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  • Architekt Fritz Waclawek – Architekturbüro Waclawek ZT » Die Heizung ist nicht unbedingt notwendig: „Passivhäuser“ als ökologische Alternative
    Die traditionelle Heizung ist nicht mehr notwendig In Österreich ist Vorarlberg wieder einmal Vorreiter was ökologische Leistungen betrifft Etwa zehn Pilotprojekte stehen schon im Ländle großzügig gefördert von der Landes Wohnbauförderung In Wien wird der Architekt Fritz Waclawek nun bald ein Zweifamilienhaus in dieser Technologie verwirklichen und das praktisch ohne Förderung Von der Konzeption her entspricht das Passivhaus dem Niedrigenergiehaus Die Möglichkeiten des Energiesparens werden genutzt nur etwas besser Optimale Wärmedämmung kompakte Baukörper passive Nutzung der Sonnenenergie So beträgt die Dämmschicht bis zu 25 Zentimeter bei den Fenstern gibt es statt der Zweischeiben eine Dreischeiben Wärmeschutzverglasung Dadurch wird der Energiebedarf so gering daß auf eine konventionelle Heizung verzichtet werden kann Der geringe Restwärmebedarf der dann noch vorhanden ist wird über eine Wärmepumpe und ein Luftaustauschsystem gewonnen Luft wird aus dem Freien geholt und erwärmt der Abluft dafür die Wärme entzogen Mit diesem System löst sich auch ein anderes Problem das bei Niedrigenergiehäusern unwillkürlich auftritt Die Entlüftung Da die Fenster gut abgedichtet sind müßte alle paar Stunden gelüftet werden sonst kommt es zur Schimmelbildung Mit der Belüftung stellt sich dieses Problem nicht mehr Die Fenster lassen sich trotzdem öffnen Im Sommer und in der Übergangszeit ist die Frischluftzufuhr kein Problem im Winter verlangt die Technologie einen sinnvollen Umgang so Waclawek Sprich Läßt man bei Minus 20 Grad die Fenster zu lange offen wird es kalt Nachteile sieht Waclawek nur im Bereich der Hygiene Das Entlüftungssystem und die dafür notwendigen Filter müßten ständig gereinigt werden Da sei darauf zu achten daß eine einfache Wartung möglich ist Vom Preis her ist das Passivhaus nur um etwa drei Prozent teurer als konventionell errichtete Gebäude Der Wegfall der Heizung wiegt die höheren Kosten für den Wärmeschutz auf Den großen Vorteil erreichen die Bewohner bei den Energiekosten Die betragen beim Passivhaus 15 KW h je Quadratmeter

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  • Architekt Fritz Waclawek – Architekturbüro Waclawek ZT » WELTKULTURERBE – „DIE BAUKUNST ZERSTÖRT DIE BAUKUNST“
    ein illegitimes Kind gezeugt die Restauration Denkmalpflege und Restauration werden oft miteinander verwechselt und sind doch Antipoden Die Denkmalpflege will Bestehendes erhalten die Restauration will Nichtbestehendes Wiederherstellen eine Fiktion Man kann eben nur konservieren was noch ist was vergangen ist kehrt nicht wieder Auf internationaler Ebene sind Schutz und Pflege der Denkmäler Aufgabe der seit 1945 bestehenden UNESCO seit 1965 ausgeweitet auf die ICOMOS Intern Council of Monuments and Sites seit 1972 Schutz der Kulter und Naturerbes der Welt IUCN WERTE die Zerstörung der Werke älterer Kunstepochen ist nicht ohne weiteres ein Zeichen der Barbarei es kann auch Folge der Schaffenslust und Dynamik einer sich selbst vertrauenden Gegenwart sein zitiert aus Dehio das Statement ist aus dem Jahr 1914 In diesem Sinn kann argumentiert werden Denkmäler werden in Wien auch durch Wiederherstellung bedroht durch oberflächliche Restauration POSITIONEN die Baukunst zerstört die Baukunst so war es immer und man nahm es hin wie eine Notwendigkeit DIE WIENER ENTWICKLUNG macht klar dass die Entwicklung der sozialen und baulichen Gestalt der Wiener Altstadt und der Vorstädte in Ihrer Dynamik und Abhängigkeit von Konstanten der Entwicklung stark vom Wandel geprägt sind Wandel z B von der mittelalterlichen Stadt zur barocken Stadt und Residenz bei

