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  • theatercombinat : a first step to IDEAL PARADISE
    space voices and objects become activated and perhaps employed in the search for alternative economies ethics actions and orientations photo claudia bosse concept installation director claudia bosse sound media support günther auer performance caroline daish alexandra sommerfeld florian tröbinger elizabeth ward and ilse urbanek technique marco tölzer clothes diego rojas production margot wehinger anna etteldorf artistic management silke bake a production by theatercombinat in coproduction with donaufestival supported by wien kultur a first step to IDEAL PARADISE is a first working sketch for the new production IDEAL PARADISE and part of the overall project katastrophen 11 15 ideal paradise project partners are tanzquartier vienna FFT dusseldorf supported by wien kultur kunststiftung NRW and NPN national performance network in the framework of the series DECOLONIZE performative strategies for a post colonial age ashkal alwan CLUSTER szenenwechsel robert bosch stiftung workspacebrussels installation a first step to IDEAL PARADISE by claudia bosse donaufestival click to view the photo series photos david visnjic performance a first step to IDEAL PARADISE donaufestival click to view the photo series performance 25th april 2015 7pm 26th april 2015 4 3pm installation 30th april 2015 6pm 8pm 1st may 2015 2 30pm 8pm 2nd may 2015 2 30pm 8pm location atelier kunstmeile krems steiner landstraße 3 SO FAR method body lecture by claudia bosse in the framework of scores intact bodies thoughts meet space in may june 2013 was an installation in 18 different spaces where the interviews were confronted with media scenarios of spelling reality here for the first time the majority of the archive material became part of this artistic operation called thoughts meet space as a virtual space of three dimensional thought presented in the old customs canteen in vienna accompanied by 2 performances in relation to the installation the breath of thoughts and death as well as closing act as a coproduction with tanzquartier vienna the installation thoughts meet space beirut in october was a continuation of that artistic method and presents parts of the archive material combined with photos and objects created and collected in beirut as well as interviews in valid bodies lecture by claudia bosse in november 2013 in the framework of the symposium public bodies FFT dusseldorf and heinrich heine university showing and discussion in december 2013 the rehearsals of what about catastrophes in the framework of the seminary aesthetic and poetic performance theory and praxis of the university vienna monika meister daniela pillgrab katastrophen momente des umschlags in december 2013 was a research workshop by claudia bosse at tanzquartier wien in a one week working situation a group of artists and theoreticians met in order to concern themselves with the function and structure of catastrophe in our society based on their respective artistic compositional urban or philosophical practice and based on their methods and materials with guenther auer claudia bosse alain franco omar nagati sandra noeth and marcus steinweg in april 2014 was the world premiere of what about catastrophes with 4 performances at tanzquartier vienna in september 2014

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/katastrophen/KAT_donau_en.htm (2016-02-15)
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  • theatercombinat : some democratic fictions
    die zukunft diese vielfalt der aufgezeichneten fragilen gedanken über den ambivalenten zustand unserer zeit schafft ein multiples narrativ verschiedener kontroverser subjektiver reflexionen die installation stellt fundamentale fragen zu den methoden und dem verständnis von kunst als eine in die realität ein und zugreifende praxis photo claudia bosse installation interviews objekte claudia bosse kollaboration musik media support günther auer assistenz koordination shayma aziz übersetzung mohamed abdel salam radwan technik marco tölzer eine produktion von theatercombinat unterstützt von szenenwechsel robert bosch stiftung und internationales theaterinstitut ITI wien kultur in kooperation mit TransDance14 FOREVER HaRaKa egypt advisory board des projekts ahmed al attar orientproduction kaya behkalam AUC shady elnoshokaty ascii ismail fayed und omar nagati CLUSTER dank an austrian cultural forum CIC und habiba allam reflection zone mit beiträgen von mit beiträgen von doa aly kaya behkalam abdallah daif shady elnoshokaty ismail fayed adham hafez paul geday ezz darwiesh huda lutfi samaher na ama alkadi und anderen interviewte ragheb abushahba ahmed al attar khaled ali samaher alkadi doa aly shayma aziz kaya behkalam abdalla daif ezz darwiesh shady elnoshokaty ismail fayed paul geday amira hanafi amanda kerdahi huda lutfi moataz nasr sadek neaimi deborah stokes william wells stefan winkler salam yousry thank you for your thoughts installation fotos photos claudia bosse für fotostrecke bitte klicken fotos der reflection zone photos claudia bosse für fotostrecke bitte klicken thoughts meet space cairo 29 januar 5 februar 2015 opening 29 januar 19 00h täglich geöffnet vom 30 januar 5 februar 15 00h 19 00h reflection zone in der installation 1 5 februar 19 00h 1 februar abdallah daif und shady elnoshokaty 2 februar ezz darwiesh und adham hafez 3 februar samaher na ama alkadi und paul geday 4 februar huda lutfi und ismail fayed 5 februar kaya behkalam und doa aly location HOTEL VIENNOISE 11 mahmoud bassiouny street cairo egypt raum bereitgestellt von al ismaelia for real estate investment video full version günther auer BISHERIGE VERÖFFENTLICHUNGEN DES SOME DEMOCRATIC FICTONS MATERIALS ALS TEMPORÄRES ARCHIV nach der verwendung von amerikanischen interviews in der installation dominant powers landsschaften des unbehagens mai 2011 im und außerhalb des kartografischen institut wien einige ägyptische interviews wurden teil der performance dominant powers was also tun in wien and tunis sowie in zagreb museum of contemporary art in begleitung und verschmelzung mit der installation biographical landscapes of new zagreb diese installation untersuchte das konkrete städtische umfeld von new zagreb mit hilfe von bewohnern ihrer erinnerungen und lebenszustände diese interviews mit lokalen teilnehmern trafen im museum auf früher produzierte ägyptische interviews im februar 2012 wurde das archiv teilweise in der öffentlichen installation und performance burning beasts präsentiert für dieses projekt mit deplatzierten autokörpern im stadtzentrum wurde archiviertes interviewmaterial in verbindung mit sound und beschreibender rekonstruktion von medialen bildern repräsentativ für das versagen von politischen befehlen verwendet im april 2013 wurde das archivmaterial durch in brüssel geführte interviews erweitertert die auch teil der performativen installation galerie royale centrale rewriting history die installation entstand im dialog mit shopbetreibern die in ihren geschäften in der galerie d

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/sdf/tms_cairo_de.htm (2016-02-15)
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  • theatercombinat: urban laboratory IDEAL PARADISE
