archive-com.com » COM » T » THEATERCOMBINAT.COM

Total: 256

Choose link from "Titles, links and description words view":

Or switch to "Titles and links view".
  • theatercombinat : fatzer-fragment
    betrachter ebenso die entscheidung inwieweit er sich räumlich thematisiert oder in kommunikation mit den spielern tritt den zuschauern war immer alles zugänglich als angebote gab es einzeln gestellte hocker in der gesamtraumanlage deren anordnung sich aus den jeweiligen räumen ergab ein weiteres angebot waren auf den boden geschriebene schriftspuren mit fabelentwürfen von brecht zu fatzer die die räume verbanden den zuschauer lesend zu bewegung animieren die raumstruktur für die spieler war rigider geordnet für jede arbeitsphase gab es eine räumliche grundstruktur I die spieler des fatzerchors durften sich nur ausserhalb des zentralen theaterraums bewegen ihn nur durchqueren aber keine aktionen entwicklen bei jeder ansage eines fragmentwechsels die von mir laut während der aufführungen angesagt wurde mußte jeder spieler auf seinen körperlich genau von ihm bestimmten manchmal von mir korrigierten ausgangspunkt zurückkehren und wieder beginnen für das nächste von ihm nicht im voraus im ablauf gewusste fragment der spielerin des kommentartexts war während der 1 arbeitsphase der zentrale theaterraum zugeordnet wo sich zu beginn aus gewohnheit meist die größte anzahl von zuschauern befand akustisch waren alle räume verbunden dialoge fanden z t über eine distanz von 30 metern statt um jedoch die aktionen der spieler zu sehen mußten sich die zuschauer zu einzelnen spielern hinbewegen andere sichten erkunden II in der II arbeitsphase bei der die texte weniger entwurfscharakter als theatral szenischen charakter haben sammelten sich alle spieler im zentralen raum um zu einer vorher angesagten reihenfolge mit den textfragmenten zu improvisieren meine möglichkeit war jederzeit einzuschreiten zu unterbrechen zu schneiden indem ich vor beendigung eines fragments ein anderes ansagte oder währendessen die reihenfolge veränderte dies war stets abhängig von den jeweiligen entwürfen der spieler den reaktionen der zuschauer und dem rhythmus der kommunikation d h die komposition fand hinsichtlich aller erwähnter bedingungen im augenblick statt wobei material der improvisationen thematische

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/fatzer/fatzer_raum.htm (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • theatercombinat : fatzer-fragment
    von den spielern jeweils neu bestimmt die b texte szenenfolgen waren versuchsanordnungen für verschiedene text spiel relationen für b 14 fatzer und das mädchen wurde ohne text von unterschiedlichen paaren in wechselnden geschlechterkombinationen eine bewegungsfolge improvisiert die dann von drei paaren parallel mit dem text wiederholt wurde b 15 1 zusammenfinden in chorischer konstellation gemeinsamer beginn zum gehen im chor die chorstruktur mußte beibehalten werden bei variablen nähe und distanzverhältnissen im raum der text wurde rhythmisch strukturiert gesprochen dialogstruktur ohne vorgehende zuordnung der sprecher der beginn war offen das ende festgelegt mit einer räumlichen explosion des chors b 15 2 die männer sprachen den text in nicht festgelegten repliken die frauen agierten körperlich in der szenischen entwicklung des fragments ohne text die dauer ist bestimmt durch das textende durch bestimme raumkonstruktionen konnten auch zuschauer zu figuren gemacht werden b 15 3 2 spieler führten die aktion je zwei andere übernahmen nacheinander den dialog bewegten sich nicht das ende war bestimmt durch das ende der aktion damit stoppte auch der text die spieler entschieden aus der raumsituation wer mit welcher ausgangssituation welchem räumlich bestimmten machtgefälle oder konfliktpotential die aktion führte 15 4 wie 2 nur umgekehrt 15 5 chorisches agieren chorische textbehandlung in nicht fixierter zuordnung zeit bestimmt durch textende 15 6 dialogstruktur aufgeteilt in frauen und männerchor gesetzte raumpositionen und sprechrhythmik männer und frauen in kontrastierenden rhythmen die sich aus den konfliktführenden positionen der szene ergaben drei spieler ohne text agierten körperlich 15 8 10 text chorisch mit festgelegten schnellen positionswechseln von nicht fixierten raumpositionen aus b 16 1 der erste teil des fragments wurde von einer bestimmten spielern in körperlicher nähe zu einem bestimmten zuschauer thematisch auf die szene bezogen als opfer täter konstellation gesprochen wobei durch das agieren der spielerin die oder der zuschauer in zum akteur wurde

