen und stellt inhaltlich die zeitliche örtliche und künstlerische Beziehung zur Gegenwart her Angerbauer stellt mit diesem Bildinhalt einen sehr direkten aktuellen Bezug zu seinen Handlungen in den Frauenhäusern Linz Wels und Steyr dar Dieser Bildinhalt ist Teil des Inventars des Frauenhauses Linz spricht aber dennoch für alle Häuser und verbindet das Leid der Frauen in den Frauenhäusern mit dem Leid der Frauen in Afrika und anderswo auf dieser Welt Die verwirrenden Bezeichnungen des Titels Dinner Party lassen der Phantasie des Betrachters freien Lauf Die Anordnung der Felder wurde in den jeweiligen Frauenhäusern Linz Wels und Steyr verschieden angelegt Abb 25 die Bildinhalte sind immer die gleichen Der Mensch steht in Angerbauers Werk ganz und gar im Mittelpunkt als das Wesentliche überhaupt Er definiert sich und sein Kunstwollen als absolute soziale Kategorie 66 Der Weg den Angerbauer beschreitet ist der Weg des Verbindens Frauenhäuser sind wichtige Institutionen und Anlaufstellen für Frauen und Kinder die von Gewalt in der Familie betroffen oder bedroht sind Durch sofortige Wohnmöglichkeit ist optimaler Schutz vor weiteren Mißhandlungen gewährleistet In einer gewaltfreien Atmosphäre und mit Begleitung und Beratung durch die Betreuerinnen haben Frauen dort die Möglichkeit selbständige Entscheidungen für ihr künftiges Leben zu treffen Diese erste gemeinsame Aktion in Linz Steyr und Wels zeigt das Frauenhaus als Chance für Frauen zu neuen Lebenszielen als erster Schritt zur eigenverantwortlichen Lebensgestaltung Die Goldenen Bodenfelder Abb 26 bzw Goldenen Schwellen vor den Frauenhäusern werden von zwei Gruppen von Menschen betreten Die einen sind diejenigen die dort arbeiten und menschliche Hilfe anbieten die anderen sind diejenigen die Hilfe brauchen und sie dort suchen Jede Bewohnerin Besucherin Mitarbeiterin und jedes Kind hinterließen ihre persönlichen Spuren auf dem Minenfeld und wurden zu gleichberechtigten Mitgestaltern der Objekte Gemeinsam hinterlassen sie alle ihre individuellen Spuren seien es Angstspuren Bedürftigenspuren trostgebende Spuren oder Hilfespuren Auf jedem goldenen Objekt manifestiert sich der weibliche und zutiefst menschliche Weg in dem sich alle individuellen Emotionen und Erfahrungen zentralisieren als Symbol für Gemeinsamkeit Gleichberechtigung und gemeinsame