    zu noevertreppe c noevertreppe auf dem plateau noevertreppe unter dem plateau d spaziergang zur brücke wienfluss e auf der rechten seite im wienfluss f grünstreifen zwischen fluss und vordere zollamtsstraße g spaziergang vordere zollamtsstraße 7 h eingangshalle der flüchtlingsnotunterkunft informierte öffentlichkeit ca 40 personen performative module mit verschieden verwendeten und kombinierten modulen als choreografischer ablauf modul 7 positioning und measurement länger ruhig bleibend dann modul 8 permanent relations zu verschiedenen gegebenheiten im raum schneller rhythmus und im wechsel zu modul 9 transforming the acoustic information into movements und modul 5 agitation thematisches feld territorium und aneignung beschreibung der aktion operative anwendung choreografischer ablauf bearbeitungen der räume a restraum ca 30min sound réka spielt am ende des schlauches mit dem cello entweder kleine melodiöse folgen die sich seriell nach oben oder tonal nach unten verschieben oder sie nimmt einen ton der u bahn ab und behält ihn bei bis die nächste ubahn vorbeifährt die die akustische landschaft durchtrennt der wechsel zwischen melodiös oder ton der u bahn kann sie wechseln oder nur wechseln wenn eine u bahn das spiel übertönt ich bin im vorderen teil mit mikrofon die anderen drei florian jaschka stepha unten verteilt marco luka und günther mit funkanlage und lautsprecher sind oben and der balustrade silvester ist im haus körperlich praktizieren wir 4 und beginnen bevor die zuseher eingetroffen sind wenn die informierte öffentlichkeit von anna hingeführt wird warte ich bleibe in der bewegung dann beginne ich zu sprechen langsames sprechen mit unterbrechungen so dass réka mit dem cello hindurchkommt oder auch die u bahn das sprechen unterbrechen lassen kann gedanklicher score für mein freies sprechen wahltag wien flüchtlingsheim wie heute produzieren kunst überprüfen in anderen öffentlichkeiten urbanes labor bezüge und themen meiner installation im museum methode der übertragung der themen generelles zum raum raumproduktion politiken im raum und körperlichem denken körper die funktionalitäten unterbrechen nach ca 15 minuten meines sprechens geht florian zurück zu réka und über die leiter rein ins gebäude wenn réka mit dem cello ihre position gewechselt hat und nun im vorderen bereich steht geht jaschka über die treppe nach oben dann schaltet günther mein mikro aus gibt den empfänger marco der die engel megafonlautsprecher und die orange blaue plane geholt hat in dem moment kann ich mich schneller bewegen und stepha nimmt die mitte unten ein parellel zum instrument das nun im vordergrund ist florian marco und luka gehen vor zur c noever treppe florian beginnt mit der bewegung unter der plane auf dem dach im äußeren eck um das loch und bewegt sich langsam um die ecke und bewegt aufrecht unterschiedlich rythmisiert und unter ihr verschwindend die plane mit der orangenen seite nach außen marco beginnt mit den langsamen bewegungen während das mikro zum lautsprecher auf feedback ausgerichtet ist marco versucht mit seinen bewegungen nah am lautsprecher dem feedback zu entkommen was unmöglich ist und wendet modul 8 erweitert an d h eine bewegung wird von oder durch einen sound ausgelöst zugleich komponiert seine bewegung die klänge des feedbacks jaschka ist inszwischen oben und bittet die zusehenden ihr langsamen schrittes in einem b silent walk zu folgen und sich auf die akustischen territorien die man durchschreitet zu hören von ferne sieht man die bewegte plane auf dem dach darunter ist florian erste töne hörbar feedbacks auf der brücke in der annäherung an den ort c verbindet sich die bewegung unter plane der plane mit den sounds ca 12 minuten dann marco allein unter dem dach nach einigen minuten luka hockt sich vor den lautsprecher zieht ihn an engel jetzt bewegen sich beide der rythmus verschiebt sich nähe und distanz unterschiedliche töne jaschka entweicht unauffällig zum wienfluss réka ist schon da ich gebe florian das zeichen die durch das loch plane fallen zu lassen das beendet den tanz beider männer zu den von ihnen initiierten feedback tönen beim fallen der plane gibt silvester der auf der brücke am wienfluss e steht das zeichen für jaschka zu laufen und mit der anwendung von modul 5 agitation zu beginnen réka spielt hohe glissandi auf dem cello wie eine waffe zu den später zuschauenden beim fallen der plane gehen luka und marco unter dem dach auseinander luka geht richtung brücke wo er auf günther trifft der ihm den empfänger abnimmt den er nun zur lautsprecherverstärkung von réka benötigt derweil unter dem dach trifft stephanie in die mitte des raumes und bittet die anwesenden ihr zu folgen florian kommt nun vom dach und über den zaun er säumt die konstellation während marco als letzter die plane einsammelt d alle ziehen zur brücke vom wienfluss ca 7 minuten jaschka rennt im fluss dreht sich zu den zuschauenden gestikuliert schreit einzelne worte sind verstehbar energie spürbar aggression DEMOKRATIE IDIOTIE etc geht wieder bis hinter die gegenüberliegende brücke zurück und rennt wieder vor das wiederholt sich mehrmals nicht endend auch absurd nah an der brücke steht im flussbett réka mit dem cello sie spielt nun hohe glissandi verstärkt und hörbar durch den lautsprecher auf der brücke eine relation der straßengeräusche der stimme dem cello den pferdehufen dem geschrei lachen dann bitte ich die gruppe weiter über die straße ich lade sie ein auf dem grünstreifen auf ca 200 meter aufgefädelt das modul 7 gemeinsam anzuwenden f ca 10 minuten am ende der zeit bitte ich die positionierten einzeln mitzukommen die gruppe schließt auf wird wieder größer wie eine perlenkette g und wir gehen ohne erklärung richtung flüchtlingsunterkunft silvester kommt mir entgegen es geht nicht angela mit der ich den besuch abgesprochen habe und sie in eine erläuterung der raumnutzung und raumregeln im nun umdefinierten finanzamt gebeten hatte ja sehr gern ist nicht da gerade seien busse angekommen h wir gehen trotzdem hinein es ist voll bei der nachfrage nach angela schreit mich der einsatzleiter an sie dürfe so etwas nicht entscheiden hysterie also gehen wir durch den raum hindurch viele arabisch aussehende menschen an biertischen und bänken die behelfsweise aufgestellt sind wir gehen durch und stoppen im nahegelegenen treppenhaus ansage dass dies nun der abbruch das ende ist weil die geplante erläuterung dieses territoriums und seiner raumreglements gerade nicht möglich ist einbruch von realität ergebnis das gesamte fragment als sehr akustisch wahrgenommen die übergänge von stadtsounds und den sounds die von uns produziert wurden die wechsel der räume und auch der situationen hat gut funktioniert mit wechseln von teil sein einer situation zuschauer sein und selbst aktiv zu sein oder teil einer noch größeren gesellschaftlichen situation zu werden in der beteiligung am grünstreifen sind alle sehr engagiert und durch die menge entsteht etwas anderes eine schräglage in dem stadtraum erfahrung einnahme informierung durch körper in wieweit das thema präsent war oder eher das ereignis der bespielungen und räumlichen ergreifungen ist die offene frage was erzeugt welche aufmerksamkeiten und welche konzentration wann ist es möglich welche information in diesen anderen räumen ästhetisch entstehen zu lassen zu verdichten und sie aus dem anekdotisch anderen herauswachsen zu lassen andere mögliche wirklichkeiten und deren entstehung viele haben den raum in dem wir begonnen haben noch nie wahrgenommen nachtrag anschließend suche ich angela um mich zu entschuldigen kein problem die leute die mit einem plan wie der einsatzleiter kommen scheitern hier weil alles im moment stattfindet die meisten leute können mit stress nicht arbeiten aber anders geht es hier nicht sie haben 4 schlüssel für 1500 personen manchmal freiwillige die wenig zu tun haben manchmal zu wenig leute für zuviele flüchtlinge check in check out jeder