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/fatzer/fatzer_improvisation.htm (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • theatercombinat : fatzer-fragment
    beeinflußt die folgenden beiden kompositionspositionen die zweite ist der spieler dessen regel und freiheit aus der kenntnis des textes der unterschiedlichen bedingungen der improvisation entsteht z b b15 2 die männer haben die texte die frauen müssen zur szene gestisch improvisieren oder in b15 1 ist die auflage eine räumliche chorkonstruktion in bewegung bei dialogischer textführung für b17 ist die auflage chorische textbehandlung etc s o wie die jeweiligen spieler die einzuhaltenden auflagen umsetzen ist abhängig von der art wie ihre kommunikation jeweils funktioniert wie die räumliche situation ist wo in dieser sich die zuschauer bewegen mit welcher qualität von aktivität was das interesse des einzelnen spielers ist und wie dies theatral kommunizierbar ist aufgrund des jeweiligen fragments bei scheitern können die spieler das fragment neu ansetzen abbrechen durch ansage eines spielers einer folgenden fragmentnummer oder die räumliche konstellation verändern das ineinandergreifen der beiden oberen kompositionspositionen bedingt die dritte die dritte ist die der koordination d h mein part bei kleineren kommunikationsstörungen kann ich durch direkte anweisungen an einzelne spieler eingreifen bei gröberen missverständnissen springen neuansetzen etc funktioniert die interne kommunikation gibt es je nach fragment unterschiedliche gesichtspunkte aus denen ich komponiere einer ist immer den fragmentcharakter zu behaupten d

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/fatzer/fatzer_komposition.htm (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • theatercombinat : fatzer-fragment
    sprache deutsch vorbemerkung raum improvisation komposition thesen fragen zusammenfassung der arbeitsansätze probenprotokolle gespräch zu regie gespräch zur position des zuschauer fotos thesen die offene anordnung der fatzerarbeit verkehrt die richtung der wirkungsästhetik der zuschauer wird zum schnittmeister seiner bilder die assoziation ist nicht kalkuliert gelenkt die strukturierung des raums durch die spieler durch ständiges wechseln und neuformieren thematisch gebunden folgt anderen assoziativen modellen die konstruktion des stücks entsteht aus der

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/fatzer/fatzer_thesen.htm (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • theatercombinat : fatzer-fragment
    für den zuschauer aus oder wie entsteht die differenz zuschauer akteure als möglichkeit für den zuschauer sich zu einem gegenüber zu verhalten sich zu positionieren nicht automatisch ist jeder zuschauer gleich beteiligter nicht jedes beliebige verhalten im raum ist konstruktiv für die konstellation nicht jeder zuschauer ist zu adressieren thematisiert sich ein zuschauer wird er thematisiert muß der zuschauer sich selber wird er aus der zuschauer masse herausgelöst gibt es

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/fatzer/fatzer_fragen.htm (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • theatercombinat : fatzer-fragment
    materialsammlung für eine zu reproduzierende inszenierungsabfolge umgegangen wird mit requisiten die nummernprogramme der schauspieler aus ihrem bekannten repertoire fallen diese weg wird durch die reduktion der körper kommunikationsgrundlage durch das erfinden mit dem körper der text gibt einen bestimmten rhythmus einen bestimmten zug vor als reibungspotential für spieler zuschauer der text organisiert ebenso wie der raum die gesten ausdrucksmittel möglichen konstellationen gegeben geschaffen wird ein fremdes terrain das nicht mit