    Original URL path: http://www.ta-art.com/D/texte/magisterarbeit/4-4-5-0-karitative-leid-linderung-phase.html (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Werkbeschreibung - Ort: Niederösterreich, Stift Ardagger, Pfarrkirche zur Heiligen Margareta
    T A 05699 fixiert Das Konzept gliedert sich in drei Teile Zuerst die Schaffung des fehlenden 15 Medaillons in 16 Teilen anschließend die Einbeziehung der regionalen Bevölkerung in einen Gestaltungsprozeß und anschließend die überregionale Linderung menschlichen Leids im Sinne der Projektidee Die Märtyrerlegende der Heiligen Margareta von Antiochien wird ausführlich in der bekanntesten Legendensammlung des 13 Jahrhunderts der Legenda aurea des Jakobus de Voragine beschrieben Die Goldene Legende ist ein erster Hinweis auf Gold und Zeit Kunst und Wahrheit Im romanischen Margaretenfenster der ehemaligen Stifts und heutigen Pfarrkirche befinden sich 15 Kreismedaillons Abb 28 und die Stifterscheibe Insgesamt bilden also 16 Medaillons das mittelalterliche Fenster Das 15 Medaillon ging verloren und soll nun künstlerisch adäquat ersetzt werden 74 Es sind insgesamt 16 Objekte Die äußere Form der 16 Objekte bestimmt das den Gestaltungsprozeß und die Kunstidee tragende Element quadratisches Blattgold Das Material des Bildträgers bestimmt das vorgegebene Thema Margaretenfenster Glas 250 cm x 250 cm x 5 mm Einscheibensicherheitsglas Ein gelbes Quadrat als Ausgangsform Abb 28 im Zentrum der Glasscheibe eine freie Kreisfläche Den Kreis vertikal teilend werden die 14 digital bearbeiteten und paarweise angeordneten Medaillons das gelbe Quadrat mit dem Goldkreis verbinden Der so geschaffene Bildinhalt wird auf die 16 Einscheibensicherheitsglasobjekte aufgebracht 4 x 4 Minen bilden das goldene Minenfeld Ziel war es auch die regionale Bevölkerung in den Gestaltungsprozeß einzubeziehen Daher wurde das aus 16 Einzelfeldern mit der Größe von 25 cm x 25 cm bestehende und im 4 x 4 Raster angeordnete goldene Minenfeld im Eingangsbereich der Kirche installiert Zur Bischofsmesse anläßlich des Margaretenfestes haben Kirchenbesucher am Sonntag den 25 Juli 1999 ihre Spuren hinterlassen und so eine goldene Spiegelfläche geschaffen Durch die dabei stattfindende Erosion des Übergolds 75 wurden feine Partikel des Blattgolds im Raum verteilt Diese ersichtlichen Goldflocken streuen sich aus und werden molekular der Erde zurückgegeben Gleichzeitig wird der Bildinhalt unter der Vergoldung partiell sichtbar Nach Beendigung des Gestaltungsprozesses dem Beschreiten der goldenen Felder wird die Installation abgebaut Die so entstandenen 16 Einzelobjekte mit den Spuren derer die über sie hinweggegangen sind werden hinter Sicherheitsglas konserviert Die nun zu Wandobjekten und im Licht aufgerichteten goldenen Felder sollen als Symbol der goldenen Wahrheit und Gemeinsamkeit ihre Plätze in den Wohnungen der Menschen finden Der Abschluß des Projekts ist die überregionale Linderung menschlichen Leids Mit dem Kauf eines jeden goldenen Objekts ist als vollendende Spur die Linderung menschlichen Leids konzeptionell verbunden Jeder Käufer wird so zum Mitgestalter im sozialen Bereich In diesem konkreten Fall soll ein Teil des Erlöses der Institution Medica Mondiale 76 in Köln zugute kommen Medica Mondiale umfaßt medizinische psychotherapeutische psychosoziale Betreuung und Zufluchtsstätte kriegstraumatisierter Frauen und Mädchen in Kriegs und Krisengebieten Aktuelles Hilfsprojekt von Medica Mondiale ist zum Beispiel Medica Kosova Es bedeutet Soforthilfe für Flüchtlingsfrauen in Albanien Angerbauer setzt hier sein Preisgeld von 15 000 öS ein und spendet Medica Kosova direkt Für die 16 entstandenen Wandobjekte sollen jeweils pro goldenes Wandobjekt 4 000 öS des Gesamtbetrages vom Käufer für die Umsetzung von Medica Kosova gespendet werden Dies ist die soziale

    Original URL path: http://www.ta-art.com/D/texte/magisterarbeit/4-4-5-2-hommage-margaretenfester-ardagger.html (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Die Globalisierungsphase - Das Internet als erweiternde und begleitende Informationsebene ab 1997
    im Rahmen von T A Tellaura Anachtonismos sein Freunde des Künstlers die diese Idee tätig unterstützen wollen haben zu diesem Zweck den Verein T Acht gegründet T Acht steht in keiner rechtlichen Bindung an die Person Johannes Angerbauer der auch keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung durch den Verein und keinen über das Mitspracherecht jedes anderen Mitglieds hinausreichenden Einfluß auf die Tätigkeit und Finanzgebaren des Vereins hat 79 Erste und vordringlichste Aufgabe von T Acht ist es die finanziellen Mittel die über T A Tellaura Anachtonismos von Kunstkäufern und Förderern für soziale Hilfeleistung zur Verfügung gestellt werden widmungsgemäß zu verwalten und zur gezielten Unterstützung humanitärer Projekte einzusetzen Dies werden zunächst Projekte bestehender seriöser Hilfsorganisationen und Hilfeleistungen in ausgewählten und von Sozialhilfeträgern überprüften Einzelfällen sein In Zukunft besteht auch die Möglichkeit daß T Acht selbst in Zusammenarbeit mit Sozialexperten eigene Projekte verwirklicht Alle dazu erforderlichen Arbeits und Sachleistungen werden ehrenamtlich und ohne Rückgriff auf die für soziale Zwecke gewidmeten Mittel erbracht so daß sämtliche Spendengelder vollständig und ausschließlich den von T Acht unterstützten Projekten zufließen Detaillierte Berichte über die Verwendung der Gelder werden den Spendern übermittelt und auf dieser Homepage unter Aktuelle Projekte und Gesamtrechnung veröffentlicht 80 Kunst ist Kommunikation und kann