nur für eine nacht das bundesheer spendet das frühstück manchmal kommen gemüsehändler die etwas vorbeibringen offene speisen dürfen sie nicht annehmen weil leute die flüchtlinge vergiften könnten einige sind seit jahren auf der flucht kommen über beirut oder andere stationen manchmal wohnen da 500 menschen für eine nacht manchmal 1200 zum schlafen gibt es liegestühle oder isomatten eigentlich laken kopfkissen und decken manchmal auch nur die matte seit 2 tagen dürfen familien länger bleiben fragment 7 hütteldorferstraße 2h datum 12 oktober 2015 uhrzeit 15 40h bis 17 40h dauer 2 h beteiligte claudia bosse luka bosse silvester kreil stephanie rauch florian tröbinger varinia canto vila ort stadthallenbad schwimmbad sprungtürme 50m becken kinderbecken kantine raum für trockentraining zuschauertribüne duschen frequentierung schwimmgruppen badeaufsicht private schwimmer innen turmspringer innen kindergruppen eltern dimension öffentlichkeit öffentliches bad der stadt wien besucher innen thematisches feld kulturelle projektion ethnographische fotographie erotik pornograpie beschreibung der aktion beginnen mit positioning etablieren eines ortes innerhalb des raumes gestures of measurement verhältnisse zur architektur objekten personen übersetzung der vorlage ethnographische fotografien aus dem archiv des weltmuseums mit denen claudia bosse im second third step to iIDEAL PARADISE gearbeitet hat mit dem fokus auf das verhältnis des fotografen zu den fotografierten arrangement körperhaltung ausrichtung en verhältnis zur kamera dem fotografierenden re information eines bereits informierten raumes einen raum für spezifische körperpraxen schwimmen turmspringen etc ergebnis schon beim positioning hat sich relativ schnell die frage nach dem ausmaß der intervention gestellt ab wann wird eine aktion zur übertretung wann werden gegebene stille vereinbarungen überschritten hausordnung unsichtbar werden und den sozialen raum die abläufe verstehen lernen um dann von aus diesem sein mit anderen eine differenz zu produzieren die badehalle hat eine eigene spezifische zeit welche einfluss auf die dauer der einzelnen aktionen nimmt wieviel zeit braucht eine aktion haltung um zu existieren bzw aus dem normalbetrieb hervorzutreten da die zum teil nasse fliesen sehr rutschig sind muss man die geschwindigkeiten der bewegungen an diese verhältnisse anpassen einige der schwimmer innen turmpsringer innen haben vor ihrem training sehr spezifische dehnungsübungen gemacht welche zum teil unseren untersuchungen ähnlich waren bei der frage der übersetzung der fotografien waren unter anderem wichtig wieviel wird von der jeweiligen körperhaltung übersetzt was sind die spannungsverhältnisse wohin ist der blick gerichtet in welchem verhältnis zum raum der architektur den anwesenden besucher innen wird der körper gesetzt wie kann der körper wach und durchlässig bleiben über einen bestimmten zeitraum bzw auch im verhältnis zum wahrgenommen werden durch besucher innen kinder wichtig war für mich auch am anfang die dauer von zwei stunden im bewusstsein zu haben um darüber die rhytmik der übung zu definieren das öffentliche bad ist auch ein raum von diskreten intimitäten durch das ständige teilen mit anderen körpern in badebekleidung im becken mussten wir uns teilweise der rhythmik und den vereinbarungen die dort vorherrschten anpassen z b in den bahnen wo trainiert wurde anmerkung die verschiedenen gesten die durch den ort seine funktion motiviert werden archivieren um sie in anderes informierte räume zu setzten das verstehen von körperpraxen an den dafür informierten räumen als choreografisches element begreifen fragment 8 nordwestbahnhofgelände date 13 october 2015 time 4pm 6pm duration 2 hours 8 slots of 10 mins impro slots contributors claudia bosse florian tröbinger luka bosse stephanie rauch réka kutas varinia canto vila place where parking lot and waste land nordwestbahnstraße in front of the former megaplex typology parking lot and waste land frequency of visitors lonely workers passing by track drivers dimension big area publicity was not informed spontaneous and there were passers by and bus drivers that watched what we were doing thematic field acoustic movement exercise TRY OUT creating a shelter and territory within 10 min use material which was brought or found at the parking lot what could this construction process mean be if you keep in mind that it is also a form of ritual TRYOUT 2 listen to the acoustic soundscape which is there at the parkinglot and let this sound s be the cause for movements TRY OUT 3 create together as a group a shelter and territory within the framework of a ritual TRY OUT 4 move as a group towards the acoustic soundscape of the parking lot TRY OUT 5 bring movements gestures exercises observed or done at the pool the day before to the parking lot TRYOUT 6 follow the acoustic soundscape at the terrain vague first alone then TRY OUT 7 as a group TRY OUT 8 subversive dialogue at the parkinglot topic sexual racism from one shelter to another 10m distance acoustic movements means creating an acoustic sound rhythm scape in which movement follows or is the result of how music rhythm is produced or the body follows an already given or existing soundscape result in order to create a shelter with territory in 10 mins decisions have to be done quite fast even though the base rhythm is quite quick you can variate what would it mean to build a shelter mark a territory within the framework of a ritual which material is used is material used first the acoustic soundscape was smashing since there where a lot of different sounds some more stable in terms of repetition or duration others popped up unregulary or even once only my strategy was to pick different hights for different movements important also was the rhythm and the repetition of sounds since there was constant sound i decided to be in movement all the time trying out different speed according to the intensity of the given sounds first understand what it means to construct as a group argree or disagree with certain decisions or propositions soon the streetlight in the middle became a loaded grounded spot which transformed then into a totem understand the constructing already as a ritual after the construticon process a different kind of ritual in form of movements took place as if the shelter territory now needs to be loaded moving as a group towards the sound scape caused misunderstandings for me it was important to understand which sound is the cause for a movement another strategy was to simply copy a movement first without understanding its cause but through repeating that coming to the cause understand the time and rhythm of a movement gesture exercise in order to transpose it how does the parkinglot inform or re inform the material or the other way round first it was quite hard to insist on the specific qualities of the poolmovements gestures exercises but then a certain transformation took place as if the gesture opened up a different space to follow the acoustic soundscape at the terrain vague was quite hard since the space itself seemed to mash up all the acoustics so that it became hard to differentiate therefore one was forced to move quite close to the source of sound production to distinct and let the body be informed in general the movements where much more delicate and subtle the range of movement became limited the subversive dialogue was interesting since due to the acoustics and varinias level of speaking i could only part wise understand what she was replying therefore a lot of productive misunderstandings had to