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/fatzer/fatzer_zusammenfassung.htm (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • theatercombinat : fatzer-fragment
    als material das im theatralen prozeß verändert wird den bedingungen der situation unterworfen ohnehin schon nicht mehr privat ist da sichtbar und immer nur im konkreten zusammenhang raum genau so stattfindet die frage dabei wie man sich klar wird wir uns klar werden an welchen wirklich radikalen gesellschaftlichen zusammenhang damit gerührt wird heißt ja die strategien bürgerlicher identitätsbildung existenzweise und damit sich selbst verbesonderung habitus diskursformationen usw individualität einer situation zu unterwerfen die all das negiert chor vollständige sichtbarkeit von allen zu jeder zeit ausgesetztheit im raum füllsel requisiten bedeutung usw eliminiert selbst zu erzeugen plus fragment keine rollen usw diese ausgesetztheit also im mehrfachen sinn konfrontiert und stillgestellt begreifen auch das hoffnungslose davon anstatt wie vielleicht anders intendiert als avantgarde ein gegenbild zu entwerfen beispiel sex will ich ein bild von befreiter sexualität malen oder mit den konkret auftauchenden problemen umgehen d h mit unserer konstellation und dem text arbeiten chris standfest arbeitsgespräch christine standfest josef szeiler 5 6 98 j es ist ja einfach nur ein dramatischer text ein fragmentarischer dramatischer text für das theater geschrieben was immer das auch ist das theater und ihr versucht s damit umzugehen unten steht die losung im foyer was der sinn der arbeit ist zur selbstverständigung c selbstverständigung mit theatralen mitteln j naja man hat frustration mit dem großen raum also auch privatester art persönlicher art jeder hat einmal vielleicht phasen von unzufriedenheit oder frustration weil das hat mit der technischen schwierigkeit der texte zu tun glaub ich überhaupt wie man umgeht mit dem theater dem sogenannten ich mein das ist beim schreiben einfach das mit der selbstverständigung erst einmal weil man allein ist damit wenn man schreibt c und du hast etwas fixiert und kannst an dem wieder überprüfen j genau und hier ist das material halt auch die menschen die das machen c mmh und ständig wechselnde bedingungen j und ständig wechselnde bedingungen mal mehr mal weniger druck den man absorbieren kann druck eigentlich fast immer c welcher art j naja sagen wir mal außendruck der druck des eigenen lebens des eigenen berufsbildes des eigenen verständnisses von theater von leben von kommunikation dann die bekannte nicht vorhandene unterstützung vom haus wenn du so willst in dem man das macht und dann noch der konflikt mit den zuschauern manches mal d h man muß in permanenz eine kämpferische haltung haben und das ganze soll ja auch irgendwie noch freude machen weil sonst geht man immer nur ins straflager c mmh j trotz alledem ist es so daß man glaube ich die arbeit sich nur selber ruinieren kann also die die sie machen schlicht und ergreifend ist es so man hat noch bis zum 22 juni bedingungen wo man arbeiten könnte oder feste feiern oder was immer auch das ist die reale bedingung also wenn du willst das privileg vom 12 6 98 als grundregel der arbeit ist akzeptiert grundmoment interner kommunikation ist das spiel die praktisch thatrale entwicklung von konflikten und die formierung dieses moments durch claudia beschreibung der vorgänge

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/fatzer/fatzer_protokolle.htm (2016-02-15)
    Open archived version from archive

  • theatercombinat : fatzer-fragment
    ich weiß nicht wie ich es sonst bezeichnen soll es wird halt so genannt es gibt mittel und interessen die von mir ganz klar gesetzt sind es geht ja nicht darum daß jeder irgendwas macht es gibt bestimmte einschränkungen die von mir kommen anhand derer man versucht bestimmte gesetze aufzustellen natürlich mehrt sich damit auch ein wissen aber ganz speziell aus einer bestimmten situation heraus und auf den text oder dessen problematik bezogen aber im grunde kommt dazu der wunsch das alles zusehends mehr zum umgehen der spieler zu geben daß über den verlauf des vorgangs immer mehr das begreifend auch eine gegenseitige forderung nach innen gehen kann und das ist ein langer weg da sind wir noch lange davon weg letztendlich läuft der produktive vorgang doch immer über mich ich meine regie heißt ja immer daß du eine idee abbildest einige spieler instrumentalisierend die das dann verkörpern was du dir denkst daß man die mittel an die spieler gibt daß sie selbst mit denen arbeiten können das gibt es kaum es geht darum unter bestimmten voraussetzungen und mit bestimmten interessen ein bewußtsein für bestimmte mittel und gesetzmäßigkeiten zu geben interessant wäre wenn das irgendwann nicht mehr nötig wäre wenn

    Original URL path: http://www.theatercombinat.com/projekte/fatzer/fatzer_regie.htm (2016-02-15)
    Open archived version from archive



  •