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  • Architekt Fritz Waclawek – Architekturbüro Waclawek ZT » WELTKULTURERBE „Sitzung im ÖIAV“
    haben werden von diesem Augenblick ab wird der vom Hauptstrom der schaffenden Kunst verirrte Nebenarm der unter dem Namen der Wiederherstellung unserer alten Denkmäler bedroht in sein natürliches Bett zurückkehren 103 Positionen die Baukunst zerstört die Baukunst so war es immer und man nahm es hin wie eine Notwendigkeit 89 Umgang Denkmalschutz ist nicht durchführbar ohne Beschränkung der Interessen des Verkehrs der Arbeit der individuellen Nützlichkeitsmotive 94 Änderung Wandel die Werte der bildenden Kunst sind in Bezug auf Dauer am schlechtesten gestellt zu folge ihrer Doppelnatur das herrschende Recht berücksichtigt sie nur als körperliche Wesen ihr wahres Wesen ist doch ein geistiges das Interesse der Gesamtheit überwiegt ganz unermesslich das Interesse des Individuums 92 Einen noch schwereren Stand haben die unbeweglichen Denkmäler 93 Internationale Organisationen Rezeption Verfeinerung des historischen Sensoriums 89 Fortschritt meint üblicherweise die Erhöhung des Produktions und Leistungsvolumens pro Person und Zeiteinheit der Fortschritt in der Güterversorgung und der soziale Fortschritt sind hievon abgeleitete Größen Für die industrialisierten Länder der westlichen Welt sind beim Übergang von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft Unternehmenskrisen alltäglich geworden Vier Ursachen sind es hausgemachte wachstumsspezifische konjunkturelle strukturelle Dazu wird angemerkt sämtliche heute im Unternehmen verwendeten Steuerungs und Informationssysteme liefern fast ausschließlich operative Rückspiegel Daten Operative Daten sind für eine Unternehmensleitung systematisch irreführend je günstiger das Bild der Vergangenheit das die operativen Daten liefern um so größer ist die Gefahr strategischer Fehler Strategische Fehler sind irreversibel Sie sind deshalb nicht korrigierbar weil vom Zeitpunkt ihres Aufscheinens im operativen Datenbereich an nicht mehr genügend Zeit verbleibt um noch sinnvoll zu reagieren Die Fehlerkorrektur fordert daher immer Sonder und Ausnahmemaßnahmen Unternehmenskrise Strategisches Management soll hausgemachte Unternehmenskrisen verhindern operatives Management verursacht hausgemachte Unternehmenskrisen Prognosen bilden eine wesentliche Grundlage für Strategieformulierungen Symposium die lebenswerte und nachhaltige Stadt der Zukunft anlässlich des 100 Geburtstags von Victor Gruen Spannungsfeld WISSEN und GEWISSEN RICHTIG und FALSCH Zur gegenwärtigen Situation und der Sicht der Anderen am Beispiel des Kyoto Protokolls Die CH hat 2003 das Kyoto Protokoll unterzeichnet die USA wird nicht unterzeichnen Eines der von der ETH Zürich durchgerechneten Szenarien das einzige mit dem sich das CO² Gesetz in der Schweiz erfüllen lässt geht von einer massiven CO² Abgabe für fossile Brennstoffe wie für Treibstoffe aus 3 4 des Zielbetrages kann die effiziente Nutzung von Energie leisten die Umsetzung des CO² Gesetzes würde das Wirtschaftswachstum kaum wahrnehmbar beeinträchtigen sogar neue Arbeitsplätze schaffen die Autoren fordern einen neue Betrachtung der Klimapolitik diese sollte als Teil einer langfristig angelegten Innovationspolitik verstanden werden Grundsätze prozesshafter Planung formuliert Es wird nicht das Separierte angestrebt sondern die Fähigkeit mit Wechselwirkungen umzugehen Es wird nicht das Umfassende angestrebt sondern die Fähigkeit mit Selektivität umzugehen Es wird nicht Linearität angestrebt sondern die Fähigkeit mit Kreisläufen umzugehen Es wird nicht Objektivität angestrebt sondern die Fähigkeit mit Subjektivität umzugehen Es wird nicht Sicherheit angestrebt sondern die Fähigkeit mit Unsicherheit umzugehen Es wird nicht ein Ziel angestrebt sondern die Fähigkeit mit Vielfalt umzugehen Es wird nicht eine Entscheidung angestrebt sondern die Fähigkeit mit Offenheit umzugehen Lösungen Mehr Desselben weniger vom Selben