be weaven in i was also forced to listen very closely in order not to lose her fragment 9 urban loritz platz 2 datum 14 oktober 2015 uhrzeit 14 30h bis 17 00h dauer TRY OUT 1 20 min TRY OUT 2 60 min TRY OUT 3 4 je 10 min beteiligte varinia canto vila florian tröbinger stephanie rauch claudia bosse luka bosse silvester kreil ort hauptbücherei wien in den geschossen 2 und 3 beschränkt auf die colleges 2 lokal regional global 3 standpunkte und 6 know how jedes geschoss bildet eine große ebene die vertikal durch bücherregale definiert wird außer bei gehwegen gibt es fast keine direkten sichtachsen in der mitte des gebäudes gibt es einen vollverglasten lichtschacht hier bieten sich blicke zwischen den ebenen und gegenüberliegendem hoch frequentiert besonders in der zeit von 16 00h bis 18 00h besucher aller alters und gesellschaftsgruppen viele student innen bauwerk großer dimension öffentlichkeit die benutzer innen der bibliothek wussten von unseren absichten nichts das personal war informiert da die meisten besucher innen ohnehin sehr konzentriert arbeiten fallen die lautlose körperpraxen nur wenigen auf temporär exponiert da manchmal geschützt durch die regalstrukturen aber dennoch in ständiger öffentlichkeit übersetzung des thematischen feldes museale und wissensanordungen ihre displays und strukturierungen am beispiel eine bücherei übung performatives modul fragestellung 20 min modul 7 positioning with measurements 60 min modul 4 choreographie in einer gegenbewegung 4 10 min modul 16 narrate an image beschreibung der aktion operative anwendung mit der ersten übung modul 7 war das ziel in diesem neuen raumsetting anzukommen und durch das messen ein besseres verständnis für die gegebenheiten zu erlangen der zweite versuch dauernd eine stunde intensivierte dann das verhältnis und den bezug auf das in diesen räumen geordnete wissen und welche ordnungsstruktur die colleges aufweisen die aufgabe war nun sich ein oder zwei benachbarte bücherregale auszusuchen die für einen selbst thematisch interessant sind in diesem raum sollte nun mit bezugnahme auf die bücher und ihre themen eine auseinandersetzung in form körperlicher bewegung entstehen im letzten versuch wählten die akteur innen ein regal ein fach von büchern die sie als material für eine spontan erfundene geschichte verwendeten es wurde dabei ein buch nach dem anderen geöffnet und bezug auf bilder und text genommen und so weiter und weiter erzählt maximal 10 minuten pro person ergebnis auch wenn die darsteller innen verteilt in der ganzen bibliothek keinen kontakt während den übungen hatten ergaben sich immer wieder ähnliche abläufe vermutlich der struktur der bücherregale geschuldet konnte man viele vertikale bewegungen beobachten auch die verschmelzung bzw das durchgreifen der regale kam immer wieder vor sei es um noch direkter mit dem content in verbindung zu treten oder weil das regal selbst als der zentrale raum wahrgenommen wurde die 60 minuten übung brachte im nachhinein den meisten diskussionsstoff und zeigte die größte diskrepanz bei den empfindungen der darsteller innen während für die einen 60 minuten gerade so für eine seite des regals gereicht hatten da der inhalt der bücher als so inspirierend angesehen wurde gab es für andere zu wenig bezug auf den raum selbst anmerkungen beobachtungen sonstiges lautlose körperchoreografien werden an diesem ort der ruhe nicht schnell beachtet man könnte hier wohl noch etwas mehr wagen fragment 10 mittersteig 10 datum 15 oktober 2015 uhrzeit 13 00h bis 17 00h dauer 9 try outs zu je 15 min beteiligte claudia bosse luka bosse varinia canto vila silvester kreil jaschka lämmert bärbel müller stephanie rauch marco tölzer ort carla mittersteig drei große hintereinander liegende miteinander verbundene hallen in denen second hand ware angenommen sortiert und verkauft wird in der mitte führt ein gang durch links und rechts davon ist die ware in unterschiedliche themengebiete eingeteilt wir haben uns mit den gebieten büro tische und stühle geschirr design kinder bücher kästen sofas betten auseinandergesetzt die öffentlichkeit die wir mit unseren try outs konfrontiert haben bestand zum ersten mal überwiegend aus menschen unterschiedlicher länder und kulturkreise es waren personen die zum anschauen und kaufen der ware gekommen sind das von uns praktizierte fragment 10 war nicht öffentlich angekündigt nur die verkäufer und mitarbeiter des carla waren über unser tun informiert zwei personen unserer gruppe haben das praktizieren durchgehend beobachtet übersetzung des thematischen feldes object relation to the object collection übung performatives modul fragestellung kombination aus modul 7 modul 12 ohne narration und modul 13 beschreibung der aktion operative anwendung wir haben als gruppe ein warengebiet nach dem anderen in einheiten zu je 15 min bespielt zwischen den einzelnen gebieten gab es keine pause der fokus des arbeitens lag darauf die räumliche aufteilung des gebiets zu verstehen die dinge und objekte zu erfassen ihre geschichte ins bewusstsein zu rücken und inhaltliche sowie körperliche bezüge herzustellen ergebnis dadurch dass die dinge objekte und situationen jeweils so unterschiedlich waren mussten wir uns in jedem warengebiet komplett neu orientieren es war generell ein sehr aktives fragment was durch das kaufpublikum noch verstärkt wurde das agieren als gruppe war die einzige konstante und hat die frage aufgeworfen durch welche art des praktizierens man in ein abgekapseltes tun kommt zu dem der rest der gruppe keinen zugang mehr hat z b theatrale momente auffallend war dass sich langsame und stetige aktionen stärker eingeschrieben haben und dinge wie das nachahmen und eingehen auf aktionen anderer interessanter anzusehen waren als das ausprobieren und abhandeln vieler unterschiedlicher dinge anmerkungen beobachtungen sonstiges nach diesem fragment hat sich das gefühl eingestellt das carla als ort zu verstehen aber es war sehr klar dass es noch viel mehr zeit bedarf um die module dort durchdeklinieren zu können ein wichtiger nächster schritt wäre zum beispiel die gruppe auf die unterschiedlichen warengebiete aufzuteilen fragment 11 laudongasse 15 datum 16 oktober 2015 uhrzeit 14 00h bis 17 30h beteiligte günther auer claudia bosse luka bosse audio varinia canto vila anna etteldorf bis 15 30 silvester kreil stephanie rauch marco tölzer foto ort austellung klimesch österreichisches museum für volkskunde laudongasse 1080 wien austellungs display mit 3 räumen und den aufgekauften objekten des stahlwarenhandels klimesch raum 1 ca 40m2 mit einem verkaufstisch video und 125 kartons raum 2 ca 100m2 mit einen langgezogenen spanplattenplateau auf dem objekte arrangiert sind raum 3 70m2 mit kleinerem und flacheren plateau mit objekten und einem regal an der gegenüberliegenden wand schwache frequentierung wenige 5 besucher der ausstellung sowie das durchlaufende publikum des im 4 raum stattfindenden symposiums zu museum und ethik 25 30 übung performatives modul fragestellung body relations towards an object and transforming the object out of its normal use 20 min modul 13 insert your body and create difference 7 min reflections 30 min modul 11 construction of a territory marking the space focus on the interacting body 7 min reflections 7 min modul 12 narrate your story as a perceiving object choose your object each one max 7 min recorded of günther stephanie silvester varinia claudia 15 min reflection and break 10 min modul 4 choreography choreography in the inbetween spaces of the objects in the space connect all spaces 20 min variation of modul 11 constructing a territory reorganize