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  • theatercombinat : vampires of the 21st century oder was also tun
    hass D theater studies kathrin tiedemann D theater direction performance theory nora steinig CH performance cellardoor A D musicians a tuesday salon with spatial test arrangements about political aesthetics space and sound multi narratives as well as an changing installation written through different spaces by claudia bosse and guenther auer Afterwards coming together in the vampire bar with music hosts anna feldbein thomas köck marco tölzer every tuesday april 12 may 24 2011 kartographisches institut krotenthallergasse 3 1080 vienna further information contact vampires theatercombinat com tel 43 522 25 09 the future of the vampires is a public research format from talks discussions encounters with friends artists and theorists around questions I am concerned with different lecture formats emerged following our working motives methods and interests now we want to give them a try come join and participate in these games and articulations with and of intentions identities and convictions who eventually will endanger us because they are unfinished we are searching claudia bosse foto claudia bosse foto claudia bosse foto claudia bosse foto thomas köck PROGRAM 12 4 8 00pm OPENING the future of the vampires philipp gehmacher claudia bosse still framed chaos performance try out yosi wanunu why i am not convincing the scene with my method lecture performance 19 4 8 00pm maren grimm 2011 1870 1968 1945 1981 close reading of a fictional crime lecture performance alexander schellow me an operation of experience karthografien des vergessens athens walk lecture performance 26 4 8 00 pm christine standfest blinde flecken a few biographic narratives bernard breuer nik hummer paul wenninger SUPERélastique Kaltes Kochen sound and installation sound in space total total noise Yeah 3 5 8 00pm tobias gerber reverbed into ghosts lecture with sound contaminations günther auer luftdruckgeräte und anderes zeug multilecture and sound 10 5

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/vampires/bar_vampires_en.htm (2016-02-15)
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  • theatercombinat: dokumentation dienstags salon
    seiner zeitlichen und örtlichen rezeption funktioniert und entwirft thesen warum der film im deutschsprachigen jedoch nicht im amerikanischen raum erfolgreich war fragestellung en Close Reading eines fiktionalen Verbrechens Wenn wir einen Film sehen und dann die Geschichte dieses Films nacherzählen würden wir beispielsweise die Szene der Ermordung der Familie MacBain in Sergio Leones Spiel mir das Lied vom Tod von 1968 folgendermaßen beschreiben Die MacBains bereiten auf der Sweetwater Ranch die Hochzeitsfeier vor dann kommen Franks Leute und erschießen die ganze Familie Das reicht soweit aus um den weiteren Handlungszusammenhang der Geschichte des ganzen Films zu erzählen In der genauen Beschreibung der Sequenz läßt sich allerdings freilegen daß die Kameraoperationen einer Choreographie folgen welche die Betrachter innen mit den Körpern der Familie synchronisiert Wir sind die Opfer die Täter sind zunächst unsichtbar Der Mord am jüngsten Sohn der während sein Vater und seine beiden Geschwister erschossen werden im Haus ist und erst als sie tot sind herausgelaufen kommt folgt einer anderen Logik Sein Tod ist in einen Schuß Gegenschuß Wechsel zwischen Mördern und Opfer zerlegt Also eine Erzählung die über den wiederholten Wechsel von Täter und Opferperspektive erfolgt Aus der genauen Nacherzählung dieser Szene werden einige Überlegungen abgeleitet die Leones Film im Zusammenhang mit der Zeit seiner Entstehung betrachten Wie läßt sich das hohe Identifikationspotential des Films für die 2 deutsche Nachkriegsgeneration und vor allem für die 68er Bewegten erklären Der Vortrag versucht einen Zusammenhang zwischen den Kameraoperationen die die Erzählung generieren und ihrer mögliche Korrespondenz mit den unbewältigten Kriegserfahrungen der deutschen Nachkriegsgesellschaft zu konstruieren und zur Diskussion zu stellen Dieses deskriptive Verfahren übersetzt die ikonopathischen Erfahrungen wieder in Sprache das Visuelle in ein Textuelles Ausgehend vom Formalen soll es nicht um Interpretation sondern um eine Verortung im geschichtlichen Kontext gehen 2011 1870 1968 1945 1981 dokumentation der projekte claudia bosse philipp gehmacher still framed chaos yosi wanunu why i am not convincing the scene with my method maren grimm 2011 1870 1986 1945 1981 alexander schellow ME an operation of experience christine standfest blinde flecken SUPERélastique Kaltes Kochen tobias gerber reverbed into ghosts