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  • Architekt Fritz Waclawek – Architekturbüro Waclawek ZT » BAUTRÄGER-WETTBEWERB
    werden Wertungen nicht objektiv sind Startvorteile vergeben werden dass Absprachen leicht möglich sind Kreativität zu kurz kommt Soziale Innovation bei der Jurierung zu kurz kommt Fest steht dass keine objektivierte Analyse der Ergebnisse und des Verfahrens vorliegt dass Forschungsinhalte und Forschungs Ergebnisse in das Verfahren nicht einfliessen daher Lernen nur fallweise und zufällig erfolgen kann dass Vorgaben wie Bebauungs Dichte als Ergebnis der Grundstückbeschaffung ungeprüft übernommen werden dass Besitzer von Grundstücken im Verfahren Vorteile haben die soziale Zielrichtung nicht erkennbar ist an der Nachfrage vorbei juriert wird dass nicht in Alternativen und Begleitmassnahmen gedacht wird weder sozial noch baulich noch organisatorisch der Umgang mit öffentlichen Mitteln problematisch ist Bisherige Entwicklung die in Österreich noch vorherrschende Philosophie des lebenslangen Wohnensdominiert auch die Verfahren zunehmender Widersprich mit der tatsächlichen Nachfrage Die stark auf Vereinheitlichung und generelle Objektförderung ausgerichtete Wohnpolitik in Österreich widerspricht der Differenzierung der Nachfrage und behindert die Entstehung eines vielfältigen Angebotes Die üblichen Zuweisungskriterien stellen ein Hindernis dar auch bei den Bewohnern selbst die bei der Wohnungssuche hierauf zu wenig Bedacht nehmen können Traditionell sind Wohnungsvergabe und die Zuteilung der Fördermittel an Wohnbauträger in Wien politisch und weniger sozial dominiert Die Akteure sind Träger dieser Entwicklung Die Wohnbaufinanzierung der Banken verstärkt die Entwicklung Der notwendige Umgang mit Unsicherheit wird erst dann zur Kenntnis genommen wenn Fehlentwicklungen nicht mehr zu verheimlichen sind Das Denken in alternativen Entwicklungen wie es im nicht geregelten Bereichen Voraussetzung für Effizienz und Überleben am Markt ist ist nicht kultiviert Veränderungen und Ziele Ortsveränderungen werden zunehmen sowohl durch Wanderung wie durch Platzwechsel Änderungen in der Einkommenslage Aufstieg Abstieg wie in der Haushaltsstruktur Partnerwechsel Wegzug der Kinder werden die Tendenzen zum Wohnungswechsel verstärken Die Nachfrage nach flexiblem Wohnungsangebot wird wachsen Differenzierung die Ansprüche an das Wohnen werden sich stark auseinanderentwickeln nach Lebensstil und Leistbarkeit Einerseits gibt es eine wachsende Gruppe von Bewohnern die verhältnismäßig viel in ideales Wohnen investieren wollen und können und auf der anderen Seite suchen immer mehr Leute Zuwanderer Jüngere in Schwierigkeiten geratene billige Wohnungen und sind dabei bereit in mancher Hinsicht auch Ansprüche und zwar in sehr unterschiedlicher Weise zu reduzieren in der Ausstattung Größe Verkehrslage und Infrastruktur usw Zwischen diesen Bedarfsbereichen bilden sich zunehmend charakteristische Nachfragestrukturen unterschiedlicher Art heraus Immer wichtiger wird es für die Bewohner der zunehmenden Mobilität und Anonymität im engerem Wohnbereich durch sozialen Kontakt und stützende Gemeinschaft entgegenzuwirken Das intensiviert den Wunsch mit Verwandten und Freunden in Nachbarschaft wohnen zu können Mehrgenerationenwohnen Familienzusammenführung Erleichterung von Wohnungstausch