the spaces with creating and realizing your categories of order ergebnis we got rules of the curator to deal with do not destroy recognizable orders already done do not eliminate traces of others on the objects so we intervene in a defined and artificial environment with a particular focus modul 13 the objects are already out of context and in a display in a museum most of them in comparison to the objects in carla mittersteig have no history of use they are theatricalized in the display in their function without function modul 11 difficult not to exhaust yourself by following an idea but rather to play with creating different categories as the creative possibility difficult not to forget the focus on the rhythm and movement of operating body and not to the territory in construction modul 12 when does the consciousness of an object start in the production process the object can become a tool to reflect on society as an object and its perceived experience how long the ambivalence about the speaking position opens a field of imagination modul 11 simple order offers sometimes complex situations of the involved according objects colour material etc complex orders sometime fail because the idea dominates the objects general many different pieces of information are in the space exhausting in watching also a question of scale because many little objects are involved at first view chaos is displayed the attention of oneself or someone else is permanently changing the space because in time via operations the order of informations changes because via one object the context of all can change so the objects are all related to time being apart of their production history some still in plastic without time preserved in the museum so in this way they are objects without a change in a display dedicated for changing meaning in a museum that decides the meaning because of its public and dedication fragment 12 westbahnstraße 60 datum 20 oktober 2015 uhrzeit 17 00h bis 18 00h dauer 60 min beteiligte günther auer claudia bosse luka bosse silvester kreil jaschka lämmert florian tröbinger ort schnell sauber waschsalon högn wien 7 westbahnstraße 60 ecke urban loritz platz ein länglicher raum mit einer verbreiterung im eingangsbereich 2 eingänge direkt von der straße große fensterfronten auf beiden zur straße gehenden seiten symmetriebetonte einrichtung mit waschmaschinen trocknern sitzbänken 2 getränkeautomaten 1 waschpulverautomat mit leuchtenden bedienfeldern 1 stumm geschalteter fernseher die akustik war größtenteils von den waschmaschinen bestimmt an einer breitseite eine runde analoguhr die sicht nach außen war von vor den fenstern aufgestellten baugerüsten dominiert öffentlichkeit einige kund innen im waschsalon übung performatives modul fragestellung zuerst über positioning den raum erfassen dann in einem transfer die haltungen der abgebildeten auf den fotos vom erotikraum einnehmen unter berücksichtigung der ortes und dazu der sound vom erotikraum über einen transportablen lautsprecher danach der selbe ablauf ohne sound aber mit hinzunahme des tools das dan graham in einer seiner performances verwendet hat TRY OUT 1 modul 7 positioning with measurements be where you are conscious and with your muscle and mind choose and take a position in space as a position an attitude a perspective activate with your mind your concentration and your muscle to be actively on this spot receive information towards this spot stay for this modul 7 at the spot of the position you can turn move around or shift the body to different levels at the position from there measure or relate with different parts or articulations of the body towards concrete buildings constructions elements objects vehicles or plants in the space you measure or relate with your body towards different consistency of appearances in the space do not become a sign stay liquid and active in any relation nach 20 minuten langsam übergehen zu modul 15 create situated bodies convert bodies from photographs or paintings and reconstruct the relation of the photographer painter and the photographed bodies take the gaze on the documented or staged body and create this relations as the pictured body in the actual space the tension and organization of this pictured body is the material for movement and the converting from your actual body tension into partly and sequential information you get from the photograph TRY OUT 2 modul 7 positioning with measurements nach 20 minuten langsam übergehen zu modul 15 create situated bodies dann zusätzlich modul 6 re en act re enact art actions or acts of activism you find relevant the reenactment happens alone even when the original act was done by several people or even thousands the impossibility is the condition of the re enactment of art actions or acts in art or activism diesmal dan graham performer audience mirror das heißt beschreiben was man gerade tut z b mein rechter kleiner finger berührt meinen rechten ringfinger etc und dann was man gerade bei jemandem anderen sieht er steht auf kratzt sich mit seiner linken hand den hintern etc anmerkungen beobachtungen TRY OUT 1 heftig weil so viele emotionen in den bildern von den frauen stecken wut zum beispiel vor allem beim positioning ist es wichtig diese emotionen zuzulassen im bezug auf die anordnung im raum muss man seinen körper ziemlich behaupten sehr auffällig ist der wechsel zwischen innen und außenraum der raum ist schwierig weil er so funktional und geometrisch ist und der symmetrie der dinge im raum in verbindung mit den fotos sehr stimmig in beziehung auf behauptung im raum es ist schwer den raum nicht sofort zu einer szene zu machen welche anwesenheit hat man welche zeit hat man in der bewegung mit den anderen körpern und dabei keine lücken zu haben die akustik des raums hat atmosphärisch alles überdeckt das war eine ganz andere welt förmlich ein schutzraum gerade die geometrie die symmetrie war sehr angenehm die störung der anderen körper durch die besetzung überall waren die achsen schon besetzt sehr schwer situativ zu arbeiten eher steril ist man mit den anderen körpern anwesend jedesmals wenn die positionen gewechselt wurden wurde abgebrochen bis zu den nächsten positionen als sehr schön von luka empfunden wurde der abbruch und das hinübergehen zu den fotos um neue haltungen abzulesen wann ist man wo und wer form und verhältnis das rausgehen aus dem verhältnis zum geometrischen raum war sehr wichtig war auch bewusst gesetzt das einnehmen der anderen perspektiven der raum hat sehr viel mit den fotos zu tun geometrien ausgerichtet sein symmetrien achsen TRY OUT 2 problem wenn jemand das try out früher für sich beendet hinsichtlich der konzentration und der losigkeit für die anderen dazu die frage der position der zuschauer innen wie ist man mit anwesend oder versucht man aus allem herauszutreten es ist dann sehr komisch wenn man nicht weiss ob die anderen performer innen dabei sind oder nicht generell immer die frage was ist teil des gefüges was ist nicht teil des gefüges das hängt auch zusammen mit der überwindung kunst im öffentlichen raum zu machen eine etwas andere sichtweise ist nicht über den kunstbegriff die aktionen im öffentlichen raum zu beschreiben sondern als untersuchungen unter speziellen bedingungen wo versucht wird andere ebenen einzuziehen inklusive der frage nach der nähe zu anderen was bedeuten die unterschiedlichen distanzen unter diesen speziellen bedingungen ignoriert man ob neben einem etwas anderes stattfindet oder eben nicht es ist nicht unrelevant in welches verhältnis man sich zu der realität setzt man wird nicht