günther auer luftdruckgeräte und anderes zeug peter stamer there is no space before ME claudia bosse günther auer dominant powers ulrike haß nur mit wem wir wollen claudia bosse kathrin tiedemann nora steinig günther auer factory of un happiness cellardoor krome melancholic noise alexander schellow ME an operation of experience kartografien des vergessens athens walk lecture performance 19 04 2011 beschreibung der aktionen alexander schellow beginnt die erkundung seines arbeitshorizontes auf engstem raum er sucht die wände und den boden dieses raums den er mit dem publikum teilt nach sätzen ab die seine biografie offenlegen ich werde versuchen wie beuys und da vinci zu zeichnen bei der rekonstruktion seiner biografie im futur mappt er den gemeinsamen raum menschen müssen den in die architektur eingeschriebenen ereignissen weichen bzw organisieren sich um diese ein spaziergang gewunden wie der lauf eines flusses durch die hell erleuchteten und dunklen räumlichkeiten des gebäudes endet mit einem einblick in den entstehungsprozess und das bisher entstandene material eines aktuellen projekts das video selbstinterview zur eigenen methode den daraus entstehenden fragen und problemen zwischen sich im pullover und sich im hoodie wird gleichzeitig von ihm live synchronisiert fragestellung en Auf einem Weg durch die Räume des ehemaligen Militärgeographischen Instituts Wien versuche ich eine Annäherung an Aspekte von Einsatz Verortung und Verantwortung innerhalb einer spezifischen instrumentellen Subjektivität die ich in meiner Praxis der Raum Recherche einsetze Ich wird in dieser Methode als operativ nicht als subjektivistisch verstanden und nur deshalb taugt Ich Beobachtung in aller Doppeldeutigkeit zu einem brauchbaren Mittel um Verteilungen von Aufmerksamkeit oder Momente von Orientierung zu untersuchen Eine Objektivierung ist und bleibt dabei schwierig und wirft Fragen auf Welcher rahmende Miss Ge brauch der ersten Person ist denkbar um eine Reibungsfläche zu erzeugen an der sich ein Verhältnis zu Welt kristallisiert Welches Potential von Dokument kann hier erfahrbar werden Und in welchem ästhetischen politischen womöglich ethischen Verhältnis steht eine solche Praxis zu den von ihr generierten Narrationen Prozessen und Informationen dokumentation der projekte claudia bosse philipp gehmacher still framed chaos yosi wanunu why i am not convincing the scene with my method maren grimm 2011 1870 1986 1945 1981 alexander schellow ME an operation of experience christine standfest blinde flecken SUPERélastique Kaltes Kochen tobias gerber reverbed into ghosts günther auer luftdruckgeräte und anderes zeug peter stamer there is no space before ME claudia bosse günther auer dominant powers ulrike haß nur mit wem wir wollen claudia bosse kathrin tiedemann nora steinig günther auer factory of un happiness cellardoor krome melancholic noise christine standfest blinde flecken einige biografische narrative 26 04 2011 beschreibung der aktionen auf den stufen im stiegenhaus sitzend lauschen die zuschauer der lecture performance von christine standfest die am treppenabsatz stehend ihre blicke zwischen dem zweigeteilten publikum koordiniert zu einigen blickt sie die stiegen hinauf auf andere herab auf verschlungenem pfade streift sie blinde flecken unverstandene vergessene erfahrungen und stößt dabei sowohl auf autobiografische augenblicke ihrer zeit in england berlin und wien sowie politische und künstlerische erinnerungen der vergangenheit wie einem musikvideo von the clash und die RAF blinde flecken in dicht zueinander positionierten fragmenten die von riots aufständen aggression und identität erzählen werfen sich fragen zu politischer praxis und der legitimation von kunstarbeit auf fragestellung en warum trifft plötzlich was was ist pathos ausser dieses getroffen werden durch kalkuliertes geformtes gezieltes treffen warum wird geweint in kirche küche kino und warum nicht oder nur selten im theater oder der performance trauen wir uns das eigentlich emotionen oder gar gefühle in unsern arbeiten oder stattdessen reformismus aller formen einige autobiographische anmerkungen anhand unverstandener pathetischer begebenheiten aus meinem leben in politik und kunst zur überprüfung und befragung von geschichte veränderung handeln und des verhältnisses von gefühlen militanz und darstellender kunst 1986 schrieb ich aufs deckblatt einer hausarbeit FU berlin germanistik schreibmaschine bomben auf lybien und GAU tschernobyl gibt es die inszenierung von erfahrung und wir haben immer noch lust zu siegen dokumentation der projekte claudia bosse philipp gehmacher still framed chaos yosi wanunu why i am not convincing the scene with my method maren grimm 2011 1870 