usw Damit wächst aber auch die Empfindlichkeit für das soziale Milieu im engeren Wohnbereich was bei traditioneller Sozialisation möglichst soziale Homogenität bedingt in einer modernen Alternativkultur aber auch ein multikulturelles Zusammenwohnen nach eigener Wahl bedeuten kann Gerade in der jüngeren Generation nimmt die Bedeutung dieser sozialen Abstimmung stark zu denn die zunehmende Mobilität macht es auch schwerer sozialen Anschluß zu finden wenn es im Wohnbereich nicht Kontaktpunkte und günstige Anschlußchancen gibt Leider wird Im genossenschaftlichen aber auch im städtischen Wohnbau der Kontakt mit dem künftigen Mieter oder Eigentümer frühestens nach der erfolgreichen Einreichung eines

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  • Architekt Fritz Waclawek – Architekturbüro Waclawek ZT » ZEIT: Trends – Planung – Wandel – Politik – Lösungen
    in einer ganz wesentlichen Dimension Fortschritt in der Bewirtschaftung der Zeit Zeit ist teilbar geteilte Zeit ist wieder teilbar die Zeitstruktur ändert sich nicht Bei Anpassung an Zeitnormen als Leistung geht in den meisten Bereichen Rhythmizität als Strukturelement der Zeit verloren Positiv bewertet und weiterhin stärker gewichtet sind die unspezifischen Qualifikationen Pünktlichkeit Ausdauer schnell arbeiten zu können Dinge schnell zu erfassen Nacht und Schichtarbeit leisten zu können Dinge in eine bestimmte Abfolge bringen zu können usf Zunehmend werden Etappenziele in der Zukunft angesiedelt und der Erfolg einer Handlung wird am Erreichen dieses Etappenzieles gemessen Das Ausmaß der Zukunftsorientierung eines Individuums hat erheblichen Einfluß auf dessen soziale Stellung auf die Anerkennung Zwischen Zeithorizont bzw Zukunftsorientierung und sozialer Zugehörigkeit besteht ein deutlicher Zusammenhang Die Fähigkeit das Handeln an langfristigen Zielen zu orientieren gewinnt angesichts der steigenden Bedeutung von Bildungs und Ausbildungsprozessen erheblich an Wert Aber Ein Sprichwort besagt daß alles umso mehr beim Alten bleibt je mehr es sich ändert Die damit angesprochene Beziehung zwischen Bestand und Wandel als gegenseitiger Abhängigkeit wird in diesem Sprichwort charakterisiert Erst bei der Betrachtung der gegenseitigen Abhängigkeit offenbart sich das Wesen der scheinbar widersprüchlichen Gesichtspunkte Diese Komplimentarität ist auch am Beispiel größerer Gesellschaftssysteme zu beobachten die trotz großer Anstrengungen die Lage zu ändern und eine Lösung herbeizuführen im Teufelskreis eines Problems verstrickt bleiben Schon Forrester hat bei seinen Untersuchungen über dynamische Systeme auf verblüffende Input Output Beziehungen hingewiesen gutgemeinte Verbesserungsmaßnahmen haben zu beschleunigter Verschlechterung geführt manchmal bleibt das System durch Maßnahmen völlig unbeeinflußt Bei Beachtung der Gruppentheorie und der logischen Typenlehre bei Planungsaufgaben sollte es öfter möglich sein zwischen Qualitäten von Maßnahmen im Hinblick auf ein Gesamtsystem zu unterscheiden Die Industrie formuliert ihre strategischen Ziele etwa folgendermaßen Für die industrialisierten Länder der westlichen Welt sind beim Übergang von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft Unternehmenskrisen alltäglich geworden Vier Ursachen sind es hausgemachte wachstumsspezifische konjunkturelle strukturelle Dazu wird angemerkt sämtliche heute im Unternehmen verwendeten Steuerungs und Informationssysteme liefern fast ausschließlich operative Rückspiegel Daten Operative Daten sind für eine Unternehmensleitung systematisch irreführend je günstiger das Bild der Vergangenheit das die operativen Daten liefern um so größer ist die Gefahr strategischer Fehler Strategische Fehler sind irreversibel