    Original URL path: http://www.ta-art.com/D/texte/magisterarbeit/4-4-6-0-globalisierung-phase-internet-dokumentation.html (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Werkbeschreibung der T.A.04597 KultAnschluß
    durch sein ganzes Werk Das mit den Bildinhalten bedruckte Sicherheitsglas wird mittels eines neuen 1994 in Deutschland entwickelten transparenten Vergoldungsgrundes grundiert Erstmals ist in dieser T A KultAnschluß von Angerbauer eine wasserfeste spiegelnde Hochglanzvergoldungstechnik verwendet worden Danach folgt das Auftragen Anpressen und Polieren des Blattgoldes Die gesamte 1 300 m² große Fläche der Empore im Linzer Design Center erstrahlt golden Abb 35 Die goldenen Bodenfelder bilden durch die Hochglanzvergoldungstechnik eine tragende Spiegelfläche für den menschlichen Weg und den darin liegenden wahren Gestaltungsprozeß Wie ein Spiegel tragen die goldenen Felder die Menschen halten ihnen zugleich den Spiegel vor führen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf ihn selbst zurück und regen zum Nachdenken an Alles und jeder spiegelt sich wieder und wieder Das Umfeld die Decke aus Glasfenstern Abb 36 und die gläserne Balustrade wurden dabei gezielt ausgewählt Das Glas steht hier in konzeptionellem Zusammenhang mit dem den Aktionsort umgebenden gläsernen Gewölbe und weist als prozeßtragendes Medium auf eine elementare Spannung 86 Das Environment ist für Angerbauer von wesentlicher Bedeutung So wie sich die Goldflocken in das Unendliche ausbreiten so sollen sich auf diesem Weg durch die Fensterscheiben auch die menschlichen Gedanken und das neue Bewußtsein ausstreuen Durch die Transparenz des Umfeldes ist dies möglich und wird vom Künstler als eine symbolische Ausstreuung gefordert Dies bedeutet daß die goldenen Felder sich so über die Grenzen des Umfeldes hinaus in die Unendlichkeit ausdehnen so wie sich auch das Bewußtsein des Rezipienten global über die Environmentgrenzen hinweg ausbreiten soll Der Ort das Kunstumfeld und das Wissen bilden eine einmalige Aura in die der Rezipient in den Mittelpunkt rückt Die Idee der Transparenz und Entmaterialisierung wird durch das Material der Bildträger noch weiter intensiviert Der Bildträger wird durch die Verwendung von Glas so weit wie möglich aufgelöst und stellt den Prozeß als tragendes Element im Vordergrund dar Das Material Glas ist nun im Gegensatz zu den früher verwendeten Materialien Holz und Eisen sehr leicht aufzulösen denn es bietet völlige Transparenz Das verwendete Material Glas schafft ein Spannungsverhältnis Das Glas in seiner Durchsichtigkeit stellt das Nichtgreifbare dar aber ebenso besitzt es die Eigenschaft daß etwas hindurchstrahlen kann z B die Gedanken und die Bewußtseinserweiterung über das Gold In dieser Form wird das Element in seiner Eigenschaft doch wieder greifbar Ausgangspunkt dieser T A war der Gedanke daß der Mensch das Wesentliche ist Angerbauer hat einen Bildinhalt geschaffen der die Menschen sowohl auf künstlerischer als auch auf zwischenmenschlicher Ebene verbinden soll Mit Beginn der Vernissage haben sich die Menschen dergestalt miteinander verbunden daß sie gemeinsam ihre persönlichen Spuren Abb 37 auf der goldenen Fläche hinterlassen haben Dabei entstanden im Miteinander der Menschen Kunstwerke indem sie sich zusammenfanden um nach ihren Namen zu suchen die entweder unter der goldenen Oberfläche noch verborgen oder bereits von anderen bewußt oder unbewußt aufgedeckt worden waren Die Suche nach dem ewigen Glück bzw die Selbstfindungssuche nach dem eigenen Ich ist Ausdruck unseres heutigen Rubbelloszeitalters Auf der 1 300 m² großen Fläche entstanden nebenbei zwischenmenschliche Beziehungen auf einer neuen Bewußtseinsebene im Wissen um das

    Original URL path: http://www.ta-art.com/D/texte/magisterarbeit/4-4-6-2-werkbeschreibung-kultanschluss-design-center-linz.html (2016-02-08)
    Open archived version from archive

  • Interventionskunst - Kunsthalle .tmp Steyr
    01994 siehe Abb 31 Diese 24 Objekte entsprechen der menschlichen Wirbelsäule mit ihren 24 Wirbeln Dieses goldene Rückgrat wird mit 12 000 Watt starkem Licht bestrahlt 93 und es erscheinen im goldenen Licht die Kunstwerke und Wandobjekte der T A KultAnschluß die nun als Leihgaben der Käufer den sozialen Rahmen der 49 Handlung vervollständigen Jeder dieser Käufer spendete beim Erwerb eines Wandobjektes einen bestimmten Betrag an einen Sozialverein seiner Wahl

    Original URL path: http://www.ta-art.com/D/texte/magisterarbeit/4-4-6-3-interventionskunst-kunsthalle-tmp-steyr.html (2016-02-08)
    Open archived version from archive



  •