1986 1945 1981 alexander schellow ME an operation of experience christine standfest blinde flecken SUPERélastique Kaltes Kochen tobias gerber reverbed into ghosts günther auer luftdruckgeräte und anderes zeug peter stamer there is no space before ME claudia bosse günther auer dominant powers ulrike haß nur mit wem wir wollen claudia bosse kathrin tiedemann nora steinig günther auer factory of un happiness cellardoor krome melancholic noise bernard breuer nik hummer paul wenninger SUPERélastique Kaltes Kochen sound and installation sound in space total total noise Yeah 26 04 2011 beschreibung der aktionen der ehemalige heizraum im keller des gebäudes in den das publikum geführt wird ist mit kühlem blauen neon passiv erleuchtet ein zunächst noch leiser angezerrter sound dehnt sich in der industrial landschaft langsam aus und prallt gegen die harten betonwände die ränder des raumes werden vom dunkel verschluckt nur in der mitte wo das publikum steht reflektiert ein netzwerk aus heizrohren das Licht und wirft scheinbar den noise sound des trios durch den raum der nach einiger zeit aus allen ecken und enden in teils ohrenbetäubender lautstärke kommend versucht der architektonischen Struktur des raumes eine weitere ebene hinzuzufügen der von gitarre synthesizer und drumkit erzeugte sound ist gebrochen düster und distanziert aber alles andere als sperrig und beliebig fragestellung en SUPERélastique Kaltes Kochen Auf der Flucht vor den Schergen der Unterhaltungspolizei wird schnell serviert Superelastique hetzen ihren desaströsen Lärm rastlos durch Lautsprecher und anderes Gespass Bernhard Breuer Lärmschlagwerk Nik Hummer Lärmsynthesizer Paul Wenninger Lärmgitarre dokumentation der projekte claudia bosse philipp gehmacher still framed chaos yosi wanunu why i am not convincing the scene with my method maren grimm 2 011 1870 1986 1945 1981 alexander schellow ME an operation of experience christine standfest blinde flecken SUPERélastique Kaltes Kochen tobias gerber reverbed into ghosts günther auer luftdruckgeräte und anderes zeug peter stamer there is no space before ME claudia bosse günther auer dominant powers ulrike haß nur mit wem wir wollen claudia bosse kathrin tiedemann nora steinig günther auer factory of un happiness cellardoor krome melancholic noise tobias gerber reverbed into ghosts lecture mit sound kontaminationen 03 05 2011 beschreibung der aktionen auf dem dachboden spukt es dort hausen die geister so legt tobias gerber seine gespenstische sound lecture auf den obersten stockwerk er bespielt den raum mit ethnografischen sounds und electronic voice phenomena die disloziert auf vier kanälen im verwinkelten raum erklingen vergängliches eröffnet sich in den alten räumen des kartographischen instituts die manche realität überdauert haben tote sprechen zu uns die zuschauer lauschen seltsamen stimmen durch ihre bewegungen im raum interagieren sie mit ihrem körper zum sound körperlose stimmen und stumme körper wie verhalten sie sich zueinander eine stimme brüllt immer wieder all you need is a taperecorder or a digital recorder plötzlich ertönt ein saxophon nicht vom band sondern live im raum gespielt von tobias gerber er spielt bis sein atem erstickt und kein ton mehr erklingt es wird erfahrbar wie sich unsere wahrnehmung des raums mit live produziertem sound im vergleich zur tonbandaufnahme verändert fragestellung en Das Hörbare interessiert mich als Effekt spezifischer Dispositionen innerhalb derer subjektive Sinneswahrnehmungen auf soziale kulturelle technische und ökonomische Systeme treffen in denen Subjektivitäten und Körperlichkeiten konstruiert werden eingebettet in kulturelle Systeme und Medienverbünde Praktiken die Klang hervorbringen ihn bearbeiten transformieren oder seine Erfahrung und Wahrnehmung konditionieren schaffen bestimmte Verhältnisse gegenseitiger Bedingung Modulation und Hervorbringung zwischen Klang Technik und Körper Reverbed into ghosts widmet sich diesen Verhältnissen am Beispiel meiner eigenen instrumentalen Praxis sowie anhand von Audio Aufnahmen welche zum einen Schauplatz der Entkörperlichung und Enthistorisierung zum anderen materielles Diesseits für körperlosen Stimmen sind dokumentation der projekte claudia bosse philipp gehmacher still framed chaos yosi wanunu why i am not convincing the scene with my method maren grimm 2011 1870 1986 1945 1981 alexander schellow ME an operation of experience christine standfest blinde flecken SUPERélastique Kaltes Kochen tobias gerber reverbed into ghosts günther auer luftdruckgeräte und anderes zeug peter stamer there is no space before ME claudia bosse günther auer dominant powers ulrike haß nur mit wem wir wollen claudia bosse kathrin tiedemann nora