Sie sind deshalb nicht korrigierbar weil vom Zeitpunkt ihres Aufscheinens im operativen Datenbereich an nicht mehr genügend Zeit verbleibt um noch sinnvoll zu reagieren Die Fehlerkorrektur fordert daher immer Sonder und Ausnahmemaßnahmen Unternehmenskrise Strategisches Management soll hausgemachte Unternehmenskrisen verhindern operatives Management verursacht hausgemachte Unternehmenskrisen Prognosen bilden eine wesentliche Grundlage für Strategieformulierungen Die Abschätzung zukünftiger Entwicklungen muß auf einer Vielzahl von Informationen basieren sie bleibt jedoch eine sehr subjektive Vorstellung Neben der Auswertung nationaler Wirtschaftsprognosen und Zukunftsanalysen wird empfohlen den Zeitvorlauf von zwei bis fünf Jahren bei einer Reihe von gesetzlichen Regelungen zu Fragen der technischen Normung des Umweltschutzes und der sozialen Gesetzgebung arbeitspolitischer Belange in Nachbarländern zu beachten Aber auch für Unternehmen der Freizeitindustrie der Baustoffherstellung des Verkehrswesens oder des Fremdenverkehrs kann in den nächsten 10 bis 15 Jahren die Beobachtung von Umweltschutztrends wettbewerbsentscheidend sein die rechtzeitige Beachtung von Umwelttrends im In und Ausland bringt Wettbewerbsvorteile Ziel industriellen Wandels ist es die gegenwärtigen veralteten Strukturen mit ihrer relativ niedrigen Poduktivität und geringen Internationalität zu verbessern Verbesserung der Qualität und Steigerung der Produktivität Nutzung vorhandener Informationskapazität verbunden mit Investitionen für höhere Produktivität Ende des Zitates Die so definierte Strukturverbesserung zielt also auf Rentabilität ab und orientiert sich an Mitbewerbern Technologietrends Werkstoffneuerungen und Qualitätsveränderungen Produkt Lebenszykluskurven mit den Stufen Einführung Wachstum Reife Sättigung Degeneration der Darstellung von Umsatz und Kostendeckungsbeitrag der Zeitbegriff wird eingeschränkt auf die Produktlebenszeit diese Auffassung von Planung bewegt sich durchaus im Rahmen der bisherigen industriellen Entwicklung bei der es vor allem um die Entwicklung von Dingen geht Geht man aber davon aus daß wichtige neue Grenzen psychologischer sozialer personaler menschlicher weniger aber technischer und materieller Art sind dann müßte es sich um einen inhaltlichen Richtungswandel und nicht um eine Beschleunigung industrieller Trends handeln Mehr desselben weniger vom Selben mehr vom Gegenteil sind beliebte Lösungsansätze Dieser Weg zur Lösung eines Problems führt allerdings nicht immer zum Ziel Dazu einige Hinweise zur Systematik von Änderungen Die Gruppengesetze lauten Jede Kombination eines Elementes einer Gruppe mit sich selbst oder mit jedem anderen Element der Gruppe ergibt wiederum ein Element derselben Gruppe Es gibt also unzählige Veränderungen innerhalb einer Gruppe es verunmöglicht aber jedem Element oder jeder Kombination von Elementen sich außerhalb der Gruppe des Systems geschlossen zu stellen Das zweite Gruppengesetz besagt daß man die Elemente in verschiedener Reihenfolge kombinieren kann das Resultat der Kombination aber dasselbe bleibt Assoziativgesetz der Gruppe Jede Gruppe enthält ein Einheitselement auch neutrales Element genannt dessen Kombination mit jedem anderen Element wiederum dieses Element ergibt es also unverändert läßt Bei unserer Betrachtung handelt es sich um ein Element das aktiv sein kann ohne eine Veränderung herbeizuführen Jedes Element einer Gruppe besitzt ein ihm entgegengesetztes das Inverse und die Kombination jedes Elementes mit seinem Inversen ergibt das Einheitselement Die Gruppentheorie bietet also ein Begriffssystem zum Verständnis von Veränderungen die innerhalb eines Systems stattfinden das System selbst