überall nur das tun mit dem alle unbeteiligten einverstanden sind wie wird man selber nicht künstlich in der vorsicht wenn man agiert wo bin ich wer bin ich in dem die frage nach dem sprechen nicht vor sich hinbrabbeln sondern adressieren sich an jemanden richten nicht ein reden um reden zu wollen sondern veröffentlichen graham ist mit sich mit seinem körper eine eigene bewegung des sprechens mit der sprache wurden die performer im waschsalon als figur mit der sprache sehr hermetisch es wird dann zu einem kunstbrabbeln ohne information eher sprache als kommunikation in einer komischen gleichzeitigkeit angemerkt werden die unterschiedlichen varianten des murmelns zuerst der akt des überhaupt sprechens nachdem eine halbe stunde zuvor überhaupt nicht gesprochen wurde was wird abgerufen dann das gerichtete reden zu zufällig anwesenden und dabei die grenzen bemerken die in einem selbst entstehen ausgelöst durch die unterschiedlichen sprechmodi in denen sich die zufällig anwesenden befinden eine grenze die mit der vorstellung des eindringens in eine kommunikation anderer zu tun hat die leute sprechen kommunizieren dialogisieren im unterschied zur performance von graham der der einzige sprecher war auf den das publikum sich bewusst ausgerichtet hat interessant an graham ist dass man normalerweise in einer ununterscheidbarkeit zu seiner haltung ist die man nicht klar zuordnen kann und plötzlich sich und das andere im moment der beschreibung mit inkludiert und das als öffentlichkeit öffentlich machen zu dem menschen neben einem aber auch zu den anderen performer innen untereinander diese veröffentlichung verbindet sich dann mit etwas und ist nicht einfach kapsular dann wird es einfach kunst die frage nach dem unangenehmen kann das aufgenommen werden und damit gearbeitet werden nochmals die fragen nach untersuchung vs kunst hat das mit einem legitimierungsprozess zu tun man muss erst anwesend sein mit den anderen leuten um den anderen raum zu schaffen und nicht gleich über den anderen raum einsteigen man hat dann mehr möglichkeit zu verschieben man muss dann teilweise bewegungen erst legitimieren als äußere erscheinung z b über das fernsehgucken kann man in eine andere bewegung kommen also ein äußerlicher grund über den man irgendwo hinkommen kann also sich mit den informationen die am jeweiligen ort vorhanden sind in bezug setzen und nicht einfach das aussparen aber auch die anwesenheit anderer wirkt zusätzlich ein verbiegt nochmals die bezugnahmen zum ort energien und gegenenergien die aufeinandertreffen es geht um die aufmerksamkeit der abweichung um dann wieder die situation zurückzuholen damit wieder agiert werden kann man kann nicht flüchten was sehr schwierig ist wo der blick der differenz nicht mich auf mich zurückwerfen lässt es ist ständiges verhandeln der raum ist ständig bedroht der nicht mir gehört frage nach dem bildmaterial aus dem erotikraum die emotionen die beim betrachten geweckt werden mit der sprache verbinden vielleicht interessant die emotionen in verbindung zu setzen mit den anderen dingen das ausstellen mit den emotionen als tool die emotionen die man interpretiert man geht in die position der abgebildeten emotionen entstehen die emotionalen schichten von den bildern mit dem ort etc erfassen und mit denen arbeiten man ist sich bewusst dass man emotional informiert wird aber dass man das nicht wird man hält sich daran nicht fest z b geht man in eine emotion hinein und das generiert wieder bewegung es geht dabei nicht um eine emotionale erzählung das was über eine bestimmte haltung erzeugt wird hat vielleicht emotionale folgen folgen einer bestimmten kondensierung im inneren aus der folgebewegungen entstehen das ist vielleicht eine möglichkeit mit emotionen zu arbeiten man wird zwar informiert aber man wird nie was man tut als grundbedingung man ist sich bewusst hat aber immer noch ein verhältnis dazu man bewertet nicht man könnte es aber versuchen als tool das hat aber nichts mit sprechen zu tun es geht im vorliegenden fall eher darum zu beschreiben wie einen andere sehen dem titel der arbeit grahams entsprechend obwohl es nicht wirklich die leute hier im waschsalon gibt die das genau beobachten fragment 13 gablenzgasse 3 urban loritz platz 2a westbahnstraße 60 datum 22 oktober 2015 uhrzeit 13 00h bis 18 20h beteiligte günther auer claudia bosse luka bosse silvester kreil baerbel mueller ort lugnercity stadtbibliothek waschsalon übung performatives modul fragestellung lugnercity modul 1 subversive dialoge zu den themen territorium und aneignung anthropologie und erotische rassismen bibliothek modul 4 choreografie in einer gegenbewegung modul 6 re en act waschsalon modul 7 positioning with measurements modul 11 constructing marking territory akkustisches territorium kreierend durch beschreibung der körperlichen tätigkeit beschreibung der aktion operative anwendung lugnercity auf verschiedenen ebenen verteilt auf mind 15 meter entfernung einen dialog führen unterschiedliche tempi bis die security kam stadtbibliothek 1 anfänglich in der bibliothek hat sich jeder in einem abgegrenzten segment bewegt eine differenz zu den gegebenen raumkonventionen erzeugend konventionelle posen ins gegenteil verkehrend 2 weiters haben wir bewegungsabläufe choreografie angefangen zu entwickeln die sich aus der notwendigkeit unterschiedliche regalhöhen gegeneinanderstehende buchtitel ergeben 3 ein narrativ aus der aufzählung von buchtiteln in gewissen segmenten entstehen lassen waschsalon nach dem fragment 12 am 20 oktober ging es uns hier dieses mal besser weil wir uns entschiedener mit und gegen unsere umgebung in ein verhältnis gesetzt haben angefangen mit measurements war es anschließend klarer wo man sich überhaupt befindet in gutem verhältnis zueinander und konkret zum raum als wir danach alle möglichen module kombinierten oder schnell wechselten wichtig hier waren auch rhythmische wechsel auffallend wechselnd auch je nach der kundschaft den leuten die einem in diesem recht intimen raum begenen manchmal fast komplizenhafte dynamiken anmerkungen beobachtungen im waschsalon stehen durch die aufgabenstellung mit den fotos im vergleich zu den anderen orten nicht der raum sondern diese bilder im vordergrund fragment 14 heldenplatz schottentor passage datum 26 oktober 2015 uhrzeit 14 35h bis 15 50h dauer 75min und 67min beteiligte silvester kreil florian tröbinger ort heldenplatz straße zwischen burgtor und ballhausplatz schottentor unterführung zwischen den aufgängen am heldenplatz sehr hohe frequentierung wegen des nationalfeiertags und den damit verbundenen festivitäten bzw der schau des bundesheeres auch am schottentor hohe frequentierung weil viele nach dem heldenplatz und parlamentsbesuch die passage am nach hause weg queren passanten militär polizei zivilpolizei touristen übung stehen lange an einem ungeschützten ort platz beschreibung der aktion in beiden fällen habe ich einen hochfrequentierten exponierten platz gesucht um dann für mindestens eine stunde dort zu stehen hüftbreites stehen mit klarer ausrichtung des zentrums leicht schräg um einen möglichst hohen widerstand zu den bewegungsrichtungen bzw raumkoordinaten zu bilden ergebnis platz einnehmen richtungen definieren im fall des heldenplatzes habe ich die position so gewählt dass der körper eine relativ breite widerstandsfläche zu der größeren bewegungsrichtung hin zum ballhausplatz bzw zum burgtor bildet zum weniger starken bewegungsstrom von der nationalbibliothek richtung volksgarten war der körper in leichter schräge ausgerichtet die bewegungströme waren langsam und ruhig immer wieder ansteigend je nach der spektakeldramaturgie am heldenplatz sich verdichtend um sich danach wieder aufzulösen bzw an andere orte ziehend gruppen paare eizelpersonen militärstreife polizei familien nach einer bestimmten zeit des stehens beginnt der körper an gewissen stellen zu frieren langsame bewegungen der zehen immer wieder öffnen der fußsohlen versuchen bewußt an ort und stelle zu bleiben durchziehen lassen der gedanken verschieben des fokus bzw der richtung der augen nahe ferne boden etc