steinig günther auer factory of un happiness cellardoor krome melancholic noise günther auer luftdruckgeräte und anderes zeug multilecture and sound 03 05 2011 beschreibung der aktionen günther auer nimmt abschied das kartographische institut versinkt stockwerk für stockwerk im dunkel bis das publikum schließlich in die absolut zappendusteren labyrinthischen und weitläufigen kellerschächte geführt wird das publikum wird im gesamten keller aufgeteilt auf verschiedene räume gänge und kammern bis auch der letzte sitzt und die dunkelheit so manifest um sich greift dass man schließlich die orientierung zu verlieren beginnt dann setzt der sound ein der durch den gesamten keller fährt die eigenschwingung der leeren kellerschächte über den subwoofer bis die fensterläden herauszuspringen scheinen dann wieder stille man hört auf den raum auf tropfen passanten und luftzüge ein luftdruckkompressor ein echter darunter macht es günther auer nicht unterbricht diese scheinstille der raum um einen herum gefüttert mit seinem eigenklang wird fremd und so auch das publikum im dunkeln sich selbst das seine wahrnehmung neu justieren muss fragestellung en luftdruckgeräte und anderes zeugs aka der raum im archiv AGO NFNW 310865TO05042011 wer braucht schon einen faden durch das gewirr ein faden ist zuwenig du brauchst eine behauptung mindestens mindestens eine eine behauptung von der du überzeugt bist an der du dich aus und aufrichten kannst die groß genug ist um die welt in ihr zu verstauen besser noch das ganze universum big is sick and sick is chique the radical chique clinic lang laufen tempo aufnehmen ein strich sein verduften von wand zu wand abstoßen beschleunigen aufprallen schmerz abstoßen beschleunigen wieder kommen schmerz abstoßen tempo aufnehmen das lernt man nie im rechten winkel leicht versetzt dann entsteht seitbewegung aufprallwinkel equal abprallwinkel die größe des winkels ist analog zur größe der behauptung die geschwindigkeit ist analog zur größe des behaupters die wucht des aufpralls ist die größe des erfolgs der behauptung der schmerz ist die information der korridor ist die einheit in ihm wird verhandelt durch ihn muss man durch und nicht vergessen tempo tempo tempo am ende des ganges fehlen die wände und es fehlen die abschürfungen die haut brennt dort nicht mehr der schädel brennt dort nicht mehr wenn man alles richtig gemacht hat ist der schädel dann bereits geöffnet das hirn frei die zeit raum hatte 3 männer letzte woche und ein abendessen mit maria dazwischen verdauungsprobleme muskelkater ein gespräch mit dem finanzamt und jede menge einfälle aber der aufprallwinkel hat sich um keinen deut vergrößert eher verkleinert gefühlte ein grad weniger das wird nun besser ich habe in meine zukunft investiert und mir eine struktur gekauft nicht gerade billig aber laut forenbeiträge ein hammergerät kommt hoffentlich nächste woche schwein der raum im archiv IST konfigurieren versus interpretieren taggen versus komponieren schichten versus reihen höhenangst versus hörsturz denkort versus denkumgebung stereo versus multichannel virus versus versus dokumentation der projekte claudia bosse philipp gehmacher still framed chaos yosi wanunu why i am not convincing the scene with my method maren grimm 2011 1870 1986 1945 1981 alexander schellow ME an operation of experience christine standfest blinde flecken SUPERélastique Kaltes Kochen tobias gerber reverbed into ghosts günther auer luftdruckgeräte und anderes zeug peter stamer there is no space before ME claudia bosse günther auer dominant powers ulrike haß nur mit wem wir wollen claudia bosse kathrin tiedemann nora steinig günther auer factory of un happiness cellardoor krome melancholic noise peter stamer begleitet von yosi wanunu there is no space before mE performance try out 10 05 2011 beschreibung der aktionen in einer warmen sommernacht werden auf dem dachboden geschichten erzählt genaugenommen eine fabel gefilmt von peter stamer und yosi wanunu in den leeren räumen und weiten fluren des kartographischen instituts die das publikum auf einer videoleinwand im dachstuhl des kartographischen instituts verfolgt karte und terroritorium waren dann auch das thema der fabel die berichtet wurde einst gab es einen könig der wünschte sich eine detailgetreue karte seines territoriums und als er sie schließlich von einem beggar named wanunu erhielt verirrte er sich in ihr verlor sich selbst erblindete wurde irre in der perfekten fantasie und wankte dann wieder vor der leinwand als peter stamer gekleidet über den dachboden verloren in der eigenen simulation fragestellung en The film we saw is never the film I remember Victor Burgin Eine leere Bühne Ein Mann tritt auf Er schließt die Augen