aber unverändert belassen Formen des Wandels die über ein bestimmtes System einen bestimmten Begriffsrahmen hinausgehen werden durch die Gruppentheorie nicht erklärt Die logische Typenlehre liefert Hinweise sie befaßt sich nicht damit was zwischen den sie zusammensetzenden Elementen vorgeht sondern sie gibt ein Bezugssystem für das Verständnis der Beziehung zwischen Elementen und Klassen Ein grundlegender Satz der logischen Typenlehre ist daß was immer die Gesamtheit einer Klasse betrifft nicht selbst Teil dieser Klasse sein darf Für die Betrachtung erschwerend ist daß die Umgangssprache keine Unterscheidung der dargestellten Überlegungen kennt Planung jedenfalls geht mit Gruppen und mit logischen Typen um es handelt sich um Denken in Stufen logischer Abstraktion mit der Gefahr der Typenvermischung und paradoxen Folgen Z B das ökonomische Verhalten der Bevölkerung einer Großstadt läßt sich nicht aus dem Ökonomischen Verhalten eines Einwohners multipliziert mit 1 4 Millionen ableiten Eine Bevölkerung mit 1 4 Millionen ist nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ verschieden von einem Individuum das ein komplexes Interaktionssystem zwischen diesen Individuen bildet Oder die Mitglieder einer Gattung verfügen meist über ganz spezifische Mechanismen

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  • Architekt Fritz Waclawek – Architekturbüro Waclawek ZT » MIETERMITBESTIMMUNG UND LANGFRISTIGE TRENDS AUF DEM WOHNUNGSMARKT
    mehr Leute Zuwanderer Jüngere in Schwierigkeiten geratene billige Wohnungen und sind dabei bereit in mancher Hinsicht auch Ansprüche und zwar in sehr unterschiedlicher Weise zu reduzieren in der Ausstattung Größe Verkehrslage und Infrastruktur usw Zwischen diesen Bedarfsbereichen bilden sich zunehmend charakteristische Nachfragestrukturen unterschiedlicher Art heraus Immer wichtiger wird es für die Bewohner der zunehmenden Mobilität und Anonymität im engerem Wohnbereich durch sozialen Kontakt und stützende Gemeinschaft entgegenzuwirken Das intensiviert den Wunsch mit Verwandten und Freunden in Nachbarschaft wohnen zu können Mehrgenerationenwohnen Familienzusammenführung Erleichterung von Wohnungstausch usw Damit wächst aber auch die Empfindlichkeit für das soziale Milieu im engeren Wohnbereich was bei traditioneller Sozialisation möglichst soziale Homogenität bedingt in einer modernen Alternativkultur aber auch ein multikulturelles Zusammenwohnen nach eigener Wahl bedeuten kann Gerade in der jüngeren Generation nimmt die Bedeutung dieser sozialen Abstimmung stark zu denn die zunehmende Mobilität macht es auch schwerer sozialen Anschluß zu finden wenn es im Wohnbereich nicht Kontaktpunkte und günstige Anschlußchancen gibt Dem stehen gegenüber die in Österreich noch vorherrschende Philosophie des lebenslangen Wohnens die zunehmend mit der tatsächlichen Nachfrage im Widerspruch ist Die stark auf Vereinheitlichung und generelle Objektförderung ausgerichtete Wohnpolitik in Österreich widerspricht der Differenzierung der Nachfrage und behindert die Entstehung eines vielfältigen Angebotes Die üblichen Zuweisungskriterien stellen ein Hindernis dar auch bei den Bewohnern selbst die bei der Wohnungssuche hierauf zu wenig Bedacht nehmen können Anmerkung Zitate aus dem Arbeitspapier Tendenzen auf dem Wohnungsmarkt von Dipl Ing Ernst Gehmacher Im genossenschaftlichen aber auch im städtischen Wohnbau wird der Kontakt mit dem künftigen Mieter oder Eigentümer frühestens nach der erfolgreichen Einreichung eines Bauprojektes hergestellt In dem Bestreben möglichst genaue Grundlagen also Vertragsverhältnisse für den künftigen Nutzer zu erarbeiten wird die Kontaktnahme noch weiter hinausgeschoben die Festsetzung der Nutzwerte und der daraus berechneten Mietzinse begründen diese Vorgangsweise Da erfahrungsgemäß bei der Erstellung der Ausführungspläne und