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  • theatercombinat : IDEAL PARADISE (first urban try out)
    rahmen der serie DECOLONIZE performative strategien für ein post koloniales zeitalter am FFT ashkal alwan CLUSTER szenenwechsel robert bosch stiftung workspacebrussels urban laboratory IDEAL PARADISE fragment 6 marxergasse 1 performativer spazergang 11 oktober 2015 17 00h im rahmen des festivals urbanize internationales festival für urbane erkundungen ort an unterschiedlichen orten in der wiener innenstadt treffpunkt festivalzentrale urbanize marxergasse 1 1030 wien BISHER method body lecture von claudia bosse im rahmen von scores intact bodies die installation thoughts meet space im mai juni 2013 fand in 18 verschiedenen räumen der ehemaligen zollamtskantine in wien statt die dafür verwendeten interviews stehen in konfrontation mit medialen szenarien von realität erstmals wurde hier die mehrheit des archivierten materials für die künstlerische operation thoughts meet space verwendet als ein virtueller raum von dreidimensionalen gedanken begleitet von 2 performances in der installation the breath of thoughts and death sowie closing act in koproduktion mit tanzquartier wien die installation thoughts meet space beirut im oktober 2013 war eine fortsetzung dieses künstlerischen verfahrens und präsentierte teile des archivmaterials sowie in beirut entstandene bilder und objekte sowie interviews in valid bodies vortrag claudia bosse im november 2013 im rahmen des symposiums public bodies FFT düsseldorf und heinrich heine universität showing und diskussion im dezember 2013 der proben von what about catastrophes im rahmen des seminars ästhetik und poetik performancetheorie und praxis der universität wien monika meister daniela pillgrab katastrophen momente des umschlags im dezember 2013 war ein research workshop von claudia bosse im tanzquartier wien in einer einwöchigen arbeitssituation begegnete sich eine gruppe künstler und theoretiker um sich aus ihrer jeweiligen künstlerischen kompositorischen urbanistischen oder philosophischen praxis und ausgehend von ihren methoden und materialien mit der funktion und der struktur der katastrophe in unserer gesellschaft zu beschäftigen mit günther auer claudia bosse alain franco omar nagati sandra noeth und

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  • theatercombinat : IDEAL PARADISE clash
    spaces and they also could be compiled or implanted from one to another room probably alone or together as a synchronous chorus addressing a distinct direction or several people simultaneously with different perspectives module 5 AGITATION with actions and speeches a lonesome and powerful opposite standpoint that articulates itself through speech and gesture and agitates the listeners and present people module 6 RE EN ACT re enact art actions or acts of activism you find relevant the re enactment happens alone even when the original act was done by several people or even thousands of people the impossibility would be the condition of this re enactment of art actions or acts in art or activism module 7 POSITIONING with MEASUREMENTS be where you are conscious with your muscles and mind choose and take a position in space as an attitude a perspective be activated with your mind your concentration and your muscles receive information from this spot stay for the enitre duration of the module on the spot of the position you can turn move around or shift the body to different levels on this position from there measure or relate with different parts or articulations of the body towards concrete buildings constructions elements objects vehicles or plants in the space you measure or relate with your body towards different consistency of appearances in the space do not become a sign but stay liquid and active in any relation module 8 PERMANENT RELATIONS take a position in space anchor your presence have a look at module 7 and shift permanently the relations to which you organise your body it s a high speed relational choreography searching for movements which are related to things outside of your body but which resonate in your body it is a state of movement module 9 ACOUSTICALLY INFORMED MOVEMENTS a dynamic movement of the body in space starting by positioning on a spot in space Let the body be moved by all acoustic information and let your body follow the dynamic of the sound or produce sounds by yourselves and let the body be moved by this the movement is in both cases the reaction to the sound module 10 PLANTS IN THE WIND take movements from plants you observe in the urban space and transform them into your body as dynamic gravity rhythm and direction in space module 11 MARKING CONSTRUCTING A TERRITORY marking space fragment space establish constructions shelters taboo signs with objects or with the body and use the body inhabiting your constructions marking the space is not about the result but about the rhythm and act of constructing a territory the time the interaction and the trace of your acts in objects are interesting module 12 PERCEIVING OBJECTS imagine the production process the journey and the experience of an used object create a narrative from the perspective of the chosen object intertwine descriptions facts and fictions module 13 INSERTING your body and producing DIFFERENCE or disappear and reappear insert your body

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  • theatercombinat : catastrophic paradise
    is the second performance of the overal project katastrophen 11 15 ideal paradise by claudia bosse after what about catastrophes which premiered in april this year in tanzquartier vienna untill the end of 2015 this project is going to investigate the structure of catastrophe and will generate various artistic formats performances choreographies installations interventions lectures workshops and conferences photo claudia bosse botschaft at worringer square dusseldorf click to view photo series photo eva würdinger tanzquartier vienna click to view photo series concept choreography installation claudia bosse sound video editing guenther auer by with nathalie rozanes alexandra sommerfeld florian troebinger elizabeth ward marco toelzer special guest ilse urbanek dramaturgy kathrin tiedemann technical direction marco toelzer clothing lila john ronja stahl assistant constantin schädle critical witness sigrid gareis artistic management silke bake production management stella reinhold 2014 anna etteldorf and margot wehinger 2015 a production by theatercombinat and FFT dusseldorf supported by kunststiftung NRW within the framework of the series DECOLONIZE performative strategies for a post colonial age and NPN national performance network co production fund for dance financed by the federal government commissioner for culture and the media BKM on the basis of a decision made by the german bundestag and by wien kultur catastrophic paradise is part of the overall project katastrophen 11 15 ideal paradise project partners are tanzquartier vienna FFT dusseldorf supported by wien kultur supported by kunststiftung NRW and NPN national performance