und beginnt zu erzählen Aus der Ich Perspektive beschreibt er eine Filmszene tritt in ihren Fantasieraum ein Er tut was er sagt die Filmhandlungen die er beschreibt führt er im Moment der Beschreibung auch aus Diesen Film hat es aber nie gegeben Er wurde nie gezeigt Er wird nie gezeigt werden In diesem Try Out wird das Gesicht des Darstellers zum Screen eines Bühnen Films der nur für das innere Auge des Darstellers zu sehen ist Der verblindete Darsteller gibt damit dem Publikum das er nicht sehen kann die Aufgabe auf zu sehen Was sieht es in den film stories den Erzählungen re membered erinnert und zusammengefügt durch den Körper Mund Arme Beine dokumentation der projekte claudia bosse philipp gehmacher still framed chaos yosi wanunu why i am not convincing the scene with my method maren grimm 2011 1870 1986 1945 1981 alexander schellow ME an operation of experience christine standfest blinde flecken SUPERélastique Kaltes Kochen tobias gerber reverbed into ghosts günther auer luftdruckgeräte und anderes zeug peter stamer there is no space before ME claudia bosse günther auer dominant powers ulrike haß nur mit wem wir wollen claudia bosse kathrin tiedemann nora steinig günther auer factory of un happiness cellardoor krome melancholic noise claudia bosse günther auer dominant powers landschaften des unbehagens installation eröffnung 10 mai geöffnet 18 20 22 24 mai von 22h 24h beschreibung der aktionen was will mir dieses bild sagen ist eine der aussagen die in einem der räume im ehemaligen fotolabor des kartographischen instituts an die wand geschrieben steht daneben jene unspezifisch spezifischen bilder aktueller konflikte mit den obligatorischen zornigen bärtigen männern die mittlerweile wie es scheint reiner selbstzweck geworden sind und deren häufigkeit und konstruktion die konflikte defacto austauschbar gemacht hat demgegenüber werden individuelle bezüge zu den konflikten hergestellt intime unaufdringlich gesprochene stellungnahmen mit us amerikanischen bürgerinnen zu terrorismus kapitalismus demokratie in einem der zimmer ein abstrakter leerer womöglich zufallsgesteuerter sound eine tür weiter hört man seine eigenen schritte je nach distanz lauter oder leiser daneben ein almanach über europa aus der mitte des 19 jahrhundert es sind erinnerungsräume durch die man geht verlorene erfahrungsräume gefüllt mit versprechen ideen und weltsichten von denen jetzt aber nur noch reste übrig sind wo ist der ort für private utopie innerhalb der inszenierung des globalen weltgeschehens das alle betreffen sollte aber tatsächlich niemanden mehr anspricht fragestellung en ein system mehrerer räume ein dialog zwischen dem betrachter und den arrangierten objekten ihren informationen visuelle und akustische informationen verschiedene orte wege durch die raumnarrative und die akustik des gebäudes medienarchiv gedankenarchiv gesammelte textfragmente gefundenes und erstelltes ein interview zur revolution in ägypten videointerviews mit amerikanern im januar februar dieses jahres zu fragen von demokratie terrorismus identität eine reise durch die räume verdopplungen von objekten eine überlagerung der konkreten räume der bildproduktionsstätten und entwicklungslabors von fotografien und karten des ehemaligen militärgeografischen instituts mit neuen bildern und imaginationen ausgelöst durch akustische oder visuelle informationen hören sprache sounds bilder in gegenüberliegenden fenstern leere flure stimmen durch geschlossene türen terrorism would be violent acts conducted for political beliefs that threaten the notion of security for others die installation ist ein räumliches labor zum verstehen von akustischen und visuellen phänomenen in konkreten räumen wie entsteht sinn narration wahrnehmung wie wird denken räumlich und begehbar dokumentation der projekte claudia bosse philipp gehmacher still framed chaos yosi wanunu why i am not convincing the scene with my method maren grimm 2011 1870 1986 1945 1981 alexander schellow ME an operation of experience christine standfest blinde flecken SUPERélastique Kaltes Kochen tobias gerber reverbed into ghosts günther auer luftdruckgeräte und anderes zeug peter stamer there

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/vampires/futurevampires.htm (2016-02-15)
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  • theatercombinat: vampires of the 21st century oder was also tun? presse