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  • Architekt Fritz Waclawek – Architekturbüro Waclawek ZT » URBANITÄT UND DICHTE
    1 Textilviertel Gründerzeit 3 96 2 Vorgartenstraße 1959 68 1 58 4 Linke Wienzeile Vorgründerzeit 2 60 7 Spittelberg Vorgründerzeit 2 52 8 A Hansson West 1947 55 0 37 12 A Hansson Nord 1962 0 52 13 K Wrba Hof 1978 83 1 62 15 G Washington Hof 1927 0 72 17 Am Schöpfwerk 1980 1 65 18 Hietzinger Cottage ab 1880 0 92 21 Weiglgasse 1976 80 3 2 25 Thaliastraße Gründerzeit 2 54 27 Weinberggasse ab 1984 1 53 31 Mitterhofergasse 1974 78 1 51 41 Trabrenngründe 1973 1977 1 68 45 Alt Erlaa 1973 85 2 38 55 Rennweg bis 1995 2 46 eigene Erhebung Leberberg gesamt 1996 1998 2 01 eigene Erhebung Leberberg Bauplatzbezug 1996 1998 3 02 eigene Erhebung Wohnen Remise 2000 3 33 MA 18 Kuzmich unveröffentlicht Wohnpark Kornhäusl 1996 3 99 MA 18 Kuzmich unveröffentlicht Handelskai F Engelsplatz 1997 6 04 MA 18 Kuzmich unveröffentlicht Frauenwerkstatt 1997 1 88 MA 18 Kuzmich unveröffentlicht Sun City 1996 1997 1 62 eigene Erhebung Sun City Einzel Bauplätze 1996 1997 2 25 eigene Erhebung TRENDS Die Ansprüche an das Wohnen entwickeln sich stark auseinander nach Lebensstil und Leistbarkeit Die durchschnittliche Lebenserwartung ist seit 1890 bis 1990 um 30 gestiegen die vergleichbaren jährlichen Arbeitsstunden bezogen auf die durchschnittlichen Gesamtlebensstunden sind von 30 auf 14 gesunken Standards z B die Ausstattung betreffend sind wesentlich höher geworden zB Schall und Wärmeschutz Massnahmen für Behinderte Erhöhung der Stellplatzzahl um 30 Verstärkte Verrechtlichung und die damit verbundenen Schwierigkeiten bei Planung und Ausführung führen nicht nur zu überproportionalem Aufwand sondern beeinträchtigen grundsätzliche wirtschaftpolitische Entscheidungen wie z B die Standortwahl internationaler Unternehmen usw Technisierung ist immer weniger geeignet dem sich stärker abzeichnenden Wertewandel vor allem in Hinblick auf Lebensqualität zu entsprechen Ortsveränderungen nehmen zu sowohl durch Wanderung wie durch Platzwechsel Änderungen in der Einkommenslage Aufstieg Abstieg wie in der Haushaltsstruktur Partnerwechsel Wegzug der Kinder verstärken die Tendenzen zum Wohnungswechsel Die Nachfrage nach flexiblem Wohnungsangebot wächst Die Landwirtschaft in Europa und die Österreichs ändert sich möglicher Weise bei zunehmender Annäherung Österreichs an den europäischen Markt dramatisch gewaltige Überproduktion kann nur durch gigantische Stützungsmaßnahmen abgegolten werden Und für Wien stellt sich dabei noch die besondere Frage Ist der städtische Raum tatsächlich der geeignete Ort um auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Produktion sensationelle Erfolgszahlen zu liefern Um nur eine davon zu nennen Im Jahr 1986 wurde allein bei Brotgetreide in Wien dreimal mehr produziert als Salzburg Tirol und Vorarlberg zusammen Wenn man noch dazu bedenkt daß dies alles in einer nahezu zur Gänze ausgeräumten Landschaft wo kein Platz mehr für Bäume Sträucher und Ackerraine ist daß weiters diese Produktionszahlen nur aufgrund eines gigantischen Einsatzes der Chemie zustande gebracht werden wird verständlich daß die Diskussion um die Landwirtschaft in der Stadt zu recht geführt wird Wir müssen davon ausgehen daß die Landwirtschaft in Wien in der Form wie sie heute betrieben wird nicht mehr länger aufrechtzuerhalten ist Zukunftsweisende Konzepte für die Landwirtschaft in der Stadt sind auch Konzepte die künftige Formen der Urbanität und auch Dichte