network in the framework of the series DECOLONIZE performative strategies for a post colonial age ashkal alwan CLUSTER and szenenwechsel robert bosch foundation NEXT STEP catastrophic paradise in the framework of the festival wunder der prärie zeitraumexit mannheim PERFORMANCE VERSION I 19th september 2015 8pm INSTALLATION 22nd 23rd 24th september 2015 5pm 8pm PERFORMANCE VERSION II 25th september 2015 8pm former video store meerfeldstraße 55 mannheim URBAN TRY OUTS the piece as fragment 21st 22nd 23rd 24th september in different places in mannheim TABLE TALK on the topic paradise with claudia bosse and team moderated by bernd mand 24th september 6pm austrian premiere 20th 21st march 2015 halle G tanzquartier vienna world premiere 24th 26th 27th september 2014 botschaft at worringer square dusseldorf video full version guenther auer symposium on 27th september 2014 at FFT dusseldorf politics of paradise and catastrophes about the construction of time acts and narratives with federica bueti it d sotiris bahtsetzis gr and reinhold görling d theatercombinat FFT dusseldorf in cooperation with heinrich heine university dusseldorf institute of cultural and media studies SO FAR method body lecture by claudia bosse in the framework of scores intact bodies thoughts meet space in may june 2013 was an installation in 18 different spaces where the interviews were confronted with media scenarios of spelling reality here for the first time the majority of the archive material became part of this artistic operation called thoughts meet space as a virtual space of three dimensional thought presented in the old customs canteen in vienna accompanied by 2 performances in relation to the installation the breath

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  • theatercombinat : urban try outs
    sigrid gareis artistic management silke bake produktionsleitung anna etteldorf und margot wehinger catastrophic paradise ist eine koproduktion von theatercombinat und FFT düsseldorf gefördert durch die kunststiftung NRW im rahmen der reihe DECOLONIZE performative strategien für ein postkoloniales zeitalter durch das nationale performance netz NPN koproduktionsförderung tanz aus mitteln des beauftragten der bundesregierung für kultur und medien aufgrund eines beschlusses des deutschen bundestags sowie durch wien kultur URBAN TRY OUTS für wunder der prärie das stück als fragment an unterschiedlichen orten in mannheim fragment 1 4 bei regen finden die URBAN TRY OUTS am 23 9 im collini center collinistraße 68159 mannheim statt fragment 1 montag 21 9 15 30h cafeteria des richard böttger altersheims meeräckerplatz 4 68163 mannheim texte aus der genesis werden vor publikum und bewohner innen des altersheims veröffentlicht während eine atempartitur die grundfunktionen des körpers choreografisch untersucht die bearbeitete schöpfungsgeschichte verlautbart von einer 80 jährigen performerin hinterfragt die struktur des paradieses und dessen ein und ausschlussmechanismen der garten eden als abgeschirmte einheit der vorgang des atmens entwirft die choreografie und zerlegt ein harmonisches bild des körpers körperbilder und altersdifferenzen treffen aufeinander wenn der atem ausgehend von der älteren performerin die körper der anderen spieler innen durchwandert und infiziert fragment 2 dienstag 22 9 15 30h foyer des zentralinstituts für seelische gesundheit ZI I 5 68159 mannheim im foyer des zentralinstituts für seelische gesundheit entwickelt sich ein chorisch choreographischer sprechakt aus einer poetischen bearbeitung dokumentarischer texte einer schizophrenen frau die auf vier sprecher innen aufgeteilt wird der text eignet sich verschiedene sprechweisen aus religion und machtfiguren an durch die spaltung der einen figur auf mehrere sprecher innen entsteht ein chorisches aufeinander reagieren in dem text und bewegung asynchron nebeneinanderlaufen sprache und ausnahmezustand des körpers und denkens fallen zusammen fragment 3 mittwoch 23 9 15 30h quartiersplatz jungbusch hafenstraße

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/katastrophen/CP_urban_try.htm (2016-02-15)
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  • theatercombinat : a third step to IDEAL PARADISE
    ImPulsTanz Vienna International Dance Festival in cooperation with weltmuseum vienna supported by wien kultur a second step to IDEAL PARADISE the second working sketch for the new production IDEAL PARADISE after a first step to IDEAL PARADISE presented at donaufestival it is also part of the overall project katastrophen 11 15 ideal paradise project partners are tanzquartier vienna FFT dusseldorf donaufestival supported by wien kultur kunststiftung NRW and NPN nationales performance netz in the framework of the series DECOLONIZE performative strategies for a post colonial age at FFT ashkal alwan CLUSTER szenenwechsel robert bosch foundation workspacebrussels many thanks to the curators of the weltmuseum for inspiring discussions tours into the depot and supporting the project special thanks to claudia augustat manfred kaufmann sri kuhnt saptodewo and axel steinmann as well as gerard van bussel steven engelsmann bianca figl and gabriele weiss performance a third step to IDEAL PARADISE 13th august 2015 7pm 15th august 2015 8 30pm 11pm 16th august 2015 7pm installation a second step to IDEAL PARADISE opening 27th july 2015 7pm installation open 29th july 16th august each day 2 hours for detailed opening hours click here location weltmuseum heldenplatz 1010 vienna SO FAR method body lecture by claudia bosse in the framework of scores intact bodies thoughts meet space in may june 2013 was an installation in 18 different spaces where the interviews were confronted with media scenarios of spelling reality here for the first time the majority of the archive material became part of this artistic operation called thoughts meet space as a virtual space of three dimensional thought presented in the old customs canteen in vienna accompanied by 2 performances in relation to the installation the breath of thoughts and death as well as closing act as a coproduction with tanzquartier vienna the installation thoughts meet space beirut in october was a continuation of that artistic method and presents parts of the archive material combined with photos and objects created and collected in beirut as well as interviews in valid bodies lecture by claudia bosse in november 2013 in the framework of the symposium public bodies FFT dusseldorf and heinrich heine university showing and discussion in december 2013 the rehearsals of what about catastrophes in the framework of the seminary aesthetic and poetic performance theory and praxis of the university vienna monika meister daniela pillgrab katastrophen momente des umschlags in december 2013 was a research workshop by claudia bosse at tanzquartier wien in a one week working situation a group of artists and theoreticians met in order to concern themselves with the function and structure of catastrophe in our society based on their respective artistic compositional urban or philosophical practice and based on their methods and materials with guenther auer claudia bosse alain franco omar nagati sandra noeth and marcus steinweg in april 2014 was the world premiere of what about catastrophes with 4 performances at tanzquartier vienna in september 2014 in dusseldorf was the world premiere of catastrophic paradise in coproduction with FFT

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/katastrophen/KAT_impuls_performance_en.htm (2016-02-15)
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