    Auer Sound haben ein aus über tausend Dokumenten bestehendes Tonarchiv zusammengetragen das in dem hiermit startenden neuen politischen Arbeitszyklus die tragende Rolle spielen wird Die Sound Performance hat am 8 12 Wien Premiere Bosse beklagt das Verlorengehen von Utopien das Versiegen von Träumen und die Verprivatisierung des Lebens In den Privaträumen wird der Verlust von Überzeugungen besprochen aber es gibt keinen gesellschaftlichen Raum mehr dafür Öffentliche Krisen werden privatisiert und haben keine Konsequenzen Das finde ich furchtbar so Bosse Zweifel zu formulieren das kann man heutzutage noch bis maximal Mitte dreißig dann hat man seine private Erfolgsstrategie zu verfolgen und Kapital zu akkumulieren Das theatercombinat zählt in Österreich in puncto Sprech und Soundtechnik gewiss zu den höchst Ambitionierten Es hat etwa den Schwarzenbergplatz oder das Haus des Meeres mit Jelineks bambiland akustisch geflutet oder Shakespeares Coriolan durch eine Straßenbahnremise gejagt Ungewöhnliche Orte sind stets vonnöten um so wirkmächtige Installationen Performances zu schaffen für die das theatercombinat auch ausgezeichnet wurde Nestroy Preis 2009 für die beste Off Produktion Denkweisen aufbrechen Im Fall von Vampires wurde die ehemalige Druckereihalle des Kartografischen Instituts in der Josefstadt mit blauen Vorhängen gesäumt Es herrschen dabei Annehmlichkeiten die dem nicht gerade gehätschelten Combinat Publikum fremd erscheinen dürften Der Raum ist beheizt das Publikum darf muss sitzen In dieser 700 Quadratmeter Halle prallt das Materialkonvolut nach einem ausgeklügelten Kompositionsprinzip aufeinander Dabei wird nichts dargestellt sondern eine Narrationsform erschlossen die sich über die Lücke zwischen Dokumenten und dem Gesagten ergibt Die Aussagen und Fragen über politische Haltungen und Lebensmodelle und Sehnsüchte entstehen also im Kopf des Betrachters Bosse die Theater nachdrücklich als Mittel der Aufklärung und der Veränderung begreift will mit Vampires festgefahrene Denkweisen aufbrechen und neue beschreiben einen Gemeinschaftsraum öffnen in dem Fragen generiert und neue Argumente gefunden werden Die Tondokumente zeigen Methoden des Sprechens der Sprache und der Manipulation auf Und es geht weiter Am Watermill Center von Robert Wilson auf Long Island nimmt Bosse einen Sprachtransfer ins Englische und Französische vor um zu sehen wie sich dabei die Kontexte ändern Das ist durchaus Maßarbeit Der Atem ist anders der Klang das Verhältnis des Sprechers zur Sprache http derstandard at 1291454153183 Vampires of the 21st Century Gespensterstimmen der Historie kurier augustin der standard der standard süddeutsche zeitung corpus theaterheute der standard 09 12 2010 ALS DIE VAMPIRE NOCH DAS KAPITAL LASEN Von Ronald Pohl Das Theatercombinat mit einem Konzert aus Körpern und Stimmen im Wiener Kartographischen Institut Wien Durch die 700 Quadratmeter große Druckereihalle des Wiener Kartographischen Instituts tönt die so gefasste wie angenehme Stimme Helmut Schmidts jenes deutschen Bundeskanzlers der im Bundestag der RAF jegliche moralische Legitimität absprach Auch wenn der hochbetagte Altkanzler noch kettenrauchend unter den Lebenden weilt Die vor intellektueller Kälte klirrende Performance vampires of the 21st century oder was also tun ist vor allem eine akustische Geisterséance Beschworen werden von Regisseurin Claudia Bosse Theatercombinat und vier Schauspielern vornehmlich Verlustanzeigen Zerstört sind die Erzählungen vom sozialen Zusammenhalt das Leben ist zur Simulationsübung verkommen Wer jetzt noch an die Macht des Umsturzes glaubt ist mit Verlaub ein Trottel Die betörende Wirkung dieser aus Texten Tonbändern und wie von Geisterhand bewegten Schauspielern Körper Stimmen zusammengesetzten Produktion resultiert aus dem Eindruck unnahbarer Strenge Bosses Ansatz der Abend war bereits in Düsseldorf zu sehen erzeugt die Wehmut gehobenen Feinschmeckertums Man sieht den deklamierenden Schauspielern wie Planeten auf ihren Umlaufbahnen zu Texte von Baudrillard Seneca oder Marx tönen wie Gruftgesänge aus dem Langzeitgedächtnis der menschlichen Einbildungskraft herüber Jeder Gang auf hohen Absätzen erscheint als choreografiertes Wagnis Jede biografische Einlassung eines Akteurs dokumentiert eine Niederlage Man wird nicht warm mit dem Abend Aber man muss ihn hochschätzen http derstandard at 1291454734219 Als die Vampire noch Das Kapital lasen kurier augustin der standard der standard süddeutsche zeitung corpus theaterheute süddeutsche zeitung 10 12 2010 WAS TUN NACH DER ORGIE Von Susanne Drees Mit morbider Romantik haben diese Vampire wenig zu tun Was Claudia Bosse ihren Zuschauern mit Vampires of the 21th Century antut ist eigentlich eine Frechheit Es ist die totale Überforderung Eine junge Frau beschreibt ihr Leben im Futur Wer wird sie sein was wird ihr passieren welche Menschen werden ihren Weg kreuzen Lautsprecher erzählen ihre Geschichte In dem Raum gibt es nur auf den ersten Blick eine Trennung zwischen Publikum und theatralem