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  • Architekt Fritz Waclawek – Architekturbüro Waclawek ZT » GEDANKEN ZUM WIENER WOHNBAU
    und hat dazu beigetragen ein Weitergreifen der Industrialisierung in manchen westlichen Stadtrandgebieten zu verhindern Gleichzeitig mit dieser ersten funktionellen Gliederung nahm man eine Zonierung der Stadt nach der Gebäudehöhe vor Fünf Geschosse waren in der Innenstadt den ehemaligen Vorstädten und in dem Teil des Bezirkes Favoriten zugelassen der auf der alten Vorstadtgemarkung der Wieden erwachsen war vier Geschosse in den westlichen Vororten bis knapp über die Vorortelinie hinaus Jenseits derselben sollte vor allem im Nordwesten die offene Verbauung herrschen bzw durften maximal dreigeschossige Häuser errichtet werden Dichte war Folge dieser Regeln war nicht Ziel sondern Ergebnis eines Prozesses Die Wohn Bauleistung erreicht in Wien in der Gründerzeit bis zu 13 000 Wohnungen pro Jahr die Einwohnerzahl steigt in der Frühgründerzeit um jeweils ca 2 2 jährlich von 440 000 auf 840 000 um ca 2 3 in der Hochgründerzeit 1870 und auf 1 340 000 um ca 2 in der Spätgründerzeit und bis 1910 auf 2 000 000 um ca 1 4 und 1918 auf 2 240 000 Bauliche Qualitäten sind u a die große Raumhöhen die relativ einfachen Möglichkeiten zum Umbau und Ausbau die baubiologische Qualität durch Verwendung von Ziegel und Holz bei den tragenden Konstruktionen DIE NEUE GRÜNDERZEIT ist auch ein Versuch kurzfristiger Nachfrage unter anderem als Folge verstärkter Zuwanderung durch Neubautätigkeit zu entsprechen Parallel geht die Entwicklung von Standards zur Verringerung des Energieverbrauches In Skandinavien und auch in den Vereinigten Staaten wurden in den 70er und 80er Jahren die Vorarbeiten zur ENTWICKLUNG DES NIEDRIGENERGIEHAUSES NEH geleistet Absenkung des Energieverbrauches von etwa 180 kWh m²a im Bestand auf ca 60 kWh m²a beim Neubau Energiekennwert Heizwärme pro Quadratmeter Nutzfläche und pro Jahr Ersten Realisierungen in Skandinavien folgen Bauten in Deutschland und der Schweiz Die offizielle Bauforschung und die Bauwirtschaft dieser Länder haben das Thema erst spät aufgegriffen und den Zusammenhang zwischen Wohnqualität Baukosten Energieeffizienz systematisch herausgearbeitet Auch bei engagierten Bauvorhaben wie dem Wiener Ökohaus oder der Sun City kann nicht von der Realisierung von ausgereiften Konzepten gesprochen werden das Niveau der Beiträge des abgehaltenen Ökohaus Wettbewerbes dokumentierte das Ringen der engagierten Planer mit neuen und komplexen Zusammenhängen Inzwischen liegen umfangreiche Erfahrungen mit dem Baustandard NIEDRIGENERGIEHAUSES NEH vor Auch negative Erfahrungen werden gemacht die Nutzergewohnheiten im großvolumigen Wohnbau sind nicht auf die technischen Möglichkeiten und Erfordernisse abgestimmt die Dämm Standards zwar erhöht aber ohne Realisierung der flankierenden Massmahmen wie mechanischen Zu und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung Versuche der Bauträger Gebrauchsanleitungen an die Nutzer weiterzugeben waren und sind nur teilweise erfolgreich die systematische Bearbeitung der hygienischen Aspekte zeigt auf daß z B Mängel bei der Raumluftqualität häufig auch als Folge der gewählten Konstruktionen und der Nutzergewohnheiten auftreten und die Einhaltung der Betriebsanleitungen besonders in den Schlaf und Sanitärräumen problematisch oder auch nicht möglich ist Wer kann schon alle zwei Stunden Querlüften um die geforderte hygienische und technische Luftqualität zu erreichen kein realisierbares Lüftungsverhalten kann die Belastungen durch Rauchen auf ein hygienisch unschädliches Maß bringen wenn schon die Grundforderung lautet 30 m³ Frischluft je Person und Stunde Und schon gar nicht wenn

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