Geschehen Zwischen den Stuhlreihen agieren die Spieler während eine laszive Stimme zu hören ist Die junge Frau wird einen Mann kennenlernen Sie werden sich lieben Und dann wird sie ihm in einem Restaurant den Kopf abschlagen Die Gegenwart ist im Katz und Mausspiel von Realität und Fiktion immer schon impliziert In Claudia Bosses Inszenierung Vampires oft the 21th Century oder was also tun grätscht sie mit voller Wucht in die Utopien der Spieler die in verbalen Snapshots und langen Wortkaskaden ihr Leben narrativieren Mit der Gegenwart kommt immer auch die Gewalt das Zerstörerische ins Spiel Claudia Bosse nennt das Autofiktion Ein Schlagwort mit dem die Regisseurin gerne arbeitet Ein anderes ist das kompositorische Narrativ Das alles klingt wie der Raum aussieht den Bosse zusammen mit ihrem Wiener Produktionskollektiv theatercombinat gewählt hat technisch kalt durchstrukturiert Im Forum Freies Theater Düsseldorf mit dem das Stück koproduziert wurde findet sich eine karge Fläche Darauf vier Performer zwei Frauen zwei Männer Die Struktur spielt eine Hauptrolle sofern man in diesem apokalyptischen Szenario von Rollen sprechen kann In Bedeutungseinheiten Modulen des intertextuellen Spiels werden Physis und Worte verschnitten Mal illustriert der Text die Spur des Körpers mal kontrastiert er sie Claudia Bosses Vampire haben wenig mit dem in jüngster Mediengeschichte zigfach auferstandenen Wiedergänger zu tun Keine morbide Romantik keine in Mythen Watte verpackten Schauergeschichten Der Schauer ergibt sich aus dem Grenzgängertum der Spieler die als Intellekt Zombies durch ihr Lebenssystem wüten Der Raum wird in wechselnden Formationen eingenommen Die Spieler deklamieren Textfragmente die von Seneca über Marx bis Baudrillard reichen sie schreien sie heraus oder spüren dem Rhythmus der Worte nach sind mal mehr Verkünder mal mehr Spieler Sie rücken den Anwesenden im direkten wie übertragenden Sinne zu Leibe In konzentrischen Kreisen nähern sich Caroline Decker Frédérik Leidgens Yoshi Maruoka und

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/vampires/vampires_presse.htm (2016-02-15)
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  • theatercombinat: vampires of the 21st century oder was also tun? presse
    an die Grenzen des Theaters Begleitet wird sie diesmal von Sound Artist Günter Auer sowie einem vierköpfigen Ensemble bestehend aus Caroline Decker Frederic Leidgens Yoshie Maruoka und Nora Steinig Zu hören sind zwei Probenausschnitte sowie zwei Interviews mit Claudia Bosse http sendungsarchiv o94 at get php 094pr4918 Beitrag online verfügbar über o94 at hier radio orange radio ö1 kulturjournal 13 12 2010 NEUES VOM THEATERCOMBINAT Von Christine Scheucher vampires of

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/vampires/vampires_radio.htm (2016-02-15)
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  • theatercombinat: vampires of the 21st century oder was also tun? presse
    nice but never taken seriously theatercombinat has decided to go another way This time in a closed space free from institutional bonding in Vienna and it has detached itself from diverse theatrical texts The ghost of political speech Here perception integrates itself in a historic dispositiv which reaches as a translation of 9 11 and its consequences into the now All four actors speak german with an accent which stages the language as a foreign one The elevated bodies and the declamatory character of the speech lead the four characters through the vast space of the cartographic institute like excessive puppets of proclamation A specter is haunting Europe is declared right from the start and what follows is the specter of political speech with its peak in a dramatic monologue of the directory of Marx capital But this process of mending and folding the cited material does not lead to cynical nihilism but to a comedy of futility in a historical panopticon Whoever has wanted to direct the course of history has caused accidents of evil Today we know this History consists of selfgenerating finally uncontrollable communications We no longer follow leaders What to do then How to navigate The four characters in the play stride across the space hurrying dancing stumbling ever so close to ridicule Ulrike Meinhof Neil Armstrong Nan Goldin George Bush scamper along What is to do after the orgy the bloodlust the rip off the rape What is to do for the political left when it has a hard time to start anew without alternative Can it find a new fulfillment by its historical red leash We don t know But it is an urgent question will the future again storm towards the past when the coming insurrection will take shape I would like to learn to live finally the characters claim The specters of Marx are dancing in front of the vampire the sucker What are they doing Do they mislead him in his excess Or when and how does art succeed in disturbing the logic of the bloodsuckers to perforate their veins With vampires of the 21st century theatercombinat succeeded in creating a revolutionary piece that is for sure The future revolution is already happening this is what we hear there and then And it could be true This piece of revolution performs something which could also be the sign of an insurrection without centre or form it de figures with crude realism all schemes of directed programs or ideologies We jolt startled and recognize that finally also thinking after technology reaches the new times We already almost have the garlic the stakes and the knowledge We live in a society of fatigue dreaming of a new enlightenment And the light see WikiLeaks is burning holes into the body of the vampire http www corpusweb net es ist ein revolutionsstueck html der standard süddeutsche zeitung corpus theater der zeit Theater der Zeit 01 11 THE PRESENCE IS A BLANK SPOT by Sebastian Kirsch

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/vampires/engl_vampires_presse.htm (2016-02-15)
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  • theatercombinat : bambiland 09 wien modern
    in costumes animals and media roes and war a cultural disneyland of the war the text sounds through the voice of anne bennent a single female voice as culturally and politically incorrect authority a voice as chorus with itself an allocated splintered voice schizophrenic and omnipotent weapons of sound talking to themselves attacking bambiland by elfriede jelinek a chorical monological discussion with me the audience clip alexander könig choreography speech

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/review/bambiland_wm_en.htm (2016-02-15)
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  • theatercombinat : bambiland 09 wien modern
    spectateur un angle de vue singulier sur l ensemble des hommes dirigent des appareils qui parlent avec une voix qui parle à soi même concept d ennemi stratégies du discours délire du pouvoir technicisé et économique une négociation de la guerre et de sa médiatisation dans un fondu enchaîné de 2500 années bambiland de elfriede jelinek une discussion chorale monologuante avec moi clip alexander könig chorégraphie composition claudia bosse narratrice

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/review/bambiland_wm_fr.htm (2016-02-15)
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  • theatercombinat : 2481 desaster zone
    by aischylus coriolanus by shakespeare phèdre by racine and bambiland by jelinek among other texts each tragedy seen as space of history and experience as an expedition into the conflict zones of european culture bodies troubled by passion and discipline by class conflicts and the struggle for survival bodies as imperialistic war machines perishing in the ideological jungles of media rhetoric clip alexander könig trailer part one part two concept direction claudia bosse by with aurelia burckhardt joachim kapuy yoshie maruoka gerald singer christine standfest doris uhlich paul wenninger space alexander schellow light gerhard fischer sound günther auer assistant director anne kathrine münnich research assistant andreas gölles assistant of space technical director marco tölzer translations claudia bosse andreas gölles christine standfest guest student dieter nicka trainings sabine hasika paul wenninger yoshie maruoka u a production edit rainsborough press skyunlimited former ankerbrotfabrik puchsbaumgasse 1 1100 wien premiere 14 10 2009 7 vorstellungen supported by wien kultur cultural aids of vienna s 10th district and loft city photo lorant racz click to view series photo lorant racz click to view series theatrical reality arises solely from fragments of set pieces out of 5 tragic texts entering loosely into constellations linked by linguistic composition thus confronting themselves with themselves without creating continuing narration an associative space after the catastrophes depicted by the texts splinters of texts are executed by tragic warriors marked by signs from all ages where none is believable the fragments must render themselves credible unfold plots spread conflicts and confront themselves in various ways for example a dance of two messengers from phèdre and the persians a double creature each one proclaiming a history of destruction of a single body hippolyt s body torn by horses or a people the persians